Abgeschlossene Projekte

Diabetes-Collaborative Research of Epidemiologic Studies (DIAB-CORE) Teilprojekt 1 zum Thema: 'Regionale und soziale Unterschiede bei Prävalenz und Inzidenz von Typ 2 Diabetes mellitus'
Team:Dr. A. Mielck, W. Maier
Projektträger:BMBF
Laufzeit:Januar 2009 - Dezember 2011
Kurzbeschreibung:Das Projekt gehört als Teilprojekt 1 zum Konsortium 'Diabetes-Collaborative Research of Epidemiologic Studies' (DIAB-CORE), einem der sieben Verbünde des vom BMBF geförderten 'Kompetenznetz Diabetes'. Ziel des DIAB-CORE Konsortiums ist es, auf Grundlage von sechs populationsbezogenen deutschen Studien mit insgesamt mehr als 30.000 Probanden (davon ca. 1.800 Personen mit Typ 2 Diabetes) Fragen aus den Bereichen Gesundheitsökonomie und Versorgungsforschung zu Typ 2 Diabetes (T2DM) zu beantworten. Das Teilprojekt 1 wird gemeinsam geleitet mit Herrn Dr. Klaus Berger (Universität Münster) und Herrn Dr. Henry Völzke (Universität Greifswald).
Zielsetzung:Im Rahmen des Teilprojekts 1 bearbeitet die AG1 folgende Fragestellung:
 
  • Soziale und regionale Unterschiede in Prävalenz und Inzidenz des Typ 2 Diabetes mellitus (T2DM) auf Gemeindeebene
Analysiert werden Daten zur sozialen und regionalen Verteilung des Auftretens von T2DM, durch die gemeinsame Auswertung mehrerer großer regionaler und überregionaler Studien. Die Analysen werden wichtige Referenzwerte für Deutschland liefern und von Bedeutung sein für die Planung der Diabetesversorgung.
Vorgehen:Die Zusammenführung von fünf populationsbasierten Studien aus verschiedenen Regionen Deutschlands sowie des Bundesgesundheits-Survey ermöglicht erstmals die detaillierte Beschreibung und Quantifizierung der sozialen und regionalen Unterschiede in der Häufigkeit des Typ 2 Diabetes mellitus. Bei der Analyse der regionalen Unterschiede werden zwei Ebenen unterschieden: Gemeinden und (in ausgewählten Städten) auch Stadteile. Insbesondere wird untersucht, welche Rolle sozio-demographische und sozio-ökonomische Faktoren für die beobachteten regionalen Unterschiede bei der Häufigkeit von T2DM spielen. Dabei werden individuelle soziale Faktoren (z.B. Bildung) und regionale Faktoren (z.B. Sozialhilfedichte) in Form eines Deprivationsindex auf Gemeindeebene zusammengefasst.