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		<title>Helmholtz Zentrum München</title>
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			<title>Helmholtz Zentrum München</title>
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		<lastBuildDate>Thu, 29 Jul 2010 11:24:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>Brückenschlag von der Grundlagenforschung zur klinischen Anwendung: Münchener Herzforscher gründen Munich Heart Alliance</title>
			<link>http://www.helmholtz-muenchen.de/presse-und-medien/pressemitteilungen/pressemitteilungen-2010/pressemitteilung-2010-detail/article/13375/9/index.html</link>
			<description>Zur weiteren Vernetzung der Forschung an Früherkennung, Therapie und Nachbehandlung von...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zur weiteren Vernetzung der Forschung an Früherkennung, Therapie und Nachbehandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen haben heute die beiden Münchener Universitäten, das Max-Planck-Institut für Biochemie und das Helmholtz Zentrum München die Munich Heart Alliance gegründet. Mit dem neuen Wissenschaftsverbund wird besonders die Überführung von Erkenntnissen aus der Grundlagenforschung in die klinische Forschung und Anwendung gestärkt. Dabei ergänzen sich die Expertisen der Institutionen unter anderem in der genetischen Ursachenforschung oder der Therapieforschung, in denen Münchener Herzforscher schon in den vergangenen Jahren Meilensteine gesetzt haben.</strong></p>
<p>Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind die häufigste Todesursache in den westlichen Ländern. Zwar ging die Sterblichkeit infolge dieser Krankheiten in den vergangenen Jahren leicht zurück. Trotzdem könnten nach aktuellen Schätzungen durch verbesserte Früherkennung und Nachbehandlung mehr als 50 Prozent aller kardiovaskulären Todesfälle verhindert werden. Außerdem verursachen Herz-Kreislauf-Erkrankungen hohe Kosten in den Gesundheitssystemen: Der jüngste Gesundheitsbericht des Bundes gibt Gesamtkosten von 35,2 Milliarden Euro an; ein Viertel der Arzneimittelausgaben gesetzlicher Krankenversicherungen entfallen auf Herz-Kreislauf-Medikamente. </p>
<p>Mit der Gründung der Munich Heart Alliance werden die Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München mit dem Klinikum der Universität München, die Technische Universität München (TUM) mit dem Klinikum rechts der Isar und dem Deutschen Herzzentrum München, das Max-Planck-Institut für Biochemie und das Helmholtz Zentrum München ihre Zusammenarbeit intensivieren und ihre unterschiedlichen Schwerpunkte weiter vernetzen. Neben einer starken Grundlagenwissenschaft (mit Veröffentlichungen in Zeitschriften wie Nature, Nature Medicine und Cell) und einer herausragenden klinischen Herz-Kreislauf-Forschung (mit Veröffentlichungen in Zeitschriften wie New England Journal of Medicine und Lancet) können die Partner auf die Erfahrungen mit mehr als 20.000 Herzpatienten zurückgreifen, die jährlich in den Münchener Universitätskliniken behandelt werden. Auch die Daten von 18.000 Studienteilnehmern der Bevölkerungsplattform KORA sowie von mehr als 20.000 Patienten des Herzinfarktregisters, welches das Helmholtz Zentrum München in Augsburg betreibt, werden der Munich Heart Alliance zugute kommen.</p>
<p>Bereits in den vergangenen Jahren konnten Münchener Herzforscher wissenschaftliche Meilensteine setzen, so etwa in der Untersuchung von Herzrhythmusstörungen, die auf genetische Veränderungen in bestimmten Herzmuskelproteinen zurückgeführt werden konnten. Es konnten einige Gen-Varianten identifiziert werden, die ihre Träger für Herzrhythmusstörungen anfällig machen und gleichzeitig neue Therapieoptionen bieten könnten. Mit klinischen Studien haben Münchener Wissenschaftler außerdem maßgeblich zur Entwicklung innovativer Therapiekonzepte für Patienten mit Herzinfarkt beigetragen. Diese Konzepte sind heute Bestandteil internationaler Leitlinien und dienen Kardiologen weit über die Grenzen Europas hinaus als Behandlungsstandard. Auch die Identifizierung mehrerer Gen-Varianten, die das Risiko für schwerwiegende Herzerkrankungen wie Herzinfarkt, Vorhoffflimmern und den plötzlichen Herztod erhöhen, stehen beispielhaft für die herausragenden wissenschaftlichen Leistungen der Münchener Herz-Kreislauf-Forschung.</p>
<p>Bayerns Wissenschaftsminister Dr. Wolfgang Heubisch würdigte auf der heutigen Gründungsveranstaltung die Kompetenz und das Engagement der Münchener Herzforscher: „Wir wollen die Vernetzung der bayerischen Wissenschaftslandschaft weiterentwickeln, um die Potenziale unserer Forschungseinrichtungen optimal zu nutzen. Wenn die TUM und die LMU, das Helmholtz Zentrum München und das Max-Planck-Institut zusammenarbeiten, ergibt sich eine schlagkräftige Gemeinschaft. Dafür steht die Munich Heart Alliance.</p>
<h2>Weitere Informationen</h2>
<p>Die <strong>Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München</strong> ist eine der führenden Universitäten in Europa mit einer über 500-jährigen Tradition. In der Exzellenzinitiative, einem deutschlandweiten Wettbewerb zur Stärkung der universitären Spitzenforschung hat sie überaus erfolgreich abgeschnitten. Als echte „universitas“ bietet sie das breite Spektrum aller Wissensgebiete von den Geistes- und Kulturwissenschaften über Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften bis hin zur Medizin und den Naturwissenschaften. In 18 Fakultäten forschen und lehren rund 700 Professorinnen und Professoren sowie etwa 3.300 wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Sie bieten ein umfangreiches Fächerspektrum mit rund 150 Studienangeboten, das zurzeit mehr als 45.000 Studierende nutzen.<br /><br />Die <strong>Technische Universität München (TUM)</strong> ist mit rund 420 Professorinnen und Professoren, 7.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern (einschließlich Klinikum rechts der Isar) und 24.000 Studierenden eine der führenden Universitäten Deutschlands. Ihre Schwerpunktfelder sind die Ingenieurwissenschaften, Naturwissenschaften, Lebenswissenschaften, Medizin und Wirtschaftswissenschaften. Nach zahlreichen Auszeichnungen wurde sie 2006 vom Wissenschaftsrat und der Deutschen Forschungsgemeinschaft zur Exzellenzuniversität gewählt. Das weltweite Netzwerk der TUM umfasst auch eine Dependance in Singapur. Die TUM ist dem Leitbild einer unternehmerischen Universität verpflichtet.<br /><br />Am <strong>Max-Planck-Institut (MPI) für Biochemie</strong> in Martinsried bei München stehen Proteine im Mittelpunkt der Forschung: Was entscheidet, aus welchen Genen Proteine entstehen? Wie steuern Proteine komplexe Zellprozesse? Wie kommunizieren Zellen miteinander? Was geschieht bei Fehlern? Diesen und anderen Fragen gehen die Max-Planck-Wissenschaftler in derzeit neun großen Abteilungen und rund 20 Forschungsgruppen auf den Grund und tragen so zu den neuesten Erkenntnissen auf den Gebieten der Biochemie, der Zellbiologie, der Strukturbiologie, der Biophysik und der Molekularen Medizin bei. Mit rund 850 Mitarbeitern aus 45 Nationen ist das MPI für Biochemie eine der größten biologisch-medizinisch ausgerichteten Forschungseinrichtungen der Max-Planck-Gesellschaft e.V. <br /><br />Das <strong>Helmholtz Zentrum München</strong> ist das deutsche Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt. Als führendes Zentrum mit der Ausrichtung auf Environmental Health erforscht es chronische und komplexe Krankheiten, die aus dem Zusammenwirken von Umweltfaktoren und individueller genetischer Disposition entstehen. Das Helmholtz Zentrum München beschäftigt rund 1.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Der Hauptsitz des Zentrums liegt in Neuherberg im Norden Münchens auf einem 50 Hektar großen Forschungscampus. Das Helmholtz Zentrum München gehört der größten deutschen Wissenschaftsorganisation, der Helmholtz-Gemeinschaft an, in der sich 16 naturwissenschaftlich-technische und medizinisch-biologische Forschungszentren mit insgesamt 30.000 Beschäftigten zusammengeschlossen haben.</p>
<h2>Ansprechpartner für Medienvertreter</h2>
<p> <strong>Sven Winkler</strong>, Helmholtz Zentrum München - Deutsches  Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt (GmbH), Ingolstädter  Landstraße 1 85764 Neuherberg. Tel.: 089-3187-3946, Fax 089-3187-3324,  E-Mail: <a href="javascript:linkTo_UnCryptMailto('kygjrm8npcqqcYfcjkfmjrx+ksclafcl,bc');" title="Achtung: Mail-Programm wird geöffnet" class="email" >presse@helmholtz-muenchen.de &nbsp; </a></p></p>]]></content:encoded>
			<category>Presse</category>
			<category>Startseite</category>
			<category>Herz und Kreislauf</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 29 Jul 2010 11:24:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Helmholtz Zentrum München identifiziert neuen Abwehrmechanismus bei Pflanzen</title>
			<link>http://www.helmholtz-muenchen.de/presse-und-medien/pressemitteilungen/pressemitteilungen-2010/pressemitteilung-2010-detail/article/13353/9/index.html</link>
			<description>Neuherberg, 27. Juli 2010. Wissenschaftler am Helmholtz Zentrum München haben herausgefunden, dass...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Neuherberg, 27. Juli 2010. Wissenschaftler am Helmholtz Zentrum München haben herausgefunden, dass Pflanzen in der Lage sind, sich gegen Krankheitserreger zu schützen,&nbsp; indem sie biokontrollaktive Mikroorganismen* fördern. Dies zeigten sie am Beispiel der durch Pilze verursachten Schwarzbeinigkeit, einer häufigen Erkrankung bei&nbsp; diversen Getreidesorten. Die Ergebnisse sind in der Juli-Ausgabe der Zeitschrift Applied and Environmental Microbiology veröffentlicht.<em></em></strong></p>
<p>Um sich vor Krankheitserregern zu schützen, können Pflanzen die Anzahl bestimmter Boden-Mikroorganismen, sog. Antagonisten*, im Wurzelraum steuern. Dies fand ein Team der Abteilung Terrestrische Ökogenetik des Helmholtz Zentrums München unter der Leitung von Dr. Karin Schreiner und Prof. Michael Schloter gemeinsam mit Kollegen der Universität Lyon heraus. </p>
<p>Die Wissenschaftler untersuchten die Bakterien-Populationen im Wurzelraum von Gerste und die Anfälligkeit gegenüber dem Befall mit dem Schadpilz <em>Gaeumannomyces graminis</em>, dem Auslöser der Schwarzbeinigkeit. Sie konnten zeigen, dass der Anbau von Gerste als Monokultur zu einer spezifischen Zusammensetzung der Mikroflora im Wurzelraum führt, die einen besonders wirksamen Schutz gegen den Schadpilz bietet. Dieses Phänomen wurde unabhängig vom Auftreten der Krankheit beobachtet - die beobachteten Veränderungen in der Zusammensetzung der Mikroflora in der Rhizosphäre werden also von der Pflanze selber hervorgerufen. Die Aktivität der Antagonisten wird hingegen durch das Vorhandensein des Schadpilzes gesteuert. Bisher ist man davon ausgegangen, dass nur der Schadpilz Vorkommen und Aktivität der Antagonisten beeinflusst.</p>
<p>Alternativen zum klassischen chemischen Pflanzenschutz sind ein aktuelles Thema der modernen Landwirtschaft, nicht nur, um die Umwelt zu schützen, sondern auch, weil viele Erreger von Pflanzenkrankheiten gegen Pestizide resistent geworden sind. Daher könnten die Ergebnisse für die landwirtschaftliche Praxis von großer Bedeutung sein: „Wenn sich die Daten für andere Pflanzenkrankheiten bestätigen, könnten Biokontrollpopulationen durch geeignete Fruchtfolgen gesteuert und so der Einsatz von chemischen Pflanzenschutzmitten reduziert werden“ so Schloter.&nbsp; </p>
<h2>*Hintergrund: </h2>
<p><strong>Biokontrolle:</strong> Vorkommen von Organismen im Boden, die&nbsp; auf natürlichem Weg die Ausbreitung von pflanzenpathogenen Mikroorganismen verhindern, sog. <strong>Antagonisten</strong>. Da die Antagonisten oder&nbsp; <strong>biokontrollaktiven Mikroorganismen</strong> meist schwer zu kultivieren sind, wird nach Methoden gesucht, um die Häufigkeit dieser Organismen im Boden erhöhen und deren Aktivität stimulieren. </p>
<p><strong>Originalveröffentlichung:</strong> Schreiner K. et al.: Comparison of Barley Succession and Take-All Disease as Environmental Factors Shaping the Rhizobacterial Community during Take-All Decline. Applied and Environmental Microbiology, 2010. 76: 4703-12 (<a href="http://aem.asm.org/cgi/content/abstract/76/14/4703" title="Mit diesem Link verlassen Sie das Helmholtz Internet" target="_blank" class="extern-link-new-window" >online</a>)</p>
<p>Das <strong>Helmholtz Zentrum München</strong> ist das deutsche Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt. Als führendes Zentrum mit der Ausrichtung auf Environmental Health erforscht es chronische und komplexe Krankheiten, die aus dem Zusammenwirken von Umweltfaktoren und individueller genetischer Disposition entstehen. Das Helmholtz Zentrum München beschäftigt rund 1.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Der Hauptsitz des Zentrums liegt in Neuherberg im Norden Münchens auf einem 50 Hektar großen Forschungscampus. Das Helmholtz Zentrum München gehört der größten deutschen Wissenschaftsorganisation, der Helmholtz-Gemeinschaft an, in der sich 16 naturwissenschaftlich-technische und medizinisch-biologische Forschungszentren mit insgesamt 30.000 Beschäftigten zusammengeschlossen haben – <a href="http://www.helmholtz-muenchen.de" title="Mit diesem Link verlassen Sie das Helmholtz Internet" target="_blank" class="extern-link-new-window" >www.helmholtz-muenchen.de</a>&nbsp;  </p>
<h2>Ansprechpartner für Medienvertreter</h2>
<p><strong>Sven Winkler</strong>, Helmholtz Zentrum München - Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt (GmbH), Ingolstädter Landstraße 1 85764 Neuherberg. Tel.: 089-3187-3946, Fax 089-3187-3324, E-Mail: <a href="javascript:linkTo_UnCryptMailto('kygjrm8npcqqcYfcjkfmjrx+ksclafcl,bc');" title="Achtung: Mail-Programm wird geöffnet" class="email" >presse@helmholtz-muenchen.de &nbsp; </a><br /><br /></p>]]></content:encoded>
			<category>Presse</category>
			<category>Startseite</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 27 Jul 2010 09:21:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Helmholtz Zentrum München erfolgreich bei der Einwerbung von ERC-Grants zur Untersuchung von Volkskrankheiten und Entwicklung neuer Bildgebender Verfahren</title>
			<link>http://www.helmholtz-muenchen.de/presse-und-medien/pressemitteilungen/pressemitteilungen-2010/pressemitteilung-2010-detail/article/13351/9/index.html</link>
			<description>Neuherberg, 26.07.2010. Drei Wissenschaftler am Helmholtz Zentrum München haben erfolgreich eine...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Neuherberg, 26.07.2010. Drei Wissenschaftler am Helmholtz Zentrum München haben erfolgreich eine Forschungsförderung des Europäischen Forschungsrats (European Research Council, ERC) in einer Gesamthöhe von 4 Millionen Euro eingeworben. Mit dem ERC Starting Grant werden die drei Wissenschaftler jeweils in den nächsten fünf Jahren die Mechanismen der Entstehung von Leberkrebs und der Lungenregeneration untersuchen bzw. neue Methoden im Bio-Imaging entwickeln. </strong></p>
<p>Lungen- und Krebserkrankungen gehören zu den Erkrankungen, für die dringend neue Therapien benötigt werden. Eine entscheidende Voraussetzung hierfür ist das Verständnis, wie diese Erkrankungen entstehen. Drei Wissenschaftler am Helmholtz Zentrum München haben sich erfolgreich an der Ausschreibung des Europäischen Forschungsrats um die sogenannten ERC-Grants beteiligt: Dr. Matthias Heikenwälder, Institut für Virologie, Dr. Dr. Melanie Königshoff, Comprehensive Pneumology Center, und Dr. Daniel Razansky, Institut für Biologische und Medizinische Bildgebung. Sie erhalten Fördermittel in Höhe von insgesamt 4 Millionen Euro.</p>
<p>„Die hohe Erfolgsquote des Helmholtz Zentrums München bei dieser Ausschreibung beweist die wissenschaftliche Exzellenz des Zentrums“, sagt Prof. Dr. Günther Wess, Wissenschaftlicher Geschäftsführer des Helmholtz Zentrums München. </p>
<p><strong>PD Dr. Mathias Heikenwälder </strong>vom Institut für Virologie wird im Rahmen des ERC-Projekts untersuchen, wie es in Folge chronischer Leberschädigung (zum Beispiel durch Infektion mit dem Hepatitis-B- oder Hepatitis-C-Virus) zu Gewebeschädigung und Krebs kommt und wie entzündliche Prozesse dazu beitragen. Leberkrebs ist eine der aggressivsten Krebsformen und weltweit der dritthäufigste Krebs mit Todesfolge. </p>
<p>Regenerationsprozesse in der Lunge genauer zu verstehen, ist eine Voraussetzung für die Entwicklung neuer Therapien gegen chronische Lungenerkrankungen, wie z. B. der Chronisch Obstruktiven Lungenerkrankung, COPD. Am Comprehensive Pneumology Center des Helmholtz Zentrums München wird <strong>Dr. Dr. Melanie Königshoff</strong> im Rahmen des ERC-Grants die Mechanismen der Lungenregeneration untersuchen, die vom alveolären Lungengewebe ausgehen. </p>
<p>Die Darstellung molekularer Abläufe in Echtzeit hat sich <strong>Dr. Daniel Razansky</strong> vom Institut für Biologische und Medizinische Bildgebung zum Ziel gesetzt: Mit Hilfe eines neuen optoakustischen Verfahrens sollen neurodegenerative und kardiovaskuläre Mechanismen künftig nachvollziehbar werden. Damit können im zweiten Schritt auch Krankheitsverläufe und Behandlungserfolge künftig besser analysiert werden.</p>
<h2>Weitere Informationen</h2>
<p>Das Helmholtz Zentrum München ist das deutsche Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt. Als führendes Zentrum mit der Ausrichtung auf Environmental Health erforscht es chronische und komplexe Krankheiten, die aus dem Zusammenwirken von Umweltfaktoren und individueller genetischer Disposition entstehen. </p>
<p>Das Helmholtz Zentrum München beschäftigt rund 1.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Der Hauptsitz des Zentrums liegt in Neuherberg im Norden Münchens auf einem 50 Hektar großen Forschungscampus. </p>
<p>Das Helmholtz Zentrum München gehört der größten deutschen Wissenschaftsorganisation, der Helmholtz-Gemeinschaft an, in der sich 16 naturwissenschaftlich-technische und medizinisch-biologische Forschungszentren mit insgesamt 26.500 Beschäftigten zusammengeschlossen haben. - <a href="http://haben.www.helmholtz-muenchen.de" title="Mit diesem Link verlassen Sie das Helmholtz Internet" target="_blank" class="extern-link-new-window" >www.helmholtz-muenchen.de</a> </p>
<h2>Ansprechpartner für Medienvertreter</h2>
<p><strong>Sven Winkler</strong>, Helmholtz Zentrum München - Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt (GmbH), Ingolstädter Landstraße 1 85764 Neuherberg; Tel.: 089-3187-3946, Fax 089-3187-3324, E-Mail: <a href="javascript:linkTo_UnCryptMailto('kygjrm8npcqqcYfcjkfmjrx+ksclafcl,bc');" >presse@helmholtz-muenchen.de</a>  <br /><br /></p>]]></content:encoded>
			<category>Presse</category>
			<category>Startseite</category>
			<category>Top Stories</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 26 Jul 2010 14:10:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Helmholtz Zentrum München entschlüsselt molekularen Selbstschutz-Mechanismus </title>
			<link>http://www.helmholtz-muenchen.de/presse-und-medien/pressemitteilungen/pressemitteilungen-2010/pressemitteilung-2010-detail/article/13342/9/index.html</link>
			<description>München, 21. Juli 2010. Das Wissenschaftlerteam unter Leitung von Dr. Vigo Heissmeyer vom...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>München, 21.&nbsp;Juli 2010. Das Wissenschaftlerteam unter Leitung von Dr. Vigo Heissmeyer vom Institut für Molekulare Immunologie des Helmholtz Zentrums München hat einen molekularen Mechanismus entschlüsselt, der dazu beiträgt, den Organismus vor dem Angriff durch das eigene Immunsystem zu schützen und so Autoimmunkrankheiten wie Lupus erythematodes* zu verhindern. Die Forscher zeigten, dass das Protein Roquin der Hauptakteur ist und, entgegen bisheriger Annahmen, microRNAs* keine Rolle spielen. Die renommierte Fachzeitschrift Nature Immunology hat die Ergebnisse online am 18. Juli veröffentlicht. </strong></p>
<p>Das Immunsystem eines gesunden Organismus unterscheidet mit Hilfe bisher nicht vollständig aufgeklärter Mechanismen zwischen eigenen und fremden Strukturen. Sind diese Schutz- und Regulationsmechanismen gestört, werden Antikörper gegen den eigenen Körper gebildet – man spricht von Autoimmunität*. An dem jetzt am Helmholtz Zentrum München identifizierten Schutzmechanismus ist das Protein Roquin entscheidend beteiligt: Es kontrolliert die Menge des Ko-Rezeptors ICOS auf der Oberfläche von T-Zellen. Das Vorhandensein von ICOS auf der T-Zelloberfläche ist Voraussetzung dafür, dass die B-Zellen Antikörper bilden können. Kontrolliert Roquin die ICOS-Menge, werden nur Antikörper gegen körperfremde Strukturen, aber keine Selbstantikörper produziert. ICOS und Roquin spielen damit eine kritische Rolle in der gesunden Immunantwort. </p>
<p>Dieser Mechanismus kann aber auch gestört sein. Autoimmunerkrankungen wie Lupus erythematodes werden durch vielfältige genetische Faktoren begünstigt und durch Umwelteinflüsse ausgelöst. In seltenen Fällen entstehen sie auch durch eine einzige Mutation, etwa im Gen RC3H1, das für das Protein Roquin kodiert. Diese Mutation führt offenbar dazu, dass ICOS unbegrenzt gebildet wird und die B-Zellen in der Folge Selbstantikörper produzieren. Roquin benötigt für seine Schutzfunktion keine Hilfe von microRNAs, sondern erkennt selbst die ICOS-Boten-RNA, bindet daran und leitet ihren Abbau ein. „Roquin hat uns überrascht. Bereits bekannte, für die Prävention von Autoimmunerkrankungen wichtige Proteine markieren ihre Zielproteine und geben sie so für den Abbau frei. Roquin erfüllt zwar eine ähnliche Funktion, arbeitet aber nicht auf Protein-, sondern auf Boten-RNA-Ebene&quot;, erklärt Dr. Elke Glasmacher, Mitarbeiterin in Heissmeyers Arbeitsgruppe und Erstautorin der Studie. </p>
<p>Dem Team um Vigo Heissmeyer gelang der Nachweis der zentralen Roquin-Funktion durch Versuche am Mausmodell, mit microRNA-freien Zellkulturen und Ko-Immunopräzipitation. „Durch die Aufklärung der molekularen Prozesse könnte es in Zukunft möglich werden, das Immunsystem pharmakologisch so zu modulieren, dass Autoimmunreaktionen verhindert werden&quot;, so Heissmeyer.</p>
<h2>Weitere Informationen</h2>
<p><strong>*Hintergrund</strong><br /><strong>Autoimmunität:</strong> Die Unfähigkeit eines Organismus, seine Strukturbestandteile als körpereigen zu erkennen. Diese Unfähigkeit führt zu Autoimmunerkrankungen wie Lupus erythematodes, bei dem Antikörper gegen die körpereigene Erbsubstanz, die DNA, gebildet werden.<br /><strong>microRNAs:</strong> kurze RNAs mit wichtiger Rolle in der Regulation zellulärer Prozesse&nbsp; </p>
<p><strong>Originalveröffentlichung:</strong> Elke Glasmacher, Kai P. Hoefig, Katharina U. Vogel, Nicola Rath, Lirui Du, Christine Wolf, Elisabeth Kremmer, Xiaozhong Wang und Vigo Heissmeyer. (2010): Roquin binds inducible costimulator mRNA and effectors of mRNA decay to induce microRNA-independent post-transcriptional repression. Nature Immunology online-Publikation 18.07.2010</p>
<p>Das <strong>Helmholtz Zentrum München</strong> ist das deutsche Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt. Als führendes Zentrum mit der Ausrichtung auf Environmental Health erforscht es chronische und komplexe Krankheiten, die aus dem Zusammenwirken von Umweltfaktoren und individueller genetischer Disposition entstehen. Das Helmholtz Zentrum München beschäftigt rund 1700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Der Hauptsitz des Zentrums liegt in Neuherberg im Norden Münchens auf einem 50 Hektar großen Forschungscampus. Das Helmholtz Zentrum München gehört der größten deutschen Wissenschaftsorganisation, der Helmholtz-Gemeinschaft an, in der sich 16 naturwissenschaftlich-technische und medizinisch-biologische Forschungszentren mit insgesamt 30.000 Beschäftigten zusammengeschlossen haben.</p>
<h2>Kontakt für Medienvertreter: </h2>
<p>Sven Winkler, Helmholtz Zentrum München – Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt (GmbH), Ingolstädter Landstraße 1, 85764 Neuherberg<br />Tel.: 089-3187-3946, Fax 089-3187-3324, Internet: <a href="http://www.helmholtz-muenchen.de/" target="_blank" >www.helmholtz-muenchen.de</a>, E-Mail: <a href="javascript:linkTo_UnCryptMailto('kygjrm8npcqqcYfcjkfmjrx+ksclafcl,bc');" title="Achtung: Mail-Programm wird geöffnet" class="email" >presse@helmholtz-muenchen.de</a></p>]]></content:encoded>
			<category>Presse</category>
			<category>Startseite</category>
			<category>Genetische Grundlagen von Erkrankungen</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 21 Jul 2010 17:16:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Wichtiger Schritt zum Verständnis der Entstehung von Ziliopathien</title>
			<link>http://www.helmholtz-muenchen.de/presse-und-medien/pressemitteilungen/pressemitteilungen-2010/pressemitteilung-2010-detail/article/13339/9/index.html</link>
			<description>Neuherberg, 21. Juli 2010. Das Team um Dr. Heiko Lickert vom Helmholtz Zentrum München hat eines...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Neuherberg, 21. Juli 2010. Das Team um Dr. Heiko Lickert vom Helmholtz Zentrum München hat eines der ersten Gene gefunden, das entscheidend für den physiologisch korrekten Abbau von Zilien ist. Fehler im Zilienaufbau führen zu zahlreichen Krankheitsbildern, jedoch sind die Folgen durch fehlerhaften Abbau noch gänzlich unerforscht. Die Ergebnisse sind in der aktuellen Ausgabe des renommierten Fachjournals Developmental Cell veröffentlicht. </strong></p>
<p>Die Wissenschaftler um Dr. Heiko Lickert, Arbeitsgruppenleiter am Institut für Stammzellforschung des Helmholtz Zentrums München, haben das erste Gen entdeckt, dessen Funktion beim Zilienabbau im lebenden Organismus nachgewiesen werden konnte. Ist das Gen defekt, entstehen doppelte und gegabelte Zilien – daher der Name Pitchfork (dt. Heugabel). Folgen sind eine für viele Ziliopathien typische Störung der Links-Rechts-Symmetrie des Körpers und Herzversagen. </p>
<p>Die funktionellen Untersuchungen wurden überwiegend am Mausmodell gemeinsam mit dem Institut für Entwicklungsgenetik und der Abteilung Proteinanalytik des Helmholtz Zentrums München durchgeführt. Allerdings konnten Lickert und sein Kollaborationspartner Nicolas Katsanis von der Duke Universität in den USA auch bei Patienten mit Ziliopathien Mutationen im Pitchfork-Gen nachweisen. Der Austausch von nur einer einzigen Aminosäure, also einem Baustein, im Pitchfork-Protein kann beim Menschen zur seitenverkehrten Anlage aller Körperorgane (Situs Inversus), zu Nieren- und Lebererkrankungen, aber auch zu schweren Herzfehlern führen. „Unsere Untersuchungen bilden die Basis für ein tieferes Verständnis, aber auch eine genauere Klassifizierung von Ziliopathien“, sagt Lickert. </p>
<h2>Hintergrund: </h2>
<p>Zilien sind 5 bis 10 µm lange und 250 nm dicke härchenartige Zellfortsätze, die fast auf allen menschlichen oder tierischen Zellen vorkommen. Sie übernehmen auf Zellen eine Antennenfunktion und spielen eine zentrale Rolle bei der Wahrnehmung des zelluläre Umfeldes und der Signalübertragung. </p>
<p>Fehlerhafte Zilien haben meist genetische Ursachen und schwerwiegende Folgen: In den letzten Jahren konnten über 30 Krankheiten auf Ziliendysfunktionen zurückgeführt werden. Diese Ziliopathien betreffen zahlreiche Organsysteme und zeigen diverse klinische Erscheinungsbilder, aber die molekulare und zelluläre Grundlage hierfür ist noch unverstanden. Beispiele für resultierende Krankheitsbilder sind neben Entwicklungsdefekten wie polyzystischen Nieren-, Leber- und Pankreaserkrankungen (Inzidenz 1:800), Herzdefekte und Adipositas. Auch ein erhöhtes Risiko für Volkskrankheiten wie Diabetes oder Krebs ist sehr wahrscheinlich. Trotz der weitreichenden Bedeutung der Zilien sind viele Aspekte der Biologie dieser Organellen noch nicht bekannt. Fragen betreffen etwa die Regulation körpereigener Prozesse (Homeostase), die Signalübertragung zwischen Zellen, die Organ- und Embryonalentwicklung und den Auf- und Abbau der Zilien in den verschiedenen Phasen des Zellzyklus.</p>
<h2>Weitere Informationen:</h2>
<p><strong>Originalveröffentlichung: </strong>Kinzel D. et al.: Pitchfork regulates primary cilia disassembly and left-right asymmetry. Developmental Cell 2010; Developmental Cell 19(1) pp. 66 - 77 (<a href="http://download.cell.com/developmental-cell/pdf/PIIS1534580710002959.pdf?intermediate=true" title="Mit diesem Link verlassen Sie das Helmholtz Internet" target="_blank" class="extern-link-new-window" >pdf download</a>). </p>
<p>Das <strong>Helmholtz Zentrum München</strong> ist das deutsche Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt. Unser Ziel ist es, eine personalisierte Medizin für die Prävention und Therapie großer Volkskrankheiten wie Diabetes mellitus, Erkrankungen der Lunge und des Nervensystems zu entwickeln. Als ein weltweit führendes Zentrum mit der Ausrichtung auf Environmental Health untersuchen wir hierfür das Zusammenwirken von Genetik, Umweltfaktoren und Lebensstil. Das Helmholtz Zentrum München beschäftigt rund 1.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Der Hauptsitz des Zentrums liegt in Neuherberg im Norden Münchens auf einem 50 Hektar großen Forschungscampus. Das Helmholtz Zentrum München gehört der größten deutschen Wissenschaftsorganisation, der Helmholtz-Gemeinschaft an, in der sich 16 naturwissenschaftlich-technische und medizinisch-biologische Forschungszentren mit insgesamt 26.500 Beschäftigten zusammengeschlossen haben – <a href="http://www.helmholtz-muenchen.de" title="Mit diesem Link verlassen Sie das Helmholtz Internet" target="_blank" class="extern-link-new-window" >www.helmholtz-muenchen.de</a>.  <br /><br />Das <strong>Institut für Stammzellforschung </strong>untersucht die Hauptelemente der Regulation des Zellschicksals und der Zellvermehrung in unterschiedlichen Organsystemen. Die Wissenschaftler erforschen Stammzellen unterschiedlicher Organe, etwa des Nervensystems oder des Hämatopoese-Systems, um die molekularen und zellulären Mechanismen aufzuklären, die für das gemeinsame Hauptmerkmal aller Stammzellen verantwortlich sind. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Regulation der Entstehung spezifischen Zelltypen aus Stammzellen in Hinblick auf einen rekonstitutierenden therapeutischen Ansatz - <a href="http://www.helmholtz-muenchen.de/isf" title="Mit diesem Link verlassen Sie das Helmholtz Internet" target="_blank" class="extern-link-new-window" >www.helmholtz-muenchen.de/isf</a>.<br /><br /></p>
<h2>Ansprechpartner für Medienvertreter</h2>
<p>Sven Winkler, Helmholtz Zentrum München - Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt (GmbH), Ingolstädter Landstraße 1,85764 Neuherberg - Tel.: 089-3187-3946, Fax 089-3187-3324, Internet: <a href="http://www.helmholtz-muenchen.de" title="Mit diesem Link verlassen Sie das Helmholtz Internet" target="_blank" class="extern-link-new-window" >www.helmholtz-muenchen.de</a>, E-Mail: <a href="javascript:linkTo_UnCryptMailto('kygjrm8npcqqcYfcjkfmjrx+ksclafcl,bc');" title="Achtung: Mail-Programm wird geöffnet" class="email" >presse@helmholtz-muenchen.de</a>   <br /><br /></p>]]></content:encoded>
			<category>Presse</category>
			<category>Startseite</category>
			<category>Genetische Grundlagen von Erkrankungen</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 21 Jul 2010 06:57:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Broschüre &quot;Helmholtz Zentrum München - Fakten&quot;</title>
			<link>http://www.helmholtz-muenchen.de/publikationen/broschueren/fakten/index.html</link>
			<description></description>
			<content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
			<category>Medien</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 15 Jul 2010 11:10:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Auftakt für die Lungenforschung von morgen: Bundesforschungsministerin Schavan eröffnet neues Lungenforschungszentrum in München</title>
			<link>http://www.helmholtz-muenchen.de/presse-und-medien/pressemitteilungen/pressemitteilungen-2010/pressemitteilung-2010-detail/article/13301/9/index.html</link>
			<description>Neuherberg/München/Gauting, 12. Juli 2010. Die Bundesforschungsministerin Prof. Dr. Annette Schavan...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Neuherberg/München/Gauting, 12. Juli 2010. Die Bundesforschungsministerin Prof. Dr. Annette Schavan hat heute in München-Großhadern feierlich das neue Translationszentrum für Lungenforschung CPC (Comprehensive Pneumology Center) eröffnet. Im CPC bündeln vier Partner, das Helmholtz Zentrum München, die Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München, das Klinikum der Universität München und die Asklepios Fachkliniken München-Gauting ihre Expertise in der experimentellen und klinischen Lungenforschung. Unter Leitung von Prof. Dr. Oliver Eickelberg setzt das CPC seine wissenschaftlichen Schwerpunkte in der Diagnostik, Therapie und Prävention von schwerwiegenden Lungenerkrankungen wie der chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung COPD, Asthma bronchiale, Lungenfibrose oder Lungenkrebs. Indem sie die molekularen Mechanismen von Lungenerkrankungen erforschen, wollen die Wissenschaftler neue Therapieansätze entwickeln und diese möglichst schnell zum Nutzen der Patienten in die klinische Anwendung bringen.</strong></p>
<p>Lungenkrankheiten gehören weltweit zu den häufigsten Todesursachen. Dennoch wurden Lungenerkrankungen vor allem in Deutschland bisher nur wenig erforscht. Die Bundesforschungsministerin Prof. Dr. Annette Schavan sagte anlässlich der feierlichen Einweihung des neuen Lungenforschungszentrums CPC in München: „Es war dringend an der Zeit, vorhandenes Wissen und Kompetenzen zu bündeln. Das neue Lungenforschungszentrum CPC ist ein Kristallisationspunkt für die Lungenforschung von morgen. Es soll zugleich Zentrum für Information und Wissen über Lungenerkrankungen werden.“ </p>
<p>Der bayerische Staatsminister für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Dr. Wolfgang Heubisch, betonte in seinem Grußwort: „Das neue Lungenforschungszentrum ist ein großer Gewinn für den Wissenschaftsstandort Bayern. Für die hohe wissenschaftliche Qualität und Kompetenz des Zentrums bürgen vier starke Partner der bayerischen Gesundheitsforschung. Sie alle werden die experimentelle und klinische Forschung auf dem Gebiet der Lungenforschung in einem Gebäude zusammenführen und künftig gemeinsam weiterentwickeln.“ Minister Heubisch ist zugleich Kuratoriumsmitglied der im Februar gegründeten Stiftung AtemWeg zur Erforschung von Lungenkrankheiten, die ihren Sitz im CPC hat. </p>
<p>„Mit dem CPC können wir viel besser untersuchen, wie das Zusammenwirken von genetischen Risikofaktoren und Umwelteinflüssen zum Entstehen von Lungenerkrankungen führt. Nur mit diesem besseren Verständnis wird es gelingen, maßgeschneiderte Therapien und personalisierte Präventionsstrategien zu entwickeln.“, so Prof. Dr. Günther Wess, Wissenschaftlicher Geschäftsführer des Helmholtz Zentrums München. Die Arzneimittelentwicklung in der Lungenforschung ist heute gekennzeichnet durch besonders lange Entwicklungszeiten und hohe Ausfallquoten. </p>
<p>Prof. Dr. Oliver Eickelberg ist experimenteller Chairman des CPC und hat seit 2008 den Aufbau des CPC geleitet. Er ist zudem Lehrstuhlinhaber für „Experimentelle Pneumologie“ am Klinikum der LMU München und Direktor des Instituts für Lungenbiologie am Helmholtz Zentrum München: „Gemeinsam mit den Partnern im CPC können wir unsere Forschungsergebnisse direkt in medizinischen Nutzen überführen. Der tägliche Kontakt mit den Patienten ist für uns eine wichtige Motivation, dabei keine Zeit zu verlieren.“</p>
<p>Die Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München ist einer der vier Partner des CPC, Präsident Prof. Dr. Bernd Huber hebt hervor: „Auf dem HighTechCampus der LMU in Großhadern/Martinsried ist das CPC eingebunden in moderne wissenschaftliche und klinische Infrastrukturen, die eine vernetzte und weltweit renommierte Spitzenforschung in den medizinisch-naturwissenschaftlichen Fächern ermöglichen und fördern. Besonderen Wert legen wir im CPC darauf, den Transfer der Erkenntnisse aus der Grundlagenforschung in die klinische Praxis zu ermöglichen und so den Fortschritt in der praktischen Medizin zu unterstützen.“ </p>
<p>Das Klinikum der Universität München, weiterer Partner im CPC, verfügt über große medizinische Expertise in Diagnostik und Therapie von Lungen- und Bronchialerkrankungen. Prof. Dr. Burkhard Göke, Ärztlicher Direktor des Klinikums sagte: „Mit unserer leistungsfähigen Radiologie und dem Neubau des OP-Zentrums am Campus Großhadern können wir eine medizinische Versorgung auf höchstem Niveau gewährleisten und Strukturen für exzellente Forschung und Lehre zur Verfügung stellen. Diese Kompetenzen werden wir als Kooperationspartner in das CPC einbringen, um gemeinsam wichtige Fortschritte in der Lungenforschung zu erzielen.“</p>
<p>Der Forschungskomplex am Max-Lebsche-Platz vereint auf einer Gesamtfläche von fast&nbsp; 2000 Quadratmetern Arbeitsgruppen der beiden Lehrstühle für experimentelle und klinische Pneumologie der LMU sowie fünf vom Helmholtz Zentrum München finanzierte Arbeitsgruppen, die verschiedenste Aspekte chronischer Lungenerkrankungen erforschen. Die Forschungsambulanz bietet die notwendige Infrastruktur für die optimale Behandlung von Patienten, aber auch für die Probenahme im Rahmen klinischer Studien. Die unter einem Dach vereinigte Expertise sowie der direkte Kontakt zu den Patienten ist in dieser Konstellation neu. Als weiterer klinischer Forschungsstandort des CPC sorgen die Asklepios Fachkliniken München-Gauting für die unmittelbare Übertragung und Prüfung der Forschungsergebnisse. Dr. Tobias Kaltenbach, Vorsitzender der Konzerngeschäftsführung der Asklepios Kliniken, betont: „Eine so enge Zusammenarbeit zwischen Patientenversorgung und Forschung ist einmalig in der deutschen Lungenforschung. Wir freuen uns, als Partner des CPC die Erkenntnisse direkt in die Anwendung bringen zu können.“ </p>
<h2>Ansprechpartner für Medienvertreter </h2>
<p><strong>Helmholtz Zentrum München - Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt </strong><br />Sven Winkler, Leiter Abteilung Kommunikation <br />Tel.: 089-3187-3946, E-Mail: <a href="javascript:linkTo_UnCryptMailto('kygjrm8npcqqcYfcjkfmjrx+ksclafcl,bc');" title="Achtung: Mail-Programm wird geöffnet" class="email" >presse@helmholtz-muenchen.de</a> </p>
<p><strong>Klinikum der Universität München</strong><br />Philipp Kressirer, Leiter der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit<br />Tel.: 089-5160–8070, E-Mail: <a href="javascript:linkTo_UnCryptMailto('kygjrm8nfgjgnn,ipcqqgpcpYkcb,slg+ksclafcl,bc');" title="Achtung: Mail-Programm wird geöffnet" class="email" >philipp.kressirer@med.uni-muenchen.de</a> </p>
<p><strong>Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München</strong><br />Luise Dirscherl, Kommunikation &amp; Presse der LMU<br />Tel: 089-2180-2706, E-Mail: <a href="javascript:linkTo_UnCryptMailto('kygjrm8npcqqcYjks,bc');" title="Achtung: Mail-Programm wird geöffnet" class="email" >presse@lmu.de</a> <br /><br /><strong>Asklepios Fachkliniken München-Gauting</strong><br />Stephanie Nadler<br />Tel.: 089-85791-7101, E-Mail: <a href="javascript:linkTo_UnCryptMailto('kygjrm8q,lybjcpYyqijcngmq,amk');" >s.nadler@asklepios.com</a> </p>
<h2>Weiterführende Informationen:</h2>
<p>Internetauftritt des CPC: <a href="http://www.cpc-munich.org/" title="Mit diesem Link verlassen Sie das Helmholtz Internet" target="_blank" class="extern-link-new-window" >www.cpc-munich.org <br /></a><br /><strong>Footage für TV-Übertragungen finden Sie hier:</strong> <a href="http://www.helmholtz-muenchen.de/fileadmin/GSF/videos/CPC-Presse/CPC_footage_h264.mov" title="Mit diesem Link verlassen Sie das Helmholtz Internet" target="_blank" class="video" >Weiter...</a></p>
<h2>Die Partner des CPC:</h2>
<p>Das <strong>Helmholtz Zentrum München</strong> ist das deutsche Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt. Ziel des Zentrums ist es, eine personalisierte Medizin für die Prävention und Therapie großer Volkskrankheiten wie Diabetes mellitus, Erkrankungen der Lunge und des Nervensystems zu entwickeln. Als ein weltweit führendes Zentrum mit der Ausrichtung auf Environmental Health untersucht es hierfür das Zusammenwirken von Genetik, Umweltfaktoren und Lebensstil. Das Helmholtz Zentrum München beschäftigt rund 1.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Der Hauptsitz des Zentrums liegt in Neuherberg im Norden Münchens auf einem 50 Hektar großen Forschungscampus. Das Helmholtz Zentrum München gehört der größten deutschen Wissenschaftsorganisation, der Helmholtz-Gemeinschaft an, in der sich 16 naturwissenschaftlich-technische und medizinisch-biologische Forschungszentren mit insgesamt 30.000 Beschäftigten zusammengeschlossen haben. <a href="http://www.helmholtz-muenchen.de/" title="Mit diesem Link verlassen Sie das Helmholtz Internet" target="_blank" class="extern-link-new-window" >www.helmholtz-muenchen.de</a> </p>
<p>Im <strong>Klinikum der Universität München (LMU)</strong> sind im Jahr 2009 an den Standorten Großhadern und Innenstadt etwa 500.000 Patienten ambulant, teilstationär und stationär behandelt worden. Die 45 Fachkliniken, Institute und Abteilungen verfügen über mehr als 2.300 Betten. Von insgesamt fast 10.000 Beschäftigten sind rund 1.700 Mediziner. Forschung und Lehre ermöglichen eine Patientenversorgung auf höchstem medizinischem Niveau. Das Klinikum der Universität München hat im Jahr 2009 rund 62 Millionen Euro an Drittmitteln eingeworben und ist seit Juni 2006 Anstalt des öffentlichen Rechts.<br /><a href="http://www.klinikum.uni-muenchen.de/" title="Mit diesem Link verlassen Sie das Helmholtz Internet" target="_blank" class="extern-link-new-window" >www.klinikum.uni-muenchen.de</a> </p>
<p>Die <strong>Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München</strong> ist eine der führenden Universitäten in Europa mit einer über 500jährigen Tradition. In der Exzellenzinitiative, einem deutschlandweiten Wettbewerb zur Stärkung der universitären Spitzenforschung hat sie überaus erfolgreich abgeschnitten. Als echte „universitas“ bietet sie das breite Spektrum aller Wissensgebiete von den Geistes- und Kulturwissenschaften über Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften bis hin zur Medizin und den Naturwissenschaften. In 18 Fakultäten forschen und lehren rund 700 Professorinnen und Professoren sowie etwa 3.300 wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Sie bieten ein umfangreiches Fächerspektrum mit rund 150 Studienangeboten, das zurzeit mehr als 45.000 Studierende nutzen. <a href="http://www.uni-muenchen.de/" title="Mit diesem Link verlassen Sie das Helmholtz Internet" target="_blank" class="extern-link-new-window" >www.uni-muenchen.de</a> </p>
<p>Die <strong>Asklepios Fachkliniken München-Gauting - Zentrum für Pneumologie und Thoraxchirurgie</strong> - sind mit 300 Betten eine der größten Fachkliniken für Lungenerkrankungen in Deutschland. Ihre Stärke ist es, durch innovative Medizin und enge Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Abteilungen bei den jährlich etwa 10.000 Patienten auch komplexe Krankheitsbilder von Lunge und Thorax rasch und kompetent zu diagnostizieren und interdisziplinär zu behandeln. Die Fachkliniken sind zudem Lehrkrankenhaus der Ludwig-Maximilians-Universität München und Bestandteil des Comprehensive Pneumology Centers (CPC), einem Forschungsverbund, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Erforschung von Grundlagen auf dem Gebiet der Lungenheilkunde und ihre rasche Umsetzung in die klinische Medizin zum Wohl des Patienten voranzutreiben. Sie kooperieren darüber hinaus mit renommierten Forschungseinrichtungen im In- und Ausland. <a href="http://www.asklepios.com/gauting" title="Mit diesem Link verlassen Sie das Helmholtz Internet" target="_blank" class="extern-link-new-window" >http://www.asklepios.com/gauting</a> </p>]]></content:encoded>
			<category>Presse</category>
			<category>Startseite</category>
			<category>Lunge und Atemwege</category>
			<category>Top Stories</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 12 Jul 2010 08:02:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Prominente unterstützen die Lungenforschung</title>
			<link>http://www.helmholtz-muenchen.de/presse-und-medien/pressemitteilungen/pressemitteilungen-2010/pressemitteilung-2010-detail/article/13291/9/index.html</link>
			<description>München, 7. Juli 2010. Die neu gegründete Stiftung AtemWeg stellt  aus Anlass der Eröffnung des...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>München, 7. Juli 2010. Die neu gegründete Stiftung AtemWeg stellt  aus Anlass der Eröffnung des Comprehensive Pneumology Centers (CPC) am  12. Juli 2010 weitere Prominente vor, die die Stiftung dabei  unterstützen, die Öffentlichkeit für das Thema Lungenerkrankungen zu  sensibilisieren.</strong></p>
<p>Der deutsche Schlagerstar <strong>Roland Kaiser</strong>  („Santa Maria“, „Dich zu lieben“) unterstützt als AtemBotschafter die  Stiftung AtemWeg. Vor zehn Jahren war er an der chronischen  Lungenkrankheit COPD (Chronic obstructive pulmonary disease) erkrankt  und schrieb darüber sein Buch „Atempause“. Deshalb wird sich der Sänger  für die Stiftung AtemWeg engagieren. </p>
<p>Die Fernsehmoderatorin,  Journalistin und Produzentin <strong>Tita von Hardenberg</strong> („Polylux“, ARD;  „Foyer“, 3Sat) gab spontan ihre Zustimmung, sich&nbsp; als AtemBotschafterin  zu engagieren, als sie von der Stiftung erfuhr. &quot;Das Thema  Lungenkrankheiten hat für uns alle hier in Deutschland aber auch  international eine große Bedeutung. Schließlich sind Lungenerkrankungen  weltweit die zweithäufigste Todesursache“, so Tita von Hardenberg.</p>
<p>Das  Comprehensive Pneumology Center (CPC) in München wird am 12. Juli im  Beisein der Bundesministerin für Bildung und Forschung, Dr. Annette  Schavan und dem Bayerischen Staatsminister für Wissenschaft, Forschung  und Kunst, Dr. Wolfgang Heubisch, feierlich eröffnet</p>
<h2>Weitere Informationen<br /> </h2>
<p><strong>Über das Comprehensive Pneumology Center: </strong>Unter dem Dach des  Translationszentrums für Lungenforschung&nbsp; (Comprehensive Pneumology  Center - CPC) untersucht das Helmholtz Zentrum München gemeinsam mit der  Ludwig-Maximilians-Universität München, dem Klinikum der Universität  München und den Asklepios Fachkliniken grundlegende Mechanismen und neue  Ansätze zur Früherkennung, Diagnostik und Therapie chronischer  Lungenerkrankungen. <a href="http://www.cpc-munich.org" title="Mit diesem Link verlassen Sie den  Webauftritt GesundWissen" target="_blank" class="extern-link-new-window" >www.cpc-munich.org</a> <br /> <strong><br /> Über die Stiftung AtemWeg:</strong> Millionen Menschen in Deutschland leiden  unter Lungenerkrankungen. Wir möchten helfen. Aus diesem Grund wurde die  Stiftung AtemWeg zusammen von der Münchner Bank und dem Helmholtz  Zentrum München errichtet. Wir klären über Lungenerkrankungen auf, wir  helfen, dass sie erforscht und geheilt werden. Die Stiftung AtemWeg  unterstützt eines der größten deutschen Lungenforschungszentren in  Deutschland, das Comprehensive Pneumology Center (CPC) in München, wo  Forscher und Ärzte unter einem Dach Hand in Hand arbeiten. <a href="http://www.stiftung-atemweg.de" title="Mit  diesem Link verlassen Sie den Webauftritt GesundWissen" target="_blank" class="extern" >www.stiftung-atemweg.de</a>   <br /> </p>
<h2>Kontakt:</h2>
<p><strong>Kerstin von Aretin</strong><br /> Stiftung AtemWeg<br /> Tel 089-3187-4665<br /> <br /> Max-Lebsche-Platz 31<br /> 81377 München<br /> E-Mail <a href="javascript:linkTo_UnCryptMailto('kygjrm8gldmYyrckuce+qrgdrsle,bc');" >info@atemweg-stiftung.de</a>  <br /> <a href="http://www.atemweg-stiftung.de" title="Mit diesem Link verlassen Sie den Webauftritt GesundWissen" target="_blank" class="extern" >www.atemweg-stiftung.de</a>   <br /> <br /> <br /> </p>]]></content:encoded>
			<category>Presse</category>
			<category>Startseite</category>
			<category>Lunge und Atemwege</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 09 Jul 2010 12:43:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Neue Methode zur Aufklärung X-chromosomaler genetischer Krankheitsursachen entwickelt</title>
			<link>http://www.helmholtz-muenchen.de/presse-und-medien/pressemitteilungen/pressemitteilungen-2010/pressemitteilung-2010-detail/article/13285/9/index.html</link>
			<description>Neuherberg, 07.07.2010. Einem internationalen Wissenschaftler-Konsortium von Helmholtz Zentrum...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Neuherberg, 07.07.2010. Einem internationalen Wissenschaftler-Konsortium von Helmholtz Zentrum München und Universität Toronto ist es gelungen, bislang unbekannte, potentielle Krankheitsgene zu identifizieren. Gene auf dem X-Chromosom, die die Embryonalentwicklung steuern, stehen im Fokus der aktuellen Veröffentlichung im renommierten Fachjournal „Genome Research“. Da Männer nur ein X-Chromosom haben, führen Mutationen auf diesem Chromosom bei ihnen besonders häufig zu schweren Erkrankungen, wie z.B. Hämophilie, Muskeldystrophie und geistiger Behinderung.</strong><br /><br />In einer aktuellen Studie, die in Genome Research, einem führenden Fachjournal für Humangenetik, veröffentlicht ist, haben die Wissenschaftler vom Helmholtz Zentrum München unter Federführung des Arbeitsgruppenleiters Dr. Heiko Lickert am Institut für Stammzellforschung in Kooperation mit der Gruppe um Prof. Janet Rossant am Hospital for Sick Children in Toronto untersucht, welche X-chomosomalen Gene krankheitsrelevant sind. <br /><br />In Kooperation mit dem von Prof. Dr. Wolfgang Wurst vom Institut für Entwicklungsgenetik koordinierten Deutschen Gene Trap-Konsortiums wurden 58 Gene getestet, das entspricht 10 Prozent der syntenischen* Gene auf dem X-Chromosom. 17 der 58 Gene sind essentiell für die Embryonalentwicklung. Für 9 Gene wurden Mausmodelle für humane Krankheiten generiert. Diese Modelle werden in den Folge-Studien detailliert untersucht, um neue Erkenntnisse über die Ursachen menschlicher Erkrankungen zu liefern. <br /><br />Erstmals konnte der Effekt der jeweiligen Mutation auf die Embryonalentwicklung ohne die Generierung einzelner Mausmodelle nachgewiesen werden. Um solche Wissenslücken zu schließen, waren Mutationsscreens bislang wesentlich, jedoch sind diese mit einem großen zeitlichen und finanziellen Aufwand verbunden. „Die Studie bringt uns unserem Ziel, die genetische Ursache aller X-chromosomalen Erkrankungen zu kennen, einen entscheidenden Schritt näher“, sagt Lickert. </p>
<h2>Hintergrund</h2>
<p>Bis auf die Geschlechtschromosomen liegen die Chromosomen im menschlichen Genom paarweise vor. Während Frauen zwei X-Chromosomen haben, tragen Männer ein X- und ein wesentlich kleineres Y-Chromosom. Daher verfügen sie für eine Vielzahl von Genen nicht über eine zweite Kopie, die Mutationen ausgleichen könnte. X-chromosomale Mutationen führen bei Männern zu überdurchschnittlich vielen Krankheitsbildern. <br /><br />* Syntenie: Gemeinsamkeiten in der Reihenfolge von Genen oder Gensegmenten auf verschiedenen Chromosomen-Abschnitten beim Vergleich verschiedener Arten (hier Mensch und Maus).</p>
<h2>Weitere Informationen:</h2>
<p><strong>Originalveröffentlichung: </strong><br />Brian J. Cox et al., Phenotypic annotation of the mouse X chromosome; Genome Research 2010; Published in Advance June 14, 2010, doi: 10.1101/gr.105106.110<br /><br />Das <strong>Institut für Stammzellforschung</strong> untersucht die Hauptelemente der Regulation des Zellschicksals und der Zellvermehrung in unterschiedlichen Organsystemen. Die Wissenschaftler erforschen Stammzellen unterschiedlicher Organe, etwa des Nervensystems oder der Lunge und Bauchspeicheldrüse, um die molekularen und zellulären Mechanismen aufzuklären, die für das gemeinsame Hauptmerkmal aller Stammzellen verantwortlich sind. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Regulation der Entstehung spezifischen Zelltypen aus Stammzellen in Hinblick auf einen rekonstitutierenden therapeutischen Ansatz.<br /><br />Das <strong>Helmholtz Zentrum München</strong> ist das deutsche Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt. Unser Ziel ist es, eine personalisierte Medizin für die Prävention und Therapie großer Volkskrankheiten wie Diabetes mellitus, Erkrankungen der Lunge und des Nervensystems zu entwickeln. Als ein weltweit führendes Zentrum mit der Ausrichtung auf Environmental Health untersuchen wir hierfür das Zusammenwirken von Genetik, Umweltfaktoren und Lebensstil. Das Helmholtz Zentrum München beschäftigt rund 1.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Der Hauptsitz des Zentrums liegt in Neuherberg im Norden Münchens auf einem 50 Hektar großen Forschungscampus. Das Helmholtz Zentrum München gehört der größten deutschen Wissenschaftsorganisation, der Helmholtz-Gemeinschaft an, in der sich 16 naturwissenschaftlich-technische und medizinisch-biologische Forschungszentren mit insgesamt 26.500 Beschäftigten zusammengeschlossen haben – <a href="http://www.helmholtz-muenchen.de" target="_blank" >www.helmholtz-muenchen.de</a>  </p>
<h2>Ansprechpartner für Medienvertreter</h2>
<p>Sven Winkler, Helmholtz Zentrum München - Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt (GmbH)<br /> Ingolstädter Landstraße 1<br />85764 Neuherberg<br />Tel.: 089-3187-3946<br />Fax 089-3187-3324<br /> Internet: <a href="http://www.helmholtz-muenchen.de" target="_blank" >www.helmholtz-muenchen.de</a><br />E-Mail: <a href="javascript:linkTo_UnCryptMailto('kygjrm8npcqqcYfcjkfmjrx+ksclafcl,bc');" >presse@helmholtz-muenchen.de</a>   </p>]]></content:encoded>
			<category>Presse</category>
			<category>Startseite</category>
			<category>Genetische Grundlagen von Erkrankungen</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 07 Jul 2010 08:09:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Gemeinsam gegen Infektionen: Neues Zentrum für Infektionsmedizin München gegründet (ZIMM) </title>
			<link>http://www.helmholtz-muenchen.de/presse-und-medien/pressemitteilungen/pressemitteilungen-2010/pressemitteilung-2010-detail/article/13281/9/index.html</link>
			<description>München, 6. Juli 2010. Fünf in der Infektionsforschung tätige Kliniken und Institutionen aus dem...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>München, 6. Juli 2010. Fünf in der Infektionsforschung tätige Kliniken und Institutionen aus dem Münchner Raum schließen sich zum Zentrum für Infektionsmedizin München (ZIMM) zusammen. Die Gründungsveranstaltung findet am Mittwoch, den 7. Juli 2010, um 15.00 Uhr im Hörsaal Pavillon am Klinikum rechts der Isar statt. </strong><br /><br />Das ZIMM ist eine übergreifende Einrichtung der Technischen Universität München (TUM) und der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) sowie ihrer Universitätskliniken in Partnerschaft mit dem Helmholtz Zentrum München. Es ist aus einer Gemeinschaftsinitiative der Fachdisziplinen Medizinische Mikrobiologie, Bakteriologie, Virologie, Immunologie und Tropenmedizin entstanden. Kliniken, Abteilungen oder andere Einrichtungen, die Infektionsforschung betreiben, können Mitglieder des Zentrums werden. <br /><br />Ziel von ZIMM ist es, die infektiologische Kompetenz der Institutionen zu bündeln und eine Plattform zu schaffen, die dem Austausch von Knowhow und der Umsetzung neuer Ideen dient. Im Fokus stehen der Aufbau eines Kommunikationsnetzwerks, die Aus- und Weiterbildung in der Infektionsmedizin und die schnelle Umsetzung von Forschungsergebnissen in Diagnostik, Prävention und Therapie von Infektionserkrankungen.<br /><br />Die drei großen Herausforderungen für Infektionsforscher sind heute die zunehmende Entwicklung von Resistenzen, eine wachsende Anzahl von Menschen mit einem eingeschränkten Immunsystem und die Globalisierung von Krankheitserregern. Mit der Gründung des ZIMM tragen die beteiligten Institutionen der Komplexität dieser Entwicklungen Rechnung und stellen ihre langjährige Forschungszusammenarbeit auf eine neue Basis.<br /><br />Zunehmende Resistenzen erfordern neue Medikamente, so genannte Antiinfektiva. Deren Entwicklung ist mühsam und mit hohen Kosten verbunden – viele Pharmaunternehmen schreckt das ab. Für neue Therapieansätze sind detaillierte Kenntnisse der Erregerstrategien und der Immunkontrolle erforderlich. Durch den Zusammenschluss der komplementär arbeitenden Institutionen im Zentrum für Infektionsmedizin München soll die Entwicklung neuer Antiinfektiva vorangetrieben werden. <br /><br />In Folge von Tumorbehandlungen, entzündlichen Erkrankungen oder Organtransplantationen leben immer mehr Menschen mit einem geschwächten Immunsystem. Sie haben dadurch ein vielfach erhöhtes Risiko, an Infektionen zu erkranken. Die Forscher des ZIMM wollen im Detail verstehen, wie das menschliche Immunsystem Infektionserreger bekämpft und damit alternative Wege in der Kontrolle von Infektionserkrankungen beschreiten. <br /><br />Krankheitserreger kennen keine Grenzen – spätestens die „Neue Grippe“ hat uns das deutlich vor Augen geführt. Das Spektrum an pathogenen Bakterien, Viren, Parasiten und Pilzen, mit denen wir zu tun haben, verändert sich ständig. Sie passen sich rasch dem Wandel unserer Lebensgewohnheiten an und schaffen es genauso schnell, Resistenzen gegen Medikamente zu entwickeln. Eine optimale Kommunikation und Kooperation zwischen Ärzten, zuständigen Behörden und Industrie ist die Voraussetzung, damit Erkenntnisse der Infektionsforschung zu globalen Krankheitserregern direkt in die klinische Praxis umgesetzt werden können.<br /><br /></p>
<h2>Ansprechpartner:</h2>
<p><strong>PD Dr. Michael Hölscher</strong><br />Abteilung für Infektions- und Tropenmedizin<br />Leopoldstr. 5,&nbsp; 80802 München<br />Tel: +49 (0)89-2180-3925&nbsp;&nbsp; &nbsp; <br /><br /><strong>Prof. Ulrike Protzer </strong><br />Institut für Virologie des Helmholtz Zentrums München und des Klinikum rechts der Isar der TU München<br />Trogerstr. 30, 81675 München<br />Tel. 089/4140-6821&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </p>
<h2>Pressekontakt:</h2>
<p>Helmholtz Zentrum München - Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt (GmbH)<br />Sven Winkler<br />Tel. 089/3187-3946<br /><a href="javascript:linkTo_UnCryptMailto('kygjrm8npcqqcYfcjkfmjrx+ksclafcl,bc');" title="Achtung: Mail-Programm wird geöffnet" class="email" >presse@helmholtz-muenchen.de</a>  </p>
<p>Klinikum rechts der Isar der TUM<br />Eva Schuster<br />Tel. 089/4140-2042<br /><a href="javascript:linkTo_UnCryptMailto('kygjrm8Cty,qafsqrcpYjpx,rsk,bc');" title="Achtung: Mail-Programm wird geöffnet" class="email" >Eva.schuster@lrz.tum.de</a></p>
<p>Klinikum der Universität München LMU<br />Philipp Kreßirer<br />Tel. 089/5160-8070<br /><a href="javascript:linkTo_UnCryptMailto('kygjrm8nfgjgnn,ipcqqgpcpYkcb,slg+ksclafcl,bc');" title="Achtung: Mail-Programm wird geöffnet" class="email" >philipp.kressirer@med.uni-muenchen.de</a> <br /><br /></p>]]></content:encoded>
			<category>Presse</category>
			<category>Startseite</category>
			<category>Immunsystem</category>
			<category>Infektionen</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 06 Jul 2010 12:37:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Volksentscheid als Chance nutzen - Rauchverbote führen zu weniger Lungennotfällen</title>
			<link>http://www.helmholtz-muenchen.de/presse-und-medien/pressemitteilungen/pressemitteilungen-2010/pressemitteilung-2010-detail/article/13263/9/index.html</link>
			<description>München, 1. Juli 2010. Am 4. Juli 2010 stimmen die Bayern per Volksentscheid über ein umfassendes...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>München, 1. Juli 2010. Am 4. Juli 2010 stimmen die Bayern per Volksentscheid über ein umfassendes Rauchverbot ab. Die Stiftung AtemWeg ruft dazu auf, mit „JA“ für ein strengeres Gesetz zum Nichtraucherschutz zu stimmen. Eine aktuelle Studie zeigt erneut: Ein Rauchverbot ohne Ausnahmeregelungen senkt die Rate an Klinikeinweisungen aufgrund akuter Notfälle bei Lungenerkrankungen wie Asthma, chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) oder Bronchitis um ein Drittel.</strong></p>
<p>Seit der Lockerung des Nichtraucherschutzes im Jahr 2009 wird in vielen Kneipen und Restaurants, auch in unvollständig abgetrennten Bereichen, wieder geraucht - eine Regelung, die in anderen Ländern, die den Nichtraucherschutz bereits seit vielen Jahren erfolgreich eingeführt haben, auf Unverständnis stößt. Denn die „Freiheit zu Rauchen“ beeinträchtigt nicht nur die eigene Gesundheit, sondern auch die Gesundheit derjenigen, die passiv mitrauchen.</p>
<p><strong>Aktives und Passives Rauchen schaden der Lunge</strong></p>
<p>Kanadische Forscher haben im Mai diesen Jahres eine umfangreiche Studie zu den Auswirkungen des Rauchverbots auf Lungenerkrankungen vorgelegt. Sie untersuchten die Zahl der Klinikeinweisungen im kanadischen Toronto vor, während und nach der Einführung eines schrittweisen Rauchverbots. Wie schon in anderen Ländern gingen die Klinikeinweisungen deutlich zurück: 33 Prozent weniger Menschen wurden wegen akuter Probleme aufgrund von Asthma, COPD oder Bronchitis in eine Klinik eingewiesen. In zwei Vergleichsstädten Kanadas, in denen zunächst kein Nichtraucherschutz eingeführt wurde, blieb die Zahl der Einweisungen dagegen stabil. </p>
<p><strong>Aktiver Nichtraucherschutz</strong></p>
<p>Rauchfreie Restaurants sind für die öffentliche Gesundheit demnach besonders wichtig. Das zeigt die deutliche Abnahme der Einweisungszahlen in Kliniken in Toronto nach der Einführung des Verbots, in Restaurants zu rauchen. Doch gerade das Rauchen in Restaurants ist in Bayern nicht vollständig verboten, das Rauchen in Nebenräumen ist erlaubt. Der Qualm verteilt sich aber in allen Zimmern – einen echten Schutz für Nichtraucher gibt es derzeit nicht. „Nichtraucher, vor allem aber auch Menschen, die unter Asthma, COPD oder einer anderen chronischen Lungenerkrankung&nbsp; leiden, möchten in ein Restaurant oder Festzelt gehen, ohne Angst zu haben, dass ihnen die Luft noch mehr wegbleibt,“ erklärt Prof. Dr. Oliver Eickelberg, Leiter des Münchner Translationslationszentrums für Lungenforschung (Comprehensive Pneumology Center - CPC) und Vorstand der Stiftung Atemweg.</p>
<p><strong>Geben Sie dem Nichtraucherschutz eine Chance</strong></p>
<p>Sorgen Sie dafür, dass auch in Bayern der Nichtraucherschutz konsequent umgesetzt wird. Stimmen Sie am Sonntag, 4. Juli 2010 beim Volksentscheid für ein strengeres Rauchverbot mit „JA“ für mehr Nichtraucherschutz und für weniger Notfälle bei Menschen, die unter Asthma, COPD oder anderen Lungenerkrankungen leiden. </p>
<h2>Weitere Informationen</h2>
<p><strong>Quelle der Studie:</strong> Canadian Medical Association, CMAJ, May 18, 2010, 182 (8)<br /><br /><strong>Über das Comprehensive Pneumology Center:</strong> Unter dem Dach des Translationszentrums für Lungenforschung&nbsp; (Comprehensive Pneumology Center - CPC) untersucht das Helmholtz Zentrum München gemeinsam mit der Ludwig-Maximilians-Universität München, dem Klinikum der Universität München und den Asklepios Fachkliniken grundlegende Mechanismen und neue Ansätze zur Früherkennung, Diagnostik und Therapie chronischer Lungenerkrankungen.<br /><br /><strong>Über die Stiftung AtemWeg:</strong> Millionen Menschen in Deutschland leiden unter Lungenerkrankungen. Wir möchten helfen. Aus diesem Grund wurde die Stiftung AtemWeg&nbsp; errichtet. Wir klären über Lungenerkrankungen auf, wir helfen, dass sie erforscht und geheilt werden. Die Stiftung AtemWeg unterstützt eines der größten deutschen Lungenforschungszentren in Deutschland, das Comprehensive Pneumology Center (CPC) in München, wo Forscher und Ärzte Hand in Hand arbeiten. &nbsp;<br />Weitere Informationen unter <a href="http://www.stiftung-atemweg.de" title="Mit diesem Link verlassen Sie das Helmholtz Internet" target="_blank" class="extern-link-new-window" >www.stiftung-atemweg.de</a> </p>
<p><strong>Kontakt:</strong> Kerstin v. Aretin Stiftung AtemWeg<br />Max-Lebsche-Platz 31, 81377 München<br />Tel 089-3187-4665, E-Mail <a href="javascript:linkTo_UnCryptMailto('kygjrm8gldmYyrckuce+qrgdrsle,bc');" title="Achtung: Mail-Programm wird geöffnet" class="email" >info@atemweg-stiftung.de</a>, <a href="http://www.atemweg-stiftung.de" title="Mit diesem Link verlassen Sie das Helmholtz Internet" target="_blank" class="extern-link-new-window" >www.atemweg-stiftung.de.</a> <br /><br /></p>]]></content:encoded>
			<category>Presse</category>
			<category>Startseite</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 01 Jul 2010 09:58:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Internationale Studie identifiziert 12 neue genetische Risikofaktoren für Typ 2 Diabetes</title>
			<link>http://www.helmholtz-muenchen.de/presse-und-medien/pressemitteilungen/pressemitteilungen-2010/pressemitteilung-2010-detail/article/13250/9/index.html</link>
			<description>Neuherberg, Düsseldorf, 28.06.2010. Ein internationales Konsortium unter Beteiligung des Helmholtz...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Neuherberg, Düsseldorf, 28.06.2010. Ein internationales Konsortium unter Beteiligung des Helmholtz Zentrums München und des Deutschen Diabetes-Zentrums in Düsseldorf hat zwölf neue Genvarianten entdeckt, die einen Einfluss auf das individuelle Risiko für eine Typ 2 Diabetes-Erkrankung haben. Die Studie leistet damit einen entscheidenden Beitrag, um die komplexe Entstehung dieser bedeutenden Volkskrankheit aufzuklären. Nature Genetics veröffentlicht die Ergebnisse in der aktuellen Ausgabe. </strong></p>
<p>Zur Aufklärung der genetischen Ursachen des Typ 2 Diabetes haben Wissenschaftler aus Deutschland, den USA, Großbritannien, Island und acht weiteren Ländern gemeinsam Daten von über 140 000 Studienteilnehmern untersucht. Dabei konnten zwölf genetische Risikofaktoren neu identifiziert werden, von denen elf die Insulinproduktion bzw. -wirkung beeinflussen. Erstmals wurde außerdem eine genetische Assoziation von Typ 2 Diabetes mit dem X-Chromosom nachgewiesen. Dies könnte ein erster Hinweis auf geschlechtsspezifische Unterschiede beim Diabetes-Risiko sein: Frauen besitzen zwei X-Chromosomen, Männer je ein X- und ein Y-Chromosom. Insgesamt sind nun 38 genetische Risikofaktoren für Typ 2 Diabetes mellitus bekannt. </p>
<p>„Wenn wir die genauen Ursachen der Volkskrankheit Typ 2 Diabetes kennen, können wir wirksamere Präventions- und Therapieansätze entwickeln“, so PD Dr. Thomas Illig, Arbeitsgruppenleiter am Institut für Epidemiologie des Helmholtz Zentrums München und einer der Korrespondenzautoren der Studie. Dr. Cornelia Huth, die die Auswahl der Studienteilnehmer und Analysen am Helmholtz Zentrum München maßgeblich betreut hat, ergänzt: „Nur eine so große Zahl an Probanden, wie in dieser gemeinsamen Studie erreicht, ermöglicht es uns, auch solche Faktoren mit großer statistischer Sicherheit zu identifizieren, die einzeln nur kleine Risiken zum Gesamtrisiko beitragen. Zur Aufklärung der Entstehungsmechanismen der Erkrankung sind aber auch diese kleinen Beiträge wichtig.“ Dr. Christian Herder und Dr. Wolfgang Rathmann, beide Arbeitsgruppenleiter am Deutschen Diabetes-Zentrum, betonen: &quot;Ein wichtiger Befund der neuen Studie ist die Tatsache, dass ein Teil der Genorte, die mit einem erhöhtem Typ 2 Diabetes-Risiko verbunden sind, auch Risikovarianten für andere Erkrankungen wie zum Beispiel koronare Herzkrankheit, Autoimmun- oder Krebserkrankungen enthalten. Dies deutet darauf hin, dass bestimmte Proteine für mehrere Erkrankungen gleichzeitig relevant sein könnten&quot;.</p>
<p>Typ 2 Diabetes ist eine Erkrankung des Glukosestoffwechsels. Charakteristisch ist, dass&nbsp; Wirkung und ausreichende Produktion des Hormons Insulin verloren gehen. Die Entstehungsmechanismen der Erkrankung sind nicht vollständig geklärt. Es ist jedoch bekannt, dass die Kombination von genetischen und Lebensstilfaktoren zu Diabetes führt. Allein in Deutschland ist diese Erkrankung derzeit bei mindestens sieben Prozent der Bevölkerung bekannt, das entspricht fast sechs Millionen Menschen. Zudem legen Studien zur Dunkelziffer des Diabetes nahe, dass mehrere Millionen Männer und Frauen in Deutschland an Diabetes leiden, dieser aber noch nicht diagnostiziert und somit unbehandelt ist. </p>
<h2>Weitere Informationen</h2>
<p><strong>Originalpublikation:</strong> Voight et al. Twelve type 2 diabetes susceptibility loci identified through large-scale association analysis. Nature Genetics, online-Publikation 27. Juni 2010 (DOI. 10.1038/ng.609).<br /><br />Das <strong>Institut für Epidemiologie des Helmholtz Zentrums München</strong> beschäftigt sich mit methodischen Fragen der Quantifizierung kleiner Risiken, mit der Auswirkung von Partikeln und Luftschadstoffen auf die Lunge und auf das Herz-Kreislauf-System sowie der regionalen Verteilung und Entwicklung von Atemwegserkrankungen und Allergien. Ein neuer Schwerpunkt des Instituts ist die molekulare Analyse von komplexen Erkrankungen (z.B. Asthma, Typ 2 Diabetes, Herzinfarkt). Zentrales Ziel ist es, die Rolle von Umwelteinflüssen und genetischen Veranlagungen auf die menschliche Gesundheit mit epidemiologischen Methoden zu untersuchen.Weitere Infirmationen: <a href="http://www.helmholtz-muenchen.de/epi" title="Mit diesem Link verlassen Sie das Helmholtz Internet" target="_blank" class="extern-link-new-window" >http://www.helmholtz-muenchen.de/epi</a> </p>
<p>Die <strong>Kooperative Gesundheitsforschung in der Region Augsburg (KORA)</strong>, unter der Leitung von Prof. Dr. H.-Erich Wichmann, stellt eine Untersuchungs-Plattform für bevölkerungsbasierte Gesundheitsforschung in Epidemiologie, Gesundheitsökonomie und Versorgungsforschung dar. KORA ist ein Netzwerk von bevölkerungsrepräsentativen Surveys und darauf aufbauenden Follow-up-Studien. Weitere Informationen: <a href="http://www.helmholtz-muenchen.de/kora" title="Mit diesem Link verlassen Sie das Helmholtz Internet" target="_blank" class="extern-link-new-window" >http://www.helmholtz-muenchen.de/kora</a> </p>
<p>Das <strong>Helmholtz Zentrum München</strong> ist das deutsche Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt. Als führendes Zentrum mit der Ausrichtung auf Environmental Health erforscht es chronische und komplexe Krankheiten, die aus dem Zusammenwirken von Umweltfaktoren und individueller genetischer Disposition entstehen: z. B. Diabetes, Erkrankungen der Lunge und des Nervensystems. Das Helmholtz Zentrum München beschäftigt rund 1.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Der Hauptsitz des Zentrums liegt in Neuherberg im Norden Münchens auf einem 50 Hektar großen Forschungscampus. Das Helmholtz Zentrum München gehört der größten deutschen Wissenschaftsorganisation, der Helmholtz-Gemeinschaft an, in der sich 16 naturwissenschaftlich-technische und medizinisch-biologische Forschungszentren mit insgesamt 26500 Beschäftigten zusammengeschlossen haben. Weitere Informationen: <a href="http://www.helmholtz-muenchen.de" title="Mit diesem Link verlassen Sie das Helmholtz Internet" target="_blank" class="extern-link-new-window" >http://www.helmholtz-muenchen.de</a> </p>
<p>Das <strong>Deutsche Diabetes-Zentrum (DDZ)</strong> gehört der &quot;Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz&quot; (WGL) an. In der Leibniz-Gemeinschaft sind 86 Institute vereint. Die wissenschaftlichen Beiträge des DDZ sind auf die Ziele der Verbesserung von Prävention, Früherkennung, Diagnostik und Therapie des Diabetes mellitus und seiner Komplikationen sowie der Verbesserung der epidemiologischen Datenlage in Deutschland ausgerichtet. Daneben versteht sich das DDZ als deutsches Referenzzentrum zum Krankheitsbild Diabetes, indem es Ansprechpartner für alle Akteure im Gesundheitswesen ist, wissenschaftliche Informationen zu Diabetes mellitus aufbereitet und für die breite Öffentlichkeit bereitstellt. Näheres unter <a href="http://www.ddz.uni-duesseldorf.de/index.html" title="Mit diesem Link verlassen Sie das Helmholtz Internet" target="_blank" class="extern-link-new-window" >http://www.ddz.uni-duesseldorf.de/index.html</a> und <a href="http://www.leibniz-gemeinschaft.de" title="Mit diesem Link verlassen Sie das Helmholtz Internet" target="_blank" class="extern-link-new-window" >http://www.leibniz-gemeinschaft.de.</a> </p>
<p>Das <strong>Deutsche Zentrum für Diabetesforschung e.V.</strong> ist ein nationaler Verbund, der Experten auf dem Gebiet der Diabetesforschung bündelt und Grundlagenforschung, Epidemiologie und klinische Anwendung verzahnt. Mitglieder sind das Deutsche Diabetes-Zentrum DDZ in Düsseldorf, das Deutsche Institut für Ernährungsforschung DIfE in Potsdam-Rehbrücke, das Helmholtz Zentrum München – Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt, die Paul Langerhans Institute des Carl Gustav Carus Universitätsklinikums Dresden und der Eberhard-Karls-Universität Tübingen sowie die Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz e.V. und die Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren. Ziel des DZD ist es, über einen neuartigen, integrativen Forschungsansatz Antworten auf offene Fragen in der Diabetesforschung zu finden und einen wesentlichen Beitrag zur Verbesserung von Prävention, Diagnose und Therapie des Diabetes mellitus zu leisten. </p>
<h2>Ansprechpartner für Medienvertreter </h2>
<p><strong>Sven Winkler<br /></strong>Leiter Abteilung Kommunikation am Helmholtz Zentrum München - Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt <br />Tel.: 089-3187-3946, E-Mail <a href="javascript:linkTo_UnCryptMailto('kygjrm8npcqqcYfcjkfmjrx+ksclafcl,bc');" title="Achtung: Mail-Programm wird geöffnet" class="email" >presse@helmholtz-muenchen.de</a> </p>
<p><strong>Dr. med. Wolfgang Rathmann</strong><br />Leiter der Arbeitsgruppe Epidemiologie am Deutschen Diabetes-Zentrum (DDZ) Düsseldorf<br />Tel.: 0211/3382-663, E-Mail <a href="javascript:linkTo_UnCryptMailto('kygjrm8pyrfkyllYbbx,slg+bscqqcjbmpd,bc');" title="Achtung: Mail-Programm wird geöffnet" class="email" >rathmann@ddz.uni-duesseldorf.de</a> </p>
<p><strong>Dr. phil. nat. Christian Herder</strong><br />Leiter der Arbeitsgruppe &quot;Inflammation und Diabetes&quot; am Deutschen Diabetes-Zentrum (DDZ) Düsseldorf<br />Tel.: 0211/3382-647, E-Mail <a href="javascript:linkTo_UnCryptMailto('kygjrm8Afpgqrgyl,FcpbcpYbbx,slg+bscqqcjbmpd,bc');" title="Achtung: Mail-Programm wird geöffnet" class="email" >Christian.Herder@ddz.uni-duesseldorf.de</a> </p>]]></content:encoded>
			<category>Presse</category>
			<category>Startseite</category>
			<category>Stoffwechsel und Diabetes</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 28 Jun 2010 07:16:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Workshop zum Thema Grundwassersanierung am Helmholtz Zentrum München am 20. und 21. Oktober 2010</title>
			<link>http://www.helmholtz-muenchen.de/presse-und-medien/pressemitteilungen/pressemitteilungen-2010/pressemitteilung-2010-detail/article/13212/9/index.html</link>
			<description>Neuherberg, 21.06.2010. Am 20. und 21. Oktober 2010 findet am Institut für Grundwasserökologie des...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Neuherberg, 21.06.2010. Am 20. und 21. Oktober 2010 findet am Institut für Grundwasserökologie des Helmholtz Zentrums München ein Workshop zum Thema Isotopenuntersuchungen in der Altlastensanierung statt. Experten aus Politik, Behörden, Industrie und Wissenschaft können sich über den aktuellen Stand der Technik sowie zukünftige Entwicklungen informieren.</strong></p>
<p>Das Symposium „Isotopen im Grundwasserschutz&quot; vermittelt neue Erkundungsmethoden zum natürlichen Schadstoffabbau in Altlasten. Isotopenuntersuchungen liefern hier Schlüsselinformationen für nachhaltige und kostengünstige Sanierungsstrategien. Durch die Beteiligung von Politik, Behörden, Industrie und Wissenschaft wollen die Veranstalter, Dr. Heinrich Eisenmann, Geschäftsführer der Isodetect GmbH, und Dr. Martin Elsner, Arbeitsgruppenleiter am Institut für Grundwasserökologie des Helmholtz Zentrums München, den Wissens- und Technologietransfer beschleunigen. </p>
<p>Typische Grundwasser-Schadstoffe wie Mineralölverbindungen, chlorierte Kohlenwasserstoffe oder Pestizide sind eine erhebliche Belastung für die Umwelt und eine Gefahr für die menschliche Gesundheit. In Deutschland gibt es über 300.000 altlastenverdächtige Flächen, für die kostspielige Überwachungs- oder Sanierungskonzepte erstellt werden müssen. Bisher wurden die Schadstoffe meist mit Hilfe aufwändiger Technologien wie Auskoffern oder Hochpumpen aus dem Grundwasser entfernt. In vielen Fällen liefert jedoch die Natur selbst eine weitaus kostengünstigere Sanierungsstrategie, denn die meisten Schadstoffe können von Mikroorganismen vollständig abgebaut werden. Die Behörden verlangen allerdings einen eindeutigen und quantitativen Nachweis für die biologische Selbstreinigung. Konventionelle Konzentrationsmessungen reichen zur Evaluierung des biologischen Abbaus nicht aus.</p>
<p>„Mit einem Isotopenmonitoring können biologische Abbauprozesse und die Verursacher von Verunreinigungen oft eindeutig nachgewiesen und Abbauraten quantifiziert werden“, so Eisenmann, dessen Firma Umwelt-Isotopenuntersuchungen anbietet. </p>
<p>Das Symposium findet unter dem Dach der Wasserchemischen Gesellschaft der GDCh (Gesellschaft Deutscher Chemiker) statt und soll dazu beitragen, Ingenieure, Behörden und Wissenschaftler bei der Anwendung von Isotopenuntersuchungen im Grundwasserschutz in engen Kontakt zu bringen. „Indem wir alle Beteiligten an einen Tisch holen, beschleunigen wir die Weiterentwicklung modernster umweltanalytischer Verfahren“, erläutert Elsner, wissenschaftlicher Organisator der Veranstaltung. &quot;Unser Ziel ist es, mit modernster Wissenschaft einen direkten Beitrag zum Grundwasserschutz zu leisten – und das geht nur über engen Austausch!&quot;</p>
<p><strong>Weitere Informationen zur Veranstaltung</strong></p>
<p>Das Symposium „Isotopen im Grundwasserschutz – Anwendung und Forschung&quot; findet am 20. Und 21.10.2010 am Helmholtz Zentrum München, Ingolstädter Landstr. 1, 85764 Neuherberg statt. Informationen zu Anmeldung, Hotels, Terminen und Gebühren erhalten Sie unter <a href="http://www.grundwasser-isotopen.de" title="Mit diesem Link verlassen Sie das Helmholtz Internet" target="_blank" class="extern-link-new-window" >www.grundwasser-isotopen.de</a>. <br /><br />Das <strong>Institut für Grundwasserökologie</strong> am Helmholtz Zentrum München beschäftigt sich mit dem Abbau und Transport von Schadstoffen im Grundwasser und deren Auswirkungen auf das Ökosystem. Zentrales Ziel ist die Erforschung von mikrobiellen Selbstreinigungsprozessen und Limitationen des Schadstoffabbaus. Damit werden Entscheidungsgrundlagen für das Management des Ökosystems Grundwasser als wichtige Trinkwasserquelle geschaffen. <a href="http://www.helmholtz-muenchen.de/igoe" title="Mit diesem Link verlassen Sie das Helmholtz Internet" target="_blank" class="extern-link-new-window" >Homepage....</a><br /><br />Das <strong>Helmholtz Zentrum München</strong> ist das deutsche Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt. Als führendes Zentrum mit der Ausrichtung auf Environmental Health erforscht es chronische und komplexe Krankheiten, die aus dem Zusammenwirken von Umweltfaktoren und individueller genetischer Disposition entstehen. Das Helmholtz Zentrum München beschäftigt rund 1.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Der Hauptsitz des Zentrums liegt in Neuherberg im Norden Münchens auf einem 50 Hektar großen Forschungscampus. Das Helmholtz Zentrum München gehört der größten deutschen Wissenschaftsorganisation, der Helmholtz-Gemeinschaft an, in der sich 16 naturwissenschaftlich-technische und medizinisch-biologische Forschungszentren mit insgesamt 26.500 Beschäftigten zusammengeschlossen haben.</p>
<h2>Ansprechpartner für Medienvertreter</h2>
<p> <strong>Sven Winkler</strong>, Helmholtz Zentrum München - Deutsches   Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt (GmbH), Ingolstädter   Landstraße 1 85764 Neuherberg<br />Tel.: 089-3187-3946, Fax 089-3187-3324,   E-Mail: <a href="javascript:linkTo_UnCryptMailto('kygjrm8npcqqcYfcjkfmjrx+ksclafcl,bc');" title="Achtung: Mail-Programm wird geöffnet" class="email" >presse@helmholtz-muenchen.de</a>    </p>]]></content:encoded>
			<category>Presse</category>
			<category>Startseite</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 21 Jun 2010 08:12:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Prof. Schmidt-Weber leitet Zentrum Allergie und Umwelt in München</title>
			<link>http://www.helmholtz-muenchen.de/presse-und-medien/pressemitteilungen/pressemitteilungen-2010/pressemitteilung-2010-detail/article/13188/9/index.html</link>
			<description>Neuherberg, 11. Juni 2010. Prof. Dr. Carsten Schmidt-Weber hat die Leitung des Zentrums Allergie...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Neuherberg, 11. Juni 2010. Prof. Dr. Carsten Schmidt-Weber hat die Leitung des Zentrums Allergie und Umwelt (ZAUM) des Helmholtz Zentrums München und der Technischen Universität München übernommen. Schmidt-Weber ist ein international anerkannter Allergologe und wurde mehrfach für seine wissenschaftlichen Arbeiten ausgezeichnet. Nach Forschungsaufenthalten an der Harvard Medical School in Boston sowie in Davos und London tritt er in München die Nachfolge von Prof. Dr. Heidrun Behrendt an. Zugleich folgt Schmidt-Weber dem Ruf auf den neu eingerichteten Lehrstuhl für Molekulare Allergologie und Umweltforschung an der Technischen Universität München (TUM).</strong></p>
<p>Allergische Erkrankungen nehmen seit einigen Jahren deutlich zu. Für ihr Entstehen sind genetische Vorbelastung, Umwelteinflüsse und Lebensstilfaktoren von großer Bedeutung. &quot;Mit dieser gemeinsamen Berufung können wir auf international erstklassigem Niveau bei der Untersuchung der Allergieentstehung Wissenslücken in der Allergieforschung schließen&quot; erklärt Prof. Dr. Günther Wess, Wissenschaftlicher Geschäftsführer des Helmholtz Zentrums München.</p>
<p>„Die Entscheidung für das ZAUM ist mir nicht schwer gefallen“, so Schmidt-Weber. „Die Kooperation von Technischer Universität München und Helmholtz Zentrum München ist einzigartig in der deutschen Forschungslandschaft und versetzt uns in die Lage, fachübergreifend Grundlagenforschung mit der Klinik und klinischen Studien zu verknüpfen. Durch diesen translationalen Ansatz lassen sich jüngste Erkenntnisse zu den molekularen Entstehungsmechanismen von Allergien in effektive Maßnahmen zur ihrer Vorbeugung und Therapie umsetzen.“</p>
<p>Gerade die Entwicklung wirksamer, individuell zugeschnittener Therapien ermöglicht den betroffenen Patienten eine bessere Versorgung. Besonderes Augenmerk möchte Schmidt-Weber dabei auf Behandlungsmethoden legen, die den Patienten langfristige Hilfe bieten. Dies entlastet gleichzeitig die Gesundheitskassen. </p>
<p>Prof. Dr. Carsten Schmidt-Weber studierte Biochemie und Immunologie an der Technischen Hochschule Darmstadt und der Universität Erlangen-Nürnberg. Von 1996 an durchlief er Forschungsstationen an der Harvard Medical School, am Schweizerischen Institut für Allergie- und Asthma-Forschung sowie zuletzt am Imperial College in London. Er ist integriert in die Europäische Akademie für Allergie und klinische Immunologie (EAACI), das Collegium International Allergologicum und die Deutsche Gesellschaft für Immunologie (DGFI). Er publizierte bis dato 40 Originalarbeiten und vielzitierte Übersicht- und Buchartikel in renommierten Fachzeitschriften. Für seine Forschungsarbeiten erhielt Schmidt-Weber im Jahr 2004 den Curt Dehner-Preis sowie 2007 den EAACI-Allergopharma-Award. </p>
<h2>Weitere Informationen</h2>
<p>Das <strong>Helmholtz Zentrum München</strong> ist das deutsche Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt. Unser Ziel ist es, eine personalisierte Medizin für die Prävention und Therapie großer Volkskrankheiten wie Diabetes mellitus, Erkrankungen der Lunge und des Nervensystems zu entwickeln. Als ein weltweit führendes Zentrum mit der Ausrichtung auf Environmental Health untersuchen wir hierfür das Zusammenwirken von Genetik, Umweltfaktoren und Lebensstil. Das Helmholtz Zentrum München beschäftigt rund 1.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Der Hauptsitz des Zentrums liegt in Neuherberg im Norden Münchens auf einem 50 Hektar großen Forschungscampus. Das Helmholtz Zentrum München gehört der größten deutschen Wissenschaftsorganisation, der Helmholtz-Gemeinschaft an, in der sich 16 naturwissenschaftlich-technische und medizinisch-biologische Forschungszentren mit insgesamt fast 30.000 Beschäftigten zusammengeschlossen haben. Homepage: <a href="http://www.helmholtz-muenchen.de" title="Mit diesem Link verlassen Sie das Helmholtz Internet" target="_blank" class="extern-link-new-window" >www.helmholtz-muenchen.de</a>  </p>
<h2>Ansprechpartner für Medienvertreter</h2>
<p> <strong>Sven Winkler</strong>, Helmholtz Zentrum München - Deutsches  Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt (GmbH), Ingolstädter  Landstraße 1 85764 Neuherberg<br />Tel.: 089-3187-3946, Fax 089-3187-3324,  E-Mail: <a href="javascript:linkTo_UnCryptMailto('kygjrm8npcqqcYfcjkfmjrx+ksclafcl,bc');" title="Achtung: Mail-Programm wird geöffnet" class="email" >presse@helmholtz-muenchen.de</a>   </p>]]></content:encoded>
			<category>Presse</category>
			<category>Startseite</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 11 Jun 2010 09:50:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Helmholtz Zentrum München erhält Förderung für neuartige Technologie zum Wissensmanagement</title>
			<link>http://www.helmholtz-muenchen.de/presse-und-medien/pressemitteilungen/pressemitteilungen-2010/pressemitteilung-2010-detail/article/13183/9/index.html</link>
			<description>Neuherberg, 8. Juni 2010 – Die Helmholtz-Gemeinschaft unterstützt die Unternehmensausgründung...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Neuherberg, 8. Juni 2010 – Die Helmholtz-Gemeinschaft unterstützt die Unternehmensausgründung InfoDabble des Helmholtz Zentrums München mit Mitteln aus dem Impuls- und Vernetzungsfonds. InfoDabble wird (basierend auf Semantic Web Technologien) Wissensmanagement, Wissensgenerierung und -interpretation als Dienstleistung für die biomedizinische Forschung anbieten. </strong></p>
<p>Die Bioinformatiker Dr. Volker Stümpflen und Prof. Dr. Hans-Werner Mewes vom Helmholtz Zentrum München erhalten aus dem Impuls- und Vernetzungsfonds der Helmholtz-Gemeinschaft eine Ausgründungsförderung. Geschäftszweck wird die Lizensierung von Software und der Verkauf von Dienstleistungen zum Betrieb eines Wissensmanagementsystems sein. Basierend auf Semantic Web Technologien wird es den Kunden des Unternehmens ermöglichen, themenspezifisches Wissen wesentlich schneller als bisher zu erfassen (Speed Reading), strukturieren und viele Informationsquellen gleichzeitig semantisch zu integrieren und bearbeiten. </p>
<p>Informationen sind heute für Wissenschaft und Unternehmen gleichermaßen entscheidende Wirtschaftsfaktoren. Obwohl sie nahezu unbegrenzt zur Verfügung stehen, erfolgt ihre Auswertung und Interpretation meist unsystematisch, intuitiv und ohne die notwendige Unterstützung der Entscheidungsfindung. Die Dienstleistung und die Software von InfoDabble können insbesondere langfristige und risikoreiche Entscheidungen der Pharmabranche und das effiziente Management der immensen Datenmengen der modernen biomedizinischen Forschung unterstützen. „Wir haben das neue System zunächst entwickelt, um unsere eigenen Daten am Institut für Bioinformatik und Systembiologie des Helmholtz Zentrums München besser überblicken und auswerten zu können. Dafür sehen wir auch zunehmenden Bedarf in der Forschung von Biotech und Pharmaunternehmen,“ so Volker Stümpflen. </p>
<p>Die Förderung durch die Maßnahme Helmholtz Enterprise unterstützt die Startphase von Unternehmen in einer entscheidenden Phase des Innovationsprozesses. „Dieses Beispiel zeigt erneut das Potenzial unserer Forschung für die Entstehung hochkarätiger Arbeitsplätze,“ erklärt Prof. Dr. Günther Wess, wissenschaftlich-technischer Geschäftsführer des Helmholtz-Zentrums München. </p>
<h2>Informationen über die Entwickler:</h2>
<p><strong>Dr. Volker Stümpflen</strong> hat Chemie an den Universitäten Stuttgart und Marburg studiert und über organische Halbleiter promoviert. Nach seiner Zeit als PostDoc an der TU Eindhoven war er bei debis/T-Systems Trainee und Teamleiter im Bereich IT-Telekommunikation und ist seither als Teamleiter am Institut für Bioinformatik und Systembiologie tätig; er besitzt langjährige Erfahrung im Bereich Biologische Wissenssysteme und als Koordinator für IT-Vernetzungsprojekte der Helmholtz Gemeinschaft. </p>
<p><strong>Prof. Dr. Hans-Werner Mewes</strong> ist Ordinarius f. Bioinformatik und Direktor des Instituts für Bioinformatik und Systembiologie. Mewes war an der Entzifferung der ersten eukaryotischen Genome beteiligt und hat in diesem Zusammenhang die ersten qualitativ hochwertigen Datenressourcen im Bereich annotierter Genome höherer Organismen begründet. Er ist darüber hinaus Gründer der Biomax AG, eines Unternehmens das bioinformatische Software und Dienstleistungen anbietet und ebenfalls aus dem Helmholtz Zentrum München erfolgreich ausgegründet wurde. <br /><br /></p>
<h2>Weiterführende Informationen: </h2>
<p>Das <strong>Helmholtz Zentrum München</strong> ist das deutsche Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt. Unser Ziel ist es, eine personalisierte Medizin für die Prävention und Therapie großer Volkskrankheiten wie Diabetes mellitus, Erkrankungen der Lunge und des Nervensystems zu entwickeln. Als ein weltweit führendes Zentrum mit der Ausrichtung auf Environmental Health untersuchen wir hierfür das Zusammenwirken von Genetik, Umweltfaktoren und Lebensstil. Das Helmholtz Zentrum München beschäftigt rund 1.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Der Hauptsitz des Zentrums liegt in Neuherberg im Norden Münchens auf einem 50 Hektar großen Forschungscampus. Das Helmholtz Zentrum München gehört der größten deutschen Wissenschaftsorganisation, der Helmholtz-Gemeinschaft an, in der sich 16 naturwissenschaftlich-technische und medizinisch-biologische Forschungszentren mit insgesamt fast 30.000 Beschäftigten zusammengeschlossen haben. <a href="http://www.helmholtz-muenchen.de/" title="Mit diesem Link verlassen Sie das Helmholtz Internet" target="_blank" class="extern-link-new-window" >Homepage...</a></p>
<p>Die <strong>Helmholtz-Gemeinschaft</strong> leistet Beiträge zur Lösung großer und drängender Fragen von Gesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft durch wissenschaftliche Spitzenleistungen in sechs Forschungsbereichen: Energie, Erde und Umwelt, Gesundheit, Schlüsseltechnologien, Struktur der Materie sowie Luftfahrt, Raumfahrt und Verkehr. Die Helmholtz-Gemeinschaft ist mit fast 30.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in 16 Forschungszentren und einem Jahresbudget von rund 3 Milliarden Euro die größte Wissenschaftsorganisation Deutschlands. Ihre Arbeit steht in der Tradition des großen Naturforschers Hermann von Helmholtz (1821-1894). <a href="http://www.helmholtz.de" title="Mit diesem Link verlassen Sie das Helmholtz Internet" target="_blank" class="extern-link-new-window" >Homepage...</a></p>
<h2>Ansprechpartner für Medienvertreter</h2>
<p><strong>Sven Winkler</strong>, Helmholtz Zentrum München - Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt (GmbH), Ingolstädter Landstraße 1 85764 Neuherberg<br />Tel.: 089-3187-3946, Fax 089-3187-3324, E-Mail: <a href="javascript:linkTo_UnCryptMailto('kygjrm8npcqqcYfcjkfmjrx+ksclafcl,bc');" title="Achtung: Mail-Programm wird geöffnet" class="email" >presse@helmholtz-muenchen.de</a>  <br /><br /></p>]]></content:encoded>
			<category>Presse</category>
			<category>Startseite</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 08 Jun 2010 07:37:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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