Diabetes

Diabetes erfolgreich bekämpfen – neue Therapien, wirksame Prävention

Gemeinsam für neue Ansätze in der Diabetes-Therapie

Das Helmholtz Zentrum München beschreitet neue Wege in der Diabetesforschung: Der integrative Forschungsansatz des Helmholtz Diabetes Centers kombiniert verschiedene wissenschaftliche Disziplinen wie Genetik, Epidemiologie, Immunologie, Stammzellforschung, Systembiologie und viele weitere Teilgebiete. Dadurch wird erstmalig ein umfassendes Verständnis der komplexen Erkrankung möglich, was letztlich zu völlig neuartigen Ansätzen für Therapie, Diagnose und Prävention führen wird. Zentrale Technologieplattformen auf höchstem Niveau stehen den Instituten und Kooperationspartnern als wissenschaftlich-technische Infrastruktur zur Verfügung. Durch intensive Zusammenarbeit mit klinischen Partnern erreicht das Zentrum, dass die wissenschaftlichen Erkenntnisse schnell in die medizinische Praxis einfließen und den Patienten zugutekommen.

Institut für Diabetes und Krebs (IDC)

Direktor: Prof. Dr. Stephan Herzig


Das Institut für Diabetes und Krebs (IDC) ist Mitglied des Helmholtz Diabetes Zentrums (HDC) am Helmholtz Zentrum München und Partner im gemeinsamen Heidelberg-IDC Translationalen Diabetes-Programm. Das Institut für Diabetes und Krebs ist eng in das Deutsche Zentrum für Diabetesforschung (DZD) und in den Sonderforschungsbereich (SFB) "Reaktive Metaboliten und Diabetische Komplikationen" an der Medizinischen Universität Heidelberg integriert.

Das IDC erforscht die molekularen Grundlagen schwerer metabolischer Erkrankungen, wie dem Metabolischen Syndrom und Typ 2 Diabetes, und deren Bedeutung für die Tumorentstehung und -progression.

Zur Webseite des IDC

Institut für Diabetesforschung (IDF)

Direktorin: Prof. Dr. Anette-Gabriele Ziegler

Lehrstuhl Diabetes und Gestationsdiabetes an der Technischen Universität München

Das Institut für Diabetesforschung (IDF) befasst sich mit der Pathogenese und Prävention von Typ-1-Diabetes und Gestationsdiabetes. Dazu untersucht es die molekularen Mechanismen der Krankheitsentstehung, insbesondere das Zusammenspiel von Umwelt, Genen und Immunsystem. Ziel ist die Identifizierung von Markern zur frühen Diagnose und die Entwicklung von Therapien zur Prävention und Heilung von Diabetes. Das IDF ist Teil des Helmholtz Diabetes Center (HDC).

Zur Website des IDF
Zur Website des HDC

Institut für Diabetesforschung und Metabolische Erkrankungen (IDM)

Direktor: Prof. Dr. Dr. h.c. Hans Ulrich Häring

Ärztlicher Direktor der Inneren Klinik IV des Universitätsklinikums Tübingen

Primäre Forschungsziele des Instituts für Diabetesforschung und Metabolische Erkrankungen (IDM) des Helmholtz Zentrums München an der Universität Tübingen sind die individualisierte Vorhersage des Diabetesrisikos, die Diabetesprävention und die personalisierte Diabetestherapie. Dabei stehen Untersuchungen zur Gen-Umwelt-Interaktion bei Typ-2-Diabetes im Vordergrund. Das IDM ist Teil des Helmholtz Diabetes Center (HDC).


Zur Website des IDM
Zur Website des HDC

Institut für Diabetes und Adipositas (IDO)

Direktor: Prof. Dr. Matthias Tschöp

Lehrstuhl für Diabetesforschung/ Insulinresistenz der Technischen Universität München

Das Institut für Diabetes und Adipositas (IDO) erforscht die Erkrankungen des Metabolischen Syndroms mit systembiologischen und translationalen Ansätzen auf der Basis von zellulären Systemen, genetisch modifizierten Mausmodellen und klinischen Interventionsstudien. Ziel ist die Entdeckung neuer Signalwege, um interdisziplinär innovative Therapieansätze zur personalisierten Prävention und Behandlung von Adipositas, Diabetes und deren Begleiterkrankungen zu entwickeln. Das IDO ist Teil des Helmholtz Diabetes Center (HDC).


Zur Website des IDO
Zur Website des HDC

- Abteilung NeuroBiologie des Diabetes (NBD)

Leitung: Dr. Paul Pfluger


Die Abteilung Neurobiologie des Diabetes ist assoziiert mit dem Institut für Diabetes und Adopositas und beforscht die Rolle unseres zentralen Nervensystems in der Entstehung von metabolischen Erkrankungen. Neben der Erforschung von hypothalamischen Entzündungsreaktionen als Ursache für Adipositas und Diabetes Typ 2 untersucht das NBD die Rolle von epigenetischen Signalwegen in der adaptiven Kontrolle unseres Stoffwechsels. Am NBD werden zudem die molekularen Ursachen für die Entstehung der Leptin Resistenz untersucht mit dem Ziel, neue Wege gegen den berüchtigten Jojo-Effekt zu finden und dauerhaften Gewichtsverlust zu ermöglichen.

Zur Webseite der NBD
Zur Website des IDO

Institut für Diabetes- und Regenerationsforschung (IDR)

Direktor: Prof. Dr. Heiko Lickert

Lehrstuhl für Diabetesforschung/ Betazell-Biologie der Technischen Universität München

Das Institut für Diabetes- und Regenerationsforschung (IDR) untersucht die Entwicklung und Regeneration des Pankreas, insbesondere die der Insulin-produzierenden Betazellen. Vorrangiges Ziel ist es, regenerative Therapieansätze zur Behandlung von Diabetes mellitus zu ermöglichen und damit komplementäre Alternativen zu klassischen Therapieansätzen zu bieten. Unter anderem forscht IDR nach Wirkstoffen, um die Betazell-Differenzierung und -Funktion zu verbessern und arbeitet an einer Betazell-Ersatztherapie. Das IDR ist Teil des Helmholtz Diabetes Center (HDC).

Zur Website des IDR
Zur Website des HDC

Institut für Experimentelle Genetik (IEG)

Direktor: Prof. Dr. Martin Hrabě de Angelis

Lehrstuhl für Experimentelle Genetik der Technischen Universität München

Ziel des Instituts für Experimentelle Genetik (IEG) ist, die Entstehungsmechanismen humaner Erkrankungen zu verstehen, insbesondere bei Diabetes und anderen Stoffwechselerkrankungen sowie Erkrankungen in Knochen und Knorpel. Experimentell konzentriert sich das Institut auf die Maus als präklinisches Tiermodell. Neben Genotypen untersucht das IEG die Auswirkungen von Umweltfaktoren bei der Krankheitsentstehung. Die German Mouse Clinic (GMC) untersucht diese Aspekte auf systemischer Ebene. Das IEG ist Teil des Helmholtz Diabetes Center (HDC). Zum IEG gehört das Genomanalysezentrum (GAC)

Zur Website des IEG
Zur Website des GAC
Zur Website des HDC

- Abt. Genomanalysezentrum (GAC)

Leitung: Prof. Dr. Jerzy Adamski


Das Genomanalysezentrum (GAC) ist Teil des Instituts für Experimentelle Genetik (IEG). Ziel ist es, Wissenschaftlern eine zeitgemäße Infrastruktur für Genanalysen in großem Maßstab und für die Anwendung der OMICS-Technologien zur Verfügung zu stellen.

Zur Website des GAC
Zur Website des IEG

Institut für Funktionale Epigenetik (IFE)

Direktor: Prof. Dr. Robert Schneider


Das Institut für Funktionale Epigenetik (IFE) untersucht, wie Gene im Zellkern verpackt werden. Der Fokus auf so genannten "Histon-Proteinen", die bestimmen können, ob ein Gen abgelesen werden kann oder nicht. Wissenschaftler befassen sich mit Zusammenhängen zwischen Volkskrankheiten und Anomalien der DNA-Verpackung. 

Zur Website des IFE
Zur Website des HDC

- Abteilung Molekulare Epigenetik (MEG)

Leitung: Prof. Dr. Dirk Eick


Die Abteilung für Molekulare Epigenetik (MEG) erforscht grundlegende epigenetische Regulationsmechanismen und schafft damit die Voraussetzung dafür, den Beitrag der Epigenetik an der Entwicklung von Krankheiten besser verstehen zu können.

Zur Website der MEG

Institut für die Erforschung pankreatischer Inselzellen, Paul-Langerhans-Institut Dresden (IPI)

Direktor: Prof. Dr. Michele Solimena

Das Institut für die Erforschung Pankreatischer Inselzellen erforscht die Krankheitsursachen des Diabetes mellitus Typ 1 und Typ 2. Der Schwerpunkt liegt dabei auf den Mechanismen, die die Zerstörung und/oder die Funktionseinschränkung der Beta-Zellen der Bauchspeicheldrüse bedingt.