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Umweltbedingte Störungen der
Gesundheit
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Systemische Analyse multifaktorieller Erkrankungen
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Klinische Kooperationsgruppen
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Gesundheit
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Zentrumsthemen
Mechanistische Grundlagen von Erkrankungen

Gestörter Lipidhaushalt in Mitochondrien kann Kardiomyopathie verursachen
Neuherberg, 27.01.12. Störungen im Lipidhaushalt der Mitochondrien* und die damit verbundene funktionelle Beeinträchtigung der mitochondrialen Membranproteine sind mögliche Ursachen von Kardiomyopathien*. Das zeigt eine aktuelle Untersuchung von Wissenschaftlern des Helmholtz Zentrums München und der Technischen Universität München, die aktuell im Fachjournal The American Journal of Human Genetics publiziert wurden und unterstreicht damit die Bedeutung von Lipidmembranen für den...

Antipsychotika können die Aktivität endogener Retroviren beim Menschen verstärken
Neuherberg, 16.01.2012. Die Aktivität humaner endogener Retroviren (HERVs) in Gehirnzellen von Patienten mit Schizophrenie oder bipolaren Erkrankungen kann durch die Behandlung mit antipsychotischen Medikamenten verstärkt werden. Wissenschaftler des Helmholtz Zentrums München zeigen in der aktuellen Ausgabe des Fachjournals PLoS ONE, dass Medikamente wie Valproinsäure wahrscheinlich über epigenetische Veränderungen im Genom die HERV Expression beeinflussen.

Drei neue Risikogene für Neurodermitis ermöglichen neue Ansätze zur Vorhersage und Prävention
Neuherberg, 27.12.2011. Die bisher größte genetische Studie zu Neurodermitis hat drei Gene identifiziert, die entscheidend zum Entstehen der chronischen Hauterkrankung beitragen. Die Ergebnisse der vom Helmholtz Zentrum München initiierten internationalen Studie wurden am 25.12.2011 beim renommierten Fachjounal Nature Genetics veröffentlicht.

Helmholtz Zentrum München baut epidemiologische Forschung aus
Neuherberg, 31.01.2011. Mit Prof. Konstantin Strauch und PD Thomas Illig konnte das Helmholtz Zentrum München zum Jahresbeginn zwei renommierte Epidemiologen gewinnen. Strauch übernimmt das neu gegründete Institut für genetische Epidemiologie und den gleichnamigen Lehrstuhl an der LMU. Illig wird Leiter der selbständigen Abteilung für Molekulare Epidemiologie. Das Helmholtz Zentrum München verstärkt damit seine Expertise weiter: Zusätzlich zum bestehenden Institut für Epidemiologie, geleitet...

Wichtiges Überlebenssignal in aggressiven Lymphomen entdeckt
Neuherberg, 22.12.2010. Wissenschaftlern des Helmholtz Zentrums München in Zusammenarbeit mit der Charité-Universitätsmedizin Berlin ist es gelungen, einen essentiellen Baustein für das Überleben einer Untergruppe von bösartigen Lymphomen aufzudecken. In ihrer aktuellen Veröffentlichung in PNAS konnten die Forscher eine entscheidende Rolle des PI3K Signalweges in bestimmten Lymphomzellen nachweisen. Die Ergebnisse liefern somit neue potentielle Ansatzpunkte für eine Behandlung einer besonders...

Neue Methode zur molekularen Diagnose von mitochondrialen Defekten etabliert–Zusammenhänge auch mit Diabetes und Parkinson
Neuherberg/München, 08.11.2010. Krankheiten wie Parkinson und Diabetes künftig leichter zu diagnostizieren und zu therapieren – diesem Ziel sind Forscher des Helmholtz Zentrums München und der Technischen Universität München einen Schritt näher gekommen. Sie haben durch Exom-Sequenzierung* eines einzelnen Patienten einen Gendefekt identifiziert, der die Atmungskette beim Mitochondrialen Komplex I* behindert und eine Stoffwechselstörung auslöst. Die neue Methode markiert eine drastische...

Helmholtz Zentrum München: Neue Einflussfaktoren für die Diagnose von Typ 2 Diabetes
Neuherberg, 27.10.2010. Ein internationales Wissenschaftler-Team unter Beteiligung des Helmholtz Zentrums München hat neue genetische Faktoren gefunden, die die Konzentration von glykosyliertem Hämoglobin (HbA1C)* beeinflussen. HbA1C ist der wichtigste Blutwert, um den Verlauf von Typ 2 Diabetes mellitus zu verfolgen. Die Ergebnisse sind im renommierten Fachjournal Diabetes veröffentlicht. Ein internationales Wissenschaftler-Team hat mit Hilfe der Metaanalyse von genomweiten...

Wissenschaftler isolieren Nischenzellen aus Blutstammzellen
Da Nischenzellen die Blutbildung unterstützen, könnte dies langfristig dabei helfen, die Entstehung mancher Leukämien zu erklären. Wissenschaftler des Max-Planck Instituts für Immunbiologie in Freiburg und des Helmholtz Zentrums München ist es erstmals gelungen, gezielt Nischenzellen für Blutstammzellen, so genannte hämatopoietische Stammzellen, zu isolieren. Die spezialisierten Nischenzellen bieten diesen Blutstammzellen geeignete Bedingungen, damit sie sich entwickeln, vermehren und...

Wertvolle Einsichten – Wissenschaftler von Helmholtz Zentrum München und TU München klären Strukturdetails eines für die zelluläre Signalweiterleitung wichtigen Proteins auf
Neuherberg, 10.09.2010. Wissenschaftlern vom Institut für Strukturbiologie des Helmholtz Zentrums München und vom Lehrstuhl für Biomolekulare NMR-Spektroskopie an der Technischen Universität München ist es gelungen, die Struktur einer wichtigen Region des Sam68 Proteins aufzuklären. Das renommierte Fachjournal Journal of Biological Chemistry hat die Ergebnisse zur Veröffentlichung der Woche prämiert und das Strukturmodell als Titelbild für seine Ausgabe vom 10. September 2010 gewählt.Mit Hilfe...

Helmholtz Zentrum München entschlüsselt molekularen Selbstschutz-Mechanismus
München, 21. Juli 2010. Das Wissenschaftlerteam unter Leitung von Dr. Vigo Heissmeyer vom Institut für Molekulare Immunologie des Helmholtz Zentrums München hat einen molekularen Mechanismus entschlüsselt, der dazu beiträgt, den Organismus vor dem Angriff durch das eigene Immunsystem zu schützen und so Autoimmunkrankheiten wie Lupus erythematodes* zu verhindern. Die Forscher zeigten, dass das Protein Roquin der Hauptakteur ist und, entgegen bisheriger Annahmen, microRNAs* keine Rolle...

Wichtiger Schritt zum Verständnis der Entstehung von Ziliopathien
Neuherberg, 21. Juli 2010. Das Team um Dr. Heiko Lickert vom Helmholtz Zentrum München hat eines der ersten Gene gefunden, das entscheidend für den physiologisch korrekten Abbau von Zilien ist. Fehler im Zilienaufbau führen zu zahlreichen Krankheitsbildern, jedoch sind die Folgen durch fehlerhaften Abbau noch gänzlich unerforscht. Die Ergebnisse sind in der aktuellen Ausgabe des renommierten Fachjournals Developmental Cell veröffentlicht. Die Wissenschaftler um Dr. Heiko Lickert,...

Neue Methode zur Aufklärung X-chromosomaler genetischer Krankheitsursachen entwickelt
Neuherberg, 07.07.2010. Einem internationalen Wissenschaftler-Konsortium von Helmholtz Zentrum München und Universität Toronto ist es gelungen, bislang unbekannte, potentielle Krankheitsgene zu identifizieren. Gene auf dem X-Chromosom, die die Embryonalentwicklung steuern, stehen im Fokus der aktuellen Veröffentlichung im renommierten Fachjournal „Genome Research“. Da Männer nur ein X-Chromosom haben, führen Mutationen auf diesem Chromosom bei ihnen besonders häufig zu schweren Erkrankungen,...

Mathematisches Modell simuliert erfolgreich die Entwicklung von Mittel- und Hinterhirn
Neuherberg, 9. Februar 2010. Systembiologen um Fabian Theis vom Helmholtz Zentrum München haben in einem Computermodell die Genexpression im Bereich der Mittel-Hinterhirn-Grenze des Neuralrohrs im Maus-Embryo erfolgreich simuliert. Damit ist ein weiterer Schritt zum Verständnis des zeitlichen und räumlichen Ablaufs der Gehirnentwicklung auf System-Ebene gelungen. Das mathematische Modell ließe sich nach Ansicht der Wissenschaftler auch andere biologische Prozesse der Muster-Bildung einsetzen....

Erblicher Risikofaktor für Parkinson identifiziert: Genvariante wirkt sich auf Vitamin B6-Stoffwechsel aus
Neuherberg / München, 11. Januar 2010. Ein internationales Team von Ärzten und Humangenetikern hat einen neuen genetischen Risikofaktor für Morbus Parkinson identifiziert. Beteiligt waren das Institut für Humangenetik des Helmholtz Zentrums München und der Technischen Universität München, die Neurologische Klinik der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) und die Mitochondrial Research Group der University of Newcastle upon Tyne, England. "Unsere Studie zeigt das Zusammenspiel von...

Herzkrankheiten: Genvarianten begünstigen Vorhofflimmern
Neuherberg, 11. Januar 2010. Eine noch junge, aber erfolgversprechende Methode hält weltweit Einzug in die Labore der Humangenetiker und der genetischen Epidemiologen: In genomweiten Assoziationsstudien (GWAS) können sie erkrankungsassoziierte Gene und ihre natürlich vorkommenden häufigen Varianten identifizieren, die in der Bevölkerung das Erkrankungsrisiko für Volkskrankheiten erhöhen. Mit diesem Ansatz erforschten Arne Pfeufer und seine Kollegen vom Helmholtz Zentrum München, vom Klinikum...

