Pressemitteilung/News

Förderung
13.07.2021

Förderung der epigenetischen Forschung am Helmholtz Zentrum München

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft DFG fördert den Sonderforschungsbereich „Chromatindynamik“ (SFB 1064) für weitere vier Jahre. Das Helmholtz Zentrum München, die Ludwig-Maximilians-Universität München, die Technische Universität München und das Max-Planck-Institut für Biochemie bündeln ihre Kräfte, um die Dynamik der Chromatinstruktur und -funktion über physiologische Zustände hinweg weiter zu erforschen.

© Helmholtz Zentrum München/ Daphne Cabianca

Die dynamische Natur des Chromatins ist essentiell für die Integrität des Genoms und wird für Entwicklung, Umweltanpassung und metabolisches (Stress-)Gedächtnis benötigt. Eine Fehlregulation des Chromatins kann zu schädlichen pathologischen Störungen wie Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder umweltbedingten Krankheiten wie Diabetes führen. Die Identifizierung von bestimmten Mustern in der Chromatinstruktur und deren Rolle bei der Verarbeitung von unterschiedlichen Umwelteinflüssen wird daher ein Eckpfeiler sein, der die Mission des Helmholtz Zentrums München dabei unterstützt, Lösungen für die Prävention und Therapie von umweltbedingten Krankheiten zu finden.

Seit 2013 vereint der Sonderforschungsbereich die Forschungsexpertise in Epigenetik der vier Müncher Partner. In der neuen dritten Phase (von 2021 bis 2025) zielt der SFB „Chromatindynamik“ darauf ab, ein umfassendes Verständnis der epigenetischen Prozesse und Chromatinmarkierungen, die einer bestimmten Chromatinlandschaft zugrunde liegen oder in verschiedenen Modellorganismen zu finden sind.

Zu den neu geförderten Projekten gehören drei Projekte aus dem Institut für Epigenetik und Stammzellen, drei aus dem Institut für Funktionelle Epigenetik, sowie eines aus der Gruppe 'Metabolic Reprogramming' von Henriette Uhlenhaut.

Mehr Infos zu den Projekten: https://www.helmholtz-muenchen.de/epigeneticshmgu/news-events/news/news/article/49705/index.html