Institut für Diabetesforschung

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Typ 1 Diabetes Prävention

Diabetesprävention hat zum Ziel, die Entwicklung von Inselautoimmunität bei Kindern mit familiärem oder genetischem Risiko zu verhindern (Primärprävention) oder die Ausdehnung der Betazellzerstörung bei Antikörper-positiven Kindern und Erwachsenen aufzuhalten (Sekundärprävention). Immuninterventionen haben das Ziel, die autoreaktive Immunantwort zu reduzieren und die verbleibende Betazellmasse zu erhalten (Tertiärprävention nach Manifestation des Typ 1 Diabetes).

Die Wirksamkeit von Therapiestrategien zur Diabetesprävention ist noch nicht endgültig erwiesen. Bisher abgeschlossene Studien zeigen vielversprechende Ergebnisse, aber da Dosisfindung, altersabhängige Wirkung und Sicherheit dieser Therapien noch nicht ausreichend erforscht sind, stehen diese Therapien nicht routinemäßig zur Verfügung. Diabetesprävention findet also im Rahmen von kontrollierten Studien statt, an denen Patienten mit neu manifestem Diabetes oder Personen mit erhöhtem Diabetesrisiko teilnehmen können.

Ansprechpartnerin: Dr. med. Minna Harsunen
Tel. 089 / 3187 - 4796
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