Zellprogrammierung & -reparatur

 

 

Abteilung Apoptose in hämatopoetischen Stammzellen (AHS)

Leitung: Prof. Dr. Irmela Jeremias
Mildred-Scheel-Forschungsprofessur an der Ludwig-Maximilias-Universität München

Die Abteilung Apoptose in hämatopoetische Stammzellen (AHS) erforscht Zielstrukturen, die sich für eine erfolgreiche Therapie eignen. Bei Leukämiepatienten kommt es zu einer unkontrollierten Vermehrung der Blutzellen. Die Vision der Abteilung ist, neue Behandlungsstrategien und -optionen für diese Entgleisung zu entwickeln. Dabei konzentriert sich AHS vor allem auf Leukämie-Stammzellen. Dazu werden Tumor-Zellen aus den Patienten isoliert und mit einem modernen (lentiviralen) Ansatz genetisch verändert. Das Ziel dabei ist, in den Krebsstammzellen einen Selbstzerstörungsprozess in Gang zu setzen, den Fachleute Apoptose nennen.

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Institut für Entwicklungsgenetik (IDG)

Direktor: Prof. Dr. Wolfgang Wurst
Lehrstuhl für Entwicklungsgenetik der Technischen Universität München

Das Institut für Entwicklungsgenetik (IDG) beschäftigt sich mit der funktionellen Analyse des Säugetiergenoms und der Methodenentwicklung hierfür sowie mit der Entwicklung von Tiermodellen zur Analyse des Genoms und für das Studium der Pathogenese humaner Erkrankungen. Ziel ist es, genetisch bedingte Krankheiten des zentralen Nervensystems, des Auges und des Skeletts zu erforschen und die molekularen Steuerungsmechanismen der Embryonalentwicklung zu erkennen.

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Institut für Diabetes- und Regenerationsforschung (IDR)

Direktor: Prof. Dr. Heiko Lickert
Lehrstuhl für Diabetesforschung/ Betazell-Biologie der Technischen Universität München

Das Institut für Diabetes- und Regenerationsforschung (IDR) untersucht die Entwicklung und Regeneration des Pankreas, insbesondere die der Insulin-produzierenden Betazellen. Vorrangiges Ziel ist es, regenerative Therapieansätze zur Behandlung von Diabetes mellitus zu ermöglichen und damit komplementäre Alternativen zu klassischen Therapieansätzen zu bieten. Unter anderem forscht IDR nach Wirkstoffen, um die Betazell-Differenzierung und -Funktion zu verbessern und arbeitet an einer Betazell-Ersatztherapie.

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Institut für Epigenetik und Stammzellen (IES)

Leitung: Maria Elena Torres-Padilla
Lehrstuhl für Stammzellbiologie der Ludwig-Maximilians-Universität München

Das Institut für Epigenetik und Stammzellen (IES) befasst sich mit der Erforschung und der Charakterisierung früher Ereignisse in der befruchteten Eizelle von Säugern. Die Wissenschaftler interessieren sich vor allem für die Totipotenz der Zellen, die im Laufe der Entwicklung verloren geht, und wollen aufklären, welche Veränderungen im Zellkern zu diesem Verlust führen. Ziel ist, ein besseres Verständnis der molekularen Abläufe zu bekommen und dadurch therapeutische Ansätze zu entwickeln, diese zu beeinflussen.

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Institut für Funktionale Epigenetik (IFE)

Leitung: Prof. Dr. Robert Schneider

Das Institut für Funktionale Epigenetik (IFE) untersucht, wie Gene im Zellkern verpackt werden. Der Fokus liegt auf so genannten "Histon-Proteinen", die bestimmen können, ob ein Gen abgelesen werden kann oder nicht. Die Wissenschaftler befassen sich mit Zusammenhängen zwischen Volkskrankheiten und Anomalien der DNA-Verpackung. 

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Institut für Stammzellforschung (ISF)

Direktorin: Prof. Dr. Magdalena Götz
Lehrstuhl für Physiologische Genomik der Ludwig-Maximilians-Universität München

Das Institut für Stammzellforschung (ISF) untersucht die grundlegenden molekularen und zellulären Mechanismen der Stammzellerhaltung und -differenzierung. Daraus entwickelt das ISF Ansätze, um degenerierte Zelltypen zu ersetzen, entweder durch Aktivierung endogener Stammzellen oder Neuprogrammierung anderer vorhandener Zelltypen zur Reparatur. Ziel dieser Ansätze ist die Neubildung von verletztem oder zugrunde gegangenem Gewebe.

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Institut für Translationale Stammzellforschung (ITS)

Direktor: Prof. Dr. Tor Henrik Semb

Ziel des Instituts für Translationale Stammzellforschung (ITS) ist eine Zellersatztherapie für Typ-1-Diabetes. In diesem Zusammenhang möchten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler menschliche, pluripotente Stammzellen (hPSCs) einsetzen, um daraus Insulin produzierende Betazellen herzustellen. Kurzfristiges Etappenziel ist dabei die sachgemäße Herstellung der Zellen nach definierten Standards der guten Herstellungspraxis. Das ITS arbeitet eng mit der Universität Kopenhagen zusammen.

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Abt. Proteinanalytik (PROT)

Leitung: Dr. Stefanie Hauck

Die selbstständige Abteilung Proteinanalytik (PROT) erforscht die Zusammensetzung von Proteinkomplexen und deren Integration in zelluläre Prozesse und Proteinnetzwerke. Ein Schwerpunkt ist die Analyse des Zusammenwirkens von genetischer Varianz und Umweltfaktoren bei neurodegenerativen und Stoffwechsel-Erkrankungen. Ziel ist es, biologische Systeme und krankheits-assoziierte Störungen auf systemischer Ebene zu erkennen und so Beiträge zum molekularen Verständnis von Erkrankungen zu erarbeiten.

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Abt. Sensory Biology and Organogenesis (SBO)

Leitung: Dr. Hernán López-Schier

Die selbständige Abteilung Sensory Biology and Organogenesis (SBO) untersucht zelluläre, molekulare und physiologische Reaktionen auf mechanische Reize und sensorische Störungen anhand des Modellsystems Zebrafisch. Schwerpunkte sind physikalische und mechanische Eigenschaften des Gewebes. Die Ziele sind, die Mechanismen zur Steuerung von Entwicklung, Selbstregulierung und Regeneration des sensorischen Systems und die Evolution der Sinnesorgane zur Wahrnehmung der Umwelt zu untersuchen.

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