Forschungsziele

Die Gesundheit des Menschen verbessern

Als führendes Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt will das Helmholtz Zentrum München die Gesundheit des Menschen schützen und verbessern, indem es innovative Diagnostika, Therapien und Präventionsansätze entwickelt. Mit unseren Kompetenzen rücken wir den Menschen in den Mittelpunkt: Aus der Kombination von Gesundheits- und Umweltforschung entschlüsseln wir bisher unbekannte Verbindungen zwischen Genetik, Lebensstil und Umwelt.

Forschungsfokus

Weltweit nimmt die Zahl chronischer Erkrankungen drastisch zu. Das Helmholtz Zentrum München fokussiert seine Forschung auf die Wechselwirkungen zwischen Gesundheit und Umwelt bei nicht-übertragbaren Krankheiten, wie Diabetes, Allergien und chronischen Lungenerkrankungen.

Durch die Verknüpfung von Gesundheits- und Umweltforschung entstehen richtungweisende Ergebnisse, die Beiträge zur Erforschung der Volkskrankheiten liefern. 

Mensch und Umwelt
Zwei Aspekte zeichnen die Forschung am Helmholtz Zentrum München aus: Zum einen werden genetische Aspekte einbezogen, um zu einem umfassenden Bild der Mechanismen, die zwischen Gesundheit und Krankheit unterscheiden, zu kommen, gleichzeitig aber auch individuelle Besonderheiten zu erfassen. Zum anderen werden Umwelteinflüsse sehr viel breiter definiert und altersspezifische, sozioökonomische und geografische Faktoren berücksichtigt. Die besondere Stoffwechsellage des Menschen wird durch die Kombination von genetischen mit metabolomischen Daten berücksichtigt. Dadurch trägt das Helmholtz Zentrum München dazu bei, personalisierte medizinische Ansätzen zu entwickeln. So entsteht aus der Forschung ein gesellschaftlicher Mehrwert.


Von der Grundlagenforschung zum medizinischen Nutzen für den Patienten

Um die Gesundheit des Menschen zu verbessern, muss Forschung über die Grundlage hinaus gehen und konkrete Anwendungen mit messbarem Nutzen erzeugen. Grundlage hierfür ist es, mit überdurchschnittlichem Einsatz Wissenschaft in gesellschaftlichen Nutzen zu überführen.

Exzellenz in Wissenschaft, Ausbildung und Infrastruktur sowie zielgerichtete Kooperationen sind die Basis des Helmholtz Zentrums München. Aus erfolgreicher Forschung entstehen neue Ansätze, um Diabetes mellitus, Allergien und chronischen Lungenerkrankungen sowie den anderen großen Volkskrankheiten wirksam zu begegnen. Effiziente Translation und Technologietransfer machen die Ergebnisse schnell für die Gesellschaft nutzbar.

Translationale Forschung

Gegen die großen Volkskrankheiten gibt es bis heute keine Behandlungsansätze, die diese an der Wurzel bekämpfen oder sogar verhindern können. Als Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt hat sich das Helmholtz Zentrum München zur Aufgabe gemacht, diesen Missstand zu verbessern. Das geschieht durch Translationale Forschung, bei der grundlagenwissenschaftliche Erkenntnisse für die medizinische Anwendung nutzbar gemacht werden. Ziel der engen Zusammenarbeit mit den Kliniken der Münchner Universitäten ist es, Patienten schnell neue und verbesserte Therapie- und Diagnoseverfahren zur Verfügung zu stellen.

Antworten für Patienten und Gesellschaft 
Translationale Forschung in der Medizin hat das Ziel, eine wirksame, sichere und bezahlbare Behandlung für Patienten und Gesellschaft zu ermöglichen. In Klinischen Kooperationen und Translationszentren für Diabetes-, Allergie- und Lungenforschung, arbeiten Wissenschaftler und klinisch tätige Ärzte eng zusammen, um komplexe chronische Erkrankungen besser zu verstehen und sie in Zukunft effektiver behandeln zu können. 

Auf Basis von neuestem Wissen, klinischen Beobachtungen und Befunden sowie modernsten Technologien werden wissenschaftliche Hypothesen entwickelt, die dann in der Klinik auf ihre Richtigkeit und Nutzbarkeit untersucht werden. Die Einflussnahme von genetischer Prädisposition und Umweltfaktoren auf das individuelle Krankheitsrisiko, die Krankheitsentstehung und den Krankheitsverlauf, werden gemeinsam betrachtet. Dieser integrierende Forschungsansatz schafft die Voraussetzungen, um in Zukunft evidenz-basierte, personalisierte Präventions- und Therapiekonzepte anbieten zu können.

Schnittstellen zur Klinik
Damit translationale Forschung zur Geltung kommt, ist die Anknüpfung zu Kliniken wichtig. Wissenschaftler, die am Helmholtz Zentrum München in Klinischen Kooperationsgruppen forschen, kombinieren klinische und wissenschaftliche Expertise. Daraus entstehen neue Teams, die klinisch, markt- und wissenschaftsorientiert arbeiten und deren oberstes Ziel die Gesundheit des Menschen ist.

Personalisierte Medizin der Zukunft

Neue Ansätze für Diagnose, Therapie und Prävention großer Volkskrankheiten tragen maßgeblich zu einer besseren Gesundheit des Menschen bei. Wir fokussieren uns auf Diabetes mellitus, Allergien und Lungenerkrankungen, leisten aber zugleich aus den mechanistischen  Untersuchungen heraus wichtige Beiträge zu weiteren Krankheiten, wie Virusinfektionen und neurologischen Erkrankungen. Die Erkenntnisse aus Grundlagenforschung und neu entwickelte Anwendungen dienen einer zukünftigen, personalisierten Medizin zur Behandlung komplexer chronischer Volkskrankheiten.

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