Institut für Epidemiologie (EPI)

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Arbeitsgruppe Umweltepidemiologie

Arbeitsgruppenleiter: Joachim Heinrich

Ziele

Die zwei Hauptforschungsziele der Arbeitsgruppe sind:

  • Untersuchungen von Langzeiteffekten von Luftschadstoffen, dabei insbesondere von verkehrsabhängigen Luftschadstoffen und weiteren Determinanten von Atemwegserkrankungen. Die individuelle Exposition mit spezifischen verkehrsabhängigen Luftschadstoffen an der Wohnadresse der Probanden wird durch spezielle Messungen sowie spezifische Modellierungen unter Einbeziehung von Verkehrszähldaten, baulichen Strukturen und weiteren GIS-Daten zu stark befahrenen Straßen eingeschätzt. Des weiteren werden Effekte von Luftschadstoffen auf die Reproduktion (insbesondere Geburtsgewicht) untersucht.

  • Untersuchungen zum natürlichen Verlauf und zu Trends in der Prävalenz von Asthma, Allergien und nicht allergischen Atemwegserkrankungen und deren Determinanten. Um insbesondere die frühkindlichen Einflussfaktoren auf die Entwicklung des Immunsystems und atopische Erkrankungen, wie Exposition durch biologisch aktive Substanzen und Allergene sowie verkehrsabhängige Schadstoffe besser analysieren zu können, wurden zwei Babykohorten in München (Westdeutschland) und eine in Leipzig (Ostdeutschland) rekrutiert. In diesem Rahmen werden auch Ernährungsfaktoren (Antioxidantien, Fettsäurezusammensetzung) untersucht. Zusätzlich untersucht eine prospektive Interventionsstudie Konsequenzen verschiedener hypoallergener Kostformen im Säuglingsalter im Hinblick auf die Prävention von allergischen Erkrankungen in der frühen Kindheit. Die etablierten Kohorten von Neugeborenen (GINI und LISA), von Schulkindern (Bitterfeld-Studie) und von Erwachsenen (ECRHS in Erfurt und Hamburg) ermöglichen es, Determinanten für atopische Erkrankungen auch für andere häufige chronische Erkrankungen unter dem Einfluss von Umweltbelastungen zu untersuchen. Von zunehmender Bedeutung sind dabei auch Gen-Umwelt-Belastungsinteraktionen.


Zurückliegende Veranstaltungen:

International Workshop on Air Pollution and Human Reproduction, 9. - 11. Mai 2007

An international workshop on air pollution and human reproduction was conveyed at the Institute of Epidemiology from 9 to 11 May 2007. It brought together 57 participants (epidemiologists, specialists of exposure assessment, biologists, and statisticians) from America, Europe and Asia during two and a half day on the Neuherberg campus. The workshop has been supported by grants from AFSSET (the French National Agency for Occupational and Environmental Health Safety), Bayerisch-Franzosisch Hochschulzentrum and GSF. Student grants were awarded, which allowed inviting 5 PhD students and young researchers from Europe and the USA. A workshop report has been written and is currently in review by the journal Env Health Perspect.


Weitere Informationen finden Sie hier
Kontakt: Rémy Slama ()

 

 

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