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Pressemeldungen KORA

Forschung im öffentlichen Interesse

Kaum ein Forschungszentrum arbeitet so nah am öffentlichen Interesse wie das GSF-Forschungszentrum für Umwelt und Gesundheit, erklärte Professor Ernst-Günter Afting anlässlich des 40. Jubiläums der GSF in Neuherberg bei München.

Ihren Gründungsauftrag - Strahlenforschung und Ausbildung im Strahlenschutz - hat die GSF seit nun 40 Jahren ausgezeichnet erfüllt. Sowohl nationale als auch internationale Strahlenschutzregelungen sind von GSF-Wissenschaftlern initiiert und geprägt worden.

Die heutigen Forschungsaktivitäten gehen über diese Gründungsaufgaben weit hinaus. So ist die GSF maßgeblich am Deutschen Human Genom Projekt beteiligt und nimmt in der ökologischen Forschung einen herausragenden Platz ein.
Im Projekt KORA betreut die GSF gemeinsam mit anderen Partnern das größte und am besten untersuchte Patientenkollektiv Deutschlands. Gerade die Zusammenarbeit mit Klinischen Gruppen zeichnet die Forschung der GSF seit vielen Jahren aus. Dies hat zu wichtigen Fortschritten in der deutschen Lasermedizin und großen Erfolgen im Bereich der Leukämieforschung geführt

Schon bei der Gründung wurde der GSF mit einem EURATOM Projekt die europäische Zusammenarbeit in die Wiege gelegt. Bis heute blieb sie dem internationalen Anspruch treu, was viele Projekte mit der Kommission der Europäischen Gemeinschaften, den USA, China, Russland oder der Ukraine beweisen.

Der erfolgreiche Transfer von Ergebnissen in politische Gremien und in die Öffentlichkeit zeugt von hoher gesellschaftlicher Verantwortung der GSF-Forschung. Experten der GSF sind in verschiedenen Beratungsgremien der Bundesregierung und der Kommission der Europäischen Gemeinschaften tätig. Die vielfältigen Aktionen für Schüler, Medien und spezielle Zielgruppen wie Umweltberater und Gesundheitsämter sind bundesweit vorbildlich.

In den letzten Jahren hat sich die GSF zunehmend der Ausgründung neuer Firmen gewidmet und bis heute fast 200 hochqualifizierte neue Arbeitsplätze geschaffen.

Die GSF ist eine GmbH, die die Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung, zu 90 % und der Freistaat Bayern zu 10 % fördert. Der Haushalt der GSF beträgt ca. 210 Millionen Mark. Die GSF ist Mitglied der Hermann von Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren.

Neuherberg, 13. Juli 2000


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