Netzwerk Nanopartikel und Gesundheit (NanoHealth)
Vernetzung > Erhöhte allergene Wirkung des Umweltaerosols von Hettstedt im Vergleich zu Zerbst
Kontakt
Dr. Wolfgang KreylingE-mail: kreyling@helmholtz-muenchen.de
Anschrift
Helmholtz Zentrum München
Institut für Inhalationsbiologie
Netzwerk Nanopartikel und Gesundheit
Ingolstädter Landstraße 1
D-85764 Neuherberg
Tel.: +49-(0)89/3187-2309
Fax: +49-(0)89/3187-3397
In den 90er Jahren zeigten 3 Kohortenstudien an Kindern von Hettstedt höhere Krankheitssymptome als in Zerbst, zwei Städten in Sachsen-Anhalt (Heinrich et al.). Diese Beobachtungen wurden in einer klinischen Studie an gesunden Probanden (GSF + Fraunhofer: Krug et al.), durch toxikologische Untersuchungen an einem allergischen Mausmodell (EPA + GSF: Gavett et al.) und durch oxidatives Stresspotential von Staubproben gestützt (GSF + Umweltmedizinische Forschung: Borm et al.).
Um die zugrunde liegenden Mechanismen besser zu verstehen, wurde ein interdisziplinäres Forschungsprojekt entworfen, in dem umfangreiche Mengen gesammelter PM 2.5 Stäube aus Hettstedt und Zerbst auf ihre chemische Zusammensetzung und ihre gesundheitlichen Auswirkungen untersucht werden. Schwerpunkt wird die allergene Wirkung des Hettstedt Staubs gegenüber dem Kontrollstaub aus Zerbst sein.
Links:
- GSF-Institut für Epidemiologie (EPI)
- GSF-Institut für Inhalationsbiologie (IHB)
- Klinische Kooperationsgruppe Umweltdermatologie und Allergologie (UDA)
- GSF-Institut für Toxikologie (TOX)
- GSF-Institut für Ökologische Chemie (IÖC)
- GSF-Institut für Strahlenschutz (ISS)
