Abgeschlossene Projekte

Entwicklung eines Instruments zur Evaluation von Gesundheitsinvestitionen in Screening- und Diagnostikverfahren (HIGenHTA (vormals HIScreenDiag))
Arbeitspaket 3: Analyse bestehender Verfahren und Kriterien von Erstattungsentscheidungen
Leiter/Team:Prof. R. Leidl, Dr. W. Rogowski, Dipl.-Vw. K. Fischer
Projektträger:Europäische Union, 7. Forschungsrahmenprogramm, Grant No. 223533
Projektpartner:Universität Gent (Belgien), Gesamtprojektleitung; Institute of Prospective Technological Studies (IPTS) (Sevilla, Spanien), Universität La Rioja (Spanien), Universität Groningen (Niederlande), Universität Manchester (Vereintes Königreich)
Laufzeit:1. Mai 2009 bis 28. Februar 2011
Kurzbeschreibung:Aufgrund medizinischer Innovationen, unter anderem im Bereich der Genetik, haben sich in den vergangenen Jahren die Möglichkeiten zur Prävention und Diagnose von Krankheiten in der Europäischen Union stark ausgeweitet. Leistungsfinanzierer stehen daher vor der Entscheidung, aus diesen Verfahren geeignete Investitionen in die Gesundheit der Bürger auszuwählen. Ziel des Projektes besteht darin, ein Instrument zur Unterstützung solcher Entscheidungen zu entwickeln mit besonderem Schwerpunkt auf neue genetische Screening- und Diagnostikverfahren.

Die derzeitige Entscheidungspraxis in Europa ist sehr unklar. Das Arbeitspaket des IGM erarbeitet daher einen strukturierten Überblick über Entscheidungsprozesse von Leistungsfinanzierern zu neueren Technologien im Bereich Screening und Diagnose. Die Arbeit basiert auf einem kürzlich veröffentlichtenFramework zur strukturierten und vergleichenden Beschreibung der Schritte eines Erstattungsprozesses