Geschichte des ISS

Die heute noch bestehende Kursstätte für Strahlenschutzkurse war die Keimzelle des Forschungszentrums. Schon bald begannen mit dem Institut für Strahlenschutz (ISS) die wissenschaftlichen Arbeiten auf dem Campus.

1960   Gründung als Versuchs- und Ausbildungsstätte für Strahlenschutz.
Leiter: Prof. Dr. Wittenzellner
1964   Gründung der Gesellschaft für Strahlenforschung (GSF)
Das neue Hörsaalgebäude des ISS wird eingeweiht
1966   Prof. Dr. Wachsmann wird Leiter des ISS (43 Mitarbeiter)
1971   Das Forschungszentrum bekommt einen neuen Namen: Gesellschaft für Strahlen- und Umweltforschung (GSF)
1972   Prof. Dr. Jacobi übernimmt die Leitung des ISS
1986  

Die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl fordert großen Einsatz des Instituts (Messtechnik und Aufklärung von Behörden und Öffentlichkeit)

1990   Das Forschungszentrum bekommt einen neuen Namen: GSF- Forschungszentrum für Umwelt und Gesundheit
1993   Dr. Paretzke wird Institutsdirektor am ISS
2006Messungen in China rücken Thoron in den Fokus für Innenraumexpositionen bei Lehmhäusern; Bau eines Thoron-Experimentierraums
2008   Das Forschungszentrum bekommt einen neuen Namen: Helmholtz Zentrum München
2009   Dr. Jacob wird kommissarischer Direktor des ISS
2010   Das Institut wird Gründungsmitglied des Department of Radiation Sciences
2011   Die Reaktorkatastrophe von Fukushima bringt große Nachfrage nach Strahlenschutz-Informationen
2016Prof. Dr. Rühm wird kommissarischer Direktor des ISS