Institut für Strahlenschutz

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Arbeitsgruppe Radioökologie

Gruppenleiter (komm.):
Sekretariat:Anita Pedone
Telefon:+49 89 3187-2763
Telefax:+49 89 3187-3363

Radionuklide sind instabile Isotope chemischer Elemente, die die menschliche Gesundheit in konzentrationsabhängiger Weise beeinflussen. Sie kommen in der Luft vor, die wir einatmen, und gelangen durch Pflanzen, die sie aufnehmen, in unsere Nahrungskette.

Radionuklide kommen in unserer Umgebung natürlich vor wie das gasförmige Radon (222Rn) oder das Mineral Kalium, von dem 0,0118 % in Form des radioaktiven 40K vorliegen. Daneben gibt es künstliche, durch Kernenergie erzeugte Radionuklide. Im Fall des Nuklearunfalls von Tschernobyl in Jahr 1986 spielten die Radioisotope von Cäsium (134Cs und 137Cs) und Strontium (90Sr) eine besondere Rolle. Aufgrund der langen Halbwertszeiten einiger Isotope – z. B. beträgt die Halbwertszeit des 137Cs mehr als 30 Jahre – wird unsere Umwelt noch lange Zeit von den Auswirkungen betroffen sein.

In unserer Gruppe entwickeln wir multidisziplinäre Ansätze auf den Grundlagen von Biologie, Physik und Chemie,

Es ist unser Ziel, die Verteilung und das Wanderungsverhalten der Radionuklide in der Umgebung zu verstehen, um Notfallmaßnahmen für ein mögliches Kontaminationsereignis entwickeln zu können. Unser genetischer Ansatz soll uns die Voraussetzung schaffen, Nutzpflanzen mit vermindertem Radionuklidgehalt selektieren und züchten zu können. Für Fragestellungen insbesondere im Low-Level-Bereich wird von der AG Radioökologie das Radioanalytische Laboratorium (RADLAB) betrieben. Hier werden in begrenztem Umfang auch Auftragsanalysen durchgeführt.

 

Mitglieder der Arbeitsgruppe:

NameTelefon
+49 89 3187-2359
+49 89 3187-2399
+49 89 3187-2239
+49 89 3187-2370
+49 89 3187-2205
+49 89 3187-2268
+49 89 3187-2203
+49 89 3187-2359
+49 89 3187-2398
+49 89 3187-2203

(komm. Gruppenleiter)
+49 89 3187-2763