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18.11.2020

"Was macht uns krank?" - Annette Peters bei "Schwanke meets Science" auf ARD-alpha

In der Sendung "Schwanke meets Science" erklärt Annette Peters krankmachende Umwelteinflüsse und die bedeutsame Rolle von Bioproben bei Volkskrankheiten

© ARD-alpha

Vom 9. bis 13. November berichtete ARD-Alpha in der Sendung "Schwanke meets Science" über die Forschung am Helmholtz-Zentrum. Moderator Karsten Schwank führte das Publikum durch verschiedene wissenschaftliche Themen, von Volkskrankheiten wie Diabetes über künstliche Intelligenz bis hin zu Big Data in der Medizin.

Annette Peters war in der vierten Folge "Was macht uns krank?" zu Gast. Im ersten Teil der Sendung erklärt sie anschaulich, dass Feinstaub nicht nur Lungen- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen auslösen können, sondern auch zu der Entstehung von Diabetes beitragen kann. Außerdem erläutert sie die Auswirkungen des Klimawandels auf die Anzahl der Herzinfarkte. Grundlage dieser Ergebnisse sind die Daten aus über 16 Millionen Bioproben, die in der weltweit einmaligen Biobank eingelagert sind. Für mögliche neue Forschungsfragen - nicht zuletzt aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie - ist Annette Peters damit bestens vorbereitet.

"SMS - Schwanke meets Science" ist ein neues, innovatives Wissensformat für ARD-alpha. Der Meteorologe und Moderator Karsten Schwanke reist zu verschiedenen Forschungsinstituten in ganz Deutschland, um sich über die jüngsten Fortschritte in der Wissenschaft zu informieren und die Faszination und Vision der Forscher zu erkunden.

Die Sendung mit Annette Peters ist in der ARD-alpha-Medienbibliothek verfügbar: https://bit.ly/36HbH7a

 

Contact: 

Prof. Dr. Annette Peters
Institute of Epidemiology
Helmholtz Zentrum München – Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt (GmbH)
Ingolstädter Landstr. 1
D-85764 Neuherberg
Tel. +49 89 3187 4566

 

Das Helmholtz Zentrum München verfolgt als Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt das Ziel, personalisierte Medizin für die Diagnose, Therapie und Prävention weit verbreiteter Volkskrankheiten wie Diabetes mellitus, Allergien und Lungenerkrankungen zu entwickeln. Dafür untersucht es das Zusammenwirken von Genetik, Umweltfaktoren und Lebensstil. Der Hauptsitz des Zentrums liegt in Neuherberg im Norden Münchens. Das Helmholtz Zentrum München beschäftigt rund 2.300 Mitarbeiter und ist Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft, der 19 naturwissenschaftlich-technische und medizinisch-biologische Forschungszentren mit rund 37.000 Beschäftigten angehören.

Das Institut für Epidemiologie (EPI) erforscht die Zusammenhänge von Umwelt, Lebensstil und Genetik bei der Entstehung und Progression verschiedener Krankheiten. Im Fokus stehen Stoffwechsel-, Atemwegs- und allergische Erkrankungen, aber auch Herzkreislauferkrankungen und die mentale Gesundheit. Das Ziel ist auf der einen Seite, die molekularen Mechanismen der Krankheitsentstehung in der Bevölkerung besser zu verstehen. Auf der anderen Seite dienen die wissenschaftlichen Studien dazu, neue Wege in der Prävention auf individuellerer Ebene zu gehen als auch eine evidenzbasierte Gesundheitsvorsorge durch verbesserte Umweltbedingungen zu ermöglichen. Die Forschung stützt sich unter anderem auf die einzigartigen bevölkerungsbasierten KORA-Ressourcen (Kohorte, Herzinfarktregister, Aerosol-Messstation). Folgestudien innerhalb der Kohorte ermöglichen die Untersuchung von Frühformen und Komplikationen ausgewählter chronischer Erkrankungen und deren Verbreitung in der Bevölkerung. Darüber hinaus kommen Daten und biologische Proben aus den Geburtskohorten GINI und LISA. Das Institut ist zudem federführend an Planung und Aufbau der NAKO Gesundheitsstudie beteiligt und baut das zentrale Bioproben-Lager der NAKO.