Netzwerk Nanopartikel und Gesundheit (NanoHealth)
Präambel
Kontakt
Dr. Wolfgang KreylingE-mail: kreyling@helmholtz-muenchen.de
Anschrift
Helmholtz Zentrum München
Institut für Inhalationsbiologie
Netzwerk Nanopartikel und Gesundheit
Ingolstädter Landstraße 1
D-85764 Neuherberg
Tel.: +49-(0)89/3187-2309
Fax: +49-(0)89/3187-3397
Die Inhalation luftgetragener Partikel stellt ein Gesundheitsrisiko für suszeptible (empfindliche) Personen dar. Allerdings ist bisher nicht ausreichend bekannt, welche chemischen, physikalischen oder biologischen Eigenschaften der Partikel einschließlich der Gasphase eine gesundheitsrelevante Bedeutung haben (siehe internationale Literaturreferenzen). Vor diesem Hintergrund haben sich fünf Institute (EPI, IHB, IÖC, ISS, TOX) und eine der Klinischen Kooperationsgruppen (UDA) der GSF zusammengeschlossen, um in den kommenden fünf Jahren die in der GSF vorhandene Expertise zum Thema „Gesundheitsrelevanz von Aerosolen“ zu bündeln. Es sollen die wissenschaftlichen Aktivitäten auf diesem Gebiet vorangetrieben und die von einzelnen GSF-Instituten auf dem Gebiet der Aerosolforschung bereits erreichte Stellung ausgebaut werden, um so gemeinsam eine internationale Spitzenstellung zu erreichen (siehe Literatur der GSF-Institute).
Dieses anspruchsvolle Ziel soll durch interdisziplinäre wissenschaftliche Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Forschungsbereichen in der GSF erreicht werden. Dazu ist geplant, die derzeit in den beteiligten Instituten bereits laufenden Aktivitäten zu koordinieren und zu erweitern, parallel laufende Arbeiten zusammenzufassen und gezielte, zeitlich begrenzte Kooperationen zu initiieren. Bereits existierende wissenschaftliche Kooperationen zu einschlägigen Themen sollen gefördert werden, um effektiv zu einer umfassenden Lösung der bearbeiteten Fragestellungen zu kommen. Die beteiligten GSF-Institute sowie die Klinische Kooperationsgruppe haben bereits verbindlich zugesagt, im Fall der Realisierung einen essentiellen Teil des vorhandenen Mitarbeiterpotentials in dieses Projektfeld einzubringen. Es ist daran gedacht, in begrenztem Rahmen Personal für die Bearbeitung von Aufgaben innerhalb des Projektfelds bereitzustellen.
Die Aktivitäten dieses Projektfeldes sind in völliger Übereinstimmung mit dem neuen wissenschaftlichen Gesamtkonzept der GSF und ein erster Schritt in Richtung einer umfangreichen Kooperation innerhalb der GSF auf dem Gebiet der naturwissenschaftlichen und biomedizinischen Aerosolforschung. Die Initiative soll stimulierend auf weitere GSF-Institute wirken, damit die noch fehlende, notwendige Expertise durch deren Mitwirkung im Projektfeld ergänzt wird.
