Stoffwechsel & Stoffwechselerkrankungen

 

 

Institut für Epidemiologie (EPI)

Direktorin: Prof. Dr. Annette Peters
Professur für Epidemiologie der Ludwig-Maximilians-Universität München

Das Institut für Epidemiologie (EPI) erforscht die Zusammenhänge von Umwelt, Lebensstil und Genetik bei der Entstehung und Progression verschiedener Krankheiten. Im Fokus stehen Stoffwechsel-, Atemwegs- und allergische Erkrankungen, aber auch Herzkreislauferkrankungen und die mentale Gesundheit. Das Ziel ist auf der einen Seite die molekularen Mechanismen der Krankheitsentstehung in der Bevölkerung besser zu verstehen. Auf der anderen Seite dienen die wissenschaftlichen Studien dazu, neue Wege in der Prävention auf individuellerer Ebene zu gehen als auch eine evidenzbasierte Gesundheitsvorsorge durch verbesserte Umweltbedingungen zu ermöglichen. Die Forschung stützt sich unter anderem auf die einzigartigen bevölkerungsbasierten KORA-Ressourcen (Kohorte, Herzinfarktregister, Aerosol-Messstation). Folgestudien innerhalb der Kohorte ermöglichen die Untersuchung von Frühformen und Komplikationen ausgewählter chronischer Erkrankungen und deren Verbreitung in der Bevölkerung. Darüber hinaus kommen Daten und biologische Proben aus den Geburtskohorten GINI und LISA. Das Institut ist zudem federführend an Planung und Aufbau der NAKO Gesundheitsstudie beteiligt und baut das zentrale Bioproben-Lager der NAKO.

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Institut für Diabetes und Krebs (IDC)

Direktor: Prof. Dr. Stephan Herzig
Lehrstuhl für Molekulare Stoffwechselkontrolle der Technischen Universität München

Das Institut für Diabetes und Krebs (IDC) ist Mitglied des Helmholtz Diabetes Zentrums (HDC) am Helmholtz Zentrum München und Partner im gemeinsamen Heidelberg-IDC Translationalen Diabetes-Programm. Das Institut für Diabetes und Krebs ist eng in das Deutsche Zentrum für Diabetesforschung (DZD) und in den Sonderforschungsbereich (SFB) "Reaktive Metaboliten und Diabetische Komplikationen" an der Medizinischen Universität Heidelberg integriert.

Das IDC erforscht die molekularen Grundlagen schwerer metabolischer Erkrankungen, wie dem Metabolischen Syndrom und Typ 2 Diabetes, und deren Bedeutung für die Tumorentstehung und -progression.

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Institut für Diabetesforschung (IDF)

Direktorin: Prof. Dr. Anette-Gabriele Ziegler
Lehrstuhl Diabetes und Gestationsdiabetes an der Technischen Universität München

Das Institut für Diabetesforschung (IDF) befasst sich mit der Pathogenese und Prävention von Typ-1-Diabetes und Gestationsdiabetes. Dazu untersucht es die molekularen Mechanismen der Krankheitsentstehung, insbesondere das Zusammenspiel von Umwelt, Genen und Immunsystem. Ziel ist die Identifizierung von Markern zur frühen Diagnose und die Entwicklung von Therapien zur Prävention und Heilung von Diabetes.

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Institut für Diabetesforschung und Metabolische Erkrankungen (IDM)

Direktor: Prof. Dr. Andreas Birkenfeld
Ärztlicher Direktor der Abteilung Innere Medizin IV - Diabetologie, Endokrinologie und Nephrologie am Universitätsklinikum Tübingen 

Primäre Forschungsziele des Instituts für Diabetesforschung und Metabolische Erkrankungen (IDM) des Helmholtz Zentrums München an der Universität Tübingen sind die individualisierte Vorhersage des Diabetesrisikos, die Diabetesprävention und die personalisierte Diabetestherapie. Dabei stehen Untersuchungen zur Gen-Umwelt-Interaktion bei Typ-2-Diabetes im Vordergrund.

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Institut für Diabetes und Adipositas (IDO)

Direktor: Dr. Timo Müller (komm.)

Das Institut für Diabetes und Adipositas (IDO) erforscht die Erkrankungen des Metabolischen Syndroms mit systembiologischen und translationalen Ansätzen auf der Basis von zellulären Systemen, genetisch modifizierten Mausmodellen und klinischen Interventionsstudien. Ziel ist die Entdeckung neuer Signalwege, um interdisziplinär innovative Therapieansätze zur personalisierten Prävention und Behandlung von Adipositas, Diabetes und deren Begleiterkrankungen zu entwickeln.

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- Abteilung NeuroBiologie des Diabetes (NBD)

Leitung: Dr. Paul Pfluger

Die Abteilung Neurobiologie des Diabetes (NBD) ist assoziiert mit dem Institut für Diabetes und Adopositas und beforscht die Rolle unseres zentralen Nervensystems in der Entstehung von metabolischen Erkrankungen. Neben der Erforschung von hypothalamischen Entzündungsreaktionen als Ursache für Adipositas und Diabetes Typ 2 untersucht das NBD die Rolle von epigenetischen Signalwegen in der adaptiven Kontrolle unseres Stoffwechsels. Am NBD werden zudem die molekularen Ursachen für die Entstehung der Leptin Resistenz untersucht mit dem Ziel, neue Wege gegen den berüchtigten Jojo-Effekt zu finden und dauerhaften Gewichtsverlust zu ermöglichen.

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Institut für Diabetes- und Regenerationsforschung (IDR)

Direktor: Prof. Dr. Heiko Lickert
Lehrstuhl für Diabetesforschung/ Betazell-Biologie der Technischen Universität München

Das Institut für Diabetes- und Regenerationsforschung (IDR) untersucht die Entwicklung und Regeneration des Pankreas, insbesondere die der Insulin-produzierenden Betazellen. Vorrangiges Ziel ist es, regenerative Therapieansätze zur Behandlung von Diabetes mellitus zu ermöglichen und damit komplementäre Alternativen zu klassischen Therapieansätzen zu bieten. Unter anderem forscht IDR nach Wirkstoffen, um die Betazell-Differenzierung und -Funktion zu verbessern und arbeitet an einer Betazell-Ersatztherapie.

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Institut für Experimentelle Genetik (IEG)

Direktor: Prof. Dr. Martin Hrabě de Angelis
Lehrstuhl für Experimentelle Genetik der Technischen Universität München

Ziel des Instituts für Experimentelle Genetik (IEG) ist, die Entstehungsmechanismen humaner Erkrankungen zu verstehen, insbesondere bei Diabetes mellitus. Neben der Genetik erforscht das IEG die Auswirkungen von Umweltfaktoren bei der Krankheitsentstehung. Die German Mouse Clinic (GMC) ist Teil des IEGs und international führend in der Untersuchung dieser Aspekte auf systemischer Ebene. Besonderer Schwerpunkt ist die Entwicklung von Datenbanken und Anwendung moderner bioinformatischer Methoden um aus dem großen Datenpool neue Erkenntnisse zu gewinnen. Das IEG ist Partner im Deutschen Zentrum für Diabetesforschung.

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Institut für Funktionale Epigenetik (IFE)

Leitung: Prof. Dr. Robert Schneider

Das Institut für Funktionale Epigenetik (IFE) untersucht, wie Gene im Zellkern verpackt werden. Der Fokus liegt auf so genannten "Histon-Proteinen", die bestimmen können, ob ein Gen abgelesen werden kann oder nicht. Die Wissenschaftler befassen sich mit Zusammenhängen zwischen Volkskrankheiten und Anomalien der DNA-Verpackung. 

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- Abteilung Molekulare Epigenetik (MEG)

Direktor: Prof. Dr. Dirk Eick

Die Abteilung für Molekulare Epigenetik (MEG) erforscht grundlegende epigenetische Regulationsmechanismen, und schafft damit die Voraussetzung dafür, den Beitrag der Epigenetik an der Entwicklung von Krankheiten besser verstehen zu können. 

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Institut für die Erforschung pankreatischer Inselzellen, Paul-Langerhans-Institut Dresden (IPI)

Direktor: Prof. Dr. Michele Solimena
Lehrstuhl für Molekulare Diabetologie der Technischen Universität Dresden

Das Institut für die Erforschung Pankreatischer Inselzellen (IPI) erforscht die Krankheitsursachen des Diabetes mellitus Typ 1 und Typ 2. Der Schwerpunkt liegt dabei auf den Mechanismen, die die Zerstörung und/oder die Funktionseinschränkung der Beta-Zellen der Bauchspeicheldrüse bedingt.

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Institut für Translationale Stammzellforschung (ITS)

Direktor: Prof. Dr. Tor Henrik Semb

Ziel des Instituts für Translationale Stammzellforschung (ITS) ist eine Zellersatztherapie für Typ-1-Diabetes. In diesem Zusammenhang möchten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler menschliche, pluripotente Stammzellen (hPSCs) einsetzen, um daraus Insulin produzierende Betazellen herzustellen. Kurzfristiges Etappenziel ist dabei die sachgemäße Herstellung der Zellen nach definierten Standards der guten Herstellungspraxis. Das ITS arbeitet eng mit der Universität Kopenhagen zusammen.

Zur Website des ITS

Abteilung Molekulare Endokrinologie und Metabolismus (MEM)

Leitung: Prof. Dr. Jerzy Adamski

 

 

Helmholtz-Institut für Metabolismus-, Adipositas- und Gefäßforschung (HI-MAG)

Direktor: Dr. Matthias Blüher

Zur Website des HI-MAG

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