Das Institut
Das Institut für Epidemiologie im Helmholtz Zentrum München und der Lehrstuhl für Epidemiologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München werden als Einheit mit dem Arbeitsschwerpunkt in Neuherberg geführt und in Personalunion geleitet von
Prof. Dr. Dr. H.-Erich Wichmann
Ingolstädter Landstraße 1
D-85764 Neuherberg
Telefon: +49-(0)89-3187-4066
Telefax: +49-(0)89-3187-4499
E-Mail: wichmann@helmholtz-muenchen.de
Curriculum vitae Prof. Dr. Dr. H.-Erich Wichmann
Zum Institut gehören rund 40 Wissenschaftler/innen und 40 technische Mitarbeiter/innen. Etwa zwei Drittel der Mitarbeiter/innen werden über Drittmittel finanziert, die aus Deutschland (DFG, BMBF, BMG, BMU), aus der EU sowie aus den USA (EPA, HEI) kommen. Die Förderung genetischer Projekte erfolgt im Rahmen des Nationalen Genomforschungsnetzes, des HGF-Strategiefonds und einer DFG-Forschergruppe.
Mitarbeiter des Instituts beteiligen sich aktiv in nationalen und internationalen Gremien und Kommissionen sowie in der fachlichen Beratung von Behörden und der Bevölkerung zu aktuellen Themen.
Die Arbeiten und Forschungsergebnisse der Institutsmitarbeiter führen pro Jahr zu etwa 80 Artikeln in Zeitschriften sowie 120 Berichten und Abstraktpublikationen.
Institutsziele
Das zentrale Institutsziel ist die Untersuchung der Rolle von Umwelteinflüssen und genetischen Veranlagungen auf die menschliche Gesundheit mit epidemiologischen Methoden
Das Institut ist thematisch in fünf Arbeitsgruppen organisiert:
- Umweltepidemiologie
- Epidemiologie von Luftschadstoffwirkungen
- Epidemiologie Chronischer Krankheiten
- Genetische Epidemiologie
- Epidemiologie - Bioproben - Genomik
Auf den Seiten der Arbeitsgruppen sind die spezifischen wissenschaftlichen Ziele dargestellt.
Im Institut werden verschiedene Kohortenstudien mit Erwachsenen, Schulkindern und Neugeborenen durchgeführt, ferner Zeitreihenanalysen, Fall-Kontroll-Studien und Familienstudien.
Ein weiteres Ziel ist die Bereitstellung von Infrastruktur für epidemiologische Forschung. In diesem Sinne wird die Aussenstelle Erfurt als Stützpunkt für Studien in den neuen Bundesländern unterhalten. Als weitere Ressource für künftige Studien wird eine Bioprobenbank für DNA-Sammlung und ein Archiv an immortalisierten B-Lymphozyten aufgebaut.
Besonderes Augenmerk wird im Institut auf die internationale Zusammenarbeit und die Qualifizierung der Mitarbeiter/innen gelegt. Mittlerweile besteht eine Zusammenarbeit mit etwa 70 wissenschaftlichen Einrichtungen und Universitäten im In- und Ausland. Besonders erwähnenswert sind die Zusammenarbeiten mit der Harvard School of Public Health (MPH-Ausbildung eigener Mitarbeiter, wechselseitiger Wissenschaftleraustausch) und mit der US-Environmental Protection Agency (EPA) in Chapel Hill.
Weitere ausführliche Informationen über unsere Forschungsarbeiten finden Sie im Forschungsbericht 2003 - 2005:
Institute of Epidemiology: Research Report 2003 - 2005" (pdf; 650 kb)
Verantwortlich für den Inhalt der Webseiten: Dr. H.E. Heilmaier ( heilmaier@helmholtz-muenchen.de), Institut für Epidemiologie, sowie die Leiter der einzelnen Arbeitsgruppen.
Konzeption und Betreuung der Webseiten:
Hans H. Guldner, PhD, Wissenschafts- und Online-Redaktion, www.dr-guldner.de


