Prof. Dr. Jerzy Adamski

Translation beschleunigen: Neue Abteilung Molekulare Endokrinologie und Metabolismus

Jerzy Adamski leitet seit dem 1.10.2018 die neugegründete Abteilung Molekulare Endokrinologie und Metabolismus am Helmholtz Zentrum München. Die selbstständige Abteilung katalysiert den Wissenstransfer in die Anwendung.

Prof. Dr. Jerzy Adamski. Quelle: Helmholtz Zentrum München

Prof. Jerzy Adamski will weitverbreitete Volkskrankheiten spezifisch bekämpfen. Der Wunsch, zielgerichtet neue, personalisierte Diagnosen und Therapien zu entwickeln, ist sein Motor. Als aktiver Forschungsprofessor an der Technischen Universität München (TUM) wird er immer wieder von Studenten gefragt, warum es so lange dauere, vom Labor bis zur klinischen Anwendung. Wer Adamski kennt, weiß, dass er solchen Fragen bewusst nachgeht. Die Gründung der Abteilung Molekulare Endokrinologie und Metabolismus (MEM) ist seine Antwort.

Bisher gehörten die wissenschaftlichen Bereiche Molekulare Endokrinologie und Funktionelle Metabolomik zusammen mit dem Genomanalysezentrum unter Adamskis Leitung zum Institut für Experimentelle Genetik (IEG). Dass diese nun in einer selbstständigen Abteilung zusammengeführt wurden, hat vor allem die Logistik vereinfacht. „Wir haben in den letzten acht Jahren entscheidende neue Erkenntnisse im Bereich Lipodomik gewonnen und analytische Verfahren entwickelt. Diese stehen über die Core Facility Genomanalysezentrum den Wissenschaftlern des Helmholtz Zentrum München sowie weltweit allen zur Verfügung. Die Anbindung an das IEG war hierbei immer sehr hilfreich“, resümiert Adamski.

Der Biochemiker will charakteristische biologische Merkmale identifizieren, die für die Entstehung oder Ausprägung von bedeutenden Volkskrankheiten wie Diabetes, Krebs oder Alzheimer entscheidend sind. „Diese Biomarker sind das Werkzeug für personalisierte Medizin“, sagt Adamski. Als Abteilungsleiter kann er diese Projekte nun direkt vorantreiben: „Wir können schnell auf neue Erkenntnisse reagieren und so effizient zur Entwicklung neuer Diagnosen und Therapien beitragen.“

Das 18-köfpige Team erforscht derzeit, welche Bedeutung bestimmte Rezeptoren und Enzyme während der Signalweiterleitung haben und wie die Signalmoleküle synthetisiert werden. „Zusammen mit der Core Facility Genomanalysezentrum verfügen wir über das Know-how und modernste Plattformen wie Genotypisierung, DNA-Sequenzierung, Transkriptomik und Metabolomik, um die Signaltranduktionskette genau zu charakterisieren“, sagt Adamski.

Video zum Genomanalysezentrum

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Video zur Core Facility Metabolomics

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