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01.08.2020

Forschungsgruppenleiter Nikolay Ninov zum W2-Professor für Zellbiologie und Regeneration von Betazellen berufen

Ab 1. August 2020 hat Nikolay Ninov die Professur für „Zellbiologie und Regeneration von Betazellen“ am Zentrum für Regenerative Therapien Dresden (CRTD) inne. Er wurde über das Center for Molecular and Cellular Bioengineering (CMCB) der TU Dresden berufen. Seine Forschungsgruppe ist sowohl im CRTD als auch im Paul Langerhans Institut Dresden (PLID), das Teil des Helmholtz-Zentrums München und des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus der TU Dresden ist, angesiedelt.


Nikolay Ninov erforscht die Betazellen der Bauchspeicheldrüse als wichtigste Sensoren und Regulatoren des Glukosestoffwechsels. Er und sein Team analysieren insbesondere die molekularen und zellulären Prozesse, die für die Regeneration diese Zellen erforderlich sind. „Unsere Forschung zielt darauf ab, neue Möglichkeiten zur Regeneration funktionsfähiger Betazellen im Körper zu finden. Um das Geheimnis hinter dieser Regeneration zu entschlüsseln, nutzen wir den Zebrafisch als Modellorganismus, da er die Fähigkeit hat, neue insulinproduzierende Zellen zu regenerieren. Parallel arbeiten wir in Dresden weiter mit unseren Kollegen am CRTD und PLID zusammen, um dieses grundlegende Wissen in klinische Anwendungen zu übertragen. Wenn uns dies gelingt, haben wir eine realistische Chance, die glykämische Kontrolle bei Diabetes wiederherzustellen“, erklärt Nikolay Ninov.


Nikolay Ninov leitet seit 2013 die Forschungsgruppe „Beta-Zellbiologie und Regeneration“. Zuvor führten ihn Forschungsaufenthalte an die University of California San Francisco, USA, an das Max-Planck-Institut für Herz- und Lungenforschung in Bad Nauheim, und an die University of Toronto, Kanada. Nikolay Ninov promovierte am Institut für Molekularbiologie der Universität Barcelona, Spanien.