Nachwuchsförderung am Helmholtz Zentrum München

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In den nächsten Jahren wird der Bedarf an wissenschaftlich und technisch ausgebildeten
Arbeitskräften in Deutschland stark ansteigen. Laut Bundesministerium für Bildung und
Forschung kommt der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses deshalb eine
herausragende Bedeutung zu. Das Helmholtz Zentrum München unterstützt Wissenschaftler
auf verschiedenen Karrierestufen durch gezielte Maßnahmen.

Um auch in Zukunft wichtige Beiträge zur Erforschung umweltbedingter Erkrankungen leisten
zu können, hat für das Helmholtz Zentrum München die Förderung und Weiterentwicklung des
wissenschaftlichen Nachwuchses höchste Priorität. Entsprechende Angebote richten sich an
Doktoranden, Postdocs beziehungsweise Nachwuchsgruppenleiter. Die Strategie setzt
auf eine internationale Rekrutierung exzellenter Mitarbeiter, gefolgt von Maßnahmen zur
gezielten Förderung.

 

Bachelor of Science (BA) Strahlenschutz

Der Bachelor of Science Strahlenschutz kann an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg - Karlsruhe oder an der Staatlichen Studienakademie Riesa (Sachsen) in Zusammenarbeit mit dem Helmholtz Zentrum München erworben werden.
Er ist mit einem Abschluss an einer Fachhochschule vergleichbar.

Beim dualen Ausbildungssystem wechseln sich Praxisphasen im Betrieb mit Theoriesemestern in Karlsruhe bzw. Riesa ab. Der Studienplan umfasst Mathematik, Physik, Messtechnik, Atom- und Kernphysik, rechtliche Grundlagen, Chemie, Elektronik, Elektrotechnik, EDV, Medizin und Strahlenschutzmedizin.

In der Praxisphase lernen die Studierenden den Umgang mit Messgeräten, die Probennahme und Präparation von Kontaminationskontrollmessungen, die Anwendung und Umsetzung der rechtlichen Vorgaben in der Praxis sowie den Umgang mit radioaktiven Substanzen in Forschung und Medizin kennen. Bachelor of Science der Fachrichtung Strahlenschutz arbeiten in Industrie, Behörden, Kliniken und Forschungseinrichtungen.

  • Voraussetzung: allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife
  • Ausbildungsdauer: 3 Jahre
  • Abschluss: Bachelor of Science
  • Bewerbungsfrist: 28. Februar
  • Einstellungstermin: 1. Oktober
  • Ausbildungsplätze: insgesamt 3; 1 Neueinstellungen pro Jahr

Kontakt:
Almut Geisler
Abteilung Wissenschaftliche Infrastruktur, Technische Sicherheit und Arbeitsschutz
Tel. +49 89 3187-3218

Alexander Wenk
Abteilung Wissenschaftliche Infrastruktur, Technische Sicherheit und Arbeitsschutz
Tel. +49 89 3187-3900

Bachelor of Science (BA) Arbeitssicherheit

Der Bachelor of Science Fachrichtung Arbeitssicherheit kann an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg - Karlsruhe in Zusammenarbeit mit dem Helmholtz Zentrum München erworben werden. Er ist mit einem Abschluss an einer Fachhochschule vergleichbar.

Beim dualen Ausbildungssystem wechseln sich Praxisphasen im Betrieb mit Theoriesemestern in Karlsruhe ab. Der Studienplan umfasst Mathematik, Physik, Chemie, Biochemie, Verfahrenstechnik, Elektrotechnik, Bauwesen, EDV, Arbeitsmedizin, Sicherheitsmanagement, Gefährdungsbeurteilungen und rechtliche Grundlagen.

In der Praxisphase erwerben die Studierenden die notwendige Sachkunde bei Tätigkeiten im Labor und in Werkstätten, im Umgang mit Messgeräten und der Erstellung von Gefährdungsbeurteilungen und werden in das Arbeitsschutzmanagement am Helmholtz Zentrum eingeführt. Mit dem Bachelor of Science der Vertiefung Arbeitssicherheit können Absolventen Aufgaben als Fachkraft für Arbeitssicherheit ("FaSi" „SiFA“ oder "Sicherheitsingenieure" genannt) in nahezu allen Firmen bzw. Branchen übernehmen. Ebenso können sie in Forschungs- und Entwicklungslaboratorien, bei Dienstleistungsunternehmen und bei Aufsichts- und Überwachungsinstitutionen tätig werden.

  • Voraussetzung: allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife
  • Ausbildungsdauer: 3 Jahren
  • Abschluss: Bachelor of Science
  • Bewerbungsfrist: 28.Februar
  • Einstellungstermin: 1. Oktober
  • Ausbildungsplätze: 1 (alle drei Jahre)

Kontakt:
Kyra Menge
Abteilung Wissenschaftliche Infrastruktur, Technische Sicherheit und Arbeitsschutz
Tel. +49 89 3187-2780

Ulrike Reich
Abteilung Wissenschaftliche Infrastruktur, Technische Sicherheit und Arbeitsschutz
Tel. +49 89 3187-3436