Koronare Herzkrankheit

Bei der koronaren Herzkrankheit („Herzkranzgefäßverengung“) sind die Koronararterien durch fetthaltige Ablagerungen, die so genannten "Plaques", teilweise verengt oder blockiert. Die Koronararterien sind die Blutgefäße, die das Herz mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgen.

Nach Erkenntnis aus verschiedenen Studien wird der Prozess der Arteriosklerose und Plaquebildung durch erhöhte Cholesterinwerte, insbesondere vom Subtyp LDL = „low density lipoprotein“, beschleunigt. Ebenso haben das Nikotin und andere toxische Stoffe im Zigarettenrauch negative Auswirkungen auf die Gefäßwände: Diese verursachen einen beschleunigten Rückgang der Elastizität der Blutgefäße und fördern dadurch die Entstehung von Arteriosklerose (Rehabilitation – sozialer Bereich – gesunder Lebensstil und Risikofaktoren).

Verschluss eines Blutgefäßes durch Ablagerungen (Plaque)
Grafik: alex - Lizenz: CC-by-sa 3.0/de


Diese Verengung durch Plaques kann schon in jungen Jahren beginnen und setzt sich dann über viele Jahre fort. Grob vereinfacht kann man diesen Prozess mit einem alten Wasserrohr vergleichen und sich vorstellen, was geschieht, wenn sich Kalk darin sammelt. Die Kalkablagerungen können den Durchfluss des Wassers so weit verringern, dass es nur noch langsam tröpfelt. Das gleiche kann mit den Koronararterien passieren. Die Ablagerungen, die sich darin im Verlauf vieler Jahre gebildet haben, verlangsamen den Blutfluss. Man nennt diesen Prozess Arterienverkalkung oder Arteriosklerose.

Bei einigen Patienten können sich die Koronararterien durch einen Krampf sehr plötzlich und so stark verengen, dass nur sehr wenig oder gar kein Blut mehr hindurchfließen kann. Dann spricht man von einem Spasmus der Herzkranzgefäße.

Die Herzkranzgefäße sind, wie schon erwähnt, unentbehrlich, um Nährstoffe und Sauerstoff zum Herzmuskel selbst zu transportieren. Wenn sie durch Ablagerungen oder einen Spasmus ("Krampf") verengt sind, ist das Herz in Gefahr zu "ersticken", weil es nicht genug Sauerstoff erhält. Wenn die Zufuhr von Sauerstoff zum Herzen abnimmt bzw. unterbrochen wird und damit für den Bedarf des Herzens nicht ausreicht, nennt man diesen Zustand "Ischämie".

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