kora - kooperative gesundheitsforschung in der region augsburg

Schriftgröße »A . A+ . A++ .

Pressemeldungen

1. Juli 2009
Kooperative Gesundheitsforschung in der Region Augsburg (KORA)
Presseerklärung zur Sitzung des Regionalen Kooperationsforums am 1. Juli 2009

Im Sitzungssaal des Rathauses Augsburg fand am 1. Juli 2009 eine Sitzung des Regionalen Kooperationsforums statt, auf der Ergebnisse und zukünftige Aktivitäten der KORA-Gesundheitsforschung in der Region Augsburg vorgestellt wurden. Das Regionale Forum dient der Information der an der Gesundheitsforschung und -versorgung beteiligten Institutionen der Region und der Abstimmung mit ihnen. Die Bürger werden über die Berichterstattung in den Medien informiert
Weiter ...

22. März 2009
Genetische Risikofaktoren für den plötzlichen Herztod identifiziert

Ein internationales Wissenschaftskonsortium mit Dr. Arne Pfeufer vom Helmholtz Zentrum München an der Spitze hat im menschlichen Genom häufig vorkommende Genvarianten identifiziert, welche die elektrische Aktivität des Herzmuskels beim Menschen beeinflussen und damit in Zusammenhang mit Herzrhythmusstörungen und plötzlichem Herztod gebracht werden können.
Weiter ...


10. Februar 2009
Neue Ansätze zur Vererbung von Herzinfarkt gefunden

Einem internationalen Forscherteam, darunter Wissenschaftlern des Helmholtz Zentrums München, ist es gelungen, neue Genvarianten zu identifizieren, die mit einem erhöhten Herzinfarktrisiko verbunden sind. Die gefundenen Gene und die zugrunde liegenden Mechanismen bieten völlig neue Ansätze, die Vererbungsmuster beim Herzinfarkt zu verstehen und Therapiemöglichkeiten zu entwickeln.
Weiter ...


15. Januar 2009

Möglicher Zusammenhang zwischen Schlaf-Wach-Rhythmus und Diabetes entdeckt - Neue Genvariante beeinflusst den Blutzuckerspiegel über den Melatoninhaushalt

Einem internationalen Forscherteam mit deutscher Beteiligung unter anderem durch das Helmholtz Zentrum München ist es gelungen, eine neue Genvariante zu identifizieren, die mit höheren Blutzuckerspiegeln und einem erhöhten Typ 2 Diabetes-Risiko verbunden ist.
Weiter ...


8. Januar 2009

Beginnt die Adipositas im Kopf?
Sechs neu entdeckte Gene zur Gewichtsregulation wirken neuronal

Erhebliches Übergewicht, im wissenschaftlichen Sprachgebrauch Adipositas, erhöht das Risiko für Begleiterkrankungen, wie beispielsweise die Zuckerkrankheit (Typ 2 Diabetes). Ein internationales Wissenschaftlerteam mit deutscher Beteiligung durch das Helmholtz Zentrum München konnte sechs neue Adipositasgene identifizieren. Genexpressionsanalysen zeigten, dass alle sechs Gene in Gehirnzellen angeschaltet sind.
Weiter ...


8. Dezember 2008
Sechs neue Genorte im Lipidstoffwechsel identifiziert

Ein europäisches Forschungs-Konsortium, das vom Sanger-Zentrum in Hinxton (Cambridge, UK) geleitet wird, berichtet in Nature Genetics von neu entdeckten genetischen Faktoren für Herz-Kreislauf- und Stoffwechsel-Erkrankungen. Das Konsortium, darunter fünf Wissenschaftler aus den Instituten für Epidemiologie und Humangenetik des Helmholtz Zentrums München, stellt erstmals eine Untersuchung zu genetischen Einflüssen auf den Fettstoffwechsel vor, die ausschließlich auf Daten aus der Allgemeinbevölkerung und nicht auf Daten von Erkrankten beruht.
Weiter ...


22. Oktober 2008

Warum erkrankt der gesunde Mensch? - Bundesweite "Helmholtz-Kohorte" im Dienste der Gesundheitsforschung heute bewilligt

Gemeinsame Presseinformation des Helmholtz Zentrums München und des Deutschen Krebsforschungszentrums

200.000 gesunde Bürger sollen über die nächsten zehn bis zwanzig Jahre in eine neue, groß angelegte Bevölkerungsstudie zur Erforschung häufiger chronischer Krankheiten wie Diabetes, Krebs, Herz-Kreislauf- oder Demenzerkrankungen eingebunden werden. Das Helmholtz Zentrum München und das Deutsche Krebsforschungszentrum in Heidelberg werden die Studie koordinieren. Dieses einzigartige Vorhaben soll gemeinsam mit den Universitäten und anderen nationalen Forschungseinrichtungen geplant und durchgeführt werden. Der Senat der Helmholtz-Gemeinschaft hat für die "Helmholtz-Kohorte" heute Mittel in Höhe von rund 20 Millionen Euro bewilligt.
Weiter ...


30. September 2008
KORA Age-Studie startet in Augsburg: Wie gesund sind die Augsburger Bürgerinnen und Bürger über 65?

Am 1. Oktober, dem "Internationalen Tag der älteren Menschen", startet in Augsburg die neue vom Helmholtz Zentrum München koordinierte KORA-Studie. Diese untersucht chronische Erkrankungen, die in der Altersgruppe der über 65-Jährigen häufig sind und zu Einschränkungen in der Lebensqualität führen, wie Herzinfarkt, Schlaganfall und Diabetes. In Kooperation mit Forschern der beiden Münchner Universitäten sollen aber auch Gedächtnisstörungen und Lungenerkrankungen unter die Lupe genommen werden.
Weiter ...


2. Mai 2008

Wie die Körpergröße reguliert wird: Internationale Studie trägt zehn neue Gene zur Erforschung des Wachstums bei

Warum Menschen in ihrer Körpergröße stark variieren, beginnen Wissenschaftler immer besser zu verstehen. Eine internationale genomweite Studie unter Beteiligung von Wissenschaftlern des Helmholtz Zentrums München entdeckte zehn neue Gene, die die Körperlänge beeinflussen. Sie lieferte gleichzeitig überraschende Einblicke in biologische Netzwerke, die für das Größenwachstum wichtig sind.
Weiter ...


3. April 2008
Regulation der Insulin-Produktion gestört: Genomstudie wirft neues Licht auf die Entstehung von Diabetes

Typ 2 Diabetes zählt zu den chronischen Krankheiten, die global im Steigen begriffen sind. In Deutschland sind etwa 8 Millionen Menschen betroffen, dazu kommt noch eine relativ hohe Dunkelziffer unerkannter Diabetiker. Neues Licht auf die Entstehung dieser Krankheit wirft eine jetzt veröffentlichte Meta-Analyse1) zur Genetik des Typ 2 Diabetes. Die internationale Studie unter Beteiligung von Wissenschaftlern des Helmholtz Zentrums München erhärtet Befunde, wonach die Erkrankung auf einer...
Weiter ...


18. März 2008

Gen mit starkem Einfluss auf den Harnsäurespiegel und auf Gicht gefunden


Patienten, die unter Gicht leiden, werden durch Schmerzattacken gequält. Ursache der Gicht ist ein erhöhter Harnsäurespiegel. Wissenschaftler des Helmholtz Zentrums München haben Varianten im Genom identifiziert, die bei Personen mit niedrigen Harnsäurespiegeln häufiger sind als in der Normalbevölkerung.
Weiter ...


19. Dezember 2007
Früherkennung von Diabetes – CRP als geschlechtsspezifischer Biomarker

2004 wurden 7,6% der deutschen Bevölkerung aufgrund einer Diabetes Typ 2 Erkrankung behandelt. Demgegenüber wird die Gesamterkrankungshäufigkeit gegenwärtig auf etwa 15% geschätzt, d.h. viele erkrankte und gefährdete Personen leben noch unerkannt. Somit ist die Früherkennung von gefährdeten Personen von entscheidender Bedeutung. Oftmals kann eine rechtzeitige Änderung des Lebensstiles (Ernährung, Gewichtsreduktion, Bewegung) bei diesem Personenkreis eine Verzögerung des Ausbruchs der Erkrankung...
Weiter ...


9. November 2007
Großer Schub für die Diabetesforschung: Neues virtuelles Institut unter Federführung des GSF-Forschungszentrums für Umwelt und Gesundheit gegründet

Die Erforschung der Volkskrankheit Diabetes Typ 2 weiter vorantreiben und die Vernetzung des GSF - Forschungszentrums für Umwelt und Gesundheit mit den Hochschulen verstärken wird das virtuelle Institut „Molekulare Grundlagen der Glucoseregulation und des Typ 2 Diabetes“, das das GSF-Institut für Epidemiologie in Kooperation mit den Münchener Universitätskliniken der LMU und der TU gründet.
Weiter ...


11. September 2007
Restless-Legs-Genetik in Bewegung - Erstmals genetische Risikofaktoren für das Restless-Legs-Syndrom identifiziert

Wer unter dem Restless-Legs-Syndrom (RLS) leidet, den quälen allabendlich unangenehme Empfindungen in den Beinen, gegen die nur Bewegung hilft. Bisher war völlig unklar, was diese Beschwerden auslöst. Münchner Wissenschaftler des GSF - Forschungszentrums für Umwelt und Gesundheit, der TU München und des Max-Planck-Instituts für Psychiatrie haben nun Sequenzvarianten im Genom identifiziert, die bei RLS-Patienten häufiger sind als in der Normalbevölkerung.
Weiter ...


20. Juli 2007
Aufklärung der gesundheitlichen Wirkung von feinen und ultrafeinen Partikeln

Das GSF – Forschungszentrum für Umwelt und Gesundheit rangiert in der Luftschadstoff-Forschung auf Platz 1 der europäischen Forschungseinrichtungen. Dies ist das Ergebnis eines Rankings der in den vergangenen zehn Jahren meist zitierten Publikationen zum Thema "Air Pollution", welches der Informationsanbieter "Essential Science Indicators" Anfang 2006 veröffentlicht hat.
Weiter ...


26. Februar 2007

Zum Tag der Gesundheitsforschung: Herzinfarktrisiko nimmt ab – Diabetesrisiko nimmt zu

Die absolute Zahl der Herz-Kreislauferkrankungen – nach wie vor Todesursache Nummer eins in Deutschland – wird wegen der fortschreitenden Überalterung der Bevölkerung in Zukunft eher zu- als abnehmen. Relativ gesehen gibt es allerdings auch eine gute Nachricht: Das Herzinfarktrisiko ist in den letzten Jahren aufgrund medizinischer Fortschritte in der frühzeitigen Behandlung zurückgegangen.
Weiter ...


6. Dezember 2006
Ausgezeichnete Feinstaubmessung

Für ihren Beitrag zum Umwelt- und Gesundheitsschutz wird die Augsburger Aerosolmessstation des GSF – Forschungszentrums für Umwelt und Gesundheit und ihrer Projektpartner mit dem Titel „offizielles Leitprojekt des Kompetenzzentrums Umwelt“ ausgezeichnet.
Weiter ...


13. April 2006
Neue Genvariante für Fettleibigkeit entdeckt

Zeigt die Waage nicht das Wunschgewicht, so kann die Ursache hierfür auch in den Genen liegen: Etwa zehn Prozent der Bevölkerung besitzen eine genetische Variante, die das Risiko für Übergewicht und Fettleibigkeit (Adipositas)* im Kindes- und Erwachsenenalter erhöht. Adipositas gilt unter anderem als eine der Ursachen für Bluthochdruck, Typ-2-Diabetes, Herzinfarkt und einige Krebsarten.
Weiter ...


1. November 2005
Wissen schaf(f)t Vertrauen: GSF – Forschungszentrum und Münchener Rück Stiftung luden zum Dialog

Das GSF – Forschungszentrum für Umwelt und Gesundheit und die Münchener Rück Stiftung veranstalteten am 31. Oktober gemeinsam die Podiumsdiskussion „Die Risiken der Münchner – Persönliche Wahrnehmung und Realität“. Eingeladen waren Vertreterinnen und Vertreter aus Umwelt- und Gesundheitsbehörden von Stadt, Land und Kommune, aus Politik und Wirtschaft.
Weiter ...


26. Januar 2005
Von Herzinfarkt und Straßenstaub 20 Jahre Kooperative Gesundheitsforschung in der Region Augsburg (KORA)

Luftverschmutzung treibt unter Umständen die Herzinfarktrate in die Höhe. Dies ist eines der Aufsehen erregenden Ergebnisse aus der KORA-Studie, in deren Rahmen Wissenschaftler seit 1984 den Gesundheitszustand und die Lebensumstände von Augsburger Bürgern unter die Lupe nehmen. Ursprünglich eine Studie mit dem Ziel, Risikofaktoren für Herz-Kreislauf- Erkrankungen zu ermitteln, bezieht KORA inzwischen zahlreiche zusätzliche Faktoren ein, um die Ursachen weiterer wichtiger chronischer Krankheiten ...
Weiter ...


21. Oktober 2004
Straßenverkehr kann in unseren Städten Herzinfarkte auslösen

Steht das Auftreten von Herzinfarkten in Verbindung mit Aufenthalten in Verkehrsmitteln? Im Rahmen des Projekts „Kooperative Gesundheitsforschung in der Region Augsburg (KORA)“, initiiert vom GSF - Forschungszentrum für Umwelt und Gesundheit, wurde dieser Fragestellung nachgegangen. In der Studie unter Leitung von Dr. Annette Peters aus dem Institut für Epidemiologie der GSF konnte bei 691 Herzinfarktüberlebenden ein Zusammenhang beobachtet werden. Die Ergebnisse, die in der heutigen Ausgabe ...
Weiter ...


30. Juli 2003
Trend zu gesunder Ernährung vorläufig gestoppt?

Das GSF-Forschungszentrum für Umwelt und Gesundheit hat auf der Basis vier groß angelegter epidemiologischer Studien Trends im Ernährungsverhalten von 1984 bis 2001 unter die Lupe genommen und die Ergebnisse dazu nun veröffentlicht. Zur Überraschung der GSF-Wissenschaftler erreichte der allgemeine Trend hin zu gesunder Ernährung seinen vorläufigen Höhepunkt bereits in der zweiten Hälfte der 80er Jahre. Er hielt zwar bis 1995 weiter an, im Verlauf bis 2001 trat dann allerdings eine leichte ...
Weiter ...


14. April 2003
Jeder zweite Diabetiker ist ahnungslos

Etwa 40 Prozent der 55 bis 74-Jährigen in Deutschland leiden unter einer mehr oder minder schweren Form der Störung ihres Blutzucker-Stoffwechsels, aber nur ein Viertel weiß davon. Betrachtet man allein die Fälle an Diabetes mellitus, so ist das Verhältnis von Wissenden zu Unwissenden noch drastischer: Jeder zweite Diabetiker ist ahnt nichts von seiner Erkrankung. Diese dramatischen Erkenntnisse brachten jüngst Wissenschaftler der GSF- Studiengruppe "Kooperative Gesundheitsforschung in der ...
Weiter ...


13. Juli 2000
Forschung im öffentlichen Interesse

Kaum ein Forschungszentrum arbeitet so nah am öffentlichen Interesse wie das GSF-Forschungszentrum für Umwelt und Gesundheit, erklärte Professor Ernst-Günter Afting anlässlich des 40. Jubiläums der GSF in Neuherberg bei München.
Weiter ...


14. Oktober 1996
KORA erfaßt Krankheitsrisiken und ihre Folgen

Die Räume sind frisch geweißelt, die Telefone angeschlossen, die Fragebögen gedruckt, die Bleistifte gespitzt, die Untersucherinnen geschult, das EKG- und das Ultraschallgerät betriebsbereit. Bis zu 16 Studienteilnehmer kommen seit Ende Oktober täglich in das neue KORA-Studienzentrum in Augsburg.
Weiter ...