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Helmholtz Zentrum München
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Partikelforschung für Gesundheit und Umwelt
> Partikelforschung im Helmholtz Zentrum München - Wer forscht was?
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Vernetzte Partikelforschung
Fünf Institute des Helmholtz Zentrum München (Epidemiologie, Inhalationsbiologie, Ökologische Chemie, Strahlenschutz und Toxikologie) sowie eine der Klinischen Kooperationsgruppen des Helmholtz Zentrum München (Umweltdermatologie und Allergologie) haben sich zu einem Netzwerk zusammengeschlossen, um die im Helmholtz Zentrum München vorhandene Expertise zum Thema „Gesundheitsrelevanz von Aerosolen“ zu bündeln. Wissenschaftliche Aktivitäten auf diesem Gebiet werden so vorangetrieben und die von den einzelnen Instituten des Helmholtz Zentrum München auf dem Gebiet der Partikelforschung bereits erreichte internationale Spitzenstellung weiter ausgebaut.
Ansprechpartner: Dr. Wolfgang Kreyling (Email) | Mehr dazu -
Bevölkerungsbezogene Forschung
Zwei Arbeitsgruppen am Helmholtz Zentrum München Institut für Epidemiologie befassen sich mit der Wirkung von Partikeln auf die Gesundheit ausgewählter Bevölkerungsgruppen.-
Die AG Umweltepidemiologie untersucht Langzeiteffekte von Luftschadstoffen, dabei insbesondere von verkehrsabhängigen Luftschadstoffen und weiteren Determinanten von Atemwegserkrankungen. Untersucht werden zudem der natürliche Verlauf und Trends in der Prävalenz von Asthma, Allergien und nicht allergischen Atemwegserkrankungen und deren Determinanten.
Ansprechpartner: Dr. Joachim Heinrich (Email) | Mehr dazu -
Die AG Epidemiologie von Luftschadstoffwirkungen erforscht und misst die akuten Auswirkungen von Luftschadstoffen auf die Gesundheit. Dabei steht die Rolle von Partikeln unterschiedlicher Größe und aus unterschiedlichen Quellen im Mittelpunkt des Interesses. Bisher geleistete Forschungsarbeit hat die ultrafeinen Partikel als eine möglicherweise gesundheitsschädliche Fraktion identifiziert.
Ansprechpartnerin: Dr. Annette Peters (Email) | Mehr dazu
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Inhalationsbiologische Forschung
Um die Wirkung der Partikel auf den Organismus bis zur Ebene molekularer Mechanismen verstehen zu können, untersuchen die Inhalationsbiologen des Helmholtz Zentrum München ihre physikalischen und chemischen Eigenschaften, bestimmen die Dosimetrie und führen Expositionsexperimente durch. Wichtige Forschungsbereiche sind darüber hinaus die Analyse der Suszeptibilität und genetischen Disposition sowie Aerosol-Diagnostik und -Therapie.
Ansprechpartner: Prof. Dr. Holger Schulz (Email) | Mehr dazu
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Ökologisch-chemische Forschung
Die Arbeitsgruppe Partikel und Schadstoffe des Helmholtz Zentrum München Institut für Ökologische Chemie untersucht das organisch-chemische Inventar von Partikeln. Die Identifizierung und Quantifizierung von chemischen Stressoren ist ein notwendiger Beitrag zur Wirkungsforschung.
Ansprechpartner: Dr. Georg Matuschek (Email) | Mehr dazu -
Nanoanalytik
Die Arbeitsgruppe Nanoanalytik am Helmholtz Zentrum München - Institut für Strahlenschutz untersucht die Effekte geringer Strahlendosen auf lebende Zellsysteme und Zellreparaturmechanismen. Ziel ist es, ein besseres quantitatives Verständnis über Dosis-Wirkungsbeziehung im Gewebe auf Einzelzellebene in vivo zu erlangen. Zur Untersuchung von Strahlungsschäden und Einfluss von Nanopartikel auf zellulärer Ebene setzt die AG Nanoanalytik mikroskopische und rasterkraftmikroskopische Methoden ein. Die ionenstrahlgestützten, hochempfindlichen Methoden PIXE und TOF-SIMS werden zur physikalischen und chemischen Charakterisierung von Aerosol- und künstlich hergestellten Nanopartikeln als Funktion der Teilchengröße eingesetzt. In Vorbereitung sind Untersuchungen zu primären und sekundären Nanopartikeln aus der Verbrennung von Biodiesel und –alkohol.
Ansprechpartner: Dr. Stefan Thalhammer (Email) | Mehr dazu -
Umweltdermatologische und allergologische Forschung
Die Klinische Kooperationsgruppe "Umweltdermatologie und Allergologie" untersucht neben anderen Forschungsschwerpunkten die Wirkung von Partikeln (z.B. Dieselruß, ultrafeine Kohlenstoffpartikel) auf die Entstehung, Auslösung und Chronifizierung von allergischen Reaktionen. Ein Forschungsschwerpunkt ist dabei auch die Rolle des Fremdstoffmetabolismus in der allergiefördernden Wirkung von partikulären Umweltfaktoren.
Ansprechpartnerin: Prof. Dr. Heidrun Behrendt (Email) | Mehr dazu

