institut für molekulare immunologie (imi)

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Arbeitsgruppe Schendel

Forschungsinteressen

Das Hauptforschungsinteresse konzentriert sich auf das Verständnis der molekularen und zellulären Grundlagen der Anti-Tumor-Immunität. Basierend auf diesem Wissen entwickeln wir neue Strategien zur Immuntherapie urologischer Tumoren.

Diese umfassen:

  • die genetische Manipulation von gut charakterisierten Tumor-Zelllinien als Vakzine für Patienten, deren HLA-Typ teilweise mit dem der Zelllinie übereinstimmt,
  • die Beladung von dendritischen Zellen mit in vitro transkribierter RNS, welche für Tumor-assoziierte Antigene kodiert, sowie
  • den adoptiven Transfer antigenspezifischer T-Zellen mit stark aviden T-Zell-Rezeptoren in Patienten nach nicht-myeloablativer Behandlung und/oder Knochenmarkstransplantation.

Weiterhin sollen Tumor-assoziierte Antigene identifiziert werden, die in hämatologischen und urologischen Tumoren exprimiert werden und die geeignet sind, potente T-Zell-Antworten gegen den Tumor hervorzurufen.

Schließlich soll die molekulare Grundlage einer hämatologischen Erkrankung aufgedeckt werden, die in einem transgenen Mausmodell beobachtet wurde.

Die Gruppe arbeitet mit der GMP-Gruppe und den KKGs „Urologische Tumoren“ und „Immun-Monitoring“ zusammen.

Bild
Abb.: Dendritische Zellen haben ihren Namen deshalb bekommen, weil sich von ihren Zellkörpern dendriten-ähnliche zytoplasmatische Ausläufer in die Umgebung ausstrecken. Nachdem dendritische Zellen in sekundäre lymphoide Organe eingewandert sind, interagieren sie mit vielen T-Zellen. Die Ausläufer vergrößern die Oberfläche der dendritischen Zellen, so dass Antigenpräsentation an eine höhere Anzahl von T-Zellen möglich ist.

Kontaktadresse

Prof. Dolores Schendel, PhD 

Büro:                     089/3187-1301
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Spranger, S.:
In vitro and in vivo analysis of human cell-based immunotherapies for acute myeloid leukemia.
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