Institute
Umweltbedingte Störungen der
Gesundheit
- Infektions-, Immun- und Tumor Biologie
- Epidemiologie und Gesundheitsökonomie
- Lungenbiologie und -erkrankungen
- Strahlenforschung
Systemische Analyse multifaktorieller Erkrankungen
- Genetik und Stammzellbiologie
- Systembiologie, -bildgebung und Strukturbiologie
Terrestrische Umwelt
- Ökosystembiologie
- Biochemische Pflanzenpathologie (BIOP)»
- Bodenökologie (IBOE)»
- Grundwasserökologie (IGOE)»
- Abt. Mikroben-Pflanzen Interaktionen (AMP)»
- Abteilung Analytische Biogeochemie (BGC)»
- Research Unit Environmental Genomics (EGEN)»
- Ökologische Chemie (IOEC)»
- Kooperationsgruppe "Comprehensive Molecular Analystics" (CMA)»
Klinische Kooperationsgruppen
Umweltbedingte Störungen der
Gesundheit
Systemische Analyse multifaktorieller Erkrankungen
Highlights
Highlights: Highlights der letzten zehn Jahre

Aufklärung der gesundheitlichen Wirkung von feinen und ultrafeinen Partikeln
Das Helmholtz Zentrum München – Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt rangiert in der Luftschadstoff-Forschung auf Platz 1 der europäischen Forschungseinrichtungen. Dies ist das Ergebnis eines Rankings der in den vergangenen zehn Jahren meist zitierten Publikationen zum Thema "Air Pollution", welches der Informationsanbieter "Essential Science Indicators" Anfang 2006 veröffentlicht hat.

Immuntherapie zur Behandlung von Krebs
Im Vordergrund stand dabei zunächst die Behandlung von Leukämie: Als Pioniere der Knochenmarkstransplantation führten Wissenschaftler des Helmholtz Zentrums München bereits 1975 die erste erfolgreiche Übertragung gesunden Knochenmarks auf einen Menschen durch. Voraus gingen diesem Meilenstein der Medizin langjährige immunologische Arbeiten, um geeignete Behandlungsmethoden zu entwickeln.

Mausmutanten mit Modellcharakter für humane Erkrankungen
Die meisten Volkskrankheiten haben auch eine genetische Komponente. Maus und Mensch gleichen sich genetisch zu 95% - viele Gene können bei beiden dieselben Erkrankungen auslösen. Mutante Mäuse stellen damit ideale Modelltiere für zahlreiche menschliche Erkrankungen dar. Die gezielte Suche nach Mausmutanten mit erblich bedingten Störungen ist daher eine zentrale Aufgabe in den Instituten des Helmholtz Zentrums München für Experimentelle Genetik und Entwicklungsgenetik.

Pflanzliche Immunität
Verschiedene Schlüsselkomponenten der angeborenen Immunität (Innate Immunity) von Säugern spielen auch im Abwehrsystem von Pflanzen eine wichtige Rolle. So helfen Elemente des tierischen Abwehrsystems, wie Defensin oder Stickoxid (NO) auch Pflanzen bei der Verteidigung gegen Schädlinge.

Neue HIV-Impfstoffe im klinischen Test
Am Helmholtz Zentrum München – Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt erzielten Wissenschaftler erste Erfolge bei der Entwicklung eines Impfstoffs, der das Immunsystem zum Kampf gegen HIV stimuliert. Auf Basis eines gentechnisch veränderten Vaccinia-Virus soll zusammen mit einem weiteren Impfstoff eine schlagkräftige Verbindung entstehen. Mit Hilfe solcher Kombi-Impfstoffe hoffen die Forscher, eines Tages Gesunde vor einer Infektion schützen zu können.

Kompetenzzentrum Strahlenforschung
Das Helmholtz Zentrum München – Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt stellt als Nationales Kompetenzzentrum Strahlenforschung das Wissen und die Methoden zur Verfügung, die einen effektiven Strahlenschutz möglich machen. Wesentliche Grundlagen für die Festlegung von Grenzwerten sowie für die Vorsorge – auch im Katastrophenfall - sind am Helmholtz Zentrum München erarbeitet worden.

Lysimeterversuche für einen sicheren Einstieg in die Grüne Gentechnik
Für einen sicheren Einstieg in die Nutzung der Grünen Gentechnik entwickelt das Helmholtz Zentrum München Methoden und Konzepte für die Ökologische Begleitforschung. Untersuchungen an Lysimetern sollen helfen, sicherheitsrelevante Fragen bei der Ausbringung transgener Pflanzen zu klären. Lysimeterversuche ermöglichen es, unter exakt kontrollierten vergleichbaren Bedingungen stabile Daten zu sammeln, die als Grundlage für Prozessmodellierungen dienen können.
