Politikberatung

Die gesellschaftliche Relevanz des DRS äußert sich unter anderem in leitenden Funktionen von Mitgliedern des DRS in nationalen und internationalen Gremien.

Die Aufgabe von UNSCEAR (United Nations Scientific Committee on the Effects of Atomic Radiation ist es, die wissenschaftlichen Fakten zur Strahlenexposition des Menschen und der damit verbundene Gesundheitseffekte für die UN Vollversammlung zusammenzustellen und zu veröffentlichen.

Die ICRP (International Commission on Radiological Protection) setzt wissenschaftliche Fakten zur Strahlenexposition und deren Wirkungen in Empfehlungen zum Strahlenschutz um.

Die SSK (deutsche Strahlenschutz Kommission) berät die Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit in Fragen des Strahlenschutzes.

EURADOS (European Radiation Dosimetry Group) entwickelt das Forschungsprogramm in der Dosimetrie ionisierender Strahlung, das die Europäische Kommission zur Definition von Schwerpunkten in der europäischen Strahlenforschung für die nächsten Jahrzehnte verwendet.

ALLIANCE (European Radioecology Alliance) entwickelt das Forschungsprogramm in der Radioökologie, das die Europäische Kommission zur Definition von Schwerpunkten in der europäischen Strahlenforschung für die nächsten Jahrzehnte verwendet.

Die IAEA (International Atomic Energy Agency) berichtet regelmäßig der Generalversammlung und dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen, wenn sie eine Gefährdung der internationalen Sicherheit feststellt. Sie soll die Anwendung radioaktiver Stoffe und die internationale Zusammenarbeit hierbei fördern sowie die militärische Nutzung dieser Technologie durch Überwachungsmaßnahmen verhindern.

Das Ziel derOECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) ist es, eine Politik zu befördern, die das Leben der Menschen weltweit in wirtschaftlicher und sozialer Hinsicht verbessert

UNSCEAR

Das Mandat des United Nations Scientific Committee on Effects of Atomic Radiation (UNSCEAR, www.unscear.org) im System der Vereinten Nationen ist die Abschätzung und Berichterstattung der Dosen und Effekte von Expositionen mit ionisierender Strahlung. Berichte von UNSCEAR dienen weltweit Regierungen und Organisationen als wissenschaftliche Basis zur Bewertung von Gesundheitsrisiken und für Entscheidungen über Vorsorgemaßnahmen im Bereich des Strahlenschutzes. Derzeit sind folgende Mitarbeiter des Instituts für Strahlenschutz in UNSCEAR vertreten:

NameFunktionen
Prof. Dr. Werner RühmMitglied der deutschen Delegation
Dr. Markus EidemüllerMitglied der Expertengruppe "Biological mechanisms influencing health effects from low-dose radiation exposure"
Dr. Jan-Christian KaiserMitglied der Expertengruppe "Selected health effects"

ICRP

Die International Commission on Radiological Protection (ICRP, www.icrp.org) ist eine unabhängige, internationale Organisation, welche die Strahlenschutzforschung zum Wohle der Öffentlichkeit fördert, indem sie Empfehlungen und Anleitungen zu allen Aspekten des Schutzes gegen ionisierende Strahlung gibt. Eine ganze Reihe von Institutsmitarbeitern wurde schon in die Hauptkommission und die einzelnen Komitees berufen. Derzeit sind folgende Mitarbeiter des Instituts für Strahlenschutz in der ICRP vertreten:

NameICRP Committee
Prof. Dr. Werner RühmMain Commission (Mitglied)
Committee 1: Radiation Effects
C1 Arbeitsgruppe "DDREF" (Leiter)
Dr. Nina Petoussi-Henss Committee 2: Dosis from Radiation Exposure  (Mitglied)
Arbeitsgruppe 90 (Leiterin), 96, 103
Dr. Helmut SchlatttCommittee 2: Arbeitsgruppe 90, 96
Dr. Alexander UlanowskiCommittee 5: Protection of the Environment (Mitglied)
Fr. Maria Zankl Committee 2: Arbeitsgruppe 96, 103

SSK

Die Strahlenschutzkommission (SSK www.ssk.de) berät das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) in allen Angelegenheiten des Schutzes vor ionisierenden und nicht-ionisierenden Strahlen. Derzeit sind folgende Mitarbeiter des Instituts für Strahlenschutz in der SSK vertreten:

NameSSK-Ausschuss
Prof. Dr. Werner RühmHauptkommission und Strahlenrisiko
Dr. Markus EidemüllerStrahlenrisiko
Dr. Werner KirchingerNotfallschutz
Prof. Mike AtkinsonHauptkommisssion
SSK Ausschuss A1 “Risk”
Arbeitsgruppe A109 “Skin Cancer” und A110 “DDREF”
PD Dr. Soile TapioArbeitsgruppe A108 “Cardiovascular Disease”

Eurados

EURADOS (European Radiation Dosimetry Group, www.eurados.org) entwickelt das Forschungsprogramm in der Dosimetrie ionisierender Strahlung, das die Europäische Kommission zur Definition von Schwerpunkten in der europäischen Strahlenforschung für die nächsten Jahrzehnte verwendet. Derzeit sind folgende Mitarbeiter des Instituts für Strahlenschutz in EURADOS vertreten:

NameEURADOS-Funktionen
Prof. Dr. Werner RühmVorsitzender und Vertreter des HMGU
Dr. Clemens WodaLeiter der EURADOS-Arbeitsgruppe "Retrospective Dosimetry"
Dipl.-Phys. Vladimir Mares Leiter der EURADOS-Arbeitsgruppe “Benchmark of the MC models used for high energy neutrons”

ALLIANCE

ALLIANCE (European Radioecology Alliance, www.er-alliance.eu) entwickelt das Forschungsprogramm in der Radioökologie, das die Europäische Kommission zur Definition von Schwerpunkten in der europäischen Strahlenforschung für die nächsten Jahrzehnte verwendet. Derzeit sind folgende Mitarbeiter des Instituts für Strahlenschutz in der ALLIANCE vertreten:

NameFunktionen
Dr. Jochen TschierschMitglied des "Board of Directors"
Leiter Arbeitsgruppe “Atmospheric radionuclides in transfer processes”
Vertreter des HMGU

IAEA

Die IAEA (International Atomic Energy Agency, www.iaea.org) berichtet regelmäßig der Generalversammlung und dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen, wenn sie eine Gefährdung der internationalen Sicherheit feststellt. Sie soll die Anwendung radioaktiver Stoffe und die internationale Zusammenarbeit hierbei fördern sowie die militärische Nutzung dieser Technologie durch Überwachungsmaßnahmen verhindern. Derzeit sind folgende Mitarbeiter des Instituts für Strahlenschutz für die IAEA beratend tätig:

NameFunktion
Dr. Jochen Tschiersch

Eingeladenes Mitglied der von IAEA koordinierten Forschungsaktivitäten “Environmental Behaviour and Potential Biological Impact of Radioactive Particles”

OECD

Das Ziel der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (Organisation for Economic Co-operation and Development, OECD) ist es, eine Politik zu befördern, die das Leben der Menschen weltweit in wirtschaftlicher und sozialer Hinsicht verbessert.

Die OECD bietet Regierungen ein Forum zur Zusammenarbeit – hier können sie Erfahrungen austauschen und Lösungen für gemeinsame Probleme suchen. In Kooperation mit den Staaten versuchen wir herauszufinden, welche Faktoren die Wirtschaft, die Gesellschaft oder die Umwelt verändern. Wir messen Produktivität und weltweite Waren- und Finanzströme. Wir analysieren und vergleichen Daten, um künftige Trends vorauszusagen. Und wir setzen internationale Standards – ob in der Landwirtschaft, in der Steuerpolitik oder bei der Sicherheit von Chemikalien.

NameFunktion
Prof. Mike AtkinsonBeratung
PD Dr. Soile TapioBeratung

EU-Komission Strahlenschutz

Prof. Mike Atkinson ist ein Mitglied des wissenschaftlichen Beirats der Europäischen Komission von hochrangigen Experten im Strahlenschutz.

Konsortium "Mouse Models of Human Cancer"

Dr. Michael Rosemann ist Mitglied im Konsortium "Mouse Models of Human Cancer".