gesundheitsökonomie und management im gesundheitswesen

Schriftgröße »A . A+ . A++ .

ARBEITSGRUPPE "TRANSLATIONALE GESUNDHEITSÖKONOMIE":

Portait Wolf Rogowski

Anschrift:

Helmholtz Zentrum München
Institut für Gesundheitsökonomie und Management im Gesundheitswesen
Postfach 1129
D-85758 Neuherberg
Tel.: 089 / 3187-4128
Fax: 089 / 3187-194128
eMail: rogowski(at)helmholtz-muenchen.de     

 


Dr. Wolf Rogowski, Diplom-Kaufmann

Position:

Leiter der Arbeitsgruppe 1

 

Wissenschaftlicher Werdegang:

 

Arbeitsschwerpunkte und Forschungsinteressen:

  • Erstattungsentscheidungen für medizinische Innovationen in Theorie und Praxis:
      • Entscheidungsanalytische ökonomische Evaluation und Informationswertanalyse
      • Ethische Prinzipien für Priorisierung im Gesundheitswesen
      • Vergleichende Analyse von Erstattungsprozessen

 

Aktuelle Forschungsprojekte:

  • Faire und angemessene Priorisierung genetischer Leistungen (in Kooperation mit EuroGentest Unit 3).
    EuroGentest ist ein von Mitteln der EU gefördertes Network of Excellence mit fünf Arbeitsfeldern, die alle Aspekte genetischer Tests untersuchen - Qualitätsmanagement, Informationsdatenbanken, Public Health, Neue Technologien und Aus- und Weiterbildung. EuroGentest fördert die Harmonisierung von Standards und Praxis in all diesen Bereichen innerhalb der EU und darüber hinaus. Dieses Teilprojekt entwickelt einen Ansatz für faire und angemessene Priorisierung genetischer Leistungen.
  • Frühe ökonomische Evaluation von innovativen  Medizinprodukten im Rahmen des Projekts REGiNA (Teilprojekt 17)
    REGiNA („REGenerative Medizin in Neckar-Alb und Stuttgart“) steht für das Konzept eines Anwenderzentrums für Regenerative Medizin in der Region zwischen Stuttgart, Tübingen und Neckar-Alb, in dem innovative Produkte und Prozesse pilotartig in die Gesundheitsversorgung eingeführt werden. Das Teilprojekt 17 untersucht gesundheitsökonomische Aspekte der regenerativen Medizin mit Hinblick auf die Markteinführung der, im Rahmen von REGiNA entwickelten Technologien.
  • Individualisierte Gesundheitsversorgung: Ethische, ökonomische und rechtliche Implikationen für das deutsche Gesundheitswesen (Projekt im Rahmen des ELSA-Förderschwerpunkts)
    Unterschiede in der genetischen Veranlagung und Physiologie führen dazu, dass Krankheitsrisiken, Heilungschancen oder Reaktionen auf bestimmte Medikamente in der Bevölkerung unterschiedlich ausgeprägt sind. In Zukunft sollen Vorsorge und Behandlung von Krankheiten daher stärker individuell auf einzelne Patienten oder Patientengruppen zugeschnitten werden. Von der individualisierten Gesundheitsversorgung versprechen sich Entscheidungsträger eine Steigerung der Qualität und Effizienz der medizinischen Versorgung. Das laufende interdisziplinäre Projekt betrachtet Probleme der individualisierten Versorgung aus ethischer, juristischer und ökonomischer Perspektive, wobei der gesundheitsökonomische Teil am IGM angesiedelt ist.
  • Internationaler Vergleich von Erstattungsentscheidungen.
    Institutionen der Vierten Hürde sind international sehr heterogen und die Kriterien, die in der Praxis ausschlaggebend für Entscheidungen sind, sind häufig unklar. Basierend auf ausgewählten Entscheidungen, v.a. in Prävention und Screening, vergleicht diese Studie verschiedene Entscheidungsprozesse und deren Ergebnisse in Europa.


     

Ausgewählte Publikationen:

  • Fischer, K.E., Leidl, R., Rogowski, W.H.: A structured tool to analyse coverage decisions: development and feasibility test in the field of cancer screening and prevention. Health Policy 101(3), 290-299 (2011)
  • Rogowski, W., et al.: The effect of different treatment durations of clopidogrel in patients with non-ST-segment elevation acute coronary syndromes: a systematic review and value of information analysis. Health Technol Assess 13(31), 1-102 (2009)
  • Rogowski, W.H.: The cost-effectiveness of screening for hereditary hemochromatosis in Germany: a remodeling study. Med Decis Making 29(2), 224-38 (2009)
  • Rogowski, W.H., Grosse, S.D., Khoury, M.J.: Challenges of translating genetic tests into clinical and public health practice. Nat Rev Genet 10(7), 489-95 (2009)
  • Rogowski, W.H., Landauer, M., John, J.:Entscheidungsanalytische Modellierung von Kosten pro QALY im Kontext des deutschen Sozialrechts. Gesundheitswesen 71(11), 739-50 (2009)
  • Langer, A., Rogowski, W.: Systematic review of economic evaluations of human cell-derived wound care products for the treatment of venous leg and diabetic foot ulcers. BMC Health Serv Res 9, 115 (2009)
  • Rogowski, W.H., Hartz, S.C., John, J.H.: Clearing up the hazy road from bench to bedside: a framework for integrating the fourth hurdle into translational medicine. BMC Health Serv Res 8(194), 1-12 (2008)
  • Hartz, S., Rogowski, W.: Entscheidungsprozesse über die Kostenerstattung für neue medizinische Verfahren in den USA. Gesundheitsökonomie und Qualitätsmanagement 13, 345-357 (2008)
  • Rogowski, W.: Current impact of gene technology on healthcare. A map of economic assessments. Health Policy 80 (2), 340-357 (2007) 
  • Rogowski, W.: Genetic screening by DNA technology. A systematic review of health economic evidence. International Journal of Technology Assessment in Health Care 22 (3), 327-337 (2006)

 

Lehre:

 

Sonstiges:

 

 zur Teamseite