FAQs

Ich möchte die Auswertungsstelle besuchen, wie lautet die Hausadresse?

Helmholtz Zentrum München
Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt (GmbH)
Auswertungsstelle für Strahlendosimeter
Otto-Hahn-Ring 6
81739 München

Bitte beachten Sie Folgendes: ein Besuch der Auswertungsstelle ist nur nach vorheriger Absprache möglich (kein Parteiverkehr).

Welche Servicezeiten hat die Auswertungsstelle?

Wir sind für Sie zu folgenden Zeiten im Bereich Service allgemein telefonisch erreichbar:

Montag bis Donnerstag08:00 - 12:0014:00 - 16:00
Freitag08:00 - 12:00


Außerhalb dieser Zeiten steht Ihnen unser Fax zur Entgegennahme von Anfragen und Bestellungen zur Verfügung.
Fax +49 89 3187-3328

Welche Servicezeiten hat die Auswertungsstelle für DosiNet & DosiCon?

Wenn Sie Fragen haben, die unsere Online-Services betreffen, sind wir zu folgenden Servicezeiten für Sie erreichbar.

Montag bis Mittwoch08:00 - 13:0014:00 - 16:00
Donnerstag08:00 - 12:0014:00 - 16:00
Freitag08:00 - 12:00

 
Außerhalb dieser Zeiten steht Ihnen unser Fax zur Entgegennahme von Anfragen und Bestellungen zur Verfügung.
Fax +49 89 3187-3328

Unter welcher E-Mail Adresse erreiche ich den richtigen Ansprechpartner?

Wenn Sie Dosimeter oder Material bestellen möchten:

Wenn Sie unsere Hilfe brauchen oder Sachverhalte kären möchten:

Wenn Sie Ihre Daten in Form von Dateien (ZUT; ZOR) senden möchten:

Bei Problemen und Fragen rund um DosiNet und DosiCon:

Was muss ich tun, wenn ein Dosimeter wegen des Verdachts einer Dosisüberschreitung sofort ausgewertet werden muss?

Schicken Sie das Dosimeter mit den Daten der Person, die das Dosimeter getragen hat, an die Auswertungsstelle zurück. Tragen Sie auf dem farbigen Rücksendeetikett oder dem Briefumschlag leserlich den Vermerk "Eilauswertung" auf. Vergessen Sie nicht den Namen eines Ansprechpartners mit dazugehöriger Telefon-/ Faxnummer anzugeben, damit wir Ihnen schnellstmöglich das Ergebnis mitteilen können.

Kann ein von der Messstelle für einen bestimmten Tragezeitraum zugeordnetes Dosimeter in einem anderen Tragezeitraum getragen werden?

Generell gilt: Filmdosimeter und Ringe (Typ W und Typ X), die von der Messstelle auf dem Bestell-, Zuordnungs- und Änderungsbogen (oder einer Zuordnungsdatei) einem bestimmten Tragezeitraum zugeordnet wurden, dürfen nur in diesem benutzt werden!

Senden Sie bitte die unbenutzten Dosimeter mit der nächsten Rücksendung an die Messstelle zurück.

Für Albedodosimeter bestimmt der Kunde den Tragezeitraum. Die Albedodosimeter werden dem Kunden für einen bestimmten Zeitraum zur Verfügung gestellt. Die Dosimeter dürfen nur während dieses Zeitraums eingesetzt werden. Nach dem Einsatz im Überwachungs- bzw. Kontrollbereich sind die Dosimeter umgehend an die Messstelle zur Auswertung zu senden. Ist der vorgesehene Einsatzzeitraum abgelaufen, so müssen auch die nicht eingesetzten Dosimeter an die Auswertungsstelle zur "Nullung" geschickt werden. Die "Nullung" (Kalibrierung) ist kostenpflichtig.

Unsere OSL-Dosimeter werden für einen bestimmten Überwachungszeitraum ausgegeben (aktuell bieten wir monatliche und eine quartalsmäßige Überwachung an) und dürfen nur in diesem eingesetzt werden. Senden Sie bitte auch die unbenutzten Dosimeter mit der nächsten Rücksendung an die Auswertungsstelle zurück.

Wie lange kann ich Festkörperdosimeter (z.B. Albedo-, Ring-, Glasdosimeter) vor deren Verwendung lagern?

Alle Festkörperdosimeter sollten generell nicht länger als drei Monate gelagert werden, da sie auch die natürliche Umgebungsstrahlung messen. Bei der Auswertung der Festkörperdosimeter wird pauschal eine Umgebungsdosis von ca. 0,1 mSv berücksichtigt. Dies entspricht einem Zeitraum von ca. acht Wochen zwischen dem Versand an den Kunden und der Auswertung in der Messstelle. Bei einer längeren Lagerzeit kann die aufgenommene Umgebungsdosis jedoch so hoch werden, dass eigentlich unbenutzte Dosimeter eine Photonendosis aufweisen. Bei Albedodosimetern kann die Neutronendosisbestimmung behindert und die Messgenauigkeit stark verschlechtert werden.

Als Faustregel gilt: pro Monat Lagerzeit sammelt sich auf Ihrem Dosimeter eine Photonendosis von ca. 0,05 mSv an. Wenn Sie Dosimeter einsetzen wollen, die bereits länger bei Ihnen gelagert werden, so sollten Sie diese zunächst zur Nullstellung an die Messstelle schicken.

Darf man die Filmdosimeter beschriften, bekleben oder mit persönlichen Markierungen versehen?

Die Filmplakette selbst sollte keinesfalls beschriftet werden. Eine Beschriftung kann zur Folge haben, dass auf dem innenliegenden hochempfindlichen Film Druckstellen entstehen oder die Hülle beschädigt wird. Dies führt zu einer ungenauen oder gar unmöglichen Auswertung des Dosimeters. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass eine Beschriftung der Filmplaketten mit einem weichen Faserstift weitestgehend unschädlich ist. Es kann jedoch auch hier dazu kommen, dass Filmdosimeter zusammenkleben, was wiederum die maschinelle Weiterverarbeitung beeinträchtigt. Daher sollten derart beschriftete Dosimeter vor der Rücksendung an die Messstelle manuell mit Alkohol gereinigt werden. Die Kassetten selbst dürfen lediglich mit den von der Auswertungsstelle erhältlichen und geprüften Etiketten beklebt werden, damit keine Beeinträchtigung der Filterelemente und somit eine Verfälschung der Messergebnisse entstehen kann.

Welche personenbezogenen Daten werden von der Auswertungsstelle zur Durchführung der Personenüberwachung erhoben?

Um fachgerechte Personendosimetrie durchführen zu können, muss der Auswertungsstelle Familienname, Vorname, Geburtsname, Titel, Geburtsdatum, Geburtsort und Geschlecht angegeben werden. Die Daten werden so behandelt, dass der Datenschutz und Datensicherheit gewährleistet sind. Die Aufbewahrungspflicht für die Auswerteergebnisse und diese personenbezogenen Daten beträgt derzeit 30 Jahre.

Werden meine personenbezogenen Daten weitergegeben?

Ja, an das Bundesstrahlenschutzregister und zuständige Aufsichtsämter.

Gesetzliche Grundlage: §63a StrSchV, §36a RöV, §12c Atomgesetz und Anlage 4 der Richtlinie über Anforderungen an Personendosismessstellen.

Wann muss ich die Dosimeter an die Messstelle zurückschicken?

Der Termin für die Rücksendung der Dosimeter ist auf dem Lieferschein angedruckt.

Kunden werden gebeten, die Dosimeter so an die Auswertungsstelle zurücksenden, das diese spätestens an diesem Tag zur Auswertung bei der Auswertungsstelle vorliegen, allerspätestens acht Arbeitstage nach Ablauf des Überwachungszeitraums.

Kunden, deren Überwachungszeitraum ein Quartal beträgt, werden gebeten die Dosimeter so an die Auswertungsstelle zurücksenden, dass diese spätestens zum Ende des nachfolgenden Monats nach Ablauf des Überwachungszeitraumes bei der Messstelle vorliegen.

Beispiel: Quartalsdosimeter Film; Überwachungszeitraum April & Mai & Juni; Rücksendetermin: spätestens bis Ende Juli

Warum muss ich Nachzügler-Gebühren bezahlen?

Verspätet zurückgesandte Dosimeter bedeuten für uns einen erheblichen Mehraufwand, den wir derzeit mit 2,- € pro Film berechnen. Dies ist keine Straf- oder Mahngebühr, sondern stellt einen Ausgleich für diesen Mehraufwand dar und erklärt sich wie folgt:

Jeder Dosismessfilm wird einzeln codiert und ist nur für den vorgegebenen Tragezeitraum zugelassen. Wir sind als amtliche Messstelle durch die „Richtlinie über Anforderungen an Personendosismessstellen“ verpflichtet, bis zum Ende des Folgemonats das amtliche Ergebnis gemeldet zu haben. Dies ist uns nur möglich, wenn die Filme bis zu einem bestimmten Tag bei uns im Hause sind und somit der nachfolgende Arbeitsablauf zeitlich eingehalten werden kann. 

Falls Filme verspätet in der Messstelle eintreffen, können diese nicht in dem normalen Bearbeitungslauf zur Dosisermittlung verarbeitet werden. Dies bedeutet einen erhöhten Material- und Zeitaufwand bei der Auswertung und der weiteren Behandlung des Messergebnisses (z.B. manuelles Aussortieren von regulär eingehenden Filmen, separate Messlistenerstellung, separate Kalibrierung und Referenzbestrahlung). 

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