Pressemitteilung/News

27.07.2017

Staatsministerin Ulrike Scharf besucht das Helmholtz Zentrum München

Staatsministerin Ulrike Scharf (Mitte links), Prof. Dr. Claudia Traidl-Hoffmann (Mitte rechts), die Geschäftsführer des HMGU Dr. Alfons Enhsen, Prof. Dr. Günther Wess und Heinrich Basler (v.l.) bei der Laboreröffnung. Quelle: HMGU

v.l.n.r. Prof. Dr. Günther Wess (wissenschaftlicher Geschäftsführer HMGU), Prof. Dr. Claudia Traidl-Hoffmann (HMGU), Staatsministerin Ulrike Scharf und Dr. Ulrike Frank (HMGU) in den Klimakammern. Quelle: HMGU

Am Donnerstag, 27. Juli, hat Ulrike Scharf, Bayerische Staatsministerin für Umwelt und Verbraucherschutz, das Helmholtz Zentrum München besucht. Sie informierte sich über Projekte zur Allergieforschung und besuchte neue Labors.

Allergien sind allgemein weiter auf dem Vormarsch, mehr als jeder Fünfte leidet in Deutschland unter einer Allergie. Das Helmholtz Zentrum München baut seine wissenschaftliche Expertise in diesem Bereich kontinuierlich aus. Dazu gehört auch die Gründung des Instituts für Umweltmedizin (IEM). Anlässlich der Eröffnung neuer Labors besuchte Bayerns Staatsministerin für Umwelt und Verbraucherschutz Ulrike Scharf das IEM.

“Wir bauen die Umweltforschung in Bayern konsequent aus. Politik und Forschung müssen hier an einem Strang ziehen. Die neuen Labore des Instituts für Umweltmedizin sind ein klares Bekenntnis zur Stärkung der umweltmedizinischen Forschung in Bayern. Damit rüsten wir uns auch für die Herausforderungen, die der Klimawandel mit sich bringt“, so Scharf. Im Gespräch mit Prof. Dr. Günther Wess (wissenschaftlicher Geschäftsführer des Helmholtz Zentrums München), Prof. Dr. Claudia Traidl-Hoffmann (Direktorin des IEM) und weiteren Wissenschaftlerinnen beziehungsweise Wissenschaftlern informierte sie sich über Projekte am IEM. Außerdem hatte sie Gelegenheit, die Anzucht von Ambrosia-Pflanzen in Expositionskammern unter kontrollierten Umweltbedingungen zu begutachten.

„Das Institut für Umweltmedizin ist der translationale Arm der Allergieforschung“, ergänzt Traidl-Hoffmann. „Durch die räumliche Nähe am HMGU zu den Pflanzenforschern haben wir hier in Neuherberg eine weltweit einzigartige Konstellation um Forschung zu betreiben, die Antworten gibt auf die Frage: Wie wirkt sich Umweltverschmutzung und  der Klimawandels auf Natur und Mensch aus.“

Weitere Informationen

Am Institut für Umweltmedizin (IEM) verbindet sich translationale Forschung zur Umwelt-Mensch-Interaktion mit dem Schwerpunkt auf allergischen Erkrankungen, ein moderner interdisziplinär ausgerichteter Lehrbetrieb sowie eine umfassende und ganzheitliche Patientenversorgung in der Umweltambulanz am Klinikum Augsburg zu einem richtungsweisenden Gesamtkonzept. Alle drei Bereiche folgen dem gemeinsamen Ziel, chronischen Erkrankungen vorzubeugen und diese nachhaltig zu behandeln.

Das Helmholtz Zentrum München verfolgt als Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt das Ziel, personalisierte Medizin für die Diagnose, Therapie und Prävention weit verbreiteter Volkskrankheiten wie Diabetes mellitus und Lungenerkrankungen zu entwickeln. Dafür untersucht es das Zusammenwirken von Genetik, Umweltfaktoren und Lebensstil. Der Hauptsitz des Zentrums liegt in Neuherberg im Norden Münchens. Das Helmholtz Zentrum München beschäftigt rund 2.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und ist Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft, der 18 naturwissenschaftlich-technische und medizinisch-biologische Forschungszentren mit rund 37.000 Beschäftigten angehören.