PINGUIN
In der PINGUIN-Studie (Postpartale Intervention bei Gestationsdiabetikerinnen unter Insulintherapie) soll bei Frauen mit Schwangerschaftsdiabetes durch die Einnahme des Wirkstoffs Vildagliptin (Galvus®) und einer Lifestyle- und Ernährungsberatung die Entwicklung eines Typ 2 Diabetes nach der Schwangerschaft verhindert werden. Mehr als die Hälfte (61 Prozent) aller Frauen mit Insulin pflichtigem Schwangerschaftsdiabetes entwickeln innerhalb von drei Jahren nach der Entbindung einen Typ 2 Diabetes.
Die vorbeugende Einnahme von Vildagliptin soll das Risiko, an Typ 2 Diabetes zu erkranken, senken. Vildagliptin soll den Blutzuckerhaushalt regulieren und eine regenerative Wirkung auf die Insulin produzierenden Betazellen der Bauchspeicheldrüse auslösen. Im Moment nehmen 47 Frauen an der Studie teil.
Teilnehmen können alle Frauen, die während ihrer letzten Schwangerschaft einen Insulin pflichtigen Schwangerschaftsdiabetes hatten, die vor weniger als neun Monaten entbunden haben und mindestens 18 Jahre alt sind.
Weitere Informationen auf www.pinguin-studie.de.
Interessierte Frauen melden sich bitte bei
Ansprechpartner: Dr. med. Anna Huppert
Tel. 089 / 3187 - 4796
E-Mail: pinguin@lrz.uni-muenchen.de
