Über uns

Im Zentrum unserer Forschung stehen die Analyse der Wirkungen von Strahlenexposition im Niedrigdosisbereich und Untersuchungen zur Steigerung der Effektivität und Spezifität der Strahlentherapie von Tumoren. Dieses Forschungsprogramm wird durch vier miteinander verbundene Forschungsgruppen realisiert:

Genetische Prädisposition und strahlungsinduzierter Krebs (PI Dr. Michael Rosemann): Wir untersuchen die inhärenten Unterschiede in der Suszeptibilität verschiedener Inzuchtmausstämme für strahlungsinduziertes Osteosarkom und Schilddrüsenkrebs. Hierbei haben wir festgestellt, dass funktionelle Unterschiede im Retinoblastom-Gen (Rb1) eine bedeutende Rolle für die Suszeptibilität für das Osteosarkom spielen. Jetzt forschen wir darüber, wie Rb1 tatsächlich die Strahlenreaktion modifiziert, indem wir uns auf die Erhaltung der Genomintegrität während strahleninduzierter Krebsentstehung konzentrieren.

Nicht-kanzerogene Effekte einer Strahlenexposition im Niedrigdosisbereich (PI Dr. Soile Tapio): Der Mechanismus strahleninduzierter kardiovaskulärer Schädigung wird auf proteomischer und metabolomischer Ebene untersucht. Die Netzwerkanalyse weist darauf hin, dass zellulärer Stress verursacht durch Mitochondrienschädigung und Produktion freier Radikale Reaktionen im Endothel und Herzmuskelzellen bedingt. Die Komponenten dieser Stressreaktion werden in vitro und in vivo untersucht mit dem Ziel, mathematische Modelle zu entwickeln. (Prof. Wolfgang Heidenreich).

Klinische Strahlenbiologie (PI Dr. Simone Mörtl): Die zelluläre Strahlenantwort in Normalgewebe und in Tumorgewebe wird untersucht, indem die Reaktion von microRNAs und derer 'downstream-targets' verfolgt wird. Wir haben festgestellt, dass eine begrenzte Zahl von microRNAs entscheidend ist, um eine apoptotische Antwort als Folge von therapeutischen Strahlendosen hervorzurufen. Jetzt untersuchen wir, welche anderen zellulären Prozesse durch die microRNA-Antwort gesteuert werden. Besonders konzentrieren wir uns dabei auf die Reaktionen auf Hypoxie und Entzündungen in Verbindung mit Bestrahlung (Dr. Fred Ahne). Wir benutzen diese Strategien, um neue Methoden zur Früherkennung von Folgeschäden auf die Bestrahlung während der Tumor Behandlung entwickeln zu können.

Personalisierte Strahlentherapie (PI Dr. Natasa Anastasov): Die einzelnen Elemente, die an der Reaktion auf Bestrahlung beteiligt sind, werden untersucht, um Ansatzpunkte für neue Strategien in der Krebstherapie zu entdecken. Wir untersuchen die Levels von Tumor-microRNAs. Dabei ist der Einsatz von viralen Vektoren im Zusammenpiel mit der siRNA und miRNA eine Schlüsseltechnologie um neue Zielgene für die Tumortherapie zu identifizieren. Weiter entwickeln wir ein neues Programm um mit Hilfe der Hochdurchsatz-Screeningplattform des Helmholtz Zentrums München, biologisch aktive kleine Moleküle zu identifizieren, die das Potential besitzen, die Strahlentherapie zu beeinflussen.

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