Modelle

Zell- und Tiermodelle für das Verständnis komplexer genetischer Erkrankungen

Das Verständnis der molekularen Mechanismen und neuronalen Schaltkreise die einer neurologischen Erkrankung zugrundeliegen, ist entscheidend für die Entwicklung neuer effektiverer Therapien. Insbesondere können bereits Veränderungen während der embryonalen Entwicklung des Nervensystems zu einem erhöhten Krankheitsrisiko führen. Wir verwenden molekulare und zelluläre Assays, um Einblicke in Krankheitsmechanismen zu gewinnen. Mit der CRISPR/Cas9 Genomtechnologie generieren wir human-organoide und Tiermodelle, die krankheitsassoziierte genetische Varianten haben. Zur Erzeugung und Charakterisierung von Tiermodellen arbeiten wir eng mit dem Institut für Entwicklungsgenetik und der German Mouse Clinic , beide am Helmholtz Zentrum München, zusammen.

Darüber hinaus ist die Gen-Umwelt-Interaktion entscheidend für die Krankheitsmanifestation und bietet einen Ansatzpunkt für Präventionsstrategien. Unser besonderes Interesse gilt der Modellierung von Änderungen in der „inneren Umwelt“ bzw. des Metabolismus. Wir erforschen daher auch Lebensstil- und Ernährungsfaktoren, die neurologische Erkrankungen verschlimmern können.