Schweinegrippe (Influenza A/H1N1)
1. Grundlagen, Definition, Begriffe
- Einen Überblick mit relevanten Informationen für verschiedene Zielgruppen (Ärzte, Gesundheitsämter, Bürger) gibt das Robert Koch-Institut.
- Europäische Zulassungsbbehörde: alle relevanten Informationen zu in Europa zugelassenen Impfstoffen EMEA (European Medicines Agancy)
2. Epidemiologie und Verbreitung
- Deutschland: Aktuelle Fallzahlen - aufgeschlüsselt für die einzelnen Bundesländer - sowie eine Einschätzung der Lage in Deutschland veröffentlicht das Robert Koch-Institut.
- Europa: Die europäische und auch weltweite Situation bildet das European Centre for Disease Prevention and Control (ECDC) auf seinen Seiten ab.
- Weltweit: Infektionszahlen sowie ausführliche Informationen über Impfstoffe und Sicherheitsaspekte finden sich auf der Website der Weltgesundheitsorganisation (WHO).
3. Einfluss-/Risikofaktoren
- Umfangreiche Hintergrundinformationen stellen die Centers for Disease Control and Prevention (CDC) im Netz bereit.
- Auf einer eigenen Influenza-Webseite gibt das US Department of Health & Human Services ausführlich Auskunft über die Neue Influenza.
4. Ursachen und Entstehung
- Hintergründe und Statements stellt die Food and Agriculture Organization of the United Nations zur Verfügung.
5. Diagnose
- Symptome: Wie erkennt man eine A/H1N1-Infektion? Fundierte Antworten gibt das Robert Koch-Institut.
- Vorgehen im Verdachtsfall: Was tun bei Verdacht auf Neue Influenza? Das Robert Koch-Institut gibt Hinweise an Ärzte und Gesundheitsämter.
- Diagnose per Schnelltest: Eine Auflistung der verfügbaren Schnelltests, die im Nationalen Referenzzentrum Influenza evaluiert wurden, wurde auf der Homepage des Robert Koch-Instituts veröffentlicht.
- Kostenerstattung: Für welche diagnostischen Maßnahmen übernimmt die gesetzliche Krankenversicherung die Kosten? Diese listet die Kassenärztliche Bundesvereinigung in einem Rundbrief auf.
6. Therapien
- Impfstoffe: Informationen zu pandemischen Grippeimpfstoffen, liefert das Paul-Ehrlich-Institut.
- Antivirale Therapie: Empfehlungen der Bundesärztekammer zum Einsatz antiviraler Arzneimittel für die Postexpositions- und Langzeitprophylaxe während einer Influenzapandemie.
- Häufig gestellte Fragen zu antiviralen Arzneimitteln für Therapie und Prophylaxe beantwortet das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).
- Über Wirkmechanismen von Neuraminidasehemmern und die Gefahr von Resistenzen stellt die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf eine Fortbildung zur Verfügung.
- Behandlung von Kindern: Wie Diagnostik, Therapie und Prävention bei Kindern zu handhaben sind, empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für pädiatrische Infektiologie: Diagnostik-Empfehlung | Aktualisierte Empfehlung.
- Risikomanagement in Arztpraxen: In dem Ratgeber „Influenzapandemie - Risikomanagement in Arztpraxen“ geben Bundesärztekammer, Kassenärztliche Bundesvereinigung und die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege Hinweise für niedergelassene Ärzte.
- Pandemieplanung für Arbeitgeber: Checklisten zur Pandemieplanung für Betriebe hat der Verband Deutscher Betriebs- und Werksärzte ausgearbeitet.
- Regionale Pandemieplanung: Auch die Landesgesundheitsämter bieten Informationen und Hilfe auf den jeweiligen Websites an, so beispielsweise das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit.
7. Prävention
- Eine gemeinsame Aktion des Robert Koch-Instituts und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) stellt hygienische Maßnahmen in den Vordergrund.
- Risiken bei Auslandsreisen: Auf der Website des Auswärtigen Amtes können sich Reisende über eventuelle Risiken in ihrem Zielland informieren.
8. Forschungsbedarf und Perspektiven
- Forschung des Instituts für Virologie am Helmholtz Zentrum München
- Forschung des Instituts für Virologie an der Technischen Universität München
- Genetische Informationen: Die Gensequenz des Influenza A/H1N1-Virus wird in der Datenbank des National Center for Biotechnology Information (NCBI) gelistet.
- Aktuelle Publikationen zum Thema „Neue Influenza“ in der PubMed-Datenbank.
9. Weiterführende Informationen
- Informative Hotlines: Das Bundesministerium für Gesundheit hat verschiedene Hotline-Telefonnummern für den deutschen Raum zusammengefasst.
- Video: Expertenvortrag. In einem etwa halbstündigen Vortrag informieren Prof. Klaus Osterrieder, Leiter des Instituts für Virologie am Fachbereich Veterinärmedizin der Freien Universität und Prof. Lothar H. Wieler, Leiter des Instituts für Mikrobiologie und Tierseuchen (ebenfalls FU Berlin) über den Wissens- und Forschungsstand zur Neuen Influenza
Redaktion:
FLUGS-Fachinformationsdienst
Wissenschaftliche Beratung:
Dr. Werner Kirchinger, Helmholtz Zentrum München / betriebsärztlicher Dienst
Stand:
26. Oktober 2009
