Institut für Stammzellforschung
Das Institut für Stammzellforschung (ISF) betreibt Organ-übergreifende Stammzellforschung mit dem Ziel, die grundlegenden Mechanismen der Spezifizierung von Stammzellen zu klären, um diese dann auch gezielt zur Reparatur geschädigter Zellen einsetzen zu können.
Charakteristische Eigenschaften von Stammzellen sind vor allem ihre Fähigkeit alle Zellen eines Organs zu bilden (sie sind ‚multipotent’) und sich selbst zu erneuern (im Gegensatz dazu bilden andere Vorläuferzellen differenzierte Nachkommen, aber erneuern sich nicht selbst, womit die Neubildung dieser Zellen zum Erliegen kommt). Das ISF untersucht molekulare und zelluläre Mechanismen, die Multipotenz und Selbsterneuerung von Stammzellen regulieren an Stammzellen des Nervensystems (Ektoderm), des Blutsystems (Mesoderm), und des Pankreas und der Leber (Endoderm).
Wir untersuchen die Mechanismen, die von selbsterneuerenden und multipotenten Stammzellen zur Spezifizierung des Zellschicksals und zur Zellvermehrung in unterschiedlichen Organsystemen führen.
Wir vereinen die Forschung an Stammzellen des Nervensystems, des blutbildenden Systems und des Endoderms um molekulare und zelluläre Prinzipien aufzuklären, die für die gemeinsamen Hauptmerkmale aller Stammzellen verantwortlich sind und die die Entstehung spezifischer Zelltypen aus Stammzellen reguliern im Hinblick auf klinische Anwendungen.
Arbeitsgruppen
- Neurale Stammzellen
- Hämatopoese
- Endoderm-Entwicklung in der Maus
Recent news
- Paper in Nature Neuroscience 9 (2006) September 2006 - Vol 9 No 9 read more
