diabetes research department

Institut für Epidemiologie I (EPI I)

Das Institut für Epidemiologie I (EPI I) unter kommissarischer Leitung von Dr. Joachim Heinrich erforscht die Bedeutung von Umwelt- und Lebensstilfaktoren, genetischer Konstitution und Stoffwechsel unter anderem für Typ 2 Diabetes mellitus und Adipositas. Das Institut nutzt hierzu die Daten und biologischen Proben aus den laufenden Kinderkohorten (GINI und LISA) und der MONICA /KORA-Studie. Es beteiligt sich federführend an der Planung der Nationalen Kohorte, einer neuen, zukunftsweisenden Kohortenstudie für Erwachsene in Deutschland.

Leiter:
Dr. Joachim Heinrich (komm.)

Link zur Website des Instituts für Epidemiologie I

Institut für Epidemiologie II (EPI II)

Das Institut für Epidemiologie II (EPI II) unter Leitung von Prof. Annette Peters erforscht die Rolle  von Umwelt und Lebensstil unter anderem bei der Entstehung von Diabetes. Berücksichtigt werden in diesem Zusammenhang insbesondere die genetische Prädisposition sowie molekulare Marker. Die Forschung des Instituts stützt sich auf die einzigartigen Ressourcen der KORA-Kohorte, des KORA-Herzinfarktregisters und der KORAAerosol- Messstation. Mit Folgestudien innerhalb der Kohorte werden Frühformen ausgesuchter chronischer Erkrankungen und deren Häufigkeit bestimmt. Erst vor kurzem wurden der KORAForschungsplattform neue Module zur Bestimmung der Gesundheit im Alter hinzugefügt. 

Leiterin: Prof. Dr. Annette Peters

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Abteilung für Molekulare Epidemiologie (AME)

Die selbstständige Abteilung für Molekulare Epidemiologie (AME) untersucht die molekularen Entstehungsmechanismen komplexer Erkrankungen wie Diabetes Typ 2 oder Adipositas. Die Abteilung befindet sich  im Genomanalysezentrum des Helmholtz Zentrums München. Hier sind modernste Methoden für Genomik, Epigenomik, Transkriptomik, Proteomik, Metabolomik und funktionelle Analysen etabliert. AME wendet diese Methoden auf die populationsbasierten Kinder- und Erwachsenenkohorten (KORA, GINI, LISA) sowie spezielle Fallstudien für bestimmte Krankheiten an. Zusätzlich ist die Abteilung für die Bioprobenbank des Departments für Epidemiologie verantwortlich, welche DNA, RNA, Serum-, Plasma- und Urinproben sowie immortalisierte Zelllinien beherbergt. Darüber hinaus übernimmt AME die Probenverwaltung und -lagerung für die Nationale Kohorte.

Leiter: Prof. Annette Peters (kommissarisch)

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Institut für Genetische Epidemiologie (IGE)

Das Institut für Genetische Epidemiologie (IGE) unter Leitung von Prof. Konstantin Strauch beschäftigt sich mit genetischer Statistik. Dies beinhaltet die Planung, Durchführung und Auswertung von Genkartierungsprojekten bei komplexen Krankheiten sowie die Entwicklung und Implementierung neuer statistischer Verfahren. Ziel des Instituts ist es, zur Aufklärung der genetischen Ursachen für komplexe Krankheiten beizutragen. Die Aktivitäten erstrecken sich auf genomweite Assoziationsstudien sowie Kopplungsanalysen (Familienstudien). Der Schwerpunkt liegt  auf Phänotypen, die im Rahmen der populationsbasierten KORA-Kohorte untersucht werden.

Leiter: Prof. Konstantin Strauch

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Institut für Gesundheitsökonomie und Management im Gesundheitswesen (IGM)

Das Institut für Gesundheitsökonomie und Management im Gesundheitswesen unter Leitung von Prof. Reiner Leidl untersucht Möglichkeiten, die Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit der  Gesundheitsversorgung zu verbessern. Mit empirischen Methoden werden Fragen der Ökonomie und Sozioökonomie sowie des Managements auf der Ebene des Gesundheitssystems, der Ebene von  medizinischen Technologien und der Ebene von Versorgungsformen erforscht.

Leiter: Prof. Reiner Leidl

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Deutsches Zentrum für Diabetesforschung DZD e.V.

Das DZD wurde – als zweites der sechs Deutschen Zentren für Gesundheitsforschung – im Juni 2009 als nationaler Verbund mit 5 Partnerinstitutionen gegründet. Mitglieder sind das Deutsche Diabeteszentrum in Düsseldorf (DDZ), das Deutsche Institut für Ernährungsforschung in Potsdam (DIfE), das Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden, die Eberhard-Karls-Universität Tübingen sowie das Helmholtz Zentrum München als koordinierender Partner. Am Helmholtz Zentrum ist auch die Geschäftsstelle des Vereins angesiedelt. Das DZD vereint führende Experten auf dem Gebiet der Diabetesforschung in Deutschland und hat sich zum Ziel gesetzt, durch enge Verzahlung  von Grundlagenforschung und klinischer Anwendung die Translation neuer Erkenntnisse in Strategien für Prävention, Diagnostik und Therapie zu fördern und zu beschleunigen.

Link zur Website des DZD e.V.

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