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Prof. Rühm zum Vorsitzenden des ICRP Komitees „Strahlenwirkung“ gewählt

Die Internationale Strahlenschutzkommission (ICRP) hat Prof. Dr. Werner Rühm am 14. Januar in ihren Hauptausschuss („Main Commission“) gewählt. Gleichzeitig übernimmt Rühm die Leitung des Komitees 1 der ICRP, das sich mit Strahlenwirkungen befasst.

Rühm folgt in dieser Funktion Prof. Dr. William Morgan (Pacific Northwest National Laboratory, USA) nach, der vor zwei Monaten überraschend verstorben war und der über viele Jahre dem Helmholtz Zentrum München als POF III Gutachter und Mitglied des wissenschaftlichen Beirats eng verbunden war.

Die ICRP wurde 1928 auf dem zweiten internationalen Radiologenkongress ursprünglich als „International X-ray and Radium Protection Committee” in Stockholm gegründet. Sie verfolgt das Ziel, Erkrankungen des Menschen zu verhindern, die mit der Anwendung ionisierender Strahlung einhergehen können, und die Umwelt vor schädlichen Folgen zu schützen. Dazu entwickelte die ICRP über viele Jahrzehnte hin das gegenwärtige gültige Konzept des Strahlenschutzes, das weltweit als Grundlage für Strahlenschutzregelungen dient. Entsprechend den aktuellsten wissenschaftlichen Erkenntnissen der Strahlenforschung wird dieses Konzept durch die ICRP kontinuierlich weiterentwickelt und verbessert, wobei auch gesellschaftliche und ethische Aspekte eine Rolle spielen, sowie praktische Erfahrungen bei der Anwendung des Konzeptes berücksichtigt werden.

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