Eine kurze Geschichte der Kindertagesstätte
Im April 1991 entstand im Helmholtz Zentrum (damals GSF Forschungszentrum) eine private Stillgruppe mit zuerst zwei, dann drei Kindern. Abwechselnd passten die Mütter auf die Kinder auf bzw. gingen stundenweise arbeiten, was eine effektive Arbeitszeit von etwa vier Stunden täglich ermöglichte.
Eine kontinuierliche Arbeit wurde erst dann möglich, als im April 1992 eine Betreuerin für zwei Tage pro Woche gefunden wurde. Da die kleinen Räumlichkeiten für mittlerweile vier unternehmungslustige Kinder aus allen Nähten platzten, wurde vorübergehend ein Praktikumsraum der Toxikologie genutzt, der für alle Kinder ausreichend Platz bot.
Anfang 1993 wurden die neu gestalteten, kindgerechten Räume der ehemaligen Kantine bezogen. Mit einem eigenen Schlafraum, Spielraum, Kindertoilette und Garten wurden alle Wünsche realisiert. Aus Elternspenden wurden zwei Sandkästen angeschafft, eine neue Rutsche bekam die Kindergruppe von unbekannten Spendern zur Einweihung geschenkt. Mit dem Einzug in die neuen Räume wurde die Kinderbetreuung auf vier Tage pro Woche ausgeweitet.
Bis zum Jahr 2000 fand die Kinderbetreuung am Helmholtz Zentrum auf privater Basis mit Duldung und Wohlwollen des Helmhotz Zentrums statt. Ab 1999 durften im Rahmen der Förderung von Frauen in der Wissenschaft Initiativen zur Sicherung einer bedarfsgerechten qualitativ adäquaten Kinderbetreuung außerhalb der Hochschule kostenneutral gefördert werden.
Dadurch eröffnete sich erstmalig die Möglichkeit, eine offizielle Kinderbetreuung im bedarfsgerechten Maßstab am Helmholtz Zentrum München zu schaffen. Zur Umsetzung dieses Vorhabens wurde das Modell einer betriebsnahen Eltern-Kind-Initiative als Träger gewählt.
Am 15. März 2000 fand die Gründungsversammlung des Elternvereins „ganz schön frech“ e.V. statt. Am 19. Dezember 2002 wurde das eigens als Kindertagesstätte errichtete Gebäude 51 eröffnet. Bereits am 19. Oktober 2005 wurde die Kindertagesstätte nochmals erweitert.
