institut für grundwasserökologie

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Institut für Grundwasserökologie

Das Institut für Grundwasserökologie beschäftigt sich mit den Selbstreinigungsprozessen und dem Transport von Schadstoffen im Grundwasser. Zentrales Ziel ist die Erforschung der mikrobiellen Prozesse, die zur Selbstreinigung des Grundwassers führen und damit zum Schutz unserer wichtigsten Trinkwasserquelle beitragen. Zentrale Themen sind u.a. der anaerobe Abbau von Benzol und Naphthalin, die Identifizierung von Mikroorganismen, die in kontaminierten Grundwasserleitern eine Rolle spielen, der Einfluss von Sedimentheterogenität auf den Transport von Schadstoffen, komponentenspezifische Isotopenanalyse zur Klärung des Verhaltens von Pestiziden im Grundwasser und die Entwicklung eines ökologisch orientierten Beurteilungssystems für Grundwasser-Ökosysteme. In Verbindung mit der Beurteilung von Ökosystemen wurden in den vergangenen Jahren ökotoxikologische Forschungen zur Grundwasserfauna mit Schwerpunkt auf Toleranz gegenüber Schadstoffen und auf geothermische Ressourcen begonnen. Eines der neuen Themen – das Verhalten pathogener Viren im Grundwasser – bildet eine direkte Verbindung zwischen Umweltforschung und menschlicher Gesundheit. Projektleiter sind R. U. Meckenstock, C. Griebler, T. Lüders, P. Maloszewski, C. Stumpp, und M. Elsner (Nachwuchsforschergruppe: Neue Ansätze zur Charakterisierung des Abbaus von Pestiziden und anderen Grundwasser-Verunreinigungen mit Hilfe der Isotopenanalyse von Komponenten).

Institutsleiter
Prof. Dr. Rainer Meckenstock

Stellvertretender Institutsleiter
Prof. Dr.-Ing. Piotr Maloszewski