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		<title>Helmholtz Zentrum München</title>
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			<title>Helmholtz Zentrum München</title>
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		<lastBuildDate>Thu, 16 May 2013 08:52:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
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			<title>Posttraumatische Belastungsstörung mit Typ-2-Diabetes assoziiert</title>
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			<description>Neuherberg, 16.05.2013. Das Vorliegen einer posttraumatischen Belastungsstörung ist deutlich mit...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="typo3temp/pics/eba6d17758.jpg" width="200" height="200" alt="" />Bild: Prof. Dr. Karl-Heinz Ladwig; Dr. Karoline Lukaschek<br /><strong>Neuherberg, 16.05.2013. Das Vorliegen einer posttraumatischen Belastungsstörung ist deutlich mit...</strong> Menschen, die eine posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) erleiden, haben ein erhebliches Risiko, an einem Typ-2-Diabetes zu erkranken. PTBS bezeichnet eine Anpassungsstörung nach einem erlebten Trauma und führt zu massiven Stresssymptomen. Ein Zusammenhang zwischen Stressbelastung durch psychische Erkrankungen und Diabetes mellitus wird bereits seit längerem diskutiert, erstmalig konnten Dr. Karoline Lukaschek vom Institut für Epidemiologie II (EPI II) am Helmholtz Zentrum München (HMGU) und Prof. Johannes Kruse von der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie des Universitätsklinikums Gießen und Marburg und Kollegen nun eine deutliche Assoziation der beiden Krankheiten nachweisen.
Dazu analysierten sie die Daten der bevölkerungsbasierten Kohortenstudie KORA, die mittels standardisierter Befragung aller Teilnehmer sowie einem Glukosetoleranztest erhoben wurden. Insgesamt konnten 50 Teilnehmer ermittelt werden, die an einer PTBS litten sowie weitere 261, die die Symptome einer partiellen PTBS aufwiesen. Des Weiteren litten 498 Teilnehmer an einem manifesten Typ-2-Diabetes. Außerdem wiesen 333 Personen Zeichen einer prädiabetischen Stoffwechsellage &nbsp;auf. Die Auswertung ergab eine deutliche Assoziation von Typ-2-Diabetes mit einer PTBS, während keine Häufungen eines Prädiabetes bei psychischer Belastung festgestellt wurden. Die Wissenschaftler vermuten, dass die chronische Stressbelastung, an der PTBS-Patienten dauerhaft leiden, zu Veränderungen in den hormonellen Reaktionsmustern führt. Dies kann einen krankmachenden Einfluss auf den Stoffwechsel und die Verwertung von Glukose haben. In folgenden Studien sollen nun die zeitlichen und kausalen Zusammenhänge weiter untersucht werden.
„Die Zusammenhänge zwischen psychischen Faktoren und Störungen des Stoffwechsels weiter aufzuklären wird eine wichtige zukünftige Aufgabenstellung in der Diabetesforschung sein“, so Prof. Karl-Heinz Ladwig, Arbeitsgruppenleiter am EPI II. „Bei Patienten mit PTBS und anderen psychischen Erkrankungen sollte jetzt schon die Behandlung von metabolischen Risikofaktoren Bestandteil der Therapie sein.“
Neue Ansätze für Diagnose, Therapie und Prävention der großen Volkskrankheiten wie Diabetes mellitus zu entwickeln, sind Ziele des Helmholtz Zentrums München. Von der Volkskrankheit Diabetes mellitus sind in Deutschland fast zehn Prozent der Bevölkerung betroffen. Gefördert wurde die Studie wurde durch das Kompetenznetz Diabetes mellitus und das Deutsche Zentrum für Diabetesforschung (DZD), in dem das Helmholtz Zentrum München Partner ist.
<h2>Weitere Informationen</h2>
<strong>Original-Publikation:&nbsp;</strong>
Lukaschek, K. et al. (2013), Relationship between posttraumatic stress disorder and Type 2 Diabetes in a population-based cross-sectional study with 2970 participants, Journal of Psychosomatic Research, 74, 340-345
<link http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0022399912003455 - extern>Link zur Fachpublikation</link><br /><br />
Das <strong>Helmholtz Zentrum München</strong> verfolgt als deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt das Ziel, personalisierte Medizin für die Diagnose, Therapie und Prävention weit verbreiteter Volkskrankheiten wie Diabetes mellitus und Lungenerkrankungen zu entwickeln. Dafür untersucht es das Zusammenwirken von Genetik, Umweltfaktoren und Lebensstil. Der Hauptsitz des Zentrums liegt in Neuherberg im Norden Münchens. Das Helmholtz Zentrum München beschäftigt rund 2.100 Mitarbeiter und ist Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft, der 18 naturwissenschaftlich-technische und medizinisch-biologische Forschungszentren mit rund 34.000 Beschäftigten angehören. Das Helmholtz Zentrum München ist Partner im Deutschen Zentrum für Diabetesforschung e.V. <link http://www.helmholtz-muenchen.de - extern>www.helmholtz-muenchen.de&nbsp;</link>
Das <strong>Deutsche Zentrum für Diabetesforschung e.V. </strong>bündelt Experten auf dem Gebiet der Diabetesforschung und verzahnt Grundlagenforschung, Epidemiologie und klinische Anwendung. Mitglieder des Verbunds sind das Deutsche Diabetes-Zentrum DDZ in Düsseldorf, das Deutsche Institut für Ernährungsforschung DIfE in Potsdam-Rehbrücke, das Helmholtz Zentrum München – Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt, die Paul Langerhans Institute des Carl Gustav Carus Universitätsklinikums Dresden und der Eberhard-Karls-Universität Tübingen sowie die Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz e.V. und die Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren. Ziel des DZD ist es, über einen neuartigen, integrativen Forschungsansatz Antworten auf offene Fragen in der Diabetesforschung zu finden und einen wesentlichen Beitrag zur Verbesserung von Prävention, Diagnose und Therapie des Diabetes mellitus zu leisten. <link http://www.dzd-ev.de - extern>www.dzd-ev.de</link>
Das<strong> Kompetenznetz Diabetes mellitus </strong>ist ein Forschungsnetzwerk, das seit 2008 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert wird. Mit über sechzig Experten widmet es sich dem Ziel, mehr Klarheit über die Prävention, Behandlung und Entstehungsbedingungen von Diabetes mellitus zu gewinnen. Dadurch könnte zukünftig die Erkrankung verhindert, verzögert oder eine bessere Versorgung der Bevölkerung gewährleistet werden. <link http://www.kompetenznetz-diabetes-mellitus.net - extern>www.kompetenznetz-diabetes-mellitus.net&nbsp;</link>
Das<strong> Institut für Epidemiologie II</strong> (EPI II) erforscht die Zusammenhänge von Umwelt, Lebensstil und Genetik bei der Entstehung von Diabetes, Erkrankungen des Herzens und der Erhaltung der Gesundheit im Alter. Die Forschung stützt sich auf die einzigartigen bevölkerungsbasierten KORA-Ressourcen (Kohorte, Herzinfarktregister, Aerosol-Messstation). Folgestudien innerhalb der Kohorte ermöglichen die Untersuchung von Frühformen und Komplikationen ausgewählter chronischer Erkrankungen und deren Verbreitung in der Bevölkerung.&nbsp;
Die<strong> Kooperative Gesundheitsforschung in der Region Augsburg (KORA)</strong> untersucht seit über 20 Jahren die Gesundheit tausender Bürger aus dem Raum Augsburg. Ziel ist es, die Auswirkungen von Umweltfaktoren, Verhalten und Genen zu verstehen. Kernthemen der KORA-Studien sind Fragen zu Entstehung und Verlauf von chronischen Erkrankungen, insbesondere Herzinfarkt und Diabetes mellitus. Hierzu werden Risikofaktoren aus dem Bereich des Gesundheitsverhaltens (u.a. Rauchen, Ernährung, Bewegung), der Umweltfaktoren (u.a. Luftverschmutzung, Lärm) und der Genetik erforscht. Aus Sicht der Versorgungsforschung werden Fragen der Inanspruchnahme und Kosten der Gesundheitsversorgung untersucht. <link http://www.helmholtz-muenchen.de/kora - extern>www.helmholtz-muenchen.de/kora</link>
______________________________________________________________________________
<strong>Fachlicher Ansprechpartner</strong>
Prof. Dr. Karl-Heinz Ladwig, Helmholtz Zentrum München - Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt (GmbH), Institut für Epidemiologie II, Ingolstädter Landstr. 1, 85764 Neuherberg - Tel.: 089-3187-3623 - E-Mail: <link ladwig@helmholtz-muenchen.de - email>ladwig@helmholtz-muenchen.de&nbsp;</link>
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			<pubDate>Thu, 16 May 2013 08:45:00 +0200</pubDate>
			
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		<item>
			<title>Feinstaubbelastung erhöht Risiko für Insulinresistenz im Kindesalter</title>
			<link>http://www.helmholtz-muenchen.de/</link>
			<description>Neuherberg, 13.05.2012. Eine erhöhte Feinstaubbelastung steigert bei Kindern das Risiko, eine...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="typo3temp/pics/6eef9b7bf3.jpg" width="200" height="200" alt="" />Dr. Joachim Heinrich, Elisabeth Thiering<br /><strong>Neuherberg, 13.05.2012. Eine erhöhte Feinstaubbelastung steigert bei Kindern das Risiko, eine...</strong> Schadstoffe in der Luft werden mit der Entstehung chronischer Erkrankungen, wie beispielsweise Herz-Kreislauf-Erkrankungen, in Verbindung gebracht. Für Diabetes allerdings liegen hierzu bislang keine gesicherten Daten vor. Das Ziel der Studie von Elisabeth Thiering und Dr. Joachim Heinrich, vom Institut für Epidemiologie I am Helmholtz Zentrum München, war, mögliche Assoziationen von Luftverschmutzung und einer Resistenz gegenüber Insulin bei Kindern zu identifizieren. <br /><br />Dazu werteten die Wissenschaftler Daten und Blutproben von 397 10-jährigen Kindern innerhalb einer prospektiven Kohortenstudie in Deutschland aus. Für die Erhebung der Feinstaubbelastung wurden Analysen der Verkehrsemissionen und der Bevölkerungsdichte in Wohnortnähe herangezogen. Zudem wurden die Modelle für die Einbeziehung weitere Daten angepasst, darunter sozioökonomischer Status der Familie, Exposition gegenüber Passiv-Rauchen sowie Geburtsgewicht, Entwicklungsstatus und BMI (Body-Mass-Index) der Kinder. Die Untersuchungen ergaben, dass eine höhere Insulinresistenz bei jenen Kindern vorlag, die vermehrt Feinstäuben ausgesetzt waren. Pro 10,6 µg/m³ zusätzlichem Luftgehalt an Stickstoffdioxid (NO2) stieg die Häufigkeit der Insulinresistenz um 17 Prozent. Für Feinstaubin der Luft (bis zu einem Durchmesser von 10 µm) kam es zu einem Anstieg der Insulinresistenz um 19 Prozent pro 6 µg/m³. Auch die Entfernung der Wohnung zu einer stark befahrenen Straße spielte eine Rolle: in ihrer Nähe stieg die Insulinresistenz um 7 Prozent pro 500 Meter.<br /><br />„Die Toxizität von Luftschadstoffen ist unterschiedlich, allerdings sind sie alle potentielle Oxidantien. Das heißt, sie können direkt Lipide oder Proteine oxidieren oder auch indirekt oxidierende Signalwege in den Zellen aktivieren“, erklärt Thiering, Erstautorin der Studie. „Dieser oxidative Stress durch Feinstäube kann eine Erklärung für die Entwicklung einer Insulinresistenz sein. Zudem haben frühere Studien gezeigt, dass eine Vermehrung von kleinsten Luftpartikeln sowie NO2 zu einer Erhöhung entzündlicher Biomarker führen, was ebenfalls ein möglicher Trigger für eine Insulinresistenz sein kann.“<br /><br />Die Studie beschreibt erstmalig die Beziehung einer langfristigen Feinstaubbelastung zu dem Vorliegen einer Insulinresistenz bei Kindern. „Wir konnten beobachten, dass eine erhöhte Luftverschmutzung mit einem erhöhten Risiko für die Insulinresistenz einhergeht und diese Beobachtung ist unabhängig von Begleitfaktoren wie sozioökonomischem Status, Passiv-Rauchen oder dem BMI.“<br /><br />Die Nachbeobachtung der Kohorten erfolgt über insgesamt 15 Jahre. Aktuell untersuchen die Wissenschaftler, inwiefern sich ihre Beobachtung bei den älteren Kindern, während und nach der Pubertät, wiederspiegeln und ob beispielsweise ein Wohnortwechsel, aus dem sich eine Änderung der Feinstaubbelastung ergibt, Aufschluss bietet über die Bedeutung der frühkindlichen bzw. späteren Exposition. „Wir können momentan die klinische Relevanz des erhöhten Risikos für die Insulinresistenz durch Feinstaubbelastung nicht abschätzen. Die Resultate unterstützen aber die These, dass die Entwicklung eines Diabetes im Erwachsenenalter mit Umweltfaktoren früherer Lebensabschnitte zusammenhängt“, resümiert Heinrich, Letztautor der Studie.<br /><br />Als deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt liegt der Schwerpunkt des Helmholtz Zentrums München auf den großen Volkskrankheiten, wie Diabetes und Lungenerkrankungen. Ziel ist es, neue Ansätze für Diagnostik, Therapie und Prävention zu entwickeln.<br /><br /><br />
<h2>Weitere Informationen</h2>
<strong>Original-Publikation: </strong><br />Thiering, E. et al. (2013): Long-term exposure to traffic-related air pollution and insulin resistance in children. Results from the GINIplus and LISAplus birth cohorts. doi: 10.1007/s00125-013-2925-x<br /><br /><link http://www.diabetologia-journal.org/ - extern>Link zur Fachpublikation</link>: <br /><br /><strong>Das Helmholtz Zentrum München</strong> verfolgt als deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt das Ziel, personalisierte Medizin für die Diagnose, Therapie und Prävention weit verbreiteter Volkskrankheiten wie Diabetes mellitus und Lungenerkrankungen zu entwickeln. Dafür untersucht es das Zusammenwirken von Genetik, Umweltfaktoren und Lebensstil. Der Hauptsitz des Zentrums liegt in Neuherberg im Norden Münchens. Das Helmholtz Zentrum München beschäftigt rund 2.100 Mitarbeiter und ist Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft, der 18 naturwissenschaftlich-technische und medizinisch-biologische Forschungszentren mit rund 34.000 Beschäftigten angehören. Das Helmholtz Zentrum München ist Partner im Deutschen Zentrum für Diabetesforschung e.V. <link http://www.helmholtz-muenchen.de>www.helmholtz-muenchen.de</link>&nbsp; <br /><br />Das <strong>Deutsche Zentrum für Diabetesforschung e.V.</strong> bündelt Experten auf dem Gebiet der Diabetesforschung und verzahnt Grundlagenforschung, Epidemiologie und klinische Anwendung. Mitglieder des Verbunds sind das Deutsche Diabetes-Zentrum DDZ in Düsseldorf, das Deutsche Institut für Ernährungsforschung DIfE in Potsdam-Rehbrücke, das Helmholtz Zentrum München – Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt, die Paul Langerhans Institute des Carl Gustav Carus Universitätsklinikums Dresden und der Eberhard-Karls-Universität Tübingen sowie die Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz e.V. und die Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren. Ziel des DZD ist es, über einen neuartigen, integrativen Forschungsansatz Antworten auf offene Fragen in der Diabetesforschung zu finden und einen wesentlichen Beitrag zur Verbesserung von Prävention, Diagnose und Therapie des Diabetes mellitus zu leisten. <link http://www.dzd-ev.de>www.dzd-ev.de</link> <br /><br /><link 20937 - intern-link><strong>Das Institut für Epidemiologie I (EPI I)</strong></link> erforscht die Bedeutung von Umwelt- und Lebensstilfaktoren, genetischer Konstitution und Stoffwechsel bei Entstehung und Progression von Atemwegs-, Stoffwechsel- und allergischen Erkrankungen, sowie ausgewählten Krebserkrankungen. Dazu dienen Daten und biologische Proben aus den bevölkerungsbasierten Kohortenstudien GINI, LISA und MONICA/KORA. Das Institut ist federführend an Planung und Aufbau der Nationalen Kohorte beteiligt. <br /><br />_______________________________________________________________________________<br /><strong>Ansprechpartner für die Medien </strong><br />Abteilung Kommunikation, Helmholtz Zentrum München - Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt (GmbH), Ingolstädter Landstr. 1, 85764 Neuherberg - Tel.: 089-3187-2238 - Fax: 089-3187-3324 - E-Mail: <link presse@helmholtz-muenchen.de>presse@helmholtz-muenchen.de</link><br /> <br /><strong>Fachlicher Ansprechpartner </strong><br />Dr. Joachim Heinrich, Helmholtz Zentrum München - Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt (GmbH), Institut für Epidemiologie I, Ingolstädter Landstr. 1, 85764 Neuherberg - Tel.: 089-3187-4150 - E-Mail: <link heinrich@helmholtz-muenchen.de>heinrich@helmholtz-muenchen.de</link>&nbsp; <br /><br />]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Mon, 13 May 2013 12:35:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Individuelle Wirksamkeit von Chemotherapien</title>
			<link>http://www.helmholtz-muenchen.de/</link>
			<description>Neuherberg, 10.05.2013. Die Funktion der Mitochondrien – auch als Kraftwerke der Zellen bezeichnet...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="typo3temp/pics/3f7fb90217.jpg" width="200" height="200" alt="" />Prof. Dr. Axel Walcher, Dr. Michaela Aichler<br /><strong>Neuherberg, 10.05.2013. Die Funktion der Mitochondrien – auch als Kraftwerke der Zellen bezeichnet...</strong> Das Ansprechen auf eine Chemotherapie bei Krebspatienten kann individuell sehr unterschiedlich sein. Die Gründe hierfür sind vielfältig und weitgehend unbekannt. Wissenschaftlern der Abteilung Analytische Pathologie (AAP) am Helmholtz Zentrum München ist es nun gelungen, einen beteiligten Mechanismus aufzudecken. Dr. Michaela Aichler und ihre Kollegen fanden heraus, dass die Funktion von Enzymen in der Atmungskette, die in den Mitochondrien der Zellen stattfindet, die Empfindlichkeit der Zellen für Cisplatin-basierte Chemotherapeutika steuert.
Dazu untersuchten die Wissenschaftler das Gewebe von Tumoren der Speiseröhre, des Magens und der Brust von insgesamt 428 Patienten. Mittels bildgebender Verfahren (sogenanntes MALDI-Imaging und LC-MS/MS) konnten Proteinmuster der Zellen erstellt und die dargestellten Enzyme identifiziert werden. Diese Muster von vorhandenen bzw. fehlenden Enzymfunktionen verglichen die Wissenschaftler mit dem klinischen Ansprechen der Patienten auf eine Cisplatin-enthaltende Chemotherapie. Lag in den Tumorzellen ein Defekt in den Komplexen der Atmungskette – insbesondere an Untereinheiten der spezifischen Cytochrom C Oxidase (COX) – vor, war eine verbesserte Wirkung der Chemotherapie zu beobachten. Diese Korrelation ließ sich auch in nachfolgenden Experimenten an den Gewebeproben nachweisen. Bei fehlender COX-Funktion kam es zu einem schnelleren Zelltod unter Gabe von Cisplatin oder verwandten Stoffen. Zellen mit intakter Atmungskette dagegen zeigten sich resistent gegen die verabreichten Substanzen.
„Die Erkenntnis dieser Zusammenhänge trägt dazu bei, eine verbesserte Vorhersage über die Wirksamkeit bestimmter Chemotherapien treffen zu können“, erklärt Prof. Dr. Axel Walch, Leiter von AAP. „ Möglicherweise lassen sich Mitochondrien bzw. ihre Funktionsenzyme künftig als Biomarker für personalisierte Therapieansätze nutzen.“
Der Schwerpunkt der Gesundheitsforschung am Helmholtz Zentrum München liegt auf den großen Volkskrankheiten. Neben Diabetes und Lungenerkrankungen zählen dazu&nbsp; auch Krebserkrankungen. Ziel des Helmholtz Zentrums München ist es, Ergebnisse aus der Grundlagenforschung schnell weiterzuentwickeln, um konkreten Nutzen für die Gesellschaft zu erbringen.
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<em>Bild: Schema des Ansprechens auf Cisplatin-basierte Chemotherapien in Abhängigkeit von der COX-Funktion.</em>
<h2>Weitere Informationen</h2>
<strong>Original-Publikation: </strong><br />Aichler, M. et al. (2013), Clinical response to chemotherapy in oesophageal adenocarcinoma patients is linked to defects in mitochondria, Journal of Pathology, doi: 10.1002/path.4199<br /><br />Link zur <link http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/path.4199/abstract;jsessionid=09E2B1EA2C3EBFD63CCFC132A6DF12A7.d01t02 - extern>Fachpublikation</link><br /><br />Das <strong>Helmholtz Zentrum München</strong> verfolgt als deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt das Ziel, personalisierte Medizin für die Diagnose, Therapie und Prävention weit verbreiteter Volkskrankheiten wie Diabetes mellitus und Lungenerkrankungen zu entwickeln. Dafür untersucht es das Zusammenwirken von Genetik, Umweltfaktoren und Lebensstil. Der Hauptsitz des Zentrums liegt in Neuherberg im Norden Münchens. Das Helmholtz Zentrum München beschäftigt rund 2.100 Mitarbeiter und ist Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft, der 18 naturwissenschaftlich-technische und medizinisch-biologische Forschungszentren mit rund 34.000 Beschäftigten angehören. <link http://www.helmholtz-muenchen.de - - extern>www.helmholtz-muenchen.de </link>
Die <strong>Abteilung Analytische Pathologie</strong> (AAP) entwickelt wissenschaftlich in Ergänzung zu klinischen und grundlagenorientierten Forschungseinheiten die translationale Forschung von Erkrankungen, die sich in Geweben manifestieren. AAP beschäftigt sich mit der Übersetzung von z.B. in-vitro-Modellen oder Tiermodellen in die Anwendung am Menschen. So verzahnt AAP gemeinsam mit dem Institut für Pathologie (PATH) die grundlagenorientierte Forschung und die diagnostische Anwendung und übersetzt die Erkenntnisse der experimentellen und molekularen Pathologie in Verfahren der Krankheitstypisierung und prädiktiven Diagnostik am Gewebe.<br />_______________________________________________________________________________<br /><br />Fachlicher Ansprechpartner <br />Prof. Axel Walch, Helmholtz Zentrum München - Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt (GmbH), Abteilung Analytische Pathologie, Ingolstädter Landstr. 1, 85764 Neuherberg - Tel.: 089-3187-3349 - E-Mail: <link axel.walch@helmholtz-muenchen.de - email>axel.walch@helmholtz-muenchen.de </link>

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			<pubDate>Fri, 10 May 2013 08:58:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Typ-1-Diabetes: Kein direkter Zusammenhang zwischen Virusinfektion und rapidem Krankheitsausbruch</title>
			<link>http://www.helmholtz-muenchen.de/</link>
			<description>Neuherberg, 07.05.2012. Die TEDDY-Studie untersucht Umweltfaktoren, die eine Erkrankung an...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="typo3temp/pics/9f3efcddb5.jpg" width="200" height="183" alt="" />Bild: Prof. Dr. Anette-Gabriele Ziegler, Institut für Diabetesforschung<br /><strong>Neuherberg, 07.05.2012. Die TEDDY-Studie untersucht Umweltfaktoren, die eine Erkrankung an...</strong> Virusinfektionen gelten als ein potentieller Auslöser der Autoimmunerkrankung Typ-1-Diabetes. Bei der Erkrankung kommt es durch Autoimmunreaktionen zu einer Zerstörung der Insulin-bildenden Betazellen in der Bauchspeicheldrüse. Zu einem Ausbruch der Erkrankung kann es innerhalb weniger Monate kommen, in manchen Fällen entwickelt sich die Krankheit jedoch auch schleichend über Jahre.<br /><br />Das internationale Wissenschaftlerteam um Professor Dr. Anette-Gabriele Ziegler, Direktorin des Instituts für Diabetesforschung (IDF) am Helmholtz Zentrum München (HMGU), darunter Dr. Hye-Seung Lee und Dr. Jeffrey Krischer von der University of South Florida, USA, Dr. Thomas Briese von der Columbia University, New York, USA und Dr. Beena Akolkar vom National Institute of Diabetes and Digestive and Kidney Diseases, USA, wertete Daten der TEDDY (The Environmental Determinants of Diabetes in the Young)-Studie mit dem Ziel aus, herauszufinden, ob virale Infektionen bei Babys die Ursache eines besonders schnell eintretenden Typ-1-Diabetes sind. <br /><br />Zwischen 2004 und 2010 wurden innerhalb einer Gruppe von insgesamt 420.000 Babys 21.589 Säuglinge mit einer genetischen Prädisposition, d. h. einem erhöhten Risiko für Typ-1-Diabetes, identifiziert. Deren Familien wurden eingeladen, an der prospektiven TEDDY-Studie teilzunehmen, bei der bis zum Alter von 15 Jahren neben regelmäßigen Blutabnahmen zur Untersuchung von Autoantikörpern und weiteren serologischen Markern auch kontinuierlich detaillierte Daten zu Erkrankungen, Infektionen, Ernährung, psychosozialen Faktoren und Entwicklung gesammelt werden. Ziel ist es hierbei, Umweltfaktoren zu identifizieren, die die Betazellentzündung und den Diabetes triggern. 8.677 Kinder nahmen an der TEDDY Studie teil.<br /><br />Über den Beobachtungszeitraum bis Juli 2011 entwickelten 355 Kinder Diabetes-typische Autoantikörper, 86 davon entwickelten einen manifesten Typ-1-Diabetes. In 24 Fällen handelte es sich dabei um eine besonders fulminate Verlaufsform mit einem Krankheitsausbruch innerhalb von 6 Monaten nach Autoantikörperentstehung. Für 14 dieser Kinder standen Blutproben von vor und nach dem erstmaligen Auftreten von Autoantikörpern zur Verfügung, an denen die Wissenschaftler Virusnachweise mittels state of the art Sequenzierungs-Methoden durchführten. Nur ein Kind zeigte eine messbare virale Last in der Blutprobe. Die übrigen Proben zeigten sich unauffällig und es waren keinerlei Unterschiede zu Kontrollproben gesunder Kinder gleichen Alters erkennbar. Auch der Vergleich der gesammelten Daten mit viralen Infektionsereignissen der Atemwege oder des Magen-Darm-Traktes der 24 erkrankten Kinder mit denen von 72 gesunden Kindern zeigte keinen Zusammenhang von viralen Infektionen und dem Ausbruch einer Typ-1-Diabetes Erkrankung.<br /><br />&quot;Unsere Ergebnisse schließen die Möglichkeit für ein ursächliches Virus, mit dem Kinder sich vor dem 6. Lebensmonat infizieren, nicht aus&quot;, erklärt Ziegler, Letztautorin der Studie.&quot;Allerdings stellen die Resultate Viren als Auslöser momentan in Frage. Die Studie belegt, dass zum Zeitpunkt der Entwicklung der Autoimmunität keine viralen Auslöser vorhanden sind.&quot; <br /><br />Überraschenderweise zeigten die Kinder mit Diabetes geringere Fieber-Episoden als die Kinder der Kontrollgruppe. &quot;Diese Daten müssen überprüft werden und könnten darauf hindeuten, dass Fieber als ein Kennzeichen einer kompetenteren Immunabwehr und Viruselimination in gesunden Kindern steht&quot;, so Ziegler. Eine weiterführende Analyse hierzu soll demnächst im Rahmen der TEDDY-Studie erfolgen.<br /><br />
<h2>Weitere Informationen </h2>
Wer an einer Studie zu Typ 1 Diabetes teilnehmen möchte, kann sich unverbindlich informieren bei:<br /><br />Institut für Diabetesforschung<br />Helmholtz Zentrum München<br />Direktorin: Univ.-Prof. Dr. med. Anette-Gabriele Ziegler
Kostenlose Info-Hotline: 0800 82 84 86 8<br />E-Mail: <link prevent.diabetes@lrz.uni-muenchen.de>prevent.diabetes@lrz.uni-muenchen.de</link>
&lt;Internet: <link http://www.diabetes-studien.de>www.diabetes-studien.de</link>
<link http://www.diabetes-studien.de><br /></link><strong>Original-Publikation:</strong><br />Lee, H.-S. et al. (2013): Next-generation sequencing for viruses in children with rapid-onset type 1 diabetes, Diabetologia, doi: 10.1007/s00125-013-2924-y 
<link http://www.diabetologia-journal.org/ - extern>Link zur Fachpublikation</link>
Das<strong> Helmholtz Zentrum München</strong> verfolgt als deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt das Ziel, personalisierte Medizin für die Diagnose, Therapie und Prävention weit verbreiteter Volkskrankheiten wie Diabetes mellitus und Lungenerkrankungen zu entwickeln. Dafür untersucht es das Zusammenwirken von Genetik, Umweltfaktoren und Lebensstil. Der Hauptsitz des Zentrums liegt in Neuherberg im Norden Münchens. Das Helmholtz Zentrum München beschäftigt rund 2.100 Mitarbeiter und ist Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft, der 18 naturwissenschaftlich-technische und medizinisch-biologische Forschungszentren mit rund 34.000 Beschäftigten angehören. Das Helmholtz Zentrum München ist Partner im Deutschen Zentrum für Diabetesforschung e.V. <link http://www.helmholtz-muenchen.de - extern>www.helmholtz-muenchen.de</link> <br /><br />Das<strong> Deutsche Zentrum für Diabetesforschung e.V.</strong> bündelt Experten auf dem Gebiet der Diabetesforschung und verzahnt Grundlagenforschung, Epidemiologie und klinische Anwendung. Mitglieder des Verbunds sind das Deutsche Diabetes-Zentrum DDZ in Düsseldorf, das Deutsche Institut für Ernährungsforschung DIfE in Potsdam-Rehbrücke, das Helmholtz Zentrum München - Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt, die Paul Langerhans Institute des Carl Gustav Carus Universitätsklinikums Dresden und der Eberhard-Karls-Universität Tübingen sowie die Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz e.V. und die Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren. Ziel des DZD ist es, über einen neuartigen, integrativen Forschungsansatz Antworten auf offene Fragen in der Diabetesforschung zu finden und einen wesentlichen Beitrag zur Verbesserung von Prävention, Diagnose und Therapie des Diabetes mellitus zu leisten. <link http://www.dzd-ev.de - extern>www.dzd-ev.de</link> 
Das<strong> Institut für Diabetesforschung (IDF) </strong>befasst sich mit der Pathogenese und Prävention von Typ-1-Diabetes und Schwangerschaftsdiabetes. Dazu untersucht es die molekularen Mechanismen der Krankheitsentstehungen, insbesondere das Zusammenspiel von Umwelt, Genen und Immunsystem. Ziel ist die Identifizierung von Markern zur frühen Diagnose und die Entwicklung von Präventionsstrategien und neuen Therapien zur Heilung von Diabetes. Das IDF ist Teil des Diabetes Research Departments. <br /><br />_______________________________________________________________________________ <br /><br /><strong>Fachlicher Ansprechpartner</strong><br />Prof. Dr. Anette-Gabriele Ziegler, Helmholtz Zentrum München - Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt (GmbH), Institut für Diabetesforschung, Ingolstädter Landstr. 1, 85764 Neuherberg - Tel.: 089-3187-3405 - <link anette-g.ziegler@helmholtz-muenchen.de - email>E-Mail</link>
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			<pubDate>Tue, 07 May 2013 10:35:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Zweiter internationaler Fascination of Plants Day – 18. Mai 2013</title>
			<link>http://www.helmholtz-muenchen.de/</link>
			<description>Neuherberg, 06.05.2013. Auch in diesem Jahr beteiligt sich das Helmholtz Zentrum München am...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="typo3temp/pics/9e48e4159e.jpg" width="200" height="200" alt="" /><br /><strong>Neuherberg, 06.05.2013. Auch in diesem Jahr beteiligt sich das Helmholtz Zentrum München am...</strong> Pflanzen kommt eine große Bedeutung in zahlreichen Lebensbereichen des Menschen zu: In der Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion, in Gartenbau und Fortwirtschaft, als Rohstoff sowie als Energiequelle. Darüber hinaus stehen auch Klima- und Naturschutz &nbsp;immer in Zusammenhang mit Pflanzen. Die Pflanzenwissenschaft erforscht nicht nur pflanzliche Organismen und ihre Lebensräume, sondern schafft auch die Grundlage für das Verständnis und den nachhaltigen Umgang mit der Natur. Der Fascination of Plants Day wurde eingerichtet, um der Gesellschaft die ‚Faszination Pflanze‘ und ihre Rolle für die Lebensbasis der Welt näher zu bringen.<br /><br />Die Besucher erwartet ein Vortragsprogramm über molekulare Stoffwechselprozesse der Pflanzen, Produktion von pharmazeutisch nutzbaren Eiweißen in Pflanzen, Wasser als Lebensgrundlage der Pflanzen sowie zum (Orchideen-) Jahr im Botanischen Garten München. Daneben wird es einen Ausstellungsraum geben, in dem die ausrichtenden Partner, das Helmholtz Zentrum München, das Netzwerk FORPLANTA und die Münchner Universitäten zu aktuellen Themen der Pflanzenwissenschaften informieren und auch Experimente vorführen, darunter wie Pflanzen kommunizieren oder wie der Virusnachweis in Pflanzen gelingt.&nbsp;<br /><br />Die Veranstaltung findet am <strong>18. Mai 2013</strong> von 9:30 bis 17:00 Uhr im Botanischen Institut der LMU München am<strong> Botanischen Garten München-Nymphenburg</strong>, Menzinger Straße 67, in München-Nymphenburg statt.<br /><br />Zusätzlich finden zwischen dem <strong>13. und 16. Mai </strong>weitere<strong> externe Veranstaltungen</strong> statt: Kann man Pflanzen beim Wachsen zusehen und wie gewinnt man pflanzliches Erbgut? Im Deutschen Museum München, in der Landesanstalt für Landwirtschaft Freising und an der Grundschule Kirchheim (dort organisiert von der Abteilung Mikroben-Pflanzen Interaktion des Helmholtz Zentrums München) bieten Wissenschaftler weitere spannende Vorträge und Aktionen unter dem Motto ‚Faszination Pflanze‘ an.
Mehr Informationen und das komplette Programm zum International Fascincation of Plants Day finden Sie <link fileadmin/HZM-Corporate-Website/Bilder/HZM/News/Pressemitteilungen/rz_Plakat_25.4.pdf - pdf>hier</link> &nbsp;sowie &nbsp;unter <link http://www.plantday12.eu/ - extern>www.plantday12.eu/</link> bzw.&nbsp;<link http://www.plantday12.eu/germany.htm - extern>www.plantday12.eu/germany.htm</link>, <link http://www.forplanta.de - extern>www.forplanta.de</link> sowie<link http://www.helmholtz-muenchen.de/biop. - extern> www.helmholtz-muenchen.de/biop</link>.
<h2>Weitere Informationen</h2>
Das<strong> Helmholtz Zentrum München </strong>verfolgt als deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt das Ziel, personalisierte Medizin für die Diagnose, Therapie und Prävention weit verbreiteter Volkskrankheiten wie Diabetes mellitus und Lungenerkrankungen zu entwickeln. Dafür untersucht es das Zusammenwirken von Genetik, Umweltfaktoren und Lebensstil. Der Hauptsitz des Zentrums liegt in Neuherberg im Norden Münchens. Das Helmholtz Zentrum München beschäftigt rund 2.100 Mitarbeiter und ist Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft, der 18 naturwissenschaftlich-technische und medizinisch-biologische Forschungszentren mit rund 34.000 Beschäftigten angehören. <link http://www.helmholtz-muenchen.de - extern>www.helmholtz-muenchen.de&nbsp;</link><br /><br />Am Fascination of Plants Day beteiligen sich Abteilungen des Department of Environmental Sciences des Helmholtz Zentrums München:<br /><br />Der Schwerpunkt der Forschungsarbeit des <strong>Instituts für Biochemische Pflanzenpathologie </strong>liegt auf der Untersuchung molekularer Mechanismen, die Pflanzen nutzen, um sich an ihre Umgebung anzupassen. Dazu gehören genetische und biochemische Prozesse, die Wachstum, physiologischen Zustand und Abwehrmechanismen der Pflanzen steuern. Ziel der Forschung ist es, die Grundlagen und Mechanismen der Interaktion zwischen Pflanzen und ihrer Umwelt besser zu verstehen und nachhaltige Strategien für den Anbau und die Nutzung von Pflanzen zum Schutz der natürlichen Ressourcen zu entwickeln.<br /><br />Die integrierte<strong> Abteilung Experimentelle Umweltsimulation</strong> forscht im Bereich der molekularen Ökophysiologie von Pflanzen und Biosystemen und untersucht dabei vor allem die biologischen und ökologischen Funktionen von ausgestoßenen flüchtigen organischen Verbindungen (VOCs). Als Forschungsplattform verfügt die Abteilung über technisch exzellent ausgestatte Simulationsanlagen, die realistisch und reproduzierbar verschiedene Umweltbedingungen schaffen können. So können unter experimentellen Bedingungen die Auswirkungen von Umweltparametern auf das gesamte beteiligte Ökosystem untersucht werden.<br /><br />Die selbstständige<strong> Abteilung Umweltgenomik </strong>untersucht die Struktur und Funktion mikrobieller Gemeinschaften im Boden und identifiziert abiotische und biotische Parameter die Abundanz, Diversität und Aktivität der entsprechenden Mikrobiome steuern. Das Ziel ist, die genetischen Ressourcen des Bodenmikroflora für eine nachhaltige Bioökonomie besser nutzbar zu machen.<br /><br />Die selbstständige<strong> Abteilung Mikroben-Pflanzen Interaktionen</strong> erforscht die molekularen Mechanismen von Signalstoffen zwischen Bakterien und Pflanzen im Wurzelbereich, aber auch in den Interaktionen mit Tier und Mensch. Ziel ist es, diese Signalstoffe als wichtige Kontrollfaktoren der Wechselwirkung zwischen humanpathogenen und probiotischen Bakterien mit ihren Wirten (Pflanze, Tier, Mensch) zu verstehen und anwendbar zu machen.
_______________________________________________________________________________
<strong>Fachlicher Ansprechpartner&nbsp;</strong><br />Dr. Anton Schäffner, Helmholtz Zentrum München - Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt (GmbH), Institut für Biochemische Pflanzenpathologie, Ingolstädter Landstr. 1, 85764 Neuherberg - Tel.: 089-3187-2930 - <link schaeffner@helmholtz-muenchen.de - email>E-Mail</link>
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			<pubDate>Mon, 06 May 2013 10:38:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>‚Alltagslärm‘ beeinflusst die Herzratenvariabilität</title>
			<link>http://www.helmholtz-muenchen.de/</link>
			<description>Neuherberg, 02.05.2013. Lärmbelastung, z.B. durch Straßenverkehr, kann sich negativ auf das...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="typo3temp/pics/68f6069357.jpg" width="200" height="200" alt="Portrait von Ute Kraus" />Ute Kraus<br /><strong>Neuherberg, 02.05.2013. Lärmbelastung, z.B. durch Straßenverkehr, kann sich negativ auf das...</strong> Der Zusammenhang von Lärmbelastung, v.a. hohen Lärmintensitäten, und Herz-Kreislauf-Erkrankungen ist aus früheren Studien bekannt. Die Wissenschaftler um Ute Kraus von der Arbeitsgruppe ‚Environmental Risks‘, unter der Leitung von Dr. Alexandra Schneider am Institut für Epidemiologie II (EPI II) am Helmholtz Zentrum München (HMGU), haben nun auch die Folgen unserer täglichen Geräuschkulisse untersucht und dabei herausgefunden, dass diese ebenfalls gesundheitliche Risiken birgt.<br /><br />Die Wissenschaftler werteten Daten einer Studie an Teilnehmern der bevölkerungsbasierten KORA-Studie aus. 110 Teilnehmer wurden wiederholt mit Messgeräten ausgestattet, die über ca. sechs Stunden sowohl die Herzfrequenz, als auch den Umgebungslärm aufzeichneten. Die Lautstärkenwerte wurden bei einem Grenzwert von 65 dB in zwei Gruppen eingeteilt und für jede Gruppe wurden die zugehörigen Herzraten bzw. die Herzratenvariabilität (HRV) analysiert. Die HRV beschreibt die Anpassungsfähigkeit des Herz-Kreislauf-Systems an momentane Erfordernisse und wird durch das autonome Nervensystem gesteuert. Das autonome Nervensystem besteht aus Nervengruppen des sogenannten Sympathikus und Parasympathikus. Eine Aktivierung des Sympathikus sowie eine Dämpfung des Parasympathikus führen zu einer Erniedrigung der HRV. Eine niedrige HRV stellt einen Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen dar.<br /><br />Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass die HRV bei einem Anstieg des Lärms um 5 dB sowohl im Bereich von hoher als auch niedriger Lautstärkenintensität reduziert war. „Die Studie zeigt, dass nicht nur höhere Lärmintensitäten Stresswirkung und Gesundheitsschäden zur Folge haben, sondern auch niedrigere Lärmintensitäten negative Gesundheitseffekte verursachen können“, sagt Prof. Dr. Annette Peters, Direktorin des EPI II. „Aktuell untersuchen wir die Quellen von Lärm aus dem täglichen Umfeld. Dabei wäre es auch interessant, die Studie an jüngeren Teilnehmern unter Einbezug des Belästigungsempfindens sowie anderer Gesundheitsparameter, wie z.B. dem Blutdruck, zu wiederholen.“ Da das durchschnittliche Alter der Studienpopulation bei 61 Jahren lag, ist eine generelle Übertragung der Ergebnisse auf die Gesamtbevölkerung nur eingeschränkt möglich.<br /><br />Umweltfaktoren und Lebensstil tragen wesentlich zu der Entstehung weit verbreiteter Erkrankungen in Deutschland, wie Herz-Kreislauferkrankungen und Diabetes mellitus, bei. Ziel des Helmholtz Zentrums München ist es, neue Ansätze für Diagnose, Therapie und Prävention der großen Volkskrankheiten zu entwickeln.<br /><br />
<h2>Weitere Informationen</h2>
Original-Publikation: <br />Kraus, U. et al. (2013), Individual Day-Time Noise Exposure during Routine Activities and Heart Rate Variability in Adults: A Repeated Measures Study, Environmental Health Perspectives, Volume 121, Number 5, 607 - 612<br /><br /><link http://ehp.niehs.nih.gov/1205606/ - extern>Link zur Fachpublikation</link><br /><br />Das <strong>Helmholtz Zentrum München</strong> verfolgt als deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt das Ziel, personalisierte Medizin für die Diagnose, Therapie und Prävention weit verbreiteter Volkskrankheiten wie Diabetes mellitus und Lungenerkrankungen zu entwickeln. Dafür untersucht es das Zusammenwirken von Genetik, Umweltfaktoren und Lebensstil. Der Hauptsitz des Zentrums liegt in Neuherberg im Norden Münchens. Das Helmholtz Zentrum München beschäftigt rund 2.100 Mitarbeiter und ist Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft, der 18 naturwissenschaftlich-technische und medizinisch-biologische Forschungszentren mit rund 34.000 Beschäftigten angehören. <link http://www.helmholtz-muenchen.de>www.helmholtz-muenchen.de</link> <br /> <br />Das <link 20956 - intern-link><strong>Institut für Epidemiologie II (EPI II)</strong></link> erforscht die Zusammenhänge von Umwelt, Lebensstil und Genetik bei der Entstehung von Diabetes, Erkrankungen des Herzens und der Erhaltung der Gesundheit im Alter. Die Forschung stützt sich auf die einzigartigen bevölkerungsbasierten KORA-Ressourcen (Kohorte, Herzinfarktregister, Aerosol-Messstation). Folgestudien innerhalb der Kohorte ermöglichen die Untersuchung von Frühformen und Komplikationen ausgewählter chronischer Erkrankungen und deren Verbreitung in der Bevölkerung. <br /><br />Die <link 5177 - intern-link>Kooperative Gesundheitsforschung in der Region Augsburg (KORA)</link> untersucht seit über 20 Jahren die Gesundheit tausender Bürger aus dem Raum Augsburg. Ziel ist es, die Auswirkungen von Umweltfaktoren, Verhalten und Genen zu verstehen. Kernthemen der KORA-Studien sind Fragen zu Entstehung und Verlauf von chronischen Erkrankungen, insbesondere Herzinfarkt und Diabetes mellitus. Hierzu werden Risikofaktoren aus dem Bereich des Gesundheitsverhaltens (u.a. Rauchen, Ernährung, Bewegung), der Umweltfaktoren (u.a. Luftverschmutzung, Lärm) und der Genetik erforscht. Aus Sicht der Versorgungsforschung werden Fragen der Inanspruchnahme und Kosten der Gesundheitsversorgung untersucht. <link http://www.helmholtz-muenchen.de/kora>www.helmholtz-muenchen.de/kora</link> <br /><br />_______________________________________________________________________________<br /><strong>Ansprechpartner für die Medien</strong> <br />Abteilung Kommunikation, Helmholtz Zentrum München - Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt (GmbH), Ingolstädter Landstr. 1, 85764 Neuherberg - Tel.: 089-3187-2238 - Fax: 089-3187-3324 - E-Mail:<link presse@helmholtz-muenchen.de - email> presse@helmholtz-muenchen.de</link> <br /><br /><strong>Fachlicher Ansprechpartner </strong><br />Prof. Annette Peters, Helmholtz Zentrum München - Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt (GmbH), Institut für Epidemiologie II, Ingolstädter Landstr. 1, 85764 Neuherberg - Tel.: 089-3187-4566 - E-Mail: <link peters@helmholtz-muenchen.de - email>peters@helmholtz-muenchen.de </link><br /><br />]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Thu, 02 May 2013 08:56:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Wissenschaftsrat bewilligt Forschungsneubau des Bayerischen NMR-Zentrums in Garching</title>
			<link>http://www.helmholtz-muenchen.de/</link>
			<description>Neuherberg, 26.04.2013. Der Wissenschaftsrat hat den Neubau für das Bayerische NMR-Zentrum auf dem...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="typo3temp/pics/f4284cb83a.jpg" width="200" height="200" alt="" />Struktur eines mit modernsten NMR Verfahren untersuchten Proteinkomplexes (blaue Oberfläche und grau/grünes Cartoon), der den Transport von Proteinen mit einer spezifischen Signalpeptidsequenz (orange) vom Zellkern ins Zytoplasma vermittelt.<br /><strong>Neuherberg, 26.04.2013. Der Wissenschaftsrat hat den Neubau für das Bayerische NMR-Zentrum auf dem...</strong> Seit 2001 bündelt das Bayerische NMR-Zentrum verschiedene Aktivitäten auf dem Gebiet der NMR-Spektroskopie. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Erforschung der Struktur und Dynamik von Biomakromolekülen (Proteine, Nukleinsäuren). Zur Zeit umfasst das Zentrum sieben Hochfeldspektrometer umfasst (400-900 MHz) und wird seit 2007 gemeinsam von der TUM und dem Helmholtz Zentrum München betrieben.&nbsp;<br /><br />Das künftige 1.2 GHz-Spektrometer erschließt eine neue Dimension für die Untersuchung der internen Beweglichkeit und Regulation hochmolekularer Proteinkomplexe. Die quantitative Verbesserung der Magnetfeldstärke und damit verbundene enorme Steigerung von Messempfindlichkeit bzw. Auflösung stellt einen qualitativen Sprung für die Erforschung medizinisch hochrelevanter Themen dar. Das Helmholtz Zentrum München beteiligt sich an der Anschaffung und Nutzung des 1.2 GHz Spektrometers. Dadurch können wichtige biomedizinische Fragestellungen aus der Gesundheitsforschung mit modernster Infrastruktur am Bayerischen NMR Zentrum untersucht werden.<br /><br />„Das Bayerische NMR-Zentrum mit seinem Forschungsschwerpunkt Biologische Chemie verbindet die Life Science-Forschung der Fakultäten Chemie, Wissenschaftszentrum Weihenstephan, Physik und Medizin“, erklärt TUM-Präsident Prof. Wolfgang A. Herrmann. „Die Kombination aus strukturbiologischer Forschung und Expertise für NMR-Spektroskopie mit der Röntgenstrukturanalyse, Neutronenstreuung (FRM-II) und medizinischer Bildgebung ist ein internationales Alleinstellungsmerkmal der TUM.“&nbsp;<br /><br />Die Wissenschaftler des Bayerischen NMR-Zentrums erforschen die Dynamik von biomedizinisch relevanten Proteinen und Proteinkomplexen (Zusammenschlüsse mehrerer Proteine), die u.a. an der Entstehung von Krebs und neurodegenerativen Erkrankungen wie Alzheimer beteiligt sind.&nbsp;<br /><br />Das neue Forschungsgebäude umfasst rund 1650 Quadratmeter Hauptnutzfläche; es wird neben dem neuen 1.2 GHz-Spektrometer auch die anderen Geräte des Bayerischen NMR-Zentrums aufnehmen.&nbsp;
<h2>Weitere Informationen</h2>
Das <strong>Helmholtz Zentrum München</strong> verfolgt als deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt das Ziel, personalisierte Medizin für die Diagnose, Therapie und Prävention weit verbreiteter Volkskrankheiten wie Diabetes mellitus und Lungenerkrankungen zu entwickeln. Dafür untersucht es das Zusammenwirken von Genetik, Umweltfaktoren und Lebensstil. Der Hauptsitz des Zentrums liegt in Neuherberg im Norden Münchens. Das Helmholtz Zentrum München beschäftigt rund 2.100 Mitarbeiter und ist Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft, der 18 naturwissenschaftlich-technische und medizinisch-biologische Forschungszentren mit rund 34.000 Beschäftigten angehören. <link http://www.helmholtz-muenchen.de - extern>www.helmholtz-muenchen.de</link> <br /><br />Das<strong> Institut für Strukturbiologie (STB)</strong> erforscht die Raumstruktur biologischer Makromoleküle, analysiert deren Zusammenspiel von Struktur und Dynamik und entwickelt NMR-Spektroskopie-Methoden zur Strukturanalyse komplexer biomolekularer Systeme. Ziel ist, die biologische Funktion der Moleküle und ihre Beteiligung an Krankheiten aufzuklären und Strukturdaten als Grundlage für Design und Entwicklung kleiner Molekülinhibitoren in Verbindung mit Ansätzen der chemischen Biologie anzuwenden.<br /><br />Die <strong>Technische Universität München (TUM)</strong> ist mit rund 500 Professorinnen und Professoren, 9.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und 32.000 Studierenden eine der führenden technischen Universitäten Europas. Ihre Schwerpunktfelder sind die Ingenieurwissenschaften, Naturwissenschaften, Lebenswissenschaften, Medizin und Wirtschaftswissenschaften. Nach zahlreichen Auszeichnungen wurde sie 2006 und 2012 vom Wissenschaftsrat und der Deutschen Forschungsgemeinschaft zur Exzellenzuniversität gewählt. In nationalen und internationalen Vergleichsstudien rangiert die TUM jeweils unter den besten Universitäten Deutschlands. Die TUM ist dem Leitbild einer forschungsstarken, unternehmerischen Universität verpflichtet. Weltweit ist die TUM mit einem Campus in Singapur sowie Niederlassungen in Peking (China), Brüssel (Belgien), Kairo (Ägypten), Mumbai (Indien) und São Paulo (Brasilien) vertreten. <link http://www.tum.de - extern>www.tum.de&nbsp;</link><br /><br />_______________________________________________________________________________<br /><br /><strong>Fachlicher Ansprechpartner&nbsp;</strong><br />Prof. Dr. Michael Sattler, Helmholtz Zentrum München - Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt (GmbH), Institut für Strukturbiologie, Ingolstädter Landstr. 1, 85764 Neuherberg - Tel.: 089-3187-3724 -&nbsp;<link sattler@helmholtz-muenchen.de - email>E-Mail&nbsp;</link>

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			<pubDate>Fri, 26 Apr 2013 09:07:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Neues Protein schaltet Gehirn auf Zuwachs</title>
			<link>http://www.helmholtz-muenchen.de/</link>
			<description>Neuherberg, 26.04.2013. Während der fetalen Entwicklung wird die Großhirnrinde stark vergrößert und...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="typo3temp/pics/7d361c7653.jpg" width="200" height="200" alt="" /><br /><strong>Neuherberg, 26.04.2013. Während der fetalen Entwicklung wird die Großhirnrinde stark vergrößert und...</strong> Verschiedene Gehirnregionen haben unterschiedliche Aufgaben und müssen je nach Anforderung spezifisch erweitert werden. Im Vorderhirn der Säugetiere etwa ist die Großhirnrinde – die für alle kognitiven Leistungen verantwortlich ist – meist stark gefaltet und vergrößert. Je mehr Falten und Furchen vorhanden sind, desto größer ist die Oberfläche und desto besser kann das Gehirn Informationen aufnehmen und verarbeiten. Beim Menschen ist ungefähr bis zum sechsten Schwangerschaftsmonat die Hirnoberfläche des Fetus weitgehend glatt, erst danach setzt die Faltung ein. 
„Welche Mechanismen die Vergrößerung und Auffaltung des Gehirns im Lauf der fetalen Entwicklung auslösen, waren bisher völlig unbekannt“, sagt Professor Magdalena Götz, Lehrstuhlinhaberin am Physiologischen Institut der LMU und Direktorin des Instituts für Stammzellforschung am Helmholtz Zentrum München. Mit ihrem Team konnte Götz nun im Mausmodell zum ersten Mal den entsprechenden molekularen Mechanismus identifizieren: Verantwortlich ist das neue Kernprotein Trnp1, das eine enorme Vermehrung von Nervenzellen der Großhirnrinde auslöst – und sogar bei Mäusen, die normalerweise glatte, ungefaltete Gehirne aufweisen, das Gehirn in Falten legt. 
„Trnp1 ist ein Schlüsselprotein für die Vergrößerung und Auffaltung der Großhirnrinde und wird während der Entwicklung dynamisch kontrolliert“, sagt Götz. In den frühen Phasen der Entwicklung ist die Trnp1-Konzentration hoch. Dies sorgt dafür, dass sogenannte radiale Gliazellen gefördert werden, wodurch die Ausdehnung bestimmter Gehirnregionen vergrößert wird. Später wird die Trnp1-Konzentration in diesen Regionen vermindert. In der Folge wird die Bildung verschiedener Vorläuferzellen und Stützzellen angeregt – dadurch ordnen sich besonders viele neu gebildete Nervenzellen in einer gefalteten Struktur an. 
Dieser molekulare Mechanismus ist besonders interessant, weil sowohl die Vergrößerung als auch die Auffaltung des Gehirns von demselben Molekül - Trnp1 – kontrolliert werden. Trnp1 stellt daher einen viel versprechenden Ansatzpunkt dar, um die zellulären und molekularen Mechanismen dieser komplexen Prozesse weiter zu untersuchen – eine Aufgabe, der sich auch Götz mit ihrem Team weiter widmen wird. Insbesondere wollen die Wissenschaftler die Regulation und die molekulare Funktionsweise des Proteins untersuchen.
<h2>Weitere Informationen</h2>
<strong>Original-Publikation: </strong><br />Stahl, R. et al. (2013), Trnp1 regulates expansion and folding of the mammalian cerebral cortex by control of radial glial fate. Cell, doi: 10.1016/j.cell.2013.03.027 <br /><link http://www.cell.com/abstract/S0092-8674(13)00349-8 - extern>Link zur Fachpublikation</link><br /><br />As one of Europe's leading research universities, LMU Munich is committed to the highest international standards of excellence in research and teaching. LMU attracts a large number of international students - 14 percent of its 49,000 students come from abroad, originating from 125 countries worldwide. Building on its 500-year-tradition of scholarship, LMU covers a broad spectrum of disciplines, ranging from the humanities and cultural studies through law, economics and social studies to medicine and the sciences. The know-how and creativity of LMU's academics form the foundation of the University's outstanding research record, as recognized by many national and international university rankings. This is also reflected in the designation of LMU as a &quot;university of excellence&quot; in the context of the Excellence Initiative, a nationwide competition to promote top-level university research. <link http://www.lmu.de/ - extern>www.lmu.de</link>
Das Helmholtz Zentrum München verfolgt als deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt das Ziel, personalisierte Medizin für die Diagnose, Therapie und Prävention weit verbreiteter Volkskrankheiten wie Diabetes mellitus und Lungenerkrankungen zu entwickeln. Dafür untersucht es das Zusammenwirken von Genetik, Umweltfaktoren und Lebensstil. Der Hauptsitz des Zentrums liegt in Neuherberg im Norden Münchens. Das Helmholtz Zentrum München beschäftigt rund 2.000 Mitarbeiter und ist Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft, der 18 naturwissenschaftlich-technische und medizinisch-biologische Forschungszentren mit rund 34.000 Beschäftigten angehören. <link http://www.helmholtz-muenchen.de/ - extern>www.helmholtz-muenchen.de</link>
Das Institut für Stammzellforschung (ISF) untersucht die grundlegenden molekularen und zellulären Mechanismen der Stammzellerhaltung und -differenzierung. Daraus entwickelt das ISF Ansätze, um defekte Zelltypen zu ersetzen, entweder durch Aktivierung ruhender Stammzellen oder Neuprogrammierung anderer vorhandener Zelltypen zur Reparatur. Ziel dieser Ansätze ist die Neubildung von verletztem, krankhaft verändertem oder zugrunde gegangenem Gewebe.<br />_______________________________________________________________________________<br /><br /><strong>Fachlicher Ansprechpartner </strong><br />Prof. Magdalena Götz, Helmholtz Zentrum München - Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt (GmbH), Institut für Stammzellforschung, Ingolstädter Landstr. 1, 85764 Neuherberg - Tel.: 089-3187-3750 - E-Mail: <link magdalena.goetz@helmholtz-muenchen.de - email>magdalena.goetz@helmholtz-muenchen.de</link> <br /><br />]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Fri, 26 Apr 2013 08:52:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Typ 1 Diabetes: Schnell krank oder langsam? Die Kombination der Gene macht‘s</title>
			<link>http://www.helmholtz-muenchen.de/</link>
			<description>Neuherberg, 25.04.2012. Die Entwicklung von Typ 1 Diabetes kann nur wenige Monate oder viele Jahre...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="typo3temp/pics/d2af417bdb.jpg" width="200" height="200" alt="" />© Anetta / Fotolia<br /><strong>Neuherberg, 25.04.2012. Die Entwicklung von Typ 1 Diabetes kann nur wenige Monate oder viele Jahre...</strong> Bei Typ 1 Diabetes handelt es sich um eine Autoimmunerkrankung, also eine Störung des eigenen Immunsystems. Charakteristisches Merkmal ist das Auftreten von körpereigenen Antikörpern. Wie schnell sich der Autoimmunprozess und letztlich der Typ 1 Diabetes entwickelt, hängt vermutlich von einem Zusammenspiel von Umweltfaktoren und Erbanlagen ab. Welche dies sein könnten, haben Wissenschaftler des Instituts für Diabetesforschung (IDF), Helmholtz Zentrum München, jetzt teilweise entschlüsselt.<br /><br />Sie haben Teilnehmer der BABYDIAB-Studie, die alle mindestens einen Verwandten mit Typ 1 Diabetes haben, 20 Jahre lang beobachtet. Die BABYDIAB Studie ist die erste prospektive Kohortenstudie, welche Teilnehmer von Geburt an einschließt. „Die lange Beobachtungsdauer hat es uns ermöglicht, zwei Extremgruppen mit einer intensiven Autoimmunreaktion zu identifizieren und zu vergleichen“, so Dr. Peter Achenbach vom IDF. „Dadurch konnten wir aufschlussreiche Erkenntnisse über die Ursachen der unterschiedlich schnellen Progression von Autoimmunität gewinnen“. Das Ergebnis der Analysen: Obwohl die Kinder mit mehreren Autoantikörpern sich in ihrer Immunantwort ähneln, schreitet bei ihnen die Phase der Autoimmunität bis zu den ersten klinischen Symptomen unterschiedlich schnell voran.. Die Münchner Forscher bildeten die Gruppe der „Slow Progressors“ (Kinder, die erst mindestens 10 Jahre nach dem erstmaligen Auftreten von Autoantikörpern Typ-1-Diabetes bekommen) und die der „Rapid Progressors“ (Kinder, die bereits nach spätestens 3 Jahren erkranken).<br /><br />Die größten Unterschiede zeigten sich bei der Entwicklung des Autoantikörpers IA-2A (Autoantikörper gegen das Inselzell-Antigen 2), welche im Allgemeinen auf ein hohes Diabetes-Risiko hindeutet. Die Slow Progressors wiesen eine verzögerte Entwicklung von IA-2A auf.<br /><br />Charakteristisch für die Rapid Progressors war ein höherer Anteil an Risikovarianten von Genen, die an der Steuerung der Immunantwort beteiligt sind. Diese Genvarianten sind einzeln mit einem relativ gering erhöhten Erkrankungsrisiko für Typ 1 Diabetes verbunden. Treten sie jedoch in bestimmten Kombinationen auf, begünstigt dies offensichtlich einen frühen Krankheitsausbruch. Dies gilt insbesondere für die Risikovarianten des IL2 Gens, sowie des IL2-Rezeptor-Gens CD25, welche Immunreaktionen vermitteln. Dagegen konnte kein Unterschied zwischen beiden Gruppen bezüglich der HLA (Humanes Leukozyten Antigen)-Genvarianten gefunden werden, die das größte Risiko für Typ 1 Diabetes darstellen.<br /><br />Grundsätzlich glichen sich die Kinder bezüglich demographischer Faktoren. Im Hinblick auf die Umweltbedingungen unterschieden sie sich lediglich nach Spontangeburt oder Kaiserschnitt: Während die Hälfte der Rapid Progressors per Kaiserschnitt auf die Welt kamen, war dies nur bei jedem sechsten Slow Progressor der Fall. <br /><br />Die Ergebnisse der Münchner Forscher könnten dabei helfen, diejenigen Teilnehmer für Präventionsstudien auszuwählen, die davon am meisten profitieren würden. Neue Ansätze für Diagnose, Therapie und Prävention der großen Volkskrankheiten wie Diabetes mellitus zu entwickeln, sind Ziele des Helmholtz Zentrums München.<br /><br /><strong>Weitere Informationen</strong><br /><br />Wer an einer Studie zu Typ 1 Diabetes teilnehmen möchte, kann sich unverbindlich informieren bei:<br /><strong><br /><link 11017 - intern-link>Institut für Diabetesforschung</link></strong><br />Helmholtz Zentrum München<br />Direktorin: Univ.-Prof. Dr. med. Anette-Gabriele Ziegler<br />Kostenlose Info-Hotline: 0800 82 84 86 8<br />E-Mail: <link prevent.diabetes@lrz.uni-muenchen.de>prevent.diabetes@lrz.uni-muenchen.de</link> <br />Internet: <link http://www.diabetes-studien.de - - extern>www.diabetes-studien.de</link> <br /><br /><strong>Original-Publikation: </strong><br />Achenbach P et al. (2013): Characteristics of rapid vs slow progression to type 1 diabetes in multiple islet autoantibody-positive children, Diabetologia, doi: 10.1007/s00125-013-2896-y<br /><br /><link http://link.springer.com/article/10.1007%2Fs00125-013-2896-y - extern "Mit diesem Link verlassen Sie das Helmholtz Intranet">Link zur Fachpublikation</link> 
Das<strong> Helmholtz Zentrum München</strong> verfolgt als deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt das Ziel, personalisierte Medizin für die Diagnose, Therapie und Prävention weit verbreiteter Volkskrankheiten wie Diabetes mellitus und Lungenerkrankungen zu entwickeln. Dafür untersucht es das Zusammenwirken von Genetik, Umweltfaktoren und Lebensstil. Der Hauptsitz des Zentrums liegt in Neuherberg im Norden Münchens. Das Helmholtz Zentrum München beschäftigt rund 2.100 Mitarbeiter und ist Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft, der 18 naturwissenschaftlich-technische und medizinisch-biologische Forschungszentren mit rund 34.000 Beschäftigten angehören. Das Helmholtz Zentrum München ist Partner im Deutschen Zentrum für Diabetesforschung e.V. <link http://www.helmholtz-muenchen.de>www.helmholtz-muenchen.de</link>&nbsp; <br /><br />Das<strong> Deutsche Zentrum für Diabetesforschung e.V.</strong> bündelt Experten auf dem Gebiet der Diabetesforschung und verzahnt Grundlagenforschung, Epidemiologie und klinische Anwendung. Mitglieder des Verbunds sind das Deutsche Diabetes-Zentrum DDZ in Düsseldorf, das Deutsche Institut für Ernährungsforschung DIfE in Potsdam-Rehbrücke, das Helmholtz Zentrum München – Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt, die Paul Langerhans Institute des Carl Gustav Carus Universitätsklinikums Dresden und der Eberhard-Karls-Universität Tübingen sowie die Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz e.V. und die Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren. Ziel des DZD ist es, über einen neuartigen, integrativen Forschungsansatz Antworten auf offene Fragen in der Diabetesforschung zu finden und einen wesentlichen Beitrag zur Verbesserung von Prävention, Diagnose und Therapie des Diabetes mellitus zu leisten. <link http://www.dzd-ev.de>www.dzd-ev.de</link><br /><br />Das <link 11017 - intern-link><strong>Institut für Diabetesforschung (IDF)</strong></link> befasst sich mit der Pathogenese und Prävention von Typ-1-Diabetes und Schwangerschaftsdiabetes. Dazu untersucht es die molekularen Mechanismen der Krankheitsentstehungen, insbesondere das Zusammenspiel von Umwelt, Genen und Immunsystem. Ziel ist die Identifizierung von Markern zur frühen Diagnose und die Entwicklung von Präventionsstrategien und neuen Therapien zur Heilung von Diabetes. Das IDF ist Teil des Diabetes Research Departments. <br /><br />]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Thu, 25 Apr 2013 12:11:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Gesundheitliches Risiko durch Stress am Arbeitsplatz</title>
			<link>http://www.helmholtz-muenchen.de/</link>
			<description>Neuherberg, 23.04.2013. Belastungssituationen im Job können sich negativ auf das...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="typo3temp/pics/e157916888.jpg" width="200" height="200" alt="" />Prof. Karl-Heinz Ladwig; Dr. Rebecca Emeny<br /><strong>Neuherberg, 23.04.2013. Belastungssituationen im Job können sich negativ auf das...</strong> Die Studie basiert auf einer Langzeitbeobachtung von über 950 Personen innerhalb der bevölkerungsbasierten Kohortenstudie MONICA/KORA. Dr. Rebecca Emeny, von der Arbeitsgruppe ‚Mental Health‘ unter der Leitung von Prof. Dr. Karl-Heinz Ladwig am Institut für Epidemiologie II (EPI II) am Helmholtz Zentrum München (HMGU), analysierte dazu Daten aus Fragebögen zur psychischen Belastung am Arbeitsplatz sowie Konzentrationen entzündlicher Biomarker im Blut. Es zeigte sich, dass gesunde Arbeiter, die im Berufsleben Belastungen ausgesetzt waren, deutlich erhöhte Entzündungsparameter aufwiesen und ein verdoppeltes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen hatten.
Mehr als die Hälfte der Teilnehmer gab an, psychische Belastung und Stress am Arbeitsplatz zu erfahren. Stress gilt als kardiovaskulärer Risikofaktor. Seine Folgen werden sowohl direkt über eine Aktivierung von Botenstoffen, als auch indirekt über ein stressbedingt ungesundes Verhalten vermittelt. Insbesondere für erhöhte Konzentrationen von CRP (C-reaktives Protein), einem Entzündungsmarker, fanden die Wissenschaftler eine deutliche Assoziation mit Stress und können damit eine stressbedingte Entzündungsreaktion des Organismus nachweisen. Die berufliche Belastung führte zudem zu schädlichen psychischen Effekten wie Depressionen und Schlafstörungen, sowie ungesundem Verhalten, beispielsweise körperlicher Inaktivität. Sportliche Aktivität, wenn sie regelmäßig mindestens eine Stunde pro Woche betrieben wurde, reduzierte die Entzündungsaktivität deutlich. Die Unterschiede für das gesundheitliche Risiko zwischen Menschen mit und ohne Stressbelastung blieben aber trotzdem erhalten.
Mit ihrer Analyse leisten die Wissenschaftler am HMGU einen wesentlichen Beitrag zu einem tieferen Verständnis der stressbedingten Reaktionen im Körper. „Die Erkenntnisse aus dieser Studie liefern wichtige Ansatzpunkte, um präventive Maßnahmen zu finden, die vor stressassoziierten Erkrankungen, wie der koronaren Herzerkrankung, schützen“, sagt Emeny, Erstautorin der Studie.
Umweltfaktoren und Lebensstil tragen wesentlich zu der Entstehung weit verbreiteter Erkrankungen in Deutschland, wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes mellitus, bei. Ziel des Helmholtz Zentrums München ist es, neue Ansätze für Diagnose, Therapie und Prävention der großen Volkskrankheiten zu entwickeln.<br /><br />
<h2>Weitere Informationen</h2>
<br /><strong>Original-Publikation: </strong><br /><br />Emeny, R.T. et al. (2013), Contributions of Job Strain and 9 Emerging Biomarkers of Coronary Events in Healthy Workers: the MONICA/KORA Augsburg Case-Cohort, Psychosomatic Medicine, 75(3):317-25
Emeny, R.T. et al. (2012), Job strain associated CRP is mediated by leisure time physical activity: Results from the MONICA/KORA study, Brain, Behaviour, and Immunity, 26, 1077-1084<br /><br /><link http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0889159112001870 - extern>Link zur Fachpublikation</link><br /><br />Das Helmholtz Zentrum München verfolgt als deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt das Ziel, personalisierte Medizin für die Diagnose, Therapie und Prävention weit verbreiteter Volkskrankheiten wie Diabetes mellitus und Lungenerkrankungen zu entwickeln. Dafür untersucht es das Zusammenwirken von Genetik, Umweltfaktoren und Lebensstil. Der Hauptsitz des Zentrums liegt in Neuherberg im Norden Münchens. Das Helmholtz Zentrum München beschäftigt rund 2.100 Mitarbeiter und ist Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft, der 18 naturwissenschaftlich-technische und medizinisch-biologische Forschungszentren mit rund 34.000 Beschäftigten angehören. <link http://www.helmholtz-muenchen.de/ - extern>www.helmholtz-muenchen.de</link> 
Das <link http://www.helmholtz-muenchen.de/epi2 - extern>Institut für Epidemiologie II</link> (EPI II) erforscht die Zusammenhänge von Umwelt, Lebensstil und Genetik bei der Entstehung von Diabetes, Erkrankungen des Herzens und der Erhaltung der Gesundheit im Alter. Die Forschung stützt sich auf die einzigartigen bevölkerungsbasierten KORA-Ressourcen (Kohorte, Herzinfarktregister, Aerosol-Messstation). Folgestudien innerhalb der Kohorte ermöglichen die Untersuchung von Frühformen und Komplikationen ausgewählter chronischer Erkrankungen und deren Verbreitung in der Bevölkerung. 
Die Kooperative Gesundheitsforschung in der Region Augsburg (KORA) untersucht seit über 20 Jahren die Gesundheit tausender Bürger aus dem Raum Augsburg. Ziel ist es, die Auswirkungen von Umweltfaktoren, Verhalten und Genen zu verstehen. Kernthemen der KORA-Studien sind Fragen zu Entstehung und Verlauf von chronischen Erkrankungen, insbesondere Herzinfarkt und Diabetes mellitus. Hierzu werden Risikofaktoren aus dem Bereich des Gesundheitsverhaltens (u.a. Rauchen, Ernährung, Bewegung), der Umweltfaktoren (u.a. Luftverschmutzung, Lärm) und der Genetik erforscht. Aus Sicht der Versorgungsforschung werden Fragen der Inanspruchnahme und Kosten der Gesundheitsversorgung untersucht. <link http://www.helmholtz-muenchen.de/kora - extern>www.helmholtz-muenchen.de/kora</link><br /><br />_______________________________________________________________________________
<strong>Fachlicher Ansprechpartner </strong><br />Prof. Karl-Heinz Ladwig, Helmholtz Zentrum München - Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt (GmbH), Institut für Epidemiologie II, Ingolstädter Landstr. 1, 85764 Neuherberg - Tel.: 089-3187-3623 - E-Mail: <link ladwig@helmholtz-muenchen.de - email>ladwig@helmholtz-muenchen.de</link><br /><br />]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 23 Apr 2013 08:52:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Verwandte Roquin-Proteine  kontrollieren gemeinsam die Differenzierung von T-Zellen  </title>
			<link>http://www.helmholtz-muenchen.de/</link>
			<description>Neuherberg, 18.04.2013. Die beiden Genvarianten Roquin-1 und Roquin-2 sind entscheidend für die...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="typo3temp/pics/c8f0d6bb2a.jpg" width="200" height="200" alt="" />v.l.n.r.: S. Edelmann, K. Vogel, V. Heissmeyer<br /><strong>Neuherberg, 18.04.2013. Die beiden Genvarianten Roquin-1 und Roquin-2 sind entscheidend für die...</strong> Roquin-Proteine kontrollieren die Aktivierung und Differenzierung von T-Zellen, indem sie auf der Ebene der Boten-RNA deren Expression regulieren. Die Funktion der RNA-bindenden Proteine liegt vor allem darin, die immunologische Toleranz zu gewährleisten und eine überschießende Immunreaktion – wie sie beispielsweise bei Autoimmunerkrankungen entsteht – zu verhindern.
Katharina Vogel und Dr. Stephanie Edelmann vom Institut für Molekulare Immunologie (IMI) am Helmholtz Zentrum München (HMGU) konnten in ihrer Publikation nun zeigen, wie die beiden Proteine, Roquin-1 und -2, einander funktionell ersetzen können und welche Folgen der kombinierte Verlust beider Roquin-Gene hat. Liegt die Roquin1-san-Form vor, so hemmt Roquin-1 die Funktion von Roquin-2. In Abwesenheit von Roquin-1 übernimmt Roquin-2 kompensatorisch dessen Funktion. Die Proteine sind also in ihrer molekularen Funktion austauschbar sind und erfüllen eine Art Reservefunktion füreinander. Der Verlust beider Roquin-Gene hat eine unkontrollierte Ansammlung von Effektor-T-Zellen und insbesondere von follikulären Helfer-T-Zellen zur Folge. Wenn diese T-Zellen dann eine Immunantwort gegen körpereigene Strukturen auslösen, entsteht ein Krankheitsbild, das dem Lupus Erythematodes ähnelt, einer schweren Autoimmunerkrankung, die Haut und innere Organe befällt. Auch eine Punktmutation im Roquin-1-Gen, also der Austausch einer einzigen Aminosäure im Protein, führt zu einer solchen Krankheit. Interessanterweise ist in diesem Fall das Roquin-2-Protein nicht in der Lage, die Funktion des defekten Roquin-1 zu übernehmen, es kommt zu einem kompletten Ausfall der Roquin-Funktion. Das Wissenschaftlerteam am HMGU, darunter Prof. Dr. Wolfgang Wurst, Prof. Dr. Mathias Heikenwälder, Dr. Arie Geerlof, Dr. Frauke Neff und Dr. Elisabeth Kremmer sowie Dr. Marc Schmidt-Supprian vom Max-Planck-Institut für Biochemie in Martinsried konnte darüber hinaus auch die molekularen Angriffsstrukturen der Roquin-Proteine, Icos- und Ox40- Boten-RNAs, identifizieren. „Die Arbeit zeigt die Bedeutung der Roquin-1- und 2-Proteine für T-Zell-Differenzierung in Immunantworten“, erklärt Letztautor Prof. Dr. Vigo Heissmeyer, Arbeitsgruppenleiter am IMI und Professor am Institut für Immunologie der Ludwig-Maximilians-Universität München. „Insbesondere die Regulation dieser Faktoren ist für uns jetzt von großem Interesse, da sie auch als therapeutisches Ziel in der Behandlung von Autoimmunerkrankungen genutzt werden kann.“
Follikuläre Helfer-T-Zellen sind nicht nur ursächlich an der Entstehung von Autoimmunerkrankungen beteiligt, sondern spielen auch eine wichtige Rolle bei Formen der Immunschwäche, bei Lymphomen und Infektionskrankheiten, einschließlich HIV. Immunologie und Infektionsforschung sind Teil der Gesundheitsforschung am Helmholtz Zentrum München. Ziel ist es, Ergebnisse aus der Grundlagenforschung schnell weiterzuentwickeln, um konkreten Nutzen für die Gesellschaft zu erbringen.
<h2><span style="font-size: 22px;"><br />Weitere Informationen</span></h2>
<strong>Original-Publikation:&nbsp;<br /></strong>Vogel, K. et al. (2013), Roquin Paralogs 1 and 2 Redundantly Repress the Icos and Ox 40 Costimulator mRNAs and Control Follicular Helper T Cell Differentiation, Immunity, 38, 1-14
<link http://www.cell.com/immunity/abstract/S1074-7613%2813%2900141-6 - extern>Link zur Fachpublikation</link>
_______________________________________________________________________________
<strong>Fachlicher Ansprechpartner&nbsp;<br /></strong><link 22166 - intern-link>Prof. Vigo Heissmeyer</link>, Helmholtz Zentrum München - Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt (GmbH), Institut für Molekulare Immunologie, Marchioninistr.25, 81377 München - Tel.: 089-3187-1214 - <link vigo.heissmeyer@helmholtz-muenchen.de - email>E-Mail</link>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Thu, 18 Apr 2013 09:33:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Neuer Impfansatz gegen chronische Infektionen</title>
			<link>http://www.helmholtz-muenchen.de/</link>
			<description>Neuherberg, 15.04.2013. Ein Wissenschaftlerteam der Universität Bonn, der Technischen Universität...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="typo3temp/pics/e31e786117.jpg" width="200" height="200" alt="" />Prof. Dr. Ulrike Protzer<br /><strong>Neuherberg, 15.04.2013. Ein Wissenschaftlerteam der Universität Bonn, der Technischen Universität...</strong> Mit <img name="req_tt_news_NEW516bd7f923ae8_bodytext" src="typo3/clear.gif" class="t3-TCEforms-reqImg" alt="" />der Entdeckung und Entwicklung der Impfung gelang es der Medizin, infektiöse Krankheitserreger zu bekämpfen. „Der Nachteil ist jedoch, dass die Impfung prophylaktisch erfolgen muss, also bevor der Erstkontakt mit dem Erreger stattfindet“, sagt Professor Dr. Percy Knolle, bisher Direktor des Institut für Molekulare Medizin der Uni Bonn, jetzt Direktor des Instituts für Molekulare Immunologie der TU München (TUM). Ein Impfschutz im Nachhinein ist deshalb auch für die verbreiteten chronischen Infektionen mit Hepatitis-Viren nicht möglich. Dabei können sich diese Infektionen zu einer chronischen Leberentzündung mit Organschäden weiterentwickeln und schließlich in eine gefährliche Leberzirrhose oder Leberkrebs münden.<br /><br />Die Wissenschaftler der Uni Bonn haben mit ihren Kollegen von der TUM und dem Helmholtz Zentrum München (HMGU) sowie weiteren nationalen und internationalen Instituten nun in Tiermodellen eine vielversprechende Entdeckung gemacht. „Wir haben ein neues Impfprinzip gefunden, mit dem auch chronische Infektionen bekämpft werden können“, berichtet Knolle. Das internationale Forscherteam hat die Leber als Ort entdeckt, in dem sich die ursprünglich im Lymphknoten aktivierten T-Zellen rasant vermehren können. Diese Immunzellen richten sich dann auch gegen bereits lange bestehende chronische Infektionen.&nbsp; „Das ist ein essentieller Schritt, um chronische Infektionserkrankungen wie die Hepatitis B behandeln zu können“, sagt Professor Ulrike Protzer, Direktorin des Instituts für Virologie (VIRO) am HMGU und der TUM. „In vielen kleinen Räumen in der Leber, die von einer besonderen Population von Immunzellen gebildet werden, werden binnen kürzester Zeit aus einer T-Zelle rund 100 weitere Zellen produziert“, ergänzt Professor Heikenwälder, ebenfalls von VIRO. Diese außergewöhnliche Vermehrung der T-Zellen in der Leber ist die Basis für die Effizienz der therapeutischen Impfstrategie&nbsp; der Wissenschaftler.<br /><br />„Wir haben hier ein immunologisches Grundprinzip gefunden, das sich auf verschiedene Anwendungsgebiete übertragen lässt“, resümiert Knolle. Mit dem entschlüsselten Signalweg könnten sich künftig erfolgreiche therapeutische Impfungen gegen die häufigen chronischen Infektionen durch Hepatitis-Viren oder Malaria-Parasiten aber möglicherweise auch gegen Leberkrebs durchführen lassen. Die Durchführung klinischer Tests wird allerdings erst in einigen Jahren möglich sein, wenn alle vorbereitenden Untersuchungen abgeschlossen sind.<br /><br />
<h2>Weitere Informationen</h2>
<strong>Original-Publikation: <br />Huang, L. et al. (2013). Intrahepatic myeloid-cell aggregates enable local proliferation of CD8+ T cells and successful immunotherapy against chronic viral liver infection, „Nature Immunology“, doi: 10.1038/ni.2573</strong><br /><br /><link http://www.nature.com/ni/journal/vaop/ncurrent/full/ni.2573.html - extern>Link zur Fachpublikation</link>: <br /><br />Das <strong>Helmholtz Zentrum München</strong> verfolgt als deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt das Ziel, personalisierte Medizin für die Diagnose, Therapie und Prävention weit verbreiteter Volkskrankheiten wie Diabetes mellitus und Lungenerkrankungen zu entwickeln. Dafür untersucht es das Zusammenwirken von Genetik, Umweltfaktoren und Lebensstil. Der Hauptsitz des Zentrums liegt in Neuherberg im Norden Münchens. Das Helmholtz Zentrum München beschäftigt rund 2.100 Mitarbeiter und ist Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft, der 18 naturwissenschaftlich-technische und medizinisch-biologische Forschungszentren mit rund 34.000 Beschäftigten angehören. <link http://www.helmholtz-muenchen.de>www.helmholtz-muenchen.de</link> <br /> <br />Das <link 22749 - intern-link><strong>Institut für Virologie (VIRO)</strong> </link>untersucht Viren, die Menschen chronisch infizieren und lebensbedrohliche Krankheiten hervorrufen können. Der Fokus liegt auf dem AIDS-Erreger HIV, endogenen Retroviren, die in unserer Keimbahn integriert sind, sowie Hepatitis-B- und C-Viren, die Leberzirrhose und hepatozelluläre Karzinome verursachen. Molekulare Studien identifizieren neue diagnostische und therapeutische Konzepte, um diese Virus-Erkrankungen zu verhindern und zu behandeln bzw. die Entstehung von virusinduzierten Tumoren zu vermeiden. <br />_______________________________________________________________________________<br /><br /><strong>Ansprechpartner für die Medien </strong><br />Abteilung Kommunikation, Helmholtz Zentrum München - Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt (GmbH), Ingolstädter Landstr. 1, 85764 Neuherberg - Tel.: 089-3187-2238 - Fax: 089-3187-3324 - E-Mail: <link presse@helmholtz-muenchen.de>presse@helmholtz-muenchen.de</link>&nbsp; <br /><br /><strong>Fachlicher Ansprechpartner </strong><br />Prof. Ulrike Protzer, Helmholtz Zentrum München - Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt (GmbH), Institut für Virologie, Ingolstädter Landstr. 1, 85764 Neuherberg - Tel.: 089-3187-3004 - E-Mail: <link protzer@helmholtz-muenchen.de>protzer@helmholtz-muenchen.de</link>&nbsp; ]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Mon, 15 Apr 2013 12:35:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Zelluläre Wundreaktion nach Gehirnverletzung – neue Erkenntnisse über Astroglia-Zellen</title>
			<link>http://www.helmholtz-muenchen.de/</link>
			<description>Neuherberg, 02.04.2013. Die Wundheilung nach Verletzungen des Hirngewebes wird durch gezielte...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="typo3temp/pics/9ea9c64e43.jpg" width="200" height="200" alt="" />Bild: Proliferating astrocyte in direct contact with the vasculature (immunohistochemistry); Quelle: HMGU/LMU<br /><strong>Neuherberg, 02.04.2013. Die Wundheilung nach Verletzungen des Hirngewebes wird durch gezielte...</strong> Ein Gewebeschaden des Gehirns, durch Verletzungen oder auch eine Durchblutungsstörung beim Schlaganfall, führt zu einer zellulären Wundreaktion und zur Narbenbildung. Im Gehirn unterscheidet man zwischen Nervenzellen, sogenannten Neuronen, und Gliazellen, die als Stützgewebe oder Abwehrzellen zahlreiche Funktionen ausüben.&nbsp; Bisher ging man davon aus, dass Astroglia, sternförmige Gliazellen, zum Ort einer Verletzung wandern und dort zur Bildung einer Gewebsnarbe beitragen. Diese Theorie konnten nun Wissenschaftler des HMGU und der LMU um Professor Dr. Magdalena Götz widerlegen und spezifische Subpopulationen der Astroglia unterscheiden.<br /><br />Im Mausmodell beobachteten sie mittels live imaging über Wochen das Verhalten der Gliazellen nach einer Gewebsverletzung. Dabei zeigte sich, dass in einer Subpopulation von Astroglia, die direkt an den Blutgefäßen im Gehirn zu finden ist, nur wenige Zellen zu einer gezielten Teilung angeregt werden. Diese Zellen steuern die zelluläre Wundreaktion, indem sie spezielle Funktionen an der Schnittstelle zwischen Blutgefäßen und Gehirn ausüben. Darüber hinaus ließen sich die übrigen Astrogliazellen in ihrem Verhalten weiter unterscheiden, in solche, die unbeteiligt bleiben und solche, die ihre sternförmigen Ausläufer zu der Läsion hin ausrichten. Eine Zellwanderung dagegen findet nicht statt. Damit beschreiben die Wissenschaftler eine bislang unbekannte heterogene Zellreaktion der Astroglia nach einer Gewebsverletzung im Gehirn. „Es ist wichtig, die Wundreaktion nach Gehirnverletzung zu verstehen, um die positiven Aspekte der Wundheilung zu fördern, und die negativen Aspekte, wie Narbenbildung, zu hemmen und so die Fehlfunktionen nach Gehirnverletzung zu minimieren“, sagt Götz, Direktorin des Instituts für Stammzellforschung am HMGU und Lehrstuhlinhaberin des Instituts Physiologische Genomik der LMU.<br /><br />Wie genau die Narbenbildung erfolgt und welche Funktionen die gefäßnahen Astroglia-Zellen dabei erfüllen, wollen die Wissenschaftler nun weiter erforschen. Dabei will man auch neue Ansätze finden, um künftig die Narbenbildung zu hemmen und die Regeneration von Neuronen zu fördern. Eine bedeutende Rolle könnten dabei wiederum die oben erwähnten Astrogliazellen an den Blutgefäßen spielen, da diese ein hohes plastisches Wandlungsvermögen sowie Stammzelleigenschaften besitzen.<br /><br />
<h2>Weitere Informationen</h2>
<h3><strong>Original-Publikation:</strong><br />Bardehle, S. et al. (2013), Live Imaging of astrocyte responses to acute injury reveals selective juxtavascular proliferation. Nature Neuroscience, doi: 10.1038/nn.3371</h3>
<link http://www.nature.com/neuro/journal/vaop/ncurrent/full/nn.3371.html - extern>Link zur Fachpublikation</link>&nbsp; <br /><br /><br />Das <strong>Helmholtz Zentrum München</strong> verfolgt als deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt das Ziel, personalisierte Medizin für die Diagnose, Therapie und Prävention weit verbreiteter Volkskrankheiten wie Diabetes mellitus und Lungenerkrankungen zu entwickeln. Dafür untersucht es das Zusammenwirken von Genetik, Umweltfaktoren und Lebensstil. Der Hauptsitz des Zentrums liegt in Neuherberg im Norden Münchens. Das Helmholtz Zentrum München beschäftigt rund 2.100 Mitarbeiter und ist Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft, der 18 naturwissenschaftlich-technische und medizinisch-biologische Forschungszentren mit rund 34.000 Beschäftigten angehören. <br /><link http://www.helmholtz-muenchen.de/ - extern>www.helmholtz-muenchen.de</link><br /><br />Das<strong> Institut für Stammzellforschung (ISF)</strong> untersucht die grundlegenden molekularen und zellulären Mechanismen der Stammzellerhaltung und -differenzierung. Daraus entwickelt das ISF Ansätze, um defekte Zelltypen zu ersetzen, entweder durch Aktivierung ruhender Stammzellen oder Neuprogrammierung anderer vorhandener Zelltypen zur Reparatur. Ziel dieser Ansätze ist die Neubildung von verletztem, krankhaft verändertem oder zugrunde gegangenem Gewebe.<br /><br />As one of Europe's leading research universities,<strong> LMU Munich</strong> is committed to the highest international standards of excellence in research and teaching. LMU attracts a large number of international students - 14 percent of its 49,000 students come from abroad, originating from 125 countries worldwide. Building on its 500-year-tradition of scholarship, LMU covers a broad spectrum of disciplines, ranging from the humanities and cultural studies through law, economics and social studies to medicine and the sciences. The know-how and creativity of LMU's academics form the foundation of the University's outstanding research record, as recognized by many national and international university rankings. This is also reflected in the designation of LMU as a &quot;university of excellence&quot; in the context of the Excellence Initiative, a nationwide competition to promote top-level university research. <link http://www.lmu.de/ - extern>www.lmu.de</link><br />_______________________________________________________________________________<br /><br /><strong>Fachlicher Ansprechpartner </strong><br />Prof. Magdalena Götz, Helmholtz Zentrum München - Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt (GmbH), Institut für Stammzellforschung, Ingolstädter Landstr. 1, 85764 Neuherberg - Tel.: +49 89 3187-3750 - <link magdalena.goetz@helmholtz-muenchen.de - email>E-Mail</link>
 <br /><br />]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 02 Apr 2013 11:29:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Allergiestudie per Smartphone: Ihre Pollen-Allergie besser verstehen</title>
			<link>http://www.helmholtz-muenchen.de/</link>
			<description>Neuherberg, 27.03.2013. Mit einer neuen App für Smartphones werden Pollenallergiker dazu...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="typo3temp/pics/2d2f99618f.jpg" width="200" height="200" alt="" />Pollen der Schwarz-Erle; Foto: ZAUM<br /><strong>Neuherberg, 27.03.2013. Mit einer neuen App für Smartphones werden Pollenallergiker dazu...</strong> Die App ‚e-symptoms‘ ist ein elektronisches Tagebuch auf dem Smartphone für Allergie-und Asthmabetroffene. Darin können täglich die Symptome eingegeben und statistisch ausgewertet werden. Zudem erhält der Patient seine persönliche Auswertung in Bezug zum aktuellen Pollenflug. Damit werden individuelle Pollendaten für Patienten erstmals zugängig. Daneben enthält die App einen Allergie-Ratgeber und eine Fotofunktion für begleitend auftretende Hautsymptome.<br /> <br />Die ‚e-symptoms‘-App für Smartphones (iPhone und Android) ist eine Erweiterung der im dritten Jahr laufenden Allergiestudie des EU-Forschungsprojekts HIALINE (Health Impacts of Airborne Allergen Information Network), an der elf europäische Länder beteiligt sind. In der Studie werden Pollenmengen und vor allem Allergenmengen gemessen und mit den Allergiedaten der Bevölkerung verglichen. „Wir haben festgestellt, dass die Freisetzung von Allergenen aus einer Pollenmenge sehr unterschiedlich ist“, sagt Prof. Jeroen Buters vom Institut für Allergieforschung am Helmholtz Zentrum München und Leiter der Studie. „Wir wollen wissen, was dies für die allergische Symptomatik bedeutet und damit eine bessere Symptomvorhersage ermöglichen.“ Dafür sind die Wissenschaftler auf die Daten aus der Bevölkerung angewiesen. Bislang erfolgte die Symptomermittlung über ein online-Symptomtagebuch. Mit der App erhoffen sich die Studienverantwortlichen nun noch mehr Rücklauf. Die Daten werden anonym und zu rein wissenschaftlichen Zwecken verwendet, eine PIN-Funktion der App schützt zudem die persönlichen Angaben. Über die unterschiedlichen Pollen- und Allergenmengen berichteten die beteiligten Wissenschaftler bereits in zwei renommierten Fachjournalen, eine dritte Publikation erscheint in Kürze.<br /><br />Das Institut für Allergieforschung gehört dem Zentrum Allergie und Umwelt (ZAUM) an, einer gemeinsamen Einrichtung des Helmholtz Zentrums München und der Technischen Universität München zur Erforschung von Allergien. In Deutschland leiden schätzungsweise 15 Prozent der Bevölkerung an einer pollenbedingten Allergie. Zu den bedeutendsten Auslösern zählen die Pollen von Birken und Gräsern.<br /><br />Mehr Informationen zu der <strong>kostenlosen App ‚e-symptoms‘</strong> unter<link http://www.aha.ch/ - extern> www.aha.ch</link>&nbsp; <link http://www.aha.ch/allergiezentrum-schweiz/leben-mit-allergien/apps/e-symptoms-tagebuch-app-iphone-android/?oid=2181&lang=de - extern>(http://www.aha.ch/allergiezentrum-schweiz/leben-mit-allergien/apps/e-symptoms-tagebuch-app-iphone-android/?oid=2181&amp;lang=de</link> ) , <link http://www.ck-care.ch/ - extern>www.ck-care.ch</link> , und <link http://www.hialine.eu/ - extern>www.hialine.eu</link> . Außerdem gibt es auch eine Facebook Helpsite: <link http://www.facebook.com/pollentagebuch - extern>www.facebook.com/pollentagebuch</link>.<br /><br />
<h2>Weitere Informationen</h2>
Das <strong>Helmholtz Zentrum München</strong> verfolgt als deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt das Ziel, personalisierte Medizin für die Diagnose, Therapie und Prävention weit verbreiteter Volkskrankheiten wie Diabetes mellitus und Lungenerkrankungen zu entwickeln. Dafür untersucht es das Zusammenwirken von Genetik, Umweltfaktoren und Lebensstil. Der Hauptsitz des Zentrums liegt in Neuherberg im Norden Münchens. Das Helmholtz Zentrum München beschäftigt rund 2.100 Mitarbeiter und ist Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft. <link http://www.helmholtz-muenchen.de/ - extern>www.helmholtz-muenchen.de </link><br /> <br />Das <strong>Zentrum Allergie und Umwelt</strong> (ZAUM, Leitung: Prof. Dr. Carsten Schmidt-Weber) in München ist eine gemeinsame Einrichtung von Helmholtz Zentrum München und Technischer Universität München. Die in der deutschen Forschungslandschaft einzigartige Kooperation dient der fachübergreifenden Grundlagenforschung und Verknüpfung mit Klinik und klinischen Studien. Durch diesen translationalen Ansatz lassen sich Erkenntnisse über molekulare Entstehungsmechanismen von Allergien in Maßnahmen zu ihrer Vorbeugung und Therapie umsetzen. Die Entwicklung wirksamer, individuell zugeschnittener Therapien ermöglicht betroffenen Patienten eine bessere Versorgung.
<strong>Mehr zum Thema:</strong> &quot;<link 25779 - intern-link>Mit Interdisziplinärer Forschung Allergien bekämpfen</link>&quot;<br /><br /><strong>Publikationen:</strong>
<ul><li>Buters, J. et al. (2010): The allergen Bet v 1 in fractions of ambient air derivates from birch pollen counts, Allergy, Volume 65, Issue 7: 850-858</li><li>Buters, J. et al. (2012): Release of Bet v 1 from birch pollen from 5 European countries. Resluts from the HIALINE study, Atmospheric Environment,doi: 10.1016/j.atmosenv.2012.01.054.</li><li>Galan C, Antunes C, Brandao R, and the HIALINE Working Group (2013). Airborne olive pollen counts are not representative of exposure to the major olive allergen ole e 1. Allergy, in press, 2013.</li></ul>
_____________________________________________________________________
<strong>Ansprechpartner für die Medien </strong><br /><br />Abteilung Kommunikation, Helmholtz Zentrum München - Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt (GmbH), Ingolstädter Landstr. 1, 85764 Neuherberg - Tel.: 089-3187-2238 - Fax: 089-3187-3324 -<link presse@helmholtz-muenchen.de - email> E-Mail</link> 
<strong>Fachlicher Ansprechpartner </strong><br />Prof. Jeroen Buters - Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt (GmbH), Institut für Allergieforschung, Ingolstädter Landstr. 1, 85764 Neuherberg - Tel.: 089-4140-3487 - <link buters@lrz.tum.de - email>E-Mail</link><br /><br />Für direkte Anfragen zum Pollensymptom-Tagebuch schreiben Sie bitte an folgende<link pollentagebuch@lrz.tum.de - email> E-Mail</link><br /><br />]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 27 Mar 2013 09:17:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Molekularer Cocktail verbessert Strahlentherapie von Tumoren </title>
			<link>http://www.helmholtz-muenchen.de/</link>
			<description>Neuherberg, 20. März 2013. Mit neuen Behandlungsansätzen wollen Wissenschaftlerinnen des Helmholtz...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="typo3temp/pics/5ee1737b4a.jpg" width="200" height="200" alt="" />Bild: Prof. Dr. Gabriele Multhoff<br /><strong>Neuherberg, 20. März 2013. Mit neuen Behandlungsansätzen wollen Wissenschaftlerinnen des Helmholtz...</strong> Prof. Dr. Gabriele Multhoff und Dr. Daniela Schilling haben in der Klinischen Kooperationsgruppe „Angeborene Immunität in der Tumorbiologie“ des Helmholtz Zentrums München und der Klinik für Strahlentherapie der Technischen Universität München einen Cocktail verschiedener molekularer Inhibitoren entwickelt, um die Strahlenempfindlichkeit von Tumorzellen zu erhöhen und gleichzeitig die Immunantwort zu stimulieren. Auf diese Weise sollen sowohl natürliche Abwehrreaktionen gegen den&nbsp; Tumor verstärkt als auch die Wirksamkeit der Strahlentherapie gesteigert werden.<br /><br />Angriffspunkt der Forscherinnen sind sogenannte Hitzeschock- oder Stressproteine (HSPs). Diese werden von Tumorzellen in großen Mengen gebildet. Im Zellinneren unterstützen sie die Faltung von Eiweißen, die für das Wachstum der Tumorzellen essentiell sind. Sie begünstigen damit das Überleben der Tumorzellen und machen Tumore resistent gegenüber Strahlentherapie. <br /><br />In Vorarbeiten konnten Schilling und Multhoff zeigen, dass die Hemmung des Hitzeschockproteins Hsp90 im Zellinnern die Wirkung der Strahlentherapie verbessert. Dieser Effekt wird jedoch von der Zelle durch die verstärkte Produktion anderer Hitzeschockproteine neutralisiert. Diesem Dilemma wollen die Forscherinnen entgehen.&nbsp; Mit gezielt entwickelten kleinen Molekülen wollen sie die Hemmung auf weitere HSP-Linien in Tumorzellen ausdehnen. <br /><br />Anders als im Zellinneren stellen Hitzeschockproteine an der Zelloberfläche Angriffspunkte für eine Subklasse von Immunzellen dar, die gegen den Tumor gerichtet sind. Eine Strahlenbehandlung kann die Menge der HSPs auf der Oberfläche von Tumorzellen steigern und sie dadurch für die Immunzellen besser angreifbar machen. Mit Unterstützung der Wilhelm Sander-Stiftung wollen Gabriele Multhoff und Daniela Schilling nun aufklären, inwieweit eine Blockade der HSPs im Zellinneren diesen gewünschten Effekt beeinflusst und die Wechselwirkung zwischen Tumorzellen und Immunzellen verändert. 
&nbsp;<img src="fileadmin/HZM-Corporate-Website/Bilder/HZM/News/Pressemitteilungen/PM_Multhoff_Grafik.jpg" height="243" width="400" alt="" />

<em>Neue molekulare Ansätze verbessern die Wirksamkeit von Strahlentherapie bei der Tumorbehandlung. Durch Hemmstoffe wird die Wirksamkeit von Hitzeschockproteinen im Zellinneren geschwächt. An der Zelloberfläche steigt durch die Strahlenbehandlung die Menge der Hitzschockproteine an. Dadurch wird die Zelle für Natürliche Killerzellen (NK-Zellen) besser angreifbar gemacht. &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp; <br />Zeichnung: Daniela Schilling</em>
<h2><br /><br />Weitere Informationen</h2>
Die 1974 gegründete <link http://www.wilhelm-sander-stiftung.de/ - extern>Wilhelm Sander-Stiftung</link> hat die Förderung der medizinischen Forschung. Sie unterstützt vor allem Forschungsprojekte aus dem Bereich der Krebsforschung mit klinischem oder klinisch-experimentellen Schwerpunkt.<br /><br />Das <strong>Helmholtz Zentrum München</strong> verfolgt als deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt das Ziel, personalisierte Medizin für die Diagnose, Therapie und Prävention weit verbreiteter Volkskrankheiten wie Diabetes mellitus und Lungenerkrankungen zu entwickeln. Dafür untersucht es das Zusammenwirken von Genetik, Umweltfaktoren und Lebensstil. Der Hauptsitz des Zentrums liegt in Neuherberg im Norden Münchens. Das Helmholtz Zentrum München beschäftigt rund 2.100 Mitarbeiter und ist Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft, der 18 naturwissenschaftlich-technische und medizinisch-biologische Forschungszentren mit rund 34.000 Beschäftigten angehören. <link http://www.helmholtz-muenchen.de/ - extern>www.helmholtz-muenchen.de</link><br /><br />Mit der Einrichtung Klinischer Kooperationsgruppen verfolgt das Helmholtz Zentrum München einen interdisziplinären Forschungsansatz, um translationale Forschung zu fördern, also Grundlagenwissenschaft weiterzuentwickeln und sie für den Menschen direkt nutzbar zu machen. Der Wissenstransfer zwischen Labor und Krankenbett wird durch die enge Zusammenarbeit der Wissenschaftler am Helmholtz Zentrum München mit Klinikern der Münchner Universitäten sowie des Städtisches Klinikums München realisiert.<br /><link http://www.helmholtz-muenchen.de/forschung/forschungseinrichtungen/kkgs/index.html - extern>http://www.helmholtz-muenchen.de/forschung/forschungseinrichtungen/kkgs/index.html</link><br /><br />_______________________________________________________________________________<br /><br /><strong>Ansprechpartner für die Medien </strong><br />Abteilung Kommunikation, Helmholtz Zentrum München - Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt (GmbH), Ingolstädter Landstr. 1, 85764 Neuherberg - Tel.: 089-3187-2238 - Fax: 089-3187-3324 - <link presse@helmholtz-muenchen.de - - email>E-Mail</link><br /><br /><strong>Fachlicher Ansprechpartner </strong><br />Prof. Dr. Gabriele Multhoff, Klinische Kooperationsgruppe Innovative Therapien, Helmholtz Zentrum München und Klinikum rechts der Isar, Klinik und Poliklinik für Strahlentherapie und Radiologische Onkologie der Technischen Universität München – Tel. 089 4140 4514 - <link Gabriele.multhoff@helmholtz-muenchen.de - email>E-Mail</link>
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			<pubDate>Wed, 20 Mar 2013 11:49:00 +0100</pubDate>
			
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