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Broschüren

Vom Labor in die Klinik - Translationale Forschung in der GSF (Online-Ausgabe)

Broschüre "Vom Labor in die Klinik"Das gedruckte Heft kann unter folgender Adresse bestellt werden bei:
GSF - Forschungszentrum für Umwelt und Gesundheit,
Öffentlichkeitsarbeit,
Ingolstädter Landstraße 1,
85764 Neuherberg
Fax: 089/ 3187 - 3324,
E-Mail: oea@gsf.de

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Download von Einzelbeiträgen:

Prof. Dr. Günther WessVorwort von Prof. Dr. Günther Wess, Wissenschaftlischer Geschäftsführer des GSF - Forschungszentrums für Umwelt und Gesundheit
Bei der GSF arbeiten wir an den Grundlagen einer zukünftigen Medizin und Versorgung sowie an Ökosystemen mit wesentlicher Bedeutung für die Gesundheit des Menschen. Durch ein besseres Verständnis der Umwelteinflüsse auf die Gesundheit und Krankheitssysteme können wir wirkungsvolle Maßnahmen zur Prävention im Sinne einer kausalen Therapie ableiten. Daher stehen umweltbedingte Erkrankungen im Mittelpunkt unserer Forschungsarbeiten. Es kommt uns entscheidend darauf an, dass Ergebnisse aus der biomedizinischen Grundlagenforschung rasch den Patienten zu Gute kommen. Translationale Forschung – die Umsetzung von Erkenntnissen aus der Grundlagenforschung in die klinische Anwendung und umgekehrt – ist dabei unser Schlüssel zum Erfolg. [Zum Artikel - pdf-Datei, 35 KB]


Brücken bauen für eine Medizin von morgenBrücken bauen für eine Medizin von morgen – Translationale Forschung in der GSF
Erkenntnisse aus der biomedizinischen Grundlagenforschung unmittelbar für die Prävention, Diagnostik und Behandlung von Krankheiten anwenden – das ist der Kerngedanke translationaler Forschung in der Medizin. Kliniker und Grundlagenforscher entwickeln auf der einen Seite neue Methoden für die Klinik und spiegeln auf der anderen Seite Beobachtungen am Patienten zurück in das Labor. Das GSF – Forschungszentrum für Umwelt und Gesundheit vereinigt in seinem Forschungsansatz alle wesentlichen Eckpfeiler für erfolgreiche translationale Forschung: Exzellente Grundlagenforschung, die enge Vernetzung mit Klinikpartnern sowie international genutzte Forschungsplattformen bieten ein gemeinsames Fundament für den Wissensaustausch. Damit leistet die GSF ihren Beitrag für neue Ansätze einer individualisierten Diagnostik, Prävention und kausalen Therapie. [Zum Artikel - pdf-Datei, 55 KB]

Forschung am KrankenbettForschung am Krankenbett - Die Klinischen Kooperationsgruppen der GSF
Durch ein noch junges Instrument translationaler Forschung, dem Konzept der „Klinischen Kooperationsgruppen“, verknüpft die GSF ihre biomedizinische Grundlagenforschung auf ideale Weise mit der klinischen Forschung in ihrer direkten Umgebung. Klinisch relevante Fragestellungen bilden so eine fruchtbare Symbiose mit hypothesengeleiteter, experimenteller Forschung. Langfristiges Ziel ist die Translation neuer Diagnose- und Therapiestrategien in die klinische Praxis. [Zum Artikel - pdf-Datei, 223 KB]


Hyperthermie – Hitzeschock für TumorenHyperthermie – Hitzeschock für Tumoren
Mit seinen Arbeiten zum Nutzen der regionalen Tiefenhyperthermie (RHT) für die Krebstherapie begann Prof. Rolf Issels, Leiter der Klinischen Kooperationsgruppe „Hyperthermie“ in der GSF, bereits Mitte der 80er Jahre. Seit 1993 wird die RHT als Behandlungsmethode im Rahmen eines Modellvorhabens von den Krankenkassen durchgeführt. 1999 wurde die KKG gegründet, deren Forschungsspektrum von der klinischen Forschung zur Tiefenhyperthermie bis hin zur biologischen Forschung auf dem Gebiet der Immunologie und der Zellbiologie reicht. [Zum Beitrag, pdf-Datei, 156 KB]


Entzündliche LungenerkrankungenEntzündliche Lungenerkrankungen
Chronische Bronchitis und andere Atemwegserkrankungen können auch durch inhalierte Partikel hervorgerufen werden. Die Klinische Kooperationsgruppe „Entzündliche Lungenerkrankungen“ der GSF analysiert in Zusammenarbeit mit den Asklepios-Fachkliniken die Mechanismen der Pathogenese. Mit ihrer Arbeit erschließt die Gruppe neue Wege für die Diagnostik und Therapie entzündlicher Lungenerkrankungen. [Zum Beitrag - pdf-Datei, 135 KB]



Pioniere der KnochenmarktransplantationPioniere der Knochenmarktransplantation
Gerade durch die enge Vernetzung von Labor und Klinik haben sich Grundlagenforscher und Ärzte der GSF als Pioniere der Knochenmarktransplantation hervorgetan: 1975 rettete Prof. Hans-Jochem Kolb, heute Leiter der Klinischen Kooperationsgruppe „Hämatopoetische Zell-Transplantation“, gemeinsam mit Kollegen vom Krankenhaus Schwabing der Stadt München, einem Jugendlichen mit Knochenmarkversagen durch die Übertragung gesunden Knochenmarks das Leben. Es war die erste erfolgreiche Transplantation dieser Art in Deutschland. [Zum Beitrag, pdf-Datei, 130 KB]


Pollen mit MehrfachwirkungPollen mit Mehrfachwirkung - Bahnbrechende Erkenntnisse für die Allergologie
Pollen sind mehr als nur Allergenträger - sie können sich über die Freisetzung von Fettsäuren selbst den Weg für die Entwicklung einer allergischen Reaktion bahnen. Diese wichtige Entdeckung machte jüngst die Klinische Kooperationsgruppe „Umweltdermatologie und Allergologie“ der GSF unter Leitung von Prof. Dr. Heidrun Behrendt. [Zum Beitrag, pdf-Datei, 277 KB]



Husten ist nicht gleich HustenHusten ist nicht gleich Husten - Erstmals immunspezifische Marker gefunden
Die Klinische Kooperationsgruppe „Immunregulation im Kindesalter“ hat sich auf die Suche nach immunspezifischen Markern begeben, mit deren Hilfe eine diagnostische Unterscheidung von allergischem Husten gegenüber Husten anderer Ursachen erleichtert wird und damit gezieltere Therapieansätze als bisher möglich sind. Und sie hat einen ersten Erfolg erzielt. [Zum Beitrag, pdf-Datei, 115 KB]



Entwicklung von KrebsimpfstoffenWegweisende Strategie zur Entwicklung von Krebsimpfstoffen
Um spezifische Impfstoffe gegen bösartige Erkrankungen entwickeln zu können, müssen geeignete Zielantigene identifiziert werden. Von der Klinischen Kooperationsgruppe „Pädiatrische Tumorimmunologie“ wurde kürzlich dank eines neuen Verfahrens ein strategischer Durchbruch bei der Suche nach T-Helferzell-Antigenen von Krebszellen errungen. Erste so identifizierte Antigene lieferten vielversprechende Ansatzpunkte für die Immuntherapie virusassoziierter Tumoren. Von diesem Verfahren erwartet sich die Gruppe einen entscheidenden Beitrag zur Immuntherapie von Krebs bei Erwachsenen und Kindern. [Zum Beitrag, pdf-Datei, 167 KB]

Neue Wege in der DepressionsforschungVom Modell zum Patienten - Neue Wege in der Depressionsforschung
Die Weltgesundheitsorganisation WHO geht davon aus, dass Depressionen zusammen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen im Jahr 2020 die größte Gruppe von Erkrankungen bilden werden. In der Klinischen Kooperationsgruppe „Molekulare Neurogenetik“ versuchen GSF- und Max-Planck-Wissenschaftler gemeinsam, die molekularen Mechanismen und Ursachen von Depression und Angststörungen aufzuklären und damit neue Ansätze für geeignete Therapieformen zu finden. Nun haben sie in einer klinischen Studie festgestellt, dass der Hormonhaushalt bei Patienten mit psychiatrischen Erkrankungen deutliche Veränderungen aufweist. Damit könnten vielleicht schon in naher Zukunft Medikamente auf hormoneller Ebene als Alternative zu klassischen Antidepressiva zum Einsatz kommen. [Zum Beitrag - pdf-Datei, 145 KB]

Klinische Forschungsplattformen in der GSFGemeinsam stark - Klinische Forschungsplattformen in der GSF
Neu ist der Gedanke keineswegs: Wissenschaftler verschiedener Disziplinen betreiben eine gemeinsame Forschungseinheit, in welcher sie auf gemeinsame Ressourcen zugreifen, gemeinsame Kommunikationswege nutzen und gemeinsame Studien entwerfen. Ziemlich neu ist aber die Einrichtung von Forschungsplattformen an der Schnittstelle zwischen Labor und Krankenbett. Die GSF unterhält bereits drei davon – Instrumente der Translationsforschung par excellence. [Zum Beitrag - pdf-Datei, 50 KB]


Die Immunmonitoring-Plattform in der GSFTechnik und Know-how für alle - Die Immunmonitoring-Plattform in der GSF
Mit Hilfe neuester Technologien können heute Immunantworten bei Patienten, die im Rahmen klinischer Studien behandelt werden, zuverlässig überwacht werden. Zu diesem Zweck richteten die GSF-Institute für Molekulare Immunologie und für Molekulare Virologie im Jahre 2004 gemeinsam eine Immunmonitoring-Plattform ein, die heute allen Klinischen Kooperationsgruppen der GSF, aber auch externen Klinikpartnern zur Verfügung steht. [Zum Beitrag - pdf-Datei, 96 KB]


Monoklonale Antikörper nach MaßService auf höchstem Niveau - Monoklonale Antikörper nach Maß
Vom Immunsystem seit Jahrmillionen etabliert, sind Antikörper schon seit langem nicht mehr aus Forschung und Therapie wegzudenken. Gute Antikörper herzustellen ist aber eine Sache für Spezialisten – und nicht jede Einrichtung hat dafür so hervorragende Möglichkeiten wie die GSF. Mit ihrer Forschungsplattform Monoklonale Antikörper stellt sie eine wichtige Schnittstelle im Netzwerk der Gesundheits- und Umweltforschung dar. [Zum Beitrag - pdf-Datei, 86 KB]


Die Gesundheitsplattformen MONICA und KORAKampf gegen Volkskrankheiten - Die Gesundheitsplattformen MONICA und KORA
Seit bereits gut 20 Jahren betreibt die GSF eine Gesundheitsforschungsplattform im Raum Augsburg. Ärzte, Epidemiologen, Statistiker und Genetiker nehmen dort gemeinsam Volkskrankheiten wie Diabetes, Herzkreislauferkrankungen oder Allergien unter die Lupe. In großen, für die Bevölkerung repräsentativ ausgewählten Studienpopulationen untersuchen die Wissenschaftler neben den klassischen Risikofaktoren auch Ernährungsgewohnheiten, körperliche Aktivität, psychosoziale Faktoren oder die Inanspruchnahme der medizinischen Versorgung. [Zum Beitrag - pdf-Datei, 95 KB]

Forschung aktuell

Neue HIV-Impfstoffe im klinischen TestMit den eigenen Waffen schlagen: Neue HIV-Impfstoffe im klinischen Test
Die Entwicklung eines Impfstoffs, der das Immunsystem zum Kampf gegen HIV stimuliert, ist eine der größten Herausforderungen in der AIDS-Forschung. Dabei steht die Impfstoffforschung vor der großen Aufgabe, einen therapeutischen Impfstoff gegen eine schon bestehende Infektion zu entwickeln. Erste Erfolge erzielten Wissenschaftler nun am GSF-Institut für Molekulare Virologie mit einem Impfstoff auf Basis eines gentechnisch veränderten Vaccinia-Virus, der nun mit einem weiteren Impfstoff zu einer schlagkräftigen Verbindung kombiniert werden soll. Mit Hilfe solcher Kombi-Impfstoffe hoffen die Wissenschaftler, eines Tages Gesunde vor einer Infektion schützen zu können. [Zum Beitrag - pdf-Datei, 208 KB]

Therapeutische Impfung gegen NierenkrebsDas Immunsystem in Schwung bringen: Therapeutische Impfung gegen Nierenkrebs
Das Nierenzellkarzinom ist der häufigste bösartige Nierentumor. In Deutschland gibt es pro Jahr etwa 14.000 Neuerkrankungen, die meist durch Zufall entdeckt werden. Bisher sind Patienten mit metastasierendem Nierenzellkarzinom kaum therapierbar, da die Tumorzellen auf Bestrahlung oder Chemotherapie praktisch nicht ansprechen. Wissenschaftler am GSF-Institut für Molekulare Immunologie entwickeln neue Therapieformen, die das Immunsystem des Patienten aktivieren sollen, um Tumorzellen effektiv zu bekämpfen. [Zum Beitrag - pdf-Datei, 202 KB]


DNA-VerpackungDNA-Verpackung – Ein neuer Ansatzpunkt in der Krebstherapie
Die Therapie von Krebserkrankungen ist eine der großen Herausforderungen für die moderne Wissenschaft. Es gilt, die Ursachen der Tumorbildung zu verstehen und Methoden zu entwickeln, die es erlauben, entartete Zellen wieder in ihre gesunden Vorläufer zurückzubilden oder sie selektiv abzutöten. In den letzten Jahren hat sich herausgestellt, dass die Verpackung der Erbsubstanz DNA im Chromatin eine zentrale Rolle im Krebsgeschehen spielt. Wissenschaftler am GSF-Institut für Toxikologie untersuchen eine Klasse von Enzymen – die Histon-Deacetylasen –, die die Verpackung der DNA maßgeblich beeinflussen und somit einen potenziellen Angriffspunkt für eine Krebstherapie darstellen. [Zum Beitrag - pdf-Datei, 153 KB]

Strahlenreduzierung in der ComputertomographieBilder besser berechnen - Strahlenreduzierung in der Computertomographie
Ob gebrochenes Bein, schmerzende Zahnwurzel, Verdacht auf Brustkrebs oder Lungenentzündung - der Arzt röntgt. Die energiereichen Strahlen sind heute aus dem medizinischen Alltag nicht mehr wegzudenken. Knapp 40 Prozent der medizinischen Strahlenbelastung stammen aus computertomographischen Untersuchungen und die Anzahl der CT-Aufnahmen wird in Zukunft weiter steigen - damit verbunden auch die Strahlenexposition. Wissenschaftler im GSF – Institut für Strahlenschutz haben ein neues Verfahren entwickelt, das mit deutlich geringerer Strahlendosis Aufnahmen hoher Qualität liefert. [Zum Beitrag - pdf-Datei, 187 KB]

Glossar und Bildquellen [Zum Beitrag - pdf-Datei, 20 KB]