Aktuelles

Information zur aktuellen Situation des Zentrums

Das Helmholtz Zentrum München durchläuft seit einigen Jahren einen Prozess der strategischen Neuausrichtung mit dem Ziel, die Forschungsschwerpunkte Diabetes und umweltbedingte Erkrankungen noch stärker zu etablieren. Dieser erfolgreiche Transformationsprozess war über die letzten Jahre auch mit wirtschaftlichen und finanziellen Folgen verbunden. Diese machen es jetzt notwendig, den Haushalt des Zentrums in möglichst kurzer Zeit zu konsolidieren und in Einklang zu bringen mit dem Ziel, die Spitzenstellung des HMGU in der translationalen Gesundheitsforschung weiter auszubauen.

Ziel des strategischen Umbauprozesses, der vor einigen Jahren gestartet wurde, ist es, das Zentrum langfristig noch besser in der internationalen Spitzenforschung zu positionieren. Der Erfolg dieses Umbaus zeigt sich unter anderem in der Tatsache, dass das Helmholtz Zentrum München letztes Jahr bei einer eingehenden Begutachtung durch zahlreiche internationale Experten mit der Höchstnote „Herausragend“ bewertet wurde.

Im Helmholtz Zentrum München wurden in den vergangenen Jahren immer wieder neue Institute eröffnet und dafür andere Institute geschlossen. Es handelt sich dabei um einen Prozess, der sich an allen wissenschaftlichen Zentren der Helmholtz-Gemeinschaft vollzieht und auch vollziehen muss, wenn man der Mission der Gemeinschaft gerecht werden und eine Spitzenposition im internationalen Vergleich einnehmen möchte. Gerade das Helmholtz Zentrum München hat in den letzten Jahren - bedingt durch die Neuorientierung - diesen Wechsel intensiv durchlaufen und muss diesen auch weiterverfolgen. Durch den Aufbau strategisch wichtiger Bereiche in den letzten Jahren ist die Anzahl der Mitarbeitenden insgesamt angestiegen, auch weil sich der gleichzeitig geplante Abbau anderer Bereiche langsamer entwickelt hat, als dies abzusehen war. Aus diesem Grunde sind jetzt kontrollierte Maßnahmen notwendig. Darunter fallen auch Verzögerungen bei Neurekrutierungen sowie, je nach strategischer Relevanz, auch ein restriktiver Umgang mit der Verlängerung von Arbeitsverträgen. Um langfristig die strategisch wichtigen und oft mit erheblichen Infrastrukturkosten verbundenen neuen Forschungsthemen zu finanzieren, wird es notwendig sein, dass einige Institutsleitungen im Zuge von geplanten Ruhestandseintritten nicht nachbesetzt werden. Zur Konsolidierung des Personalstandes wird die übliche Fluktuation einer außeruniversitären Forschungseinrichtung genutzt. 

Der Haushalt eines wissenschaftlichen Forschungszentrums setzt sich aus verschiedenen Finanzkorridoren zusammen. Durch besondere Belastungen im Infrastrukturbereich sowie zusätzliche Investitionen in zukunftsorientierte wissenschaftliche Projekte ist es zu Mehrbelastungen gekommen. Darüber hinaus erfolgte eine Nachzahlung im Rahmen einer Neubewertung der steuerlichen Veranschlagung. Diese Mehrkosten müssen durch Einsparungen jetzt und in den kommenden Jahren sowie durch die Verschiebung geplanter Maßnahmen in die nächsten Jahre entsprechend kompensiert werden. 

Bei der aktuellen Konsolidierung ist es extrem wichtig, darauf zu achten, trotz der nötigen Einsparziele die mit vielen Anstrengungen aufgebauten Kompetenzen und Bereiche im Zentrum weiterhin zu stärken und die wissenschaftliche Leistungsfähigkeit des Zentrums zu wahren. Durch einen klugen Maßnahmenkatalog gilt es, eine ausgewogene Mischung zu etablieren, die wissenschaftliche Leistungsfähigkeit des Zentrums zu wahren, notwendige Investitionen in die für uns so wichtige Infrastruktur vorzunehmen, weiterhin als verlässlicher Partner zukunftsweisende Kooperationsprojekte zum Erfolg zu führen, und dennoch einen ausgeglichenen Finanzhaushalt zu garantieren.

Parallel zu diesen Maßnahmen hat der Aufsichtsrat eine Sonderprüfung veranlasst. Wir bitten um Verständnis, dass wir deshalb zum jetzigen Zeitpunkt keine Auskunft zu weiteren Details geben.

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