Pressemitteilungen 2010
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Prof. Dr. Anette-Gabriele Ziegler übernimmt neues Institut für Diabetesforschung am Helmholtz Zentrum München
Neuherberg/München, 12. März 2010. Am Helmholtz Zentrum München wird ab 15. März 2010 ein neues Institut für Diabetesforschung unter Leitung der Medizinerin Professor Dr. Anette-Gabriele Ziegler etabliert. Ziegler ist eine der weltweit renommiertesten Forscherinnen auf dem Gebiet des Typ 1-Diabetes. Sie ist in vielen internationalen Diabetes-Netzwerken vertreten und in Deutschland Sprecherin des Kompetenznetzes Diabetes mellitus. Das Institut wird seinen Schwerpunkt auf die Erforschung des Typ...

Metabolomics liefern neue Ansätze für eine personalisierte Medizin
Internationales Symposium bringt Partner aus Forschung und Industrie zusammen

AtemWeg – Stiftung zur Erforschung von Lungenkrankheiten errichtet: Helmholtz Zentrum München und Münchner Bank fördern ab 2010 gemeinsam die Lungenforschung
Neuherberg / München, 26. Februar 2010. Heute gaben das Helmholtz Zentrum München und die Münchner Bank eG die Errichtung einer Stiftung zur Erforschung von Lungenkrankheiten bekannt: die Stiftung AtemWeg. Sie unterstützt eines der größten Lungenforschungszentren in Deutschland, das Comprehensive Pneumology Center (CPC). Ziel der Stiftung ist, Diagnostik, Therapie und Vorbeugung von Lungenerkrankungen zu fördern. Dem Kuratorium der Stiftung gehören neben anderen Persönlichkeiten aus...

Strukturaufklärung von Biomolekülen in ihrer natürlichen Umgebung: Neue Grundlage zum molekularen Verständnis biologischer Prozesse und für die Wirkstoffforschung
Neuherberg, 19.02.2010. Wissenschaftler des Helmholtz Zentrums München und der Technischen Universität München (TUM) unter Leitung von Prof. Michael Sattler haben ein neues Verfahren entwickelt, mit dem die räumliche Struktur von Eiweißmolekülen in Lösung effizient bestimmt werden kann. Die Methode ist flexibel und generell anwendbar, um Strukturinformationen für Eiweiße und deren Bindungspartner in Signalwegen und in der Regulation der Genexpression zu gewinnen. Die Ergebnisse sind in der...

Prof. Dr. Jean Marie Buerstedde scheidet aus dem Helmholtz Zentrum München aus
Neuherberg / München, 15. Februar 2010. Der fast zweijährige Rechtsstreit mit Herrn Prof. Dr. Jean Marie Buerstedde über die Leitung des Instituts für Molekulare Strahlenbiologie ist zu Ende. Am vergangenen Freitag wurde auf Anregung des Landesarbeitsgerichts München das Arbeitsverhältnis im gegenseitigen Einvernehmen rückwirkend zum 30.06.2008 beendet. Damit ist für alle Beteiligten sowie die ehemaligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Instituts die notwendige Klarheit geschaffen, um die...

Genom einer Modellpflanze für Getreide entschlüsselt
Neuherberg, 11. Februar 2010. Eine internationale Initiative von Wissenschaftlern hat das Genom von Brachypodium distachyon entschlüsselt. Durch seine nahe Verwandtschaft zu den wichtigsten Nahrungs- und Futtergräsern ist die Pflanze wissenschaftlich von großem Wert. Die Ergebnisse der Arbeit, an der die Gruppe „Pflanzliche Genomforschung“ um Dr. Klaus Mayer vom Institut für Bioinformatik und Systembiologie des Helmholtz Zentrums München maßgeblich beteiligt ist, sind in der aktuellen Ausgabe...

Zusammenhang zwischen frühkindlicher Neurodermitis und psychischen Auffälligkeiten bei Kindern entdeckt
Neuherberg, 10. Februar 2010. Neurodermitis in der frühen Kindheit kann die psychische Verfassung im späteren Leben beeinflussen. Das zeigt eine umfassende Geburtenkohortenstudie, an der Wissenschaftler des Helmholtz Zentrums München beteiligt sind. In Kooperation mit Kollegen von der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU), der Technischen Universität München (TUM) und dem Marienhospital in Wesel (Nordrhein-Westfalen) untersuchten sie 5991 Kinder, die zwischen 1995 und 1998 geboren sind. Die...

Mathematisches Modell simuliert erfolgreich die Entwicklung von Mittel- und Hinterhirn
Neuherberg, 9. Februar 2010. Systembiologen um Fabian Theis vom Helmholtz Zentrum München haben in einem Computermodell die Genexpression im Bereich der Mittel-Hinterhirn-Grenze des Neuralrohrs im Maus-Embryo erfolgreich simuliert. Damit ist ein weiterer Schritt zum Verständnis des zeitlichen und räumlichen Ablaufs der Gehirnentwicklung auf System-Ebene gelungen. Das mathematische Modell ließe sich nach Ansicht der Wissenschaftler auch andere biologische Prozesse der Muster-Bildung einsetzen....

Neue Genvarianten für Diabetes erklären Funktion der Betazelle
Düsseldorf, Neuherberg, 3.2.2010. Zwei große internationale Studien mit Beteiligung des Helmholtz Zentrums München und des Deutschen Diabetes-Zentrums in Düsseldorf haben neue genetische Varianten gefunden, die einen Einfluss auf die Glukoseregulation im menschlichen Organismus haben und mit einem erhöhten Risiko für Typ-2-Diabetes assoziiert sind. Langfristig tragen diese Ergebnisse zu Prävention und Therapie des Typ-2-Diabetes bei. Beide Studien sind in der aktuellen Ausgabe der...

Schlüsselmechanismus zur Vermehrung von Epstein-Barr-Viren gefunden
Neuherberg, 12. Januar 2010. Wissenschaftler des Helmholtz Zentrums München haben einen entscheidenden Mechanismus im Vermehrungszyklus des Epstein-Barr-Virus aufgeklärt. Unter Federführung von Prof. Wolfgang Hammerschmidt gelang es, die Funktion eines Proteins zu identifizieren, das für die Vermehrung des Virus eine wesentliche Rolle spielt. Epstein-Barr-Viren können Krebs auslösen. Die in der aktuellen Ausgabe des renommierten Fachmagazins PNAS veröffentlichten Ergebnisse sind damit ein...

Erblicher Risikofaktor für Parkinson identifiziert: Genvariante wirkt sich auf Vitamin B6-Stoffwechsel aus
Neuherberg / München, 11. Januar 2010. Ein internationales Team von Ärzten und Humangenetikern hat einen neuen genetischen Risikofaktor für Morbus Parkinson identifiziert. Beteiligt waren das Institut für Humangenetik des Helmholtz Zentrums München und der Technischen Universität München, die Neurologische Klinik der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) und die Mitochondrial Research Group der University of Newcastle upon Tyne, England.
"Unsere Studie zeigt das Zusammenspiel von...

Herzkrankheiten: Genvarianten begünstigen Vorhofflimmern
Neuherberg, 11. Januar 2010. Eine noch junge, aber erfolgversprechende Methode hält weltweit Einzug in die Labore der Humangenetiker und der genetischen Epidemiologen: In genomweiten Assoziationsstudien (GWAS) können sie erkrankungsassoziierte Gene und ihre natürlich vorkommenden häufigen Varianten identifizieren, die in der Bevölkerung das Erkrankungsrisiko für Volkskrankheiten erhöhen.
Mit diesem Ansatz erforschten Arne Pfeufer und seine Kollegen vom Helmholtz Zentrum München, vom Klinikum...
