Diabetes

Diabetes erfolgreich bekämpfen – neue Therapien, wirksame Prävention

Partnerschaften und Drittmittel

Gut etablierte Partnerschaften und von renommierten Drittmittelgebern geförderte Projekte stärken die Expertise und das Renommee des Helmholtz Zentrums München in der Diabetesforschung.

Partner im Deutschen Zentrum für Diabetesforschung e. V. (DZD)

Das Deutsche Zentrum für Diabetesforschung e. V. (DZD) ist eines der indikationsspezifischen Nationalen Zentren für Gesundheitsforschung, die das Bundesministerium für Bildung und Forschung bereits eingerichtet hat. Dabei ist das Helmholtz Zentrum München einer von fünf wissenschaftlichen Partnern neben dem Deutschen Diabeteszentrum (DDZ), dem Deutschen Institut für Ernährung in Potsdam-Rehbrücke (DIfE) und den Paul-Langerhans-Instituten der Universität Tübingen und des Universitätsklinikums Dresden. Die Geschäftsstelle des DZD befindet sich am Helmholtz Zentrum München. Zur Homepage des DZD

Vernetzung in München

Für den Aufbau eines Münchner Schwerpunkts in der Diabetesforschung arbeitet das Helmholtz Zentrum München Hand in Hand mit den Münchner Exzellenzuniversitäten, der Technischen Universität München (TUM) und der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU).

Bevölkerungsstudien zum Thema Diabetes

Bestimmung der Genprofile bei Kohorten und Konsortien (KORA, DIAGRAM/Diabetes Genetics Replication and Meta-Analysis, MAGIC/Meta-Analyses of Glucose and Insulin-related traits Consortium, u. a.).

Labormedizinisches Zentrum des Kompetenznetzes Diabetes mellitus (LMZ-Diabetes)

Zentrale Plattform zur hochqualitativen und standardisierten Messung spezifischer, diabetesrelevanter Laborparameter (Genomics, Metabolomics, Immunplattform, Klinische Chemie).

Alexander von Humboldt-Professur

Prof. Dr. Matthias Tschöp, Direktor des Instituts für Diabetes und Adipositas arbeitete zuvor an der University of Cincinnati in den USA. Auf gemeinsamen Vorschlag des Helmholtz Zentrums München und der Technischen Universität München, wo er den Lehrstuhl für Stoffwechselerkrankungen innehat, wurde ihm 2012 als erstem Mediziner die Humboldt-Professur verliehen.

Der mit bis zu fünf Millionen Euro dotierte internationale Preis für Forschung in Deutschland wird von der Alexander von Humboldt-Stiftung vergeben und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert. Mit der Alexander von Humboldt-Professur zeichnet die Stiftung weltweit führende und im Ausland tätige Forscher aus. Sie sollen langfristig zukunftsweisende Forschung an deutschen Hochschulen durchführen.  

ICEMED

Gemeinsam mit den führenden deutschen Wissenschaftlern aller Stufen der Wertschöpfungskette baut das Helmholtz Zentrum München eine starke Allianz zur Erforschung und schließlich Heilung von Stoffwechselerkrankungen auf. Die Helmholtz-Gemeinschaft fördert die ICEMED-Allianz (Visualisierung und Therapie Umweltbedingter Stoffwechselerkrankungen) mit 15 Millionen Euro über fünf Jahre. Hinzu kommen weitere 15 Millionen Euro Förderung der über 30 beteiligten Helmholtz-Zentren und Universitäten.

Zentraler Forschungsansatz der Allianz ist das Zentralnervensystem, das an der Steuerung aller systemischen, metabolischen Prozesse beteiligt ist und damit das entscheidende Zielorgan von Umwelteinflüssen wie hyperkalorischen Diäten und Stress ist.

Projektförderung

  • Projekte in den Kompetenznetzwerken Diabetes und Adipositas sowie im Verbund DIAB-CORE. Unter anderem zur Identifizierung neuer Biomarker, Risikofaktoren und zur ökonomischen Auswirkung der Erkrankungen.
  • Weitere DFG-, BMBF- und EU-geförderte Projekte