Completed Projects

VulDIAP Charakterisierung vulnerabler Gruppen zur Entwicklung zielgerichteter Diabetes-Präventionsstrategien: Eine populationsbasierte Studie für Deutschland
Leiter/in und Team:PD Dr. L. Schwettmann, Dr. M. Laxy, G. Greiner, Dr. W. Maier
Kooperationspartner:Prof. Dr. B. Thorand, Institut für Epidemiologie (EPI), Helmholtz-Zentrum München, PD Dr. W. Rathmann, Institut für Biometrie und Epidemiologie, Deutsches Diabetes-Zentrum Düsseldorf (DDZ)
Laufzeit:01.05.2018 – 28.02.2019
Kurzbeschreibung:

Die Eindämmung der Volkskrankheit Typ-2-Diabetes mellitus gehört zu den größten gesundheitspolitischen Herausforderungen in Deutschland. Eine zielgerichtete Aufklärungs- und Kommunikationsstrategie ist wichtig, um Typ-2-Diabetes mellitus Erkrankungen zu verhindern bzw. zu verzögern, und um eine effektive Behandlung und Versorgung von Erkrankten zu ermöglichen.

Jedoch exisistiert wenig Evidenz hinsichtlich vulnerabler Gruppen in diesem Bereich. Die Identifizierung solcher Gruppen spielt aber für die Primär-, Sekundär- und Tertiärprävention eine essentielle Rolle, um präzise Maßnahmen im Rahmen der Nationalen Aufklärungs- und Kommunikationsstrategie der BZgA auf spezifische Gruppen ausrichten zu können.

Das Projekt VulDIAP knüpft daran an und will wesentliche Erkenntnislücken hinsichtlich vulnerabler Gruppen schließen und neues Wissen generieren, um das Ziel der Entwicklung eines umfassenden, qualitätsgesicherten und evidenzbasierten Aufklärungs- und Informationsangebots der BZgA zu erreichen.

Zielsetzung:

Die Ziele von VulDIAP bestehen in der

Identifizierung und Charakterisierung vulnerabler Gruppen hinsichtlich:

  1. des Typ-2- Diabetes-Erkrankungsrisikos (Prädiabetes)
  2. des Vorliegens eines unerkannten Typ-2-Diabetes mellitus
  3. der Versorung und des Selbstmanagements von Personen mit diagnostiziertem Typ-2-Diabetes mellitus
Vorgehen:Als Datengrundlage dienen selbsterhobene qualitätsgesicherte Daten aus zwei Follow-Up Untersuchungen/Befragungen der bevölkerungsrepräsentativen KORA-Plattform (Kooperative Gesundheitsforschung in der Region Augsburg). Es liegen sowohl medizinisch erhobene als auch selbstberichtete Daten (z. B. zum sozioökonomischen Status) vor. Mittels mulitvariater statistischer Verfahren unter Berücksichtung relevanter Kovariablen sowie der Stratifizierung nach Alter und Geschlecht sollen demografische, sozioökonomische und regionale Faktoren identifiziert werden, welche mit den relevanten Zielparametern assoziiert sind.