Über das Helmholtz Zentrum München
Das Helmholtz Zentrum München – Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt ist eine Forschungseinrichtung des Bundes und des Freistaats Bayern innerhalb der Helmholtz-Gemeinschaft, der größten Wissenschaftsorganisation Deutschlands. Es ist in derzeit 25 selbstständige Institute und Abteilungen gegliedert und hat ca. 1 700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Der Hauptsitz des Helmholtz Zentrum München liegt in Neuherberg im Norden Münchens auf einem 50 Hektar großen Forschungscampus. Daneben unterhält das Helmholz Zentrum München Forschungsinstitute in der Stadt München sowie Klinische Kooperationsgruppen gemeinsam mit den Münchener Universitäten.
Die Forschung des Helmholtz Zentrum München konzentriert sich auf Themen im Bereich Environmental Health. Den Schwerpunkt bilden umweltbedingte Erkrankungen, wie Lungenerkrankungen und Fehlfunktionen des Immunsystems. Außerdem werden Beiträge zur Aufklärung von Mechanismen bei Entstehung und Fortschreiten von Neurodegeneration, Krebs, Diabetes und weiteren chronischen Erkrankungen geleistet.
Die Entstehung und der Verlauf dieser Erkrankungen werden durch ein Zusammenspiel von persönlichen Risikofaktoren, Lebensstil und Umweltbedingungen beeinflusst. Zur Entwicklung neuer individualisierter Ansätze in Prävention, Diagnostik und kausaler Therapie als Merkmale einer zukünftigen Medizin analysieren Wissenschaftler am Zentrum Interaktionen zwischen genetischer Disposition, biologischen Systemen und Umweltfaktoren. Die Umsetzung der Ergebnisse in klinische Projekte hat Konsequenzen für die Prognose und Therapie dieser Erkrankungen.
Ein wichtiges Ziel ist die enge Verknüpfung von Forschung und Anwendung, welches das Helmholtz Zentrum München mit einem indikations- und disziplinübergreifenden Forschungsansatz in klinischen Kooperationsgruppen und dem Lungenzentrum zusammen mit den regionalen Kliniken verfolgt (Translationaler Ansatz).
