Institut für Diabetesforschung

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Typ 1 Diabetes Kohorten

Der Typ 1 Diabetes ist die häufigste chronische Erkrankung im Kindes- und Jugendalter und nimmt weltweit dramatisch zu. Ein erster Hinweis auf den möglichen Ausbruch der Erkrankung ist der Nachweis von Autoantikörpern, die gegen Antigene der Insulin produzierenden Betazellen gerichtet sind. Diese Inselautoantikörper treten oft Jahre vor der klinischen Manifestation des Diabetes auf. Jedoch sind die Ursachen von Typ 1 Diabetes noch unbekannt. Die Zahl der Neuerkrankungen steigt jährlich um drei bis fünf Prozent und erreicht sowohl in der Kindheit als auch in der Pubertät einen Gipfel.

Angesichts dieser übermäßigen Zunahme von Typ 1 Diabetes liegt ein Hauptschwerpunkt des Instituts für Diabetesforschung darin, den natürlichen Verlauf der Typ 1 Diabeteserkrankung aufzuklären und Gene und Umweltfaktoren zu identifizieren, die die Entstehung von Inselautoimmunität und Typ 1 Diabetes beeinflussen. Für die Entwicklung von Präventionsmaßnahmen ist die Beantwortung dieser Frage von essentieller Bedeutung. Diese Untersuchungen erfolgen zum einen anhand von großen Geburts-Kohorten Studien, die circa 4000 Kinder mit erhöhtem Typ 1 Diabetesrisiko (familiäre Belastung oder Diabetesrisikogene) prospektiv von Geburt an in einem intensiven Follow-up Programm nachuntersuchen (BABYDIAB, BABYDIÄT, TEDDY) und zum anderen an einer großen Pubertäts-Kohorte mit 1500 Kindern und Jugendlichen im Alter von 6 bis 18 Jahren (TEENDIAB).

Ansprechpartnerin: Dr. Christiane Winkler
Tel. 089/ 3187 - 3745
E-Mail: