Liz, Auszubildende zur Kauffrau für Büromanagement

Bitte beschreiben Sie das HMGU in 3 Worten:

     

  1. Abwechslungsreich: weil hier geforscht wird, und obwohl ich in der Administration arbeite, sieht hier jeder Tag anders aus, man hat immer neue Aufgaben, man bekommt vieles mit was erforscht wird und das finde ich sehr interessant, dass wir auf diese Informationen zugreifen können.
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  3. International: Hier arbeiten Menschen aus verschiedenen Ländern, man kommt Ihnen in Kontakt entweder über die Arbeit oder in der Mensa oder in einem der Seminare hier am Campus. Ich hab auch viele Kolumbianer hier getroffen, einige Südamerikaner und es ist auch sehr schön.
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  5. Riesig: Ich konnte mir damals nicht vorstellen wie groß das Zentrum ist. Man hat so viele Gebäude, Institute, Abteilungen, und der Campus ist wirklich groß. Man realisiert das erst wenn man hier drinnen ist.
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Und ich habe auch das Gefühl, wenn man hier reinkommt. Der Geist wird auch geöffnet. Das beruhigt mich und gefällt mir.

Wie viele Abteilungen haben Sie bisher während Ihrer Ausbildung durchlaufen?

Acht verschiedene habe ich bereits durchlaufen und zwei habe ich noch vor mir.

Das HMGU bietet diverse Vorteile für die Mitarbeitenden. Was gefällt Ihnen persönlich am besten?

Ich finde es schön, dass man hier den betrieblichen Unterricht hat. Das man sich als Mitarbeiter je nach Bedarf, ob es Word, oder Excel oder Englisch oder Projektmanagement ist, dass man daran teilnehmen kann und dass die Vorgesetzten dies unterstützen.

Wenn Sie an die Zusammenarbeit im HMGU denken, welchen Satz würden Sie hier nie hören?

…ich habe bisher nichts negatives gehört…es ist leichter zu sagen was ich gehört habe und das meiste davon war positiv. „Das schaffst Du“ oder Du wirst das schon schaffen. Und wenn man etwas nicht geschafft hat, dann war das nicht so schlimm, es wurde gesagt „wir finden einen Weg“. Bisher hat keiner gesagt „Du schaffst das nicht“ oder „Du bist nicht fähig dazu“ oder“ wir geben Dir diese Aufgabe nicht, weil Du das nicht kannst“. Sondern im Gegenteil, das Vertrauen ist da, dass jeder fähig ist etwas zu erledigen, auch selbständig.

 Auf was könnten Sie in Ihrem Leben nicht verzichten?

Auf meinen Ehemann, der ist meine Familie hier.

Wie erleben Sie die Zusammenarbeit am HMGU?

Im Allgemeinen sehr gut. Natürlich hier arbeiten Menschen, und es ist klar ab und zu trifft man sich an einem schlechten Tag, aber selbst dann wird alles offen kommuniziert und es wird einem gesagt. Ich denke, was ich bisher so erlebt habe ist, dass die Menschen hier sehr kommunikativ sind. Das viel Wert auf Feedback gelegt wird.  Und das klar gesagt wird in einer sehr freundlichen Atmosphäre. Es wird gegrüßt und auch gefragt wie es einem geht.

Sie sind im letzten Ausbildungsjahr, was sind Ihre Pläne für die Zeit danach?

Wenn ich die Prüfung bestehe und alles super läuft, dann würde ich beim „International Staff Services“ anfangen. Dort werde ich mich zusammen mit Frau Kara und Frau Stiehle die Mitarbeiter aus dem Ausland unterstützen mit dem Aufenthaltstitel hier in Deutschland und der Wohnungssuche und mit allen Fragen, die man so hat, wenn man hier in Deutschland ankommt.

Es hat Ihnen hier also so gut gefallen, dass Sie weiter hier arbeiten möchten?
Ja auf jeden Fall. Und immer wenn ich erwähne, dass ich für HMGU arbeite ist Begeisterung da, weil die Aufgaben des Zentrum, die Forschung für Diabetes und gegen Lungenerkrankungen total interessant sind zum einen und zum anderen es hilft anderen Menschen weiter. Es ist schön zu wissen, dass man auch ein Teil davon ist.

Wir machen zwar hier  die Ausbildung, aber wir haben hier wirklich Möglichkeiten etwas mitzumachen. Es ist nicht so wie man sich das vorstellt, dass man nur kopiert und Kaffee kocht. Das ist es gar nicht, sondern wir sind auch manchmal in große Projekte involviert, ich selber war in 2 große Projekte involviert, die für die Doktoranden durchgeführt worden sind. Und dann mussten wir uns um die ganze Planung und Durchführung selbständig von 2 Events selbständig kümmern. Das war natürlich sehr aufregend, und man hat nie das Gefühl bekommen, dass man ein Auszubildender ist sondern wirklich ein Mitarbeiter. Man wird z.B. auch nach seiner Meinung gefragt, das fand ich sehr wichtig und war für mich eine schöne Erfahrung. Und das ist auch der Grund warum ich hier bleiben möchte.

Während der Ausbildung am HMGU gibt es auch Patenschaften. Wie hat es Ihnen gefallen, einmal in der Rolle des Paten und in der Rolle des „Neulings“?

Als ich neu war, war es schön jemanden zu haben, der mir alles gezeigt hat. Und erzählt hat. Am Anfang hat man große Angst, weil wie gesagt es hier riesig ist. Und das erste was ich mir dachte war „ Uhh, womit soll ich anfangen?“, da war es schön jemand an meiner Seit zu haben der gesagt hat „Hey, so fängst Du hier an und es ist leichter wenn Du es so und so machst“. Oder wenn ich etwas nicht verstanden habe, wurde es mir dann nochmal erklärt von der Person, die schon ein Jahr hier war und genau das gleiche durchgemacht hat.

Als ich dann Patin wurde, wusste ich ganz genau, welche Fragen man hat.

Natürlich kommen auch weiter Fragen dazu, die man auch manchmal selber nicht beantworten kann. Aber diese Form der Teamarbeit, bei der man sich unterstützt und hilft, und nach ein paar Monaten ist der neue Auszubildende, dann auch schon selbständig.

Man begleitet sich, man ist nicht allein, man fühlt sich nicht so neu. Man weiß mit wem man in die Mensa gehen kann, mit wem man die Pause verbringen kann, jemand dem ich Fragen stellen kann falls ich nicht weiterkomme, das gab mir Sicherheit.

Kaufleute für Büromanagement

Ausbildungsdauer: 3 Jahre
Abschluss: Prüfung vor der Industrie- und Handelskammer
Voraussetzung: Realschulabschluss, guten Noten in Deutsch, Englisch, Mathematik
Einstellungstermin: 1. September
Ausbildungsplätze: 12; 4 Neueinstellungen pro Jahr

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