Beitrag der Partikelemissionen aus Holzverbrennung zur Partikelbelastung der urbanen Umwelt
J. Schnelle-Kreis (HMGU), G. Abbaszade (HMGU), R. Zimmermann (UR/HMGU), J. Orasche (Universität Göttingen, UR), R. Kunde (ZAE), G. Schmoeckel (LfU), J. Diemer (LfU)
Während der 2006 / 2007 und 2007 / 2008 Heizperioden wurden gleichzeitig an bis zu acht Orten in Augsburg und Umgebung die PM10 Konzentrationen gemessen und die organischen und anorganischen Komponenten des Schwebstaubs bestimmt. Auf der Basis von Emissionsfaktoren wurden die Beiträge der Holzverbrennung zum Primärpartikelkollektiv in einer chemischen Massenbilanz berechnet. Im Stadtzentrum an den verkehrsreichen Messpunkten wurde für den Winter 2007 / 2008 ermittelt, dass im Durchschnitt 3.4 µg/m3 der gesamten PM10 Konzentration aus der Holzverbrennung zuzurechnen sind (Bereich: 0.2 – 15.2 µg/m3, 2 – 30%).
Etwa 50% der PM10 Partikel entstammten Quellen der der lokalen Umgebung, 50% von Quellen außerhalb der Stadtgrenzen.
Die Ergebnisse zeigten, dass die Konzentration von Partikeln aus Holzverbrennung in Wohngegenden um bis zu 3.7 µg/m3 höher lagen, da die Dichte von Öfen dort deutlich höer ist als im Stadtzentrum (bis zu einer Gesamtkonzentration von 9 µg/m3 im täglichen Mittel).


![Diurnal course of levoglucosan and benz[a]pyrene concentrations at the Königsplatz site (SP1).](typo3temp/pics/2f825cf86c.jpg)
