kora - kooperative gesundheitsforschung in der region augsburg

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Über die Institute für Epidemiologie

Die Institute für Epidemiologie des Helmholtz Zentrums München verfolgen das zentrale Ziel, die Rolle von Umwelteinflüssen und genetischen Veranlagungen auf die menschliche Gesundheit mit epidemiologischen Methoden zu untersuchen. Die Forschung wird zusammen mit dem Institut für Medizinische Informationsverarbeitung, Biometrie und für Epidemiologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München durchgeführt. 

Im Einzelnen gibt es folgende vier Institute, die künftig zu einem Department zusammengefasste werden:

Institut für Epidemiologie I:
Das Institut erforscht die Bedeutung von Umwelt- und Lebensstilfaktoren, genetischer Konstitution und Stoffwechsel bei der Entstehung und Progression von Atemwegserkrankungen (COPD, Asthma), allergischen Erkrankungen der Haut, Stoffwechselerkrankungen (intermediären Phänotypen des Typ 2 Diabetes, Adipositas etc.) und ausgewählten Krebserkrankungen (z.B. Lungenkrebs).  Das Institut nutzt hierzu die Daten und biologischen Proben aus den laufenden Kinderkohorten (GINI und LISA), der MONICA/KORA-Studie, und beteiligt sich federführend an der Planung der Nationalen Kohorte, einer neuen, zukunftsweisenden Kohortenstudie für Erwachsene in Deutschland
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Institut für Epidemiologie II:
Das Institut erforscht die Rolle von Umwelt und Lebensstil bei der Entstehung von Diabetes, Erkrankungen  des Herzens und der Psyche. Dabei werden auch die genetische Prädisposition  und molekulare Marker berücksichtigt. Unsere Forschung stützt sich auf die einzigartigen Ressourcen der KORA-Kohorte, des KORA-Herzinfarktregisters und der KORA-Aerosol-Messstation. Mit Folgestudien innerhalb der Kohorte werden Frühformen ausgesuchter chronischer Erkrankungen und deren Vorkommen bestimmt. Erst vor Kurzem wurden der KORA-Forschungsplattform Module zur Bestimmung der Gesundheit im Alter hinzugefügt.
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Institut für Genetische Epidemiologie:
Das Institut für Genetische Epidemiologie beschäftigt sich mit genetischer Statistik. Dies beinhaltet die Planung, Durchführung und Auswertung von Genkartierungsprojekten bei komplexen Krankheiten sowie die Entwicklung und Implementation neuer statistischer Verfahren. Ziel des Instituts ist es, zur Aufklärung der genetischen Ursachen für komplexe Krankheiten beizutragen.
Die Aktivitäten erstrecken sich auf genomweite Assoziationsstudien sowie Kopplungsanalysen (Familienstudien) bei unterschiedlichsten Krankheiten. Der Schwerpunkt liegt auf Phänotypen, die im Rahmen der populationsbasierten KORA-Kohorte untersucht werden.
Das Institut für Genetische Epidemiologie beherbergt die KORA-gen-Plattform. Diese Datenbank beinhaltet umfangreiche Genotypdaten sowie Metaboliten-, Methylierungs- und Expressionsprofile der KORA-Kohorte. Die Plattform bietet Zugang zu Genotyp- und Phänotypdaten sowie zu Bioproben für kooperative Forschungsprojekte.
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Abteilung für Molekulare Epidemiologie:
Das Ziel der selbstständigen Abteilung ist die Entschlüsselung der molekularen Mechanismen komplexer Erkrankungen wie Diabetes Typ 2, kardiovaskuläre Erkrankungen, atopisches Ekzem, Lungenkrebs oder Adipositas. Die Abteilung ist im Genom Analyse Zentrum des HMGU untergebracht, wo aktuelle Methoden für Genomik, Epigenomik, Transkriptomik, Proteomik, Metabolomik und funktionelle Analysen etabliert sind. Wir wenden diese Methoden auf unsere populationsbasierten Kinder und Erwachsenenkohorten (KORA, GINI, LISA) sowie spezielle Fallstudien für bestimmte Krankheiten an. Zusätzlich ist die Abteilung für die Bioprobenbank des Department für Epidemiologie verantwortlich, welche DNA, RNA, Serum-, Plasma- und Urinproben sowie immortalisierte Zelllinien beherbergt. Außerdem wird die Probenverwaltung und Lagerung für die Deutsche Nationale Kohorte übernommen.
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