department of radiation sciences

Möglichkeiten der Prävention

     


    Wie können sich die Menschen in Japan schützen? Bei Empfehlung an Bevölkerung, in den Häusern zu bleiben und die Fenster zu schließen – inwiefern kann das die Strahlenbelastung mindern? Kann das wirklich helfen?

    Einnahme von Jod-Tabletten: Eingeatmetes, radioaktives Jod reichert sich in der Schilddrüse an und kann dort das Krebsrisiko erhöhen. Die Einnahme von Jodtabletten führt in der Schilddrüse zu einer Sättigung mit Jod, die Aufnahme radioaktiven Jods wird so unterbunden.
    Die Einnahme von Jod-Tabletten in Deutschland aufgrund des Unglücks in Japan wird nach Angaben des Bundesamts für Strahlenschutz nicht nötig werden, sie sollte grundsätzlich nur auf behördlichen Rat hin erfolgen. Eine unkontrollierte Einnahme kann zu gesundheitlichen Schäden führen.

    Aufenthalt in Gebäude: Ab einer zu erwartenden Strahlendosis von 10 mSv empfiehlt das Bundesumweltministerium sich in Gebäuden aufzuhalten.
    Evakuierung: Ab einer Dosis von 100 mSv wird die Umgebung evakuiert.

     

    Arbeitsschutzmaßnahmen für Arbeiter am KKW: Wie lange im Einsatz, welche Schutzmaßnahmen

    • Schutzanzüge gegen Kontamination und Inkorporation
    • Ständige Überwachung durch Dosimeter
    • teilweise Einsatzzeitbegrenzung
    • kurzzeitige Evakuierungen